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		<title>Ausgabe 17: Eintracht Braunschweig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BB_2526]]></category>
		<category><![CDATA[Blauer Brief]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Glückauf Aufsteiger,</p>
<p>fühlt sich das gut an! Eine Saison, von der wir hoffentlich noch lange zehren werden, erreichte ihren Höhepunkt mit dem Betreten der Schalker Mannschaft zum Aufwärmen vor der Düsseldorf-Partie. Das war wahrscheinlich einer der lautesten Momente in der mittlerweile 25-jährigen Geschichte unseres Stadions. Auch wenn es die Studenten aus Münster in ihrem Flyer immer noch für einen Neubau halten, erlebt es auch nach mehr als zwei Jahrzehnten immer wieder neue Höhepunkte.</p>
<p>Blickt man ein Jahr zurück, als wir gegen Elversberg auf dem Tiefpunkt angekommen waren, ist es kaum zu glauben, was aus dieser Mannschaft, dem Trainerteam und dem ganzen Auftreten des Vereins geworden ist. Alle zogen an einem Strang und ordneten sich dem großen Ganzen unter und wurde es dann doch manchmal knapp, sorgte die Kurve für die letzten paar Prozentpunkte und wir brachten die Siege nach Hause. Wir sind zurück in Liga 1 und sich dort wieder zu etablieren, wird eine knüppeldicke Aufgabe, aber wie schon Dennis nach dem Spiel zur Mannschaft sagte, gemeinsam werden wir auch diese meistern!</p>
<p>Während wir in Nürnberg dann eine wunderbar entspannte Zeit mit unseren Freunden verbrachten, steht heute die letzte Partie der Saison an. Auch wenn es in diesem Spiel wieder für uns um nichts mehr wirklich geht, wollen wir natürlich am Ende als Sieger die Meisterschaft feiern. Wir haben es uns verdient.</p>
<p>Ein weniger schönes Thema ist die in einem knappen Monat anstehende nächste Innenministerkonferenz. Seit der letzten Konferenz ist viel passiert, die Polizeigewalt hat ein neues Ausmaß erreicht, der Strafenkatalog wurde vom DFB deutlich verschärft und hinter verschlossenen Türen wird an einer zentralen Stadionverbot-Kommission gearbeitet. Was sich nicht geändert hat, ist dabei das intransparente Vorgehen seitens der Politik, denn außer immer weiteren polemischen Forderungen und dem Versuch, Stadionbesucher in gute und schlechte Fans einzuordnen, kommt dabei nicht viel rum. Wir lassen uns jedenfalls nicht spalten und verweisen dabei gerne auf die ausführliche Stellungnahme der Fanszenen Deutschlands.</p>
<p>Der wichtigste Termin des Jahres folgt am 18. Juli in der Sommerpause. Während besonders die letzte Mitgliederversammlung unspektakulär beziehungsweise fürs sportliche Abschneiden geradezu harmonisch vonstatten ging, stehen in diesem Jahr neben den üblichen Wahlen einige spannende Punkte auf der Tagesordnung, wie zum Beispiel Satzungsänderungsanträge und Wahlen bzw. Berufungen ins Ehrenpräsidium. Zur Vorbereitung zu diesem Pflichttermin können wir jedem den Text zur MV in dieser Ausgabe ans Herz legen, in dem wir nicht nur die angesprochenen Punkte nochmal ausführlich einordnen.</p>
<p>Bei den letzten Worten wollen wir uns dem Verein auf seiner Aufstiegs-Pressekonferenz anschließen und sie den verstorbenen Schalkern widmen, die diese großartigen Tage rund um den Aufstieg nicht mehr miterleben durften. Stellvertretend für alle Verstorbenen sind die Menschen aus unserer Mitte genannt: Otto, Erich, Rudi, Fabian, Milan und Drüse, wir haben den Aufstieg auch für euch geholt!</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Glückauf Schalker,</p>
<p>wahrscheinlich hätten nicht einmal die kühnsten Optimisten damit gerechnet, am heutigen Sonntag in der Kurve zu stehen, unser Stadion komplett in Blau und Weiß erstrahlen zu lassen und nach der obligatorischen Übergabe der Schale den endgültigen Aufstieg ins Oberhaus des deutschen Fußballs zu feiern.</p>
<p>Der S04 ist wieder da! Lautstark war das in den vergangenen beiden Wochen aus unseren heiseren Kehlen zu vernehmen.</p>
<p>Gefühlt waren wir davon in den letzten beiden Jahren so weit entfernt wie Peter Neururer von einem neuen Trainerposten. Im wahrsten Sinne des Wortes mussten wir allerhand Scheiße über uns ergehen lassen und Woche für Woche war es auswärts wie zu Hause ein Kampf für unsere Kurve und jeden einzelnen Schalker, die Motivation aufrechtzuerhalten. Doch in dieser Saison sollte sich das Ganze anders gestalten. Die Geschichte und den Verlauf rund um unseren Trainer und unsere Mannschaft kennt ihr alle selbst, ebenso die besonderen Momente, die wir gerade in den letzten Tagen gemeinsam erlebt haben.</p>
<p>Momente, die sich wahrscheinlich auf ewig in unsere Erinnerungen eingebrannt haben und von denen wir zehren können, wenn wir bei den unattraktivsten Gegnern der Liga im Gästeblock stehen oder sonntags zur Unzeit um 19:30 Uhr anstoßen.</p>
<p>Aber da, wo Licht ist, ist auch Schatten, und bei aller Freude ist es wichtig, aus seinen eigenen Fehlern zu lernen, um an unseren eigenen Ansprüchen in der kommenden Spielzeit weiter wachsen zu können.</p>
