Aus Viagogo nichts gelernt, Herr Jobst? Nicht vermarktbar? Nicht erlaubt! Schalke 04 verbietet Lieder- Fibel zum Heimspiel gegen Dortmund!

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Das heutige Spiel gegen die Schwarz- Gelben wird sportlich sicher keine leichte Aufgabe. Durch die aktuelle Unsicherheit in der Mannschaft, kann da eine lautstarke und positive Unterstützung sicher nicht schaden. So waren auf jeden Fall unsere Gedanken und wir sind eigentlich fest davon ausgegangen, dass es die Vereinsverantwortlichen genauso sehen. Hat man kurz nach dem Heimspiel gegen Saloniki noch gedacht, dass die von Clemens Tönnies angesprochenen Gräben zwischen Fans und Verein langsam aber sicher wieder geschlossen werden, jagt man in den letzten Wochen von einem Rückschlag in den nächsten. Verständlich sind einige Vorgänge schon lange nicht mehr. Oder anders gesagt, einige Personen im Verein werden den Mythos FC Schalke 04 nie verstehen. Unserem Vorstandsmitglied Alexander Jobst dürfte diese Aussage nach der unsäglichen Geschichte mit Viagogo sicher bekannt vorkommen, aber fangen wir von vorne an:

Bereits vor dem Heimspiel gegen Bayern München hat sich abgezeichnet, dass diese Saison nicht nach Plan verläuft und sehr schwierig wird. Um auf den Fan als 12. Mann zu bauen, sind wenige Tage vor dem Spiel Verantwortliche von Schalke 04 mit verschiedenen Ideen an uns herangetreten, um eine lautstarke Unterstützung bei diesem Spiel zu gewährleisten. Eine Idee war eine so genannte Lieder-Fibel, die gemeinsam produziert werden sollte. Sprich ein 4-seitiger Flyer mit den Texten von aktuell verwendetem Liedgut, der im ganzen Stadion verteilt werden sollte. Damit sollten die Texte auch den Schalke-Fans nahe gebracht werden, die nicht so textsicher sind oder nicht regelmäßig Heim- oder Auswärtsspiele besuchen können. Diese Idee stieß bei uns natürlich auf offene Ohren, ist die Verbesserung der Stimmung in der Arena doch eines unserer wichtigsten Ziele. Die Aufgabenverteilung sah vor, dass die optische Gestaltung und Verteilung im Stadion von uns durchgeführt werden und Schalke 04 die Produktion übernimmt.

Den Entwurf hatten wir innerhalb kurzer Zeit fertig. Von verschiedenen Mitarbeitern von Schalke 04 gab es dazu auch keine Einwände und die Lieder-Fibel sollte so in Produktion gehen, wenn nicht Herr Jobst plötzlich noch sein Veto eingelegt hätte. Ihm war es dann nicht recht, dass unser Logo neben dem von Schalke 04 auftaucht und er hätte die Flyer gerne noch mit einem Sponsorlogo von einem großen Foto-Dienstleister geschmückt. Darüber hinaus würde das Design ja dann doch nicht in das offizielle Design von Schalke 04 passen. Die Lieder-Fibel lies sich so nicht vermarkten, also wurde die gemeinsame Aktion abgesagt. Den Entwurf der Fibel wollen wir euch natürlich nicht vorhalten, bildet euch dazu einfach selbst eure Meinung.

Da wir die Idee der Lieder-Fibel aber weiterhin als positiv angesehen haben, wurde das Schalke-Logo entfernt und wir haben selber 50.000 Stück in Produktion gegeben, die zum Heimspiel gegen Dortmund auf den Sitzschalen verteilt werden sollten. Wie eingangs erwähnt, kann die Mannschaft die Unterstützung zur Zeit sicher gut gebrauchen und so haben wir die geplante Aktion offiziell am vergangenen Wochenende angemeldet. Ohne Angabe von Gründen gab es aber auch hier von Herrn Jobst wieder einen Dämpfer. Wenn überhaupt, würde es nur eine Freigabe für den Unter- und Oberrang der Nordkurve geben, alles andere wird nicht genehmigt. Damit wäre der Sinn der Lieder-Fibel jedoch verhältnismäßig gering gewesen, sollten doch gerade die Gegengerade und Südkurve mit der Aktion angesprochen und mehr mit einbezogen werden. Der Großteil der Fans in der Nordkurve ist bei den meisten Texten bereits relativ textsicher. Wobei wir uns hier auch nach einem sinnvollen Grund fragen, wieso eine Verteilung nur in der Nordkurve gestattet ist.

