Leseempfehlung

Posted by UGE Allgemein, Infostand, Spieltage

Erschienen in: Blauer Brief Nr.11 Saison 18/19

Rudolf „Rudi“ Assauer

Assauer wurde am 30. April 1944 in einer Stadt im Saarland geboren. Eine ruhige Geburt ist zu der Zeit im Ruhrgebiet nicht möglich gewesen, da Krieg herrschte und der Kohlepott massiv bombadiert wurde. Deshalb floh seine Familie ins kleine Örtchen Sulzbach. Neben seiner Zwillingsschwester hatte Rudi einen älteren Bruder, welcher im Laufe der Zeit zum Haupternährer der Familie wurde, da der Vater an den Folgen des zweiten Weltkriegs litt und Frühinvalide wurde. Assauer hatte während seiner Kindheit wenig Interesse an der Schule und beschäftigte sich dauerhaft mit Fußball, welcher ihn sein Leben lang begleitet hat. Der damals acht Jahre alte Rudi fing bei der Hertener Spielvereinigung an zu kicken, nachdem er mit seiner Familie nach dem Krieg wieder den Weg in den Kohlenpott fand. Für seine Leidenschaft brach er die Schule ab, da man auf dem damaligen Gymnasium kein Fußball spielen konnte beziehungsweise es dort nicht durfte… weiterlesen


Leseempfehlung

Posted by UGE Allgemein, Infostand, Spieltage

Erschienen in: Blauer Brief Nr.9 Saison 18/19

Gedankenaustausch

Für diese Ausgabe haben wir einen definitiv lesenswerten Text für euch der uns von Geo, einem VNK ́ler, zuge- sendet worden ist. Wir freuen uns immer, wenn Schalker außerhalb von Ultras Gelsenkirchen aktiv werden und diese Rubrik nutzen, um Themen, die ihnen auf dem Herzen liegen, anzusprechen. Daher gerne auch nochmal auf diesem Weg unsere E-Mail-Adresse blauerbrief@ultras-ge.de, über die ihr uns mit Ideen erreichen könnt. Wie immer ist es auch möglich, eine Antwort auf diesen Text zu schreiben.

Pleiten, Pfiffe, Mittelfinger – Ist das das neue Schalke?!
Ausgangssituation
Die Idee zu diesem Text mit dem zugegebenermaßen etwas überspitzten Titel kam mir nach Abpfiff des Spiels gegen Leverkusen. Es geht mir nicht darum, wie im Internet oft zu lesen, pauschales Kurven-Bashing zu betreiben oder irgendjemandem Verhaltens-Vorschriften zu machen. Ich möchte vielmehr meine Gedanken teilen, die mir momentan rund um die Spieltage und unseren Verein Kopfzerbrechen bereiten. Aber blicken wir erstmal etwas weiter zurück:… weiterlesen


Leseempfehlung

Posted by UGE Allgemein, Infostand, Spieltage

Erschienen in: Blauer Brief Nr.8 Saison 18/19

Interview – Steven Skrzybski

Nach Bene und Ralle ist Steven bereits der dritte Spieler den wir während seiner Karriere interviewen. Im Gegen- satz zu Bene und Ralf spielt er allerdings erst seit wenigen Monaten auf Schalke und hatte somit noch gar nicht die Möglichkeit zur Legende zu werden. Wieso also ein Interview mit einem Neuzugang? Steven ist, obwohl er Berliner ist, seit kindestagen Schalker und hat dies auch immer offen nach außen getragen. Mit seinem Wechsel aufs Berger Feld geht sein größter Traum in Erfüllung. Grund genug, um uns mit ihm an einen Tisch zu setzen. Ein großer Dank geht an den FC Schalke 04 für die gute Zusammenarbeit und das Bereitstellen der Fotos!… weiterlesen

Des Weiteren möchten wir an dieser Stelle noch auf den Extratext „Für die Werte die wir tragen“ hinweisen:

Nicht nur die Derbyniederlage sollte uns in der vergangenen Woche auf den Magen schlagen, sondern leider auch einige vermeintliche Schalker, welche im Nachgang unserer Choreografie die Werte unserer Kurve mit Füßen getreten haben. So mussten wir leider schon kurz nach dem Spiel feststellen, dass Einigen das schnelle Geld bei eBay und anderen Plattformen wichtiger zu sein scheint, als die eigenen Ideale und Regeln unserer Fanszene zu beachten. Anders lässt es sich leider nicht erklären, wie diverse Kumpel- und Malochermützen, die den Hauptbestandteil unserer Choreografie gegen den Erzfeind darstellten, schon kurze Zeit später auf den genannten Plattformen zum Verkauf beziehungsweise Ersteigern angeboten wurden! Teilweise inklusive dem verteilten Flyer und einem prahlenden Text, dass dies ein Original-Bestandteil der Choreo gewesen ist.

Jedem, der die Werte unserer Kurve mit Füßen tritt, sei an dieser Stelle gesagt, dass ihr euch in Zukunft besser überlegen solltet, ob dies der richtige Platz oder gar der richtige Verein für euch ist! Ihr hintergeht nicht nur die eigene Kurve und schmälert die in vielen Arbeitsstunden erstellte Choreo. Nein, ihr hintergeht auch andere Schalker, welche ihr eigenes Geld spenden, um weitere Choreografien zu unterstützen! Dieses Verhalten sollte nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern wir hoffen, dass den entsprechenden Personen bewusst ist, dass dieses Verhalten entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen kann! Jede Choreo ist ein Geschenk an unseren Verein! Viel Arbeit, Herz und Leidenschaft steckt in der Planung, Anfertigung und Umsetzung einer solchen Aktion.

Lasst uns gemeinsam schauen, dass solchen vermeintlichen Schalkern in Zukunft keine Plattform geboten wird!

Nicht nur die Verkäufer treten die Werte mit Füßen, sondern auch jeder Einzelne, der die Verkäufe durch sein Bieten unterstützt!

Gemeinsam für unsere Werte – Gemeinsam für unsere Kurve!


Leseempfehlung

Posted by UGE Allgemein, Infostand, Spieltage

Erschienen in: Blauer Brief Nr.7 Saison 18/19

Gedankenaustausch

ACAB – Ja. Aber wieso?

ACAB. Eine Parole, die unter unseresgleichen gang und gäbe ist. Sie verleiht einem Gefühl der Wut Ausdruck, manchmal der Ohnmacht. Auch provozieren soll sie. Alle Bullen sind Bastarde. Das sitzt. Ein Ausspruch, dem gerne und nicht selten mit dem Vorwurf der Undifferenziertheit begegnet wird. Es wird argumentiert, dass nicht jeder Bulle ein knüppelschwingender, böswilliger Hund ist, der jedem, der seinen Weg kreuzt aus Hass auf die Welt und sich selbst schlechtes will. Daraus leiten sie ab, dass die Pauschalisierung „all“ falsch ist. „Ich versteh‘ ja eure Wut. Aber man kann nicht alle Polizisten über einen Kamm scheren.“ „Es gibt überall schwarze Schafe.“ Doch diese Übersetzung ist nicht richtig.
Ich bin nicht so verblendet zu behaupten, es gäbe keine Bullen die „freundlich“ sind, oder einem grundsätzlich erst mal nicht schaden möchten. Es gibt Karl Heinz auf’m Dorf, der auf seine Mitmenschen aufpassen will, es gut meint und sich deshalb überlegt hat, er wird Bulle. Genauso wie es sie gibt, die Rassisten, die Feinde von allem Kritischen, die profilierungswilligen Jungbullen. Dass sie Bastarde sind, ist klar. Aber: Auch Karl Heinz vom Dorf ist einer und das lässt sich begründen – nicht aus einer Emotion heraus, sondern mit Argumenten. Für diese muss ein etwas weiterer Bogen gespannt werden… weiterlesen


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