<p>Trotz aller Siege und sportlichen Leistungen gab es leider einige Auftritte auf den Rängen, die nicht ansatzweise unsere eigenen Ansprüche erfüllen konnten. Besonders negativ in Erinnerung bleiben hierbei sicherlich unsere Gastspiele in Bochum, Bielefeld und Münster, um nur einige zu benennen. Die Nordkurve und alle anwesenden Schalker präsentierten sich an diesen Tagen unterirdisch und führten uns einmal mehr vor Augen, dass Anspruch und Realität weit auseinander liegen können.</p>
<p>Solche Aussetzer dürfen uns in der neuen Spielzeit nicht passieren! Daher heißt es für uns alle, nicht nach möglichen Gründen oder Ausreden zu suchen, sondern es einfach in jeder einzelnen Minute besser zu machen! Jeder Schalker im Stadion, egal ob in der Kurve, im Gästeblock oder sonst wo, steht da in der Pflicht, das Maximale rauszuholen. Wir als Kurve müssen eben auch dann funktionieren, wenn wir in Rückstand geraten, wenn es einfach mal nicht läuft. Gerade in der ersten Liga werden wir den Wahnsinn jedes Einzelnen dringend benötigen.</p>
<p>Gleiches gilt für unsere Heimspiele. Gerade die Spiele am frühen Samstag- oder Sonntagmittag ließen oftmals das nötige Feuer vermissen. Momente, in denen wir nicht den nötigen Funken von den Rängen auf die Mannschaft transportieren konnten, sondern selbst darauf angewiesen waren, den Funken vom Spielfeld zu erhalten.</p>
<p>Auch gilt es ganz klar, sich seiner Verantwortung bewusst zu werden und wieder einige Gänge nach oben zu schalten! Teile der neuen Gegner werden uns mit ihren Kurven wieder jedes Spiel aufs Neue alles abverlangen.</p>
<p>Was kann für uns als bessere Motivation dienen als die Momente, die uns in dieser Saison geprägt haben? 20.000 Schalker in Düsseldorf, die lautstark und eindrucksvoll den Auswärtssieg gefeiert haben. Unsere Auftritte im Osten des Landes, als die Nordkurve sowohl in Magdeburg als auch in Dresden eine starke Visitenkarte hinterlassen konnte.</p>
<p>Der oftmals beschriebene Wahnsinn, der uns in Darmstadt packte und weit über die abgelaufene Spielzeit hinaus für unseren Verein und unsere Farben am Kabel drehen ließ. Die Torjubel in Elversberg und Paderborn, die auf ewig in unserem Gedächtnis bleiben werden.</p>
<p>Und natürlich unser Aufstiegsspiel gegen Düsseldorf. Als wir mit tausenden Schalkern zur Arena zogen und es für alle spürbar gewesen ist, dass eine ganze Stadt hinter unserem Verein steht. Der Moment, als unsere Spieler den Rasen betreten haben und die ganze Arena in einer vielleicht noch nie erlebten Lautstärke explodiert ist.</p>
<p>Genau das sind die Erlebnisse, die Geschichten, die unseren Akku für die neuen Herausforderungen bis zum Maximum laden, uns antreiben, motivieren und danach streben lassen, nicht nur in unseren Gesängen die Nummer eins aus dem Revier zu sein. Schalker, nutzt die Sommerpause zum Verschnaufen! In der neuen Saison drehen wir von der ersten bis zur letzten Minute an der Kordel, um unseren Traum von Liga eins zu halten.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>FC Schalke 04 e.V. &#8211; Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895 e.V. 1:0 (1:0)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Spiel</span></p>
<p>Es war angerichtet! Nach den Ergebnissen der vorherigen Wochen konnten wir tatsächlich mit einem Sieg gegen die Fortuna aus Düsseldorf den direkten Aufstieg im eigenen Stadion klarmachen. Wer hätte das vor einem Jahr gedacht? Auch wenn uns im Oberhaus wieder die ungeliebten Spiele gegen Leipzig oder Hoffenheim erwarten und die zweite Liga von den Mannschaften wohl eine etwas attraktivere Spielklasse ist, ist dann doch die erste Fußball-Bundesliga ohne Zweifel der Ort, wo der FC Schalke 04 hingehört.</p>
<p>Um dem Spieltag einen würdigen Rahmen zu verleihen, riefen wir öffentlich einen gemeinsamen Treffpunkt in Buer aus, um uns auf das Spiel einzustimmen und den Weg zum Stadion mit vielen Schalkern gemeinsam zu bestreiten. Die Laune vor Ort war schon sehr losgelöst und jeder vertrieb sich bei allerhand Köstlichkeiten sowie Kaltgetränken die Zeit bis zum Abmarsch. Der Treffpunkt füllte sich mehr und mehr und sollte schlussendlich aus allen Nähten platzen. Wir marschierten gegen 16:30 Uhr mit gut und gerne 20.000 Schalkern zusammen zum Stadion &#8211; rekordverdächtig für eine von uns ausgerufene Aktion. Mit Gesängen konnten wir die Kurt-Schumacher-Straße bis zum Stadion hinunterlaufen, wo an den Straßenrändern, vor allem am Rathaus Buer und am Berger See, immer wieder Massen an Schalkern zum Marsch hinzu stießen. Ein Verkehrschaos war bei dieser Route zwar vorprogrammiert, aber es war auch einfach ein sehr geiles Bild.</p>
<p>Nachdem die Kontrollen am Stadion hinter sich gelassen wurden, ging es ab in den Block zu den üblichen Vorbereitungen. Die Vorfreude in der Arena lag förmlich in der Luft. Es passte von den Rahmenbedingungen einfach alles an diesem Tag.<span style="text-decoration: underline;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></p>