Die Verteilung der Lieder-Fibel sollte Donnerstag Nachmittag geschehen. Bis Donnerstag Mittag lag immer noch keine Freigabe vor, so dass wir die Aktion leider absagen mussten. Bis heute fehlt uns für die Vorgehensweise jegliche Erklärung. Die Fibeln enthielten keinerlei beleidigende oder verbotene Inhalte. Immer noch fragen wir uns, was man daran negativ einschätzen konnte. Mehrfach wurde in den letzten Wochen die Stimmung der Schalke Fans gelobt, auch von Gästetrainern. Eigentlich dürfte es im Interesse der Verantwortlichen sein, dass dies so bleibt bzw. sich die Stimmung sogar noch verbessert, auf Schalke ticken die Uhren aber zur Zeit wohl anders. Mehrfach mussten wir uns in den letzten Wochen ja leider negativ über den Umgang vom Verein mit der aktiven Fanszene äußern. Ein Trend der uns mit traurigen Augen in die Zukunft schauen lässt, wird doch immer so viel über den Mythos Schalke und seiner treuen Fans geredet. Wenn hier nicht bald ein Umdenken stattfindet, sind auch diese Aussagen nur noch inhaltsleere Phrasen.

Und für Sie Herr Jobst: Der Kumpel- und Malocherclub ist mehr als eine eingetragene Marke. Aber nebenbei, auch gute Stimmung lässt sich gut vermarkten!

Ultras Gelsenkirchen, 26.10.2013

Hier könnt Ihr Euch die Liederfibeln runterladen:
Gemeinsame Variante
Produzierte Variante


Es wird enger und enger, Herr Polizeiminister Jäger!

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“Die zuständige Sta’ Essen hat das Zeigen des Banners am 21. August 2013 zwischenzeitlich als strafrechtlich nicht relevant eingestuft. Das dementsprechend eingeleitete Ermittlungsverfahren wurde gemäß § 170 Abs. 2 StPO eingestellt.”

Das teilte das NRW-Innenministerium dem Borussen-Online-Fanzine “schwatzgelb.de” auf deren Anfrage mit. Damit ist klar: Von Volksverhetzung kann eh keine Rede sein, aber auch nicht von sonst irgendeiner Straftat, die den Einmarsch der Schlagstock- und Pfefferspray-Kohorte in den Schalker Fanblock rechtfertigt.

Damit ist es Zeit zu handeln:

  • Für Polizeiminister Ralf Jäger, der seine Behauptung, der Einsatz der Polizei sei recht- und verhältnismäßig erfolgt, nun öffentlich widerrufen müsste. Am besten anlässlich seines Rücktritts.
  • Für die SPD (Schlagstock, Pfefferspray, Diktatur), die ihren Minister von seinem Amt zu entfernen hat, sofern dieser nicht von alleine zurücktritt.
  • Für die Polizeigewerkschaftler in Bund, Land und Kommune, die sich öffentlich für ihre Demagogie und ihr Verteidigen einer Rechtsbeugung entschuldigen müssten.
  • Für Gelsenkirchens Polizeipräsident Rüdiger von Schoenfeldt, der den Einmarsch in die Kurve ebenfalls für rechtmäßig befunden hat. Es ist an ihm, Einsatzleiter Klaus Sitzer abzusetzen.
  • Für die Polizistinnen und Polizisten, die ihrem Frust über die Welt an den Fans ausgelassen haben und damit Straftaten begangen haben. Sie sollten spätestens jetzt zur Selbstanzeige greifen. Denn sie wurden nicht nur von Fans angegriffen, als sie in den Block marschierten, es ging auch nach vielen Augenzeugen – auch aus dem SCHALKE UNSER – Gewalt von ihnen aus. Und: “Ich habe nur Befehle befolgt” ist eine Ausrede, die man in Deutschland nicht mehr hören möchte. Spätestens seit den Mauerschützenprozessen weiß man, dass sie auch nicht justiziabel ist.
  • Für die Polizistinnen und Polizisten, die gesehen haben, wie ihre Kolleginnen und Kollegen Straftaten begangen haben, aber bis heute aus falsch verstandener Kollegialität schweigen.
  • Für Einsatzleiter Klaus Sitzer, der jetzt noch mehr Grund als je zuvor hat, sich öffentlich zu entschuldigen und Stadien nie wieder in leitender Funktion zu betreten.
  • Für den FC Schalke 04 e.V., dessen Vorstand nun noch weniger Grund hat, “Sitzer absetzen”-Plakate mit Repressionen zu beantworten.
  • Anm. d. red.: Orignalartikel des „Schalker Unser“ unter: http://schalke-unser.de/?p=1205


    Sitzer absetzen! – Schalker Stimmen zum Polizeieinsatz in der Nordkurve am 21.08.2013