<p>Das große Aber: Es musste erstmal ein Fußballspiel gewonnen werden. Extra Motivation brauchte bei dieser Partie niemand. Schon beim Einlauf der Schalker Mannschaft zum Aufwärmen hakten wir uns ein und begrüßten sie mit einer ordentlichen Hüpfeinlage und einigen Fackeln. Ein sehr geiler Augenblick. Angetrieben von sechs Vorsängern war die Nordkurve auch zu Spielbeginn dann direkt da und zündete das Stadion an. Wir brachten direkt eine enorme Lautstärke in Richtung Rasen. Jeder Schalker war bei nahezu hundert Prozent und schrie die Gesänge aus sich heraus. Einfach nur geil! So soll es sein!</p>
<p>Die Mannschaft tat es uns gleich. Der Wille der Truppe, der bei den Topspielen in Elversberg und Paderborn schon zu sehen war, war auch an diesem Tag am Start und es gab keine Zweifel: Die Jungs wollten das Ding zu Hause in Gelsenkirchen ziehen. Nach dem 1:0 durch Karaman hatte keiner mehr das Gefühl, dass es noch schief gehen könnte. Gegen Ende der ersten Halbzeit ließ der Druck unserer Mannschaft nach, wovon wir uns auf den Rängen etwas anstecken ließen. Aber man konnte schon von einer sehr starken ersten Hälfte sprechen.</p>
<p>Die Halbzeit wurde zum Durchschnaufen genutzt und nach dem Pausentee musste erstmal jeder wieder auf das richtige Level kommen. Die Arena hoffte einfach auf das erlösende 2:0, dies war deutlich im weiten Rund zu spüren. Schalke ging auf dem Platz kein großes Risiko mehr ein und hielt hinten den Laden dicht. Die Düsseldorfer waren aber schon hin und wieder in unserem Strafraum präsent. Die Angst und damit einhergehende Anspannung, dass da doch noch ein Ball reinfliegt, drückte bei allen Schalkern ordentlich auf die Stimmbänder. Trotzdem war das weiterhin ein sehr gutes Niveau in der Nordkurve. Auch das Stadion stieg oftmals in die Gesänge ein und gab den Jungs auf dem Rasen den nötigen Rückhalt. Immer wieder untermalten wir die verschiedenen Lieder mit Fackeln. Ein weiteres Tor für die Blau-Weißen hätte wohl endgültig die Dämme brechen lassen. Jede Balleroberungsaktion gegen Ende des Spiels wurde gefeiert und je näher das Spielende rückte, desto mehr erlangte man die Gewissheit, dass wir uns das Ding hier und heute holen. Mit dem erlösenden Abpfiff dann der kollektive Jubel in der Arena. Schalke ist wieder da, wo es hingehört.</p>
<p>Nie mehr 2. Liga!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gegner</span></p>
<p>Es war natürlich klar, dass die Fans der Fortuna Schwierigkeiten haben werden, uns bei so einem Spielverlauf im eigenen Stadion Paroli bieten zu können. Die aktive Szene verteilte sich auf Ober- und Unterrang, UD flaggte oben an. Zum Start des Spiels gab es eine schlichte Choreo mit einem großen Spruchband und roten sowie weißen Fackeln. Sah soweit ganz nett aus. Von den Gesängen im Spiel ist in der Nordkurve hin und wieder was angekommen, was gerade in Anbetracht des Spielverlaufs bemerkenswert war. Optisch wirkte der Auftritt auch ganz rund. Man kann den Rheinländern sicher einen ordentlichen Auftritt attestieren, wobei man schon hinterfragen sollte, warum sie nicht alle ihre pyrotechnischen Materialien in ihrem Block halten konnten. Das Werfen von zwei Fackeln in den Nachbarblock in der Halbzeitpause war maximal unnötig.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nach dem Spiel</span></p>
<p>Im Vorfeld haben der Verein, einzelne Spieler, der Trainer und auch wir sowie weitere Fanorganisationen darum gebeten, von einem Platzsturm abzusehen. Schön, dass es geklappt hat! Für Platzstürme ist unser Stadion einfach das falsche und birgt zu viele Verletzungsgefahren und ganz nebenbei konnten so alle Schalker zusammen mit der Mannschaft feiern. Das hat man aus dem Aufstieg 2022 auf jeden Fall gelernt. Anders als beim St. Pauli-Spiel vor vier Jahren blieben an diesem Tage also alle Schalker auf ihren Plätzen und die Mannschaft konnte auf dem Grün vernünftig die Korken knallen lassen. Das Team kam zur Kurve und wir feierten sie für den verdienten Aufstieg ins Oberhaus. Somit regierte noch lange im Stadion die Partystimmung und alle lagen sich freudestrahlend in den Armen.</p>
<p>Die Feierlichkeiten in unseren Räumlichkeiten und in der Stadt zogen sich bis in den nächsten Morgen und werden in sehr guter Erinnerung bleiben.</p>
<p>Der S04 ist zurück in Liga 1!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Freunde</span></p>
<p>Wie sollte es auch anders sein: Bei unserem Aufstiegsspiel unterstützten uns viele Gäste aus Nürnberg, Enschede und Mönchengladbach.<br />Vielen Dank für eure starke Unterstützung und die verschiedenen Glückwunsch-Gesten.</p>
<p><strong>1. Fußball-Club Nürnberg Verein für Leibesübungen e.V. &#8211; FC Schalke 04 e.V. 3:0 (1:0)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Spiel</span></p>
<p>Auch wenn die Spannung nach der bereits letzte Woche eingetüteten Zweitligameisterschaft nicht mehr ganz so hoch war und es sportlich nur noch um die berüchtigte goldene Ananas ging, war trotzdem große Vorfreude auf den Tag zu verspüren. Bereits früh am Morgen machte man sich auf den Weg, um sich schon einige Stunden vorher mit den Freunden aus Nürnberg bei Speis und Trank auf das Spiel einzustimmen &#8211; danke hierfür! Anschließend bestritten wir gemeinsam den Weg zum Max-Morlock-Stadion.</p>
<p>Samstagabend, schönster Sonnenschein und egal wie das Spiel ausgehen mag: Wir spielen nächstes Jahr in Liga eins und auch Nürnberg hat den Klassenerhalt bereits eingetütet.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></p>
<p>Bereits vor Anpfiff sang sich die daher gut gelaunte Nordkurve Gelsenkirchen ein, pöbelte mit Blick auf das endlich wieder stattfindende Derby gegen die Schwarzgelben und erwartete die Mannschaft.</p>
<p>Zu Beginn der Partie unterstrichen die ersten Lieder und Klatscheinlagen mit guter Beteiligung vom Oberrang die ausgelassene Stimmung. Auf dem Rasen zeigte unsere Elf eine schwache Leistung und so kam in Minute 20 schon der erste Dämpfer durch ein Eigentor von Schallenberg. Man merkte dem Anhang an, dass es heute nicht um das Ergebnis ging und so wurde mit „Königsblauer S04“ und „S04-Nur du Allein“ direkt nachgelegt.</p>
<p>Vor der Halbzeit wurden die restlichen Schalker im Stadion noch animiert, in die Gesänge einzusteigen. Und weil es so schön war, wurde sogar die Pause für die ein oder andere Gesangseinlage genutzt.</p>
<p>In der zweiten Hälfte startete unsere Elf zumindest ein bisschen besser und konnte auch den ein oder anderen Torschuss verzeichnen. Dennoch fiel noch das verdiente 2:0 und schließlich auch 3:0 für Nürnberg. Der angeheiterte Gästeblock ließ sich die Laune nicht verderben, sodass prompt die Eurofighter besungen wurden und von der Meisterschaft und dem Pokalsieg geträumt wurde. Auch Opa Pritschikowski durfte nicht fehlen. In Erinnerung blieben auch die Wechselgesänge mit den Nebenblöcken.</p>
<p>Alles in allem merkte man der Mannschaft leider an, dass ihr noch die Feierlichkeiten in den Knochen steckte. Die Nordkurve Gelsenkirchen war trotz des Ergebnisses gut aufgelegt und hatte Spaß daran, dass es sportlich um nichts mehr ging. Auch wenn dadurch nicht jedes einzelne Lied die volle Wucht entwickelte, war es dank einer meist guten Mitmachquote ein anständiger Auftritt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gegner</span></p>
<p>Die Nordkurve Nürnberg zeigte eine Choreo zu Ehren der Freundschaft, die sich über die Gegengerade bis in den Gästeblock zog.</p>
<p>Anlassbezogen wurden während des Spiels immer wieder einige Fackeln gezündet. Insgesamt waren die Stimmungsblöcke dauerhaft in Bewegung und auch ansonsten wirkte das wie ein richtig guter Auftritt der Heimkurve. Gegen Ende der Partie zeigten sie noch ein Spruchband:</p>
<p>Bundesliga ohne Schalke ist wie Taxiteller ohne Gyros &#8211; Glückwunsch zum Aufstieg!</p>
<p>Auch dafür vielen Dank!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Freunde</span></p>
<p>Neben unseren Freunden auf der anderen Seite des Achtecks waren auch Abordnungen aus Salerno, Mönchengladbach, Enschede und von Komiti Skopje da. Vielen Dank dafür!</p>
<p><strong>Saison 2025/2026 aus Sicht der SEK SV</strong></p>
<p>Die Saison ist vorbei. Schalke hat sportlich alle Erwartungen übertroffen und den Aufstieg klargemacht. Damit steht fest, dass wir im kommenden Jahr wieder dort sind, wo wir hingehören.</p>
<p>Während für die meisten Schalker, die diese Zeilen lesen, die Saison wahrscheinlich optimal lief und für viel Euphorie und Jubelstimmung sorgte, gab es allerdings auch ein paar Jungs, die diese erfolgreiche Saison nicht im Stadion erleben durften. Die Rede ist dabei von den „Jungs, die draußen stehen“.</p>
<p>Die folgenden Zeilen sollen verdeutlichen, dass – egal, wie hart Staat und Verbände versuchen, uns in unserer Freiheit einzuschränken – sie es niemals schaffen werden, uns von unserem Lebensweg abzubringen. Ultra endet nicht am Stadiontor! Der folgende Rückblick zeigt, wie die Saison für uns lief, und er zeigt vor allem eines: Die Versuche, uns zu isolieren und zu brechen, haben genau das Gegenteil bewirkt.</p>
<p>Los ging die Saison mit einem Heimspiel freitagabends gegen die alte Dame aus Berlin. Um sich für die Unterstützung in der letzten Saison zu bedanken und der Gruppe für den Saisonauftakt die letzte Motivationsspritze mitzugeben, schickten wir die Botschaft „Ihr für uns – wir für euch!“ vor Anpfiff mittels Foto ins Stadion. Der Spruch sollte direkt verdeutlichen, dass man uns nicht trennen kann, und wurde an diesem Tag nicht zum letzten Mal benutzt. Nach dem Spiel liefen wir mit genau diesem Spruchband und einigen Fackeln der Gruppe entgegen und sorgten so für den ersten emotionalen Moment der Saison.</p>
<p>Ansonsten ähnelten sich gerade die Heimspieltage schon sehr oft, und man war recht schnell eingespielt. Bei Auswärtsspielen begleiteten wir die Gruppe, soweit es ging, und ließen uns dann immer, mal mit mehr, mal mit weniger Aufwand, ohne Bullen in der jeweiligen Stadt nieder. Auch hier gab es dann Spiele, die aufregender waren, und Spiele, die an Langeweile kaum zu überbieten waren. Doch es war immer klar, dass auch wenn wir aktuell nicht im Stadion präsent sein können, wir unsere Werte und Ideale auf der Straße vertreten. Egal, wie aussichtslos manche Situationen erschienen, wir durchlebten sie gemeinsam. Auch wenn man am Ende des Tages mit einer blutigen Nase nach Hause fuhr. Mit seinen Freunden gemeinsam für seine Werte einzustehen, ist die Anforderung, die wir an uns selbst stellen, aber auch von unseren Feinden erwarten. Die Saison zeigte jedoch, dass das nicht überall so gelebt wird.</p>