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    Ankündigung: FC Schalke 04 U23 – BSG Chemie Leipzig

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    Schalke 04 U23 – BSG Chemie Leipzig in der Glückauf-Kampfbahn

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    Nachdem bereits in der letzten Saison Spiele gegen Nürnberg und Enschede stattfanden, findet am 08.09.2013 das nächste Spiel in der Glückauf- Kampfbahn statt. Gegner ist diesmal die BSG Chemie Leipzig, deren Ultragruppe „Diablos Leutzsch“ www.diablos-leutzsch.net für viele sicherlich ein Begriff ist. Anstoß der Partie ist um 14 Uhr. Karten gibt es beim Heimspiel gegen Leverkusen beim Fantreff an der GAK und am Infostand in der Arena. Die Karten kosten 4 EUR.

    Das Spiel wurde auf Wunsch der beiden Ultragruppen durch Schalke und Chemie Leipzig realisiert. Die Organisation des Spiels, vom Ordnungsdienst bis zum Getränkeverkauf, soll auch zum Großteil in Eigenregie durch Vertreten der beiden Fanszenen durchgeführt werden, so dass sich sicherlich auch einige Gäste aus Leipzig auf den Weg nach Gelsenkirchen machen werden. Um den Nachmittag in Ruhe und ohne Polizeiapparat geniessen zu können, sollten körperliche Konfrontationen mit den Gästen gar nicht erst gesucht werden.

    Das Spiel bietet die optimalen Bedingungen, einen Fußballtag in nostalgischer Atmosphäre mit einer ernstzunehmenden Gästefanszene zu genießen.
    Markiert Euch diesen Termin also rechtzeitig im Kalender und macht im eigenen Freundeskreis mobil, damit wir auf den Rängen die Oberhand behalten und unsere U23 zum Sieg schreien.

    Mehr zu dem Spiel auch auf der offiziellen Seite von Chemie: http://www.chemie-leipzig.de

    Alle in die GAK!


    Polizeieinsatz in der Nordkurve +++UPDATE+++

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    Nachfolgend dokumentieren wir zwei Berichte über die Vorfälle des gestrigen Abends, welche wir für besonders Lesenswert erachten:

    http://www.faz.net/-gtm-7gtkg

    http://schalke-unser.de/?p=1082


    Nacktscanner für Gäste auf Schalke traurige Realität

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    Aufgrund der auf Schalke anscheinend noch immer vorherrschenden unverhältnismäßigen Behandlungen von Gästefans bei internationalen Spielen, sehen wir uns gezwungen, nochmals unsere Zeilen vom 31.10.2008 zu zitieren:

    Für den regelmäßigen Leser unseres Kurvenflyers, Blauer Brief, wird die Überschrift keine unbekannte sein. Wir berichteten damals bereits über die völlig überzogenen Kontrollen bei der Partie, FC Schalke 04 gegen Paris Saint-Germain und FC Schalke 04 gegen Monpellier HSC, als durch den im Auftrag Schalkes handelnden Sicherheitsdienst “Bremen”, unverhältnismäßige Kontrollen gegenüber der Gäste aus Paris und Montpellier, angwendet wurden.

    Leider müssen wir uns auch heute zu der Partie Schalke 04 gegen PAOK Thessaloniki, mittels eines Spruchbands, zu Wort melden. So steht bereits wieder ein Zelt vor dem Gästeblock, welches auf eben intensivere Kontrollen hinweist.

    Die Tatsache, dass Pyrotechnik nach wie vor nicht im Stadion geduldet wird, rechtfertigt unserer Ansicht nach jedoch keine Menschenunwürdige Behandlung der Gästefans auf Schalke, zumal Fairplay und Gastfreundschaft seitens des Vereins immer groß geschrieben wurden.

    Damals sowie heute sind wir der Meinung, dass die Verantwortlichen des FC Schalke 04 sich vielmehr darüber Gedanken machen müssten, wie die Sicherheitsaspekte unter Einhaltung der Menschenwürde, erfüllt werden können. Über den Sinn bzw. Unsinn generell verschärfter Kontrollen lässt sich sicherlich streiten, da es den Einsatz von Pyrotechnik nicht unterbinden wird, wie bereits damals der Gästeanhang der Pariser Saint-Germaint, nach “Nacktkontrollen”, unter beweis stellte.

    In diesem Sinne: Menschenwürde abgeben – Willkommen auf Schalke!


    Kurvengesänge: FC Schalke heißt der Club zu dem ich steh‘

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    Saisoneröffnung 2013/2014

    Posted by UGE Allgemein, Spieltage


    Saisoneröffnung 2013

    Posted by UGE Allgemein, Spieltage


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