<p>Mussten wir früh in der Saison lernen, dass nicht jeder an einem fairen Wettkampf unter Gleichgesinnten interessiert zu sein scheint, bleibt aber zu sagen, dass wir mit den meisten anderen, mit denen wir uns ein intensiveres Pläuschchen lieferten, gute Erfahrungen machten. Den Jungs, die sich mit diesen Zeilen angesprochen fühlen, gebührt unser Respekt. Ultras!</p>
<p>Ein Highlight in dieser Saison war sicherlich das internationale Testspiel in Dublin. Wir konnten endlich wieder mit unseren Freunden gemeinsam im Stadion das ausleben, weshalb jeder von uns irgendwann mal mit dieser ganzen Sache angefangen hat – Ultra leben, fernab von irgendwelchen Zwängen oder Einschränkungen! Auch wenn wir an diesem Tag im Stadion sehr viel Spaß hatten, kehrten wir leider mit neuen Stadionverboten aus Dublin zurück, und zum Heimspiel gegen Nürnberg füllten sich die Kneipen mit neuen Gesichtern.</p>
<p>Ein weiteres Highlight war das Auswärtsspiel in Kiel. Hier wurden wir erst bei Ankunft in Kiel damit überrascht, dass für uns eine Kartbahn reserviert wurde, und als i-Tüpfelchen gab es via Handy-Live-Übertragung aus dem Stadion eine Choreo für uns. Da selbst der Tifo-Meister in unseren Reihen davon überrascht war und nichts ahnte, ist die Überraschung definitiv gelungen. Heilfroh, dass man uns endlich mal auf dem Schirm hatte (diesmal haben wir es ihnen aber auch wirklich einfach gemacht), begleitete uns ein Zivi bis auf die Kartbahn, lehnte unsere Einladung, mitfahren zu können, dann aber leider ab.</p>
<p>Zusätzlich zum Stadionverbot gingen uns die Bullen recht häufig mit Betretungsverboten für Heimspiele auf die Nerven, sodass es etwas Aufwand bedeutete, die Heimspiele so gut es ging trotzdem im Kreise der gesamten Gruppe zu verbringen. Aber wir wären nicht wir, wenn wir dafür keine Lösung gefunden hätten. An der einen oder anderen Stelle half es uns sogar, das aufgrund des hohen Kalorienüberschusses dringend benötigte Sportprogramm zu absolvieren. Auch auswärts gab es für die Spiele in Hannover, Düsseldorf, Münster und Bochum Stadtverbote, sodass wir hier etwas ausgebremst, aber nicht gestoppt wurden.</p>
<p>Zum Auswärtsspiel gegen Paderborn liefen dann die ersten Stadionverbote aus. Die Jungs können jetzt endlich wieder im Stadion Gas geben, während der verbliebene Rest weiterhin draußen die Stellung hält.</p>
<p>Abschließend lässt sich sagen, dass die Saison aus Sicht der SEK SV sehr ereignisreich war und man aus der beschissenen Situation definitiv das Beste gemacht hat. Auch wenn es nicht immer einfach war, gehen wir sicherlich gestärkt aus der Situation hervor. Wir haben Niederlagen erlebt, dafür haben aber die Siege umso besser geschmeckt. Wir sind weiter zusammengewachsen und haben gezeigt, dass uns kein Verbot stoppen kann. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an jeden Einzelnen, der uns in dieser Zeit, in welcher Form auch immer, unterstützt hat. Jede eurer Gesten ist angekommen und hat uns Kraft gegeben – Zusammenhalt ist unser größter Trumpf!</p>
<p><strong>WER UNS BRECHEN WILL, WIRD DARAN ZERBRECHEN!</strong><br /><strong>ULTRAS GELSENKIRCHEN SEKTION STADIONVERBOT</strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Nordkurve Nürnberg</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Einen Tag nach unserem Aufstieg gastierte der FCN in Fürth. Das Spiel endete 1:1, unten findet ihr noch einen ausführlichen Spielbericht dazu. Letzte Woche schaffte der 1. FC Nürnberg die Sensation und gewann gegen unsere Elf mit 3:0 und sicherte sich somit einen einstelligen Tabellenplatz.<br />Heute bestreitet der Glubb sein letztes Saisonspiel in Hannover. Im Anschluss geht es in die wohlverdiente Sommerpause.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">SvVgg Fürth &#8211; 1.FC Nürnberg 1:1 (1:1)</span></p>
<p>Während die einen nach dem Aufstieg noch eine After Hour starteten, andere glücklich und zufrieden ins Bett fielen, sollte es für mich und meine Reisegruppe mit 30 Minuten „Schlaf“ im Gepäck Richtung Fürth gehen. Kann man sicherlich keinem normalen Menschen verkaufen, beschreibt unsere Kultur aber nur zu gut. Die Freunde im wichtigsten Spiel der Saison zu unterstützen, bleibt Priorität bei all der Freude über den eigenen Erfolg.</p>
<p>Die Fahrt verlief ohne Probleme und es konnte abwechselnd noch ein wenig Schlaf nachgeholt werden.</p>
<p>In Fürth angekommen, wurde der Haufen unserer Brüder begrüßt ehe es auf direktem Wege zum Gästeblock ging um die anstehende 2-teilige Choreo vorzubereiten. Bei strahlendem Sonnenschein verging die Zeit bis zur Stadionöffnung im Fluge und es konnte der Gästeblock betreten werden. Die Ausgangslage vor diesem Derby war deutlich, mit einem Sieg wollte man das Kleeblatt weiter Richtung Abgrund schießen. Unsere Freunde bedienten sich für die Choreo im 17. Jahrhundert und stellten den Kaiserlichen Feldherr Wallenstein zu Roß dar wie er das Fürther Dorf niederbrannte. Gerade die Fackeln hinter den Elementen rundeten hier das Bild perfekt ab. Auf Kommando wechselte sich das schwarze Bild durch Ponchos in ein rot schwarzes und das Spruchband änderte sich von „Wallenstein brannte euch einst nieder“ zu „Heute singen wir brandschatzend unsere Lieder“. Dazu kamen zwei Aufsteller, auf der einen, ein Nürnberger Mob, auf der anderen vier Fürther, die wegrennen. Durch eine Seilkonstruktion wurde den Fürthern das gezogene Material präsentiert. Eine sehr amüsante Idee, die im Block und bei mir auf große Begeisterung stieß.</p>
<p>Der Start ins Spiel ging mächtig schief und das Kleeblatt kam zu mehreren guten Möglichkeiten. Eine davon nutze Futkeu in der 13. Minute. Auch die restliche Spielzeit war das Kleeblatt überlegen, der FCN konnte aber kurz vor der Halbzeit den Ausgleich erzielen. In der zweiten Spielhälfte entwickelte sich ein offenes Spiel, das keiner für sich entscheiden konnte. Die Stimmung war ähnlich wie die Mannschaftsleistung am heutigen Tag von Höhen und Tiefen geprägt. Mit der 2. Halbzeit konnte man aber sicherlich besser leben als mit der Ersten. Während des ganzen Spiels wurden die Gesänge immer wieder durch Fackeln und Rauch begleitet, was mir definitiv positiv in Erinnerung geblieben ist.</p>
<p>Nach Spielende ging es rasch zum Parkplatz, die Brüder wurden verabschiedet und es ging sichtlich angeschlagen vom Tag zurück in die Stadt der 1000 Feuer. Zur Bewertung der Heimseite verweisen wir gerne auf den Spieltagsbericht unserer Brüder und sparen uns jedes Wort. Bleibt zu hoffen, dass die Westvorstadt endlich absteigt und in der Versenkung verschwindet.</p>
<p>Vielen Dank für eure Gastfreundschaft, Schalke und der FCN wird‘s für alle Zeiten geben!</p>
<p><strong>VAK-P Enschede</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Durch ein 2:2-Unentschieden bei AZ Alkmaar und einen 4:0-Heimsieg im letzten Heimspiel der Saison gegen Sparta Rotterdam, steht Twente auf dem dritten Tabellenplatz. Somit haben die Tukker es heute gegen den Meister PSV Eindhoven selbst in der Hand, sich das Ticket für die Qualifikation zur Königsklasse zu sichern. Vor dem Anpfiff des letzten Heimspiels zeigten unsere Brüder zum Abschluss der Saison nochmals eine Choreo. Mit Papptafeln wurde auf dem Vak-P, das Gesicht von Obelix, ihrem Logo dargestellt. Ein absolut gelungenes Bild.</p>
<p>Wir drücken unseren Freunden die Daumen und hoffen, sie in der nächsten Saison durch Europa zu begleiten &#8211; bestenfalls in der Champions League.</p>
<p>Come on Twente Enschede &#8211; strijden voor Europa!</p>
<p><strong>Komiti Skopje</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Ein Punkt noch, dann hat der FK Vardar die zwölfte Meisterschaft (und die erste seit 2020) sicher. Nach harten Jahren, inklusive dem Abstieg in die zweite Liga, ist der Rekordmeister wieder da, wo er hingehört: An der Spitze der mazedonischen Liga. Beim Schreiben dieser Zeilen hat der Verein bereits sechs Zähler Vorsprung auf Rang zwei und bei zwei ausstehenden Partien trotzdem ein deutlich besseres Torverhältnis. Also sollte eigentlich alles klar sein.</p>
<p>Vorgestern stand das letzte Auswärtsspiel der Saison beim FK Struga am Ohridsee an. Zusätzlich zum Gästeverbot, welches Komiti dort für die meisten Spiele erhält, gab es die Terminierung an einem Freitagnachmittag. Dementsprechend geht der Blick eher zum letzten Saisonspiel, nächste Woche gegen Shkendija im heimischen Nationalstadion. Die ganz große Feier wird dort wohl durch die bekannten Begleiterscheinungen dieser Meisterschaft ausbleiben. Dennoch ist es so natürlich deutlich schöner als die letzten zwei Jahre in der Relegation noch ran zu müssen.</p>
<p>Spannend wird es dann eher im Sommer, wenn der FK Vardar endlich wieder international antreten und Anfang Juli in der Champions League Quali spielen darf.</p>
<p><strong>Curva Sud Siberiano</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Auch die Salernitana ist am vergangenen Wochenende, nach einer kurzen Pause, in den Playoffs gestartet. Nachdem sie aufgrund des dritten Tabellenplatzes die Gruppenphase der Play-offs überspringen durften, ging es nun gegen die Mainzer Freunde aus Caserta. Nachdem man im März in der Liga noch das Nachsehen hatte, konnte diesmal ein 3:2-Auswärtssieg im Hinspiel geholt werden. Beste Voraussetzungen also, dass am vergangenen Mittwoch die nächste Runde erreicht werden konnte. Das Ergebnis ist beim Schreiben dieser Zeilen aufgrund des Redaktionsschlusses aber leider noch nicht bekannt.</p>
<p>Bekannt ist allerdings, dass sowohl unsere Freunde als auch die Tifosi von Caserta nicht die Auswärtsspiele besuchen durften. Die Entwicklung von Gästeverboten in Italien ist wirklich besorgniserregend und es bleibt zu hoffen, dass dieser Trend in absehbarer Zeit wieder geändert wird.</p>
<p>Sollte Salerno die nächste Runde erreicht haben, stehen als nächstes Gegner aus ganz Italien auf dem Plan. Wir drücken natürlich alle Daumen, dass der Aufstieg in die Serie B doch noch erreicht werden kann.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Nachdem wir bereits die Aufgaben von Wahlausschuss, Aufsichtsrat und Ehrenrat beleuchtet haben, möchten wir uns in der letzten Ausgabe der Saison noch mit dem Ehrenpräsidium beschäftigen. Auch hierbei konzentrieren wir uns wieder auf die wichtigsten Aspekte.</em></p>
<p><em>Für eine ganzheitliche Betrachtung der Aufgaben des Ehrenpräsidiums, legen wir jedem wie immer die Satzung unseres Vereins ans Herz.</em></p>
<p><a href="https://schalke04.de/verein/schalke-04-e-v/satzung">https://schalke04.de/verein/schalke-04-e-v/satzung</a> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aufgaben und Arbeitsweise des Ehrenpräsidiums</span></p>
<p>Im Gegensatz zu den anderen Vereinsorganen wie zum Beispiel Aufsichtsrat, Wahlausschuss oder Ehrenrat, hat das Ehrenpräsidium keine operativen Aufgaben und ist ein rein repräsentatives Gremium. Es dient der Würdigung langjähriger, verdienter Funktionsträger. Mitglieder des Ehrenpräsidiums können Personen werden, die 20 Jahre Mitglied des Vereins sind und darüber hinaus zehn Jahre Mitglied eines Vereinsorgans waren. Die Organe des Vereins können potentielle Mitglieder für das Ehrenpräsidium vorschlagen und die Mitgliederversammlung diese dann anschließend berufen. Einmal ins Ehrenpräsidium gewählt, kann nur der Ehrenrat diese Berufung widerrufen.</p>
<p>Insgesamt darf das Ehrenpräsidium aus maximal elf Personen bestehen und aus seiner Mitte heraus dann einen Vorsitzenden wählen. Sollte es, wie es aktuell mit Gerhard Rehberg der Fall ist, einen Ehrenvorsitzenden geben, ist dieser gleichzeitig auch Vorsitzender des Ehrenpräsidiums.</p>
<p>Aktuell gehören dem Ehrenpräsidium neben dem Ehrenvorsitzenden Gerhard Rehberg sechs weitere Mitglieder an. Das sind: Dieter Basdorf, Eberhard Bergjohann, Dr. Peter Paziorek, Dr. Ingo Westen, Volker Struckmann, Dr. Herbert Tegenthoff. Elf ins Ehrenpräsidium berufene Personen sind leider bereits verstorben. Dazu zählen zum Beispiel der kürzlich von uns gegangene Manfred Kreuz oder auch Josef Schnusenberg.</p>
<p>Auch wenn das Ehrenpräsidium inklusive des Vorsitzenden nur repräsentative Aufgaben wahrnimmt, so sollte dennoch mit Bedacht gewählt werden. Personen, die in der Vergangenheit bereits Position im Verein zur Selbstdarstellung und Profilierung genutzt haben, gehören sicherlich nicht ins Ehrenpräsidium.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Mitgliederversammlung 2026</span></p>
<p>Am Samstag, den 18. Juli steht die diesjährige Mitgliederversammlung des FC Schalke 04 e.V. an. Nach der aktuellen Saison dürften die meisten Schalker wenig zu meckern haben und gerade sportlich lief es in den vergangenen Monaten endlich wieder richtig rund. Dennoch sollte die Mitgliederversammlung auch in diesem Jahr für jedes Mitglied ähnlich wie ein Spieltag als Pflichttermin im Kalender stehen und besucht werden. Dort hat jeder die Möglichkeit, Personen zu wählen, die einen in den Gremien des Vereins vertreten sollen. Und dort gibt es die Möglichkeit, kritische Fragen zu stellen und die inhaltliche Auseinandersetzung zu suchen, um den Verein zu gestalten. Nur weil es sportlich gut läuft, heißt es nicht, dass alles rosarot ist. Zudem stehen turnusmäßig zahlreiche wichtige Entscheidungen wie zum Beispiel Wahlen und Satzungsänderungsanträge an. Dazu möchten wir euch nachfolgend einen kleinen Überblick geben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wahlen</span></p>
<p>Beim Aufsichtsrat scheiden der derzeitige Vorsitzende Axel Hefer und Holger Brauner in diesem Jahr nach dreijähriger Amtszeit aus. Beide haben sich erneut zur Wahl beworben sowie darüber hinaus vier weitere Personen. Aus diesen sechs Bewerbungen hat der Wahlausschuss dann vier Personen, also die maximal mögliche Anzahl, zur Wahl zugelassen. Neben den aktuellen Aufsichtsräten Axel Hefer und Holger Brauner stehen Mitte Juli auch noch Malte Stuckmann und Michael Esken zur Wahl für das Kontrollgremium unseres Vereins.</p>
<p>Auch im Wahlausschuss werden zwei Mitglieder neu gewählt. Wie im Aufsichtsrat scheidet auch hier der Gremien-Vorsitzende Stefan Schorlemmer, sowie Dennis „Elton“ Steckel nach vierjähriger Amtszeit aus dem Gremium aus. Die zur Wahl stehenden Kandidaten sind noch nicht bekannt und werden erst in der Sommerpause veröffentlicht.</p>
<p>Darüber hinaus sollen in diesem Jahr auch neue Mitglieder ins Ehrenpräsidium berufen werden. Das Ehrenpräsidium hat Medienberichten zufolge Clemens Tönnies und Huub Stevens vorgeschlagen. Zum Erstgenannten haben wir uns bereits vor einigen Wochen beim Bekanntwerden des Vorschlags per Spruchband geäußert. Huub Stevens ist dagegen sicherlich weniger polarisierend. Warum er aber ins Ehrenpräsidium anstatt wie andere verdiente Trainer in die Ehrenkabine soll, bleibt wohl Geheimnis des aktuellen Ehrenpräsidiums, die den Vorschlag eingereicht haben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Satzungsänderungsanträge</span></p>
<p>Bei den eingereichten Satzungsänderungsanträgen für die diesjährige Mitgliederversammlung ist ein Antrag zur Änderung des Fan-Vertreters im Aufsichtsrat enthalten. Seit vielen Jahren wird ein Aufsichtsratsmitglied vom Schalker Fan-Club-Verband (SFCV) durch dessen Vorstand entsandt. Diese Regelung stammt aus einer Zeit, in der noch alle Fans durch den SFCV, der damals noch Schalker Fan-Club-Dachverband hieß, organisiert waren. Dies ist sicherlich nicht mehr zeitgemäß und bildet die mittlerweile stark gewachsene und viel diversere Fankultur nicht vollständig ab. Der Antrag beinhaltet daher die Änderung, dass neben dem SFCV auch die anderen Fan-Organisationen gleichermaßen berücksichtigt werden und die verschiedenen Akteure gemeinsam einen Fan-Vertreter auswählen. Diese Person soll als Fan-Vertreter für alle Mitglieder und Fans agieren und eine klar definierte Rolle und Aufgabe ausüben.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong>DFB Pokalsieger 2001</strong></em></p>
<p><em>Denkt man an die Saison 2000/2001 zurück, denkt man vor allem an die vier Minuten Meisterschaft, dabei holte Schalke trotz aller Katastrophe in genau dieser Saison den DFB-Pokal. Macht man sich bewusst, dass dieser Titel einer von nur vier in den letzten fünfzig Jahren ist, sollte dieser mehr Würdigung bekommen, als nur ein Beiwerk<br />neben der verlorenen Meisterschaft zu sein.</em></p>
<p><em>Wir möchten in diesem Rückblick nicht nur auf die nackten Ergebnisse gucken, sondern möchten aus Sicht der damaligen aktiven Fanszene berichten. Und zwar von der gesamten Saison, nicht nur vom Finale. Dafür haben wir jede Menge Fanzines gewälzt und aus den gewonnenen Eindrücken neue Berichte geschrieben. Konkret stammen die Informationen aus den Heften: Blaues Blut Nr. 5 und Nr. 6, Dorfmop on Tour Nr. 2, Blau weiße GEschichten Nr. 1, GEballert Nr. 1 und Nr. 2 und Go Ahead Nr. 3.</em></p>
<p><em>Taucht also ein in eine andere Zeit, in der die Ultra-Kultur auf Schalke noch in den Kinder-New Balance steckte.</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Turn- und Sportverein 1896 e.V. Rain – FC Schalke 04 e.V. 0:7 (0:3)</span></p>
<p>Das wie jedes Jahr heiß erwartete Los der ersten Runde führte uns wie immer nicht nach Essen, sondern aufs Dorf im tiefsten schwäbischen Bayern.</p>
<p>Immerhin war es ein neuer unbekannter Ort und die noch blutjunge Ultraszene machte sich mit dem Bosch-Bus auf den Weg in den Süden. Nachdem die üblichen Maria-Flaschen vernichtet waren, erreichte der Bus das Georg-Weber-Stadion. Unverschämte 40 DM mussten als Eintritt abgedrückt werden und als Dank erwartete die Schalker Auswärtsschar nur alkoholfreies Bier.</p>
<p>Erstaunlich wenige Allesfahrer hatten sich trotz neuen Grounds auf den Weg gemacht und sahen einen ungefährdeten 7:0 Sieg, wobei ein Tor davon auf das Konto des frisch verpflichteten Andreas Möller ging und demnach eigentlich nicht zählte.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">FC St. Pauli e.V. &#8211; FC Schalke 04 e.V. 1:3 n. V. (1:1, 1:1)</span></p>
<p>Nicht nur die damalige Gruppe „Radikale Minderheit“ hatte ihren Namen in Verbindung ihrer Abneigung zu Andreas Möller gefunden (Den Möller-Gegnern wurde von Vereinsseite vorgeworfen nur eine radikale Minderheit zu sein), diese Personalie polarisierte über die Schalker Fanszene hinaus. Kein Wunder also, dass sich auch die St. Pauli Fans dieser Thematik annahmen und zu Spielbeginn ein Spruchband mitsamt Konterfei präsentierten und die Gesichter und Namen „Szepan, Kuzorra, Libuda, Möller“ zu sehen waren. Zumindest für die Radikale Minderheit im Gästeblock eine durchaus gelungene Provokation.</p>
<p>Ansonsten reiste die Ultra-Szene wieder mit dem Bosch-Bus an, verbrachte vor dem Spiel noch eine entspannte Zeit auf der Reeperbahn und musste durch knöcheltiefen Schlamm zum Gästeblock waten. In diesem supporteten ganze 20 Mann dauerhaft, was die damaligen Verhältnisse nochmal deutlich machte. Der Zittersieg wurde in der Verlängerung mehr oder weniger souverän über die Zeit gebracht und das Achtelfinale erreicht.</p>
<p>Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass die beiden Fanzines Schalke Unser und der Übersteiger von St. Pauli zu diesem Spiel eine gemeinsame Ausgabe herausbrachten und sich nicht zur Freude aller annäherten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">FC Schalke 04 e.V. &#8211; Borussia Dortmund GmbH &amp; Co. KGaA 2:1 (2:1)</span></p>
<p>Derby im DFB Pokal, da liegen die Nerven natürlich noch blanker als sowieso schon, aber trotzdem sollte das Spiel natürlich würdig eingeleitet werden. Während in der Nordkurve das Commando 1904 unzählige Doppelhalter zum Intro verteilte, hatte die Radikale Minderheit auf der Haupttribüne im I-Block eine Choreo vorbereitet. Nachdem die Blau-Weißen Papptafeln verteilt waren, wurde das Spruchband „Dortmund verrecke“ an der Balustrade befestigt. Da dies aus mehreren Teilen bestand, klingelte bereits während dieses Vorgangs das Handy eines der Mitglieder. Der Verein wollte wissen, was denn bitte auf dem Spruchband stehen würde. Bisher hatte man im Parkstadion freie Hand bei Choreografien und somit wurde zähneknirschend wahrheitsgemäß geantwortet. Der Verein verbot daraufhin das Spruchband und die Gruppe steckte die Köpfe zusammen, was nun zu tun sei. Die Aktion trotzdem durchziehen und dafür Stadionverbote kassieren? Die Aktion ganz absagen oder nur einen Teil zeigen? Guter Rat war teuer und letztendlich wurde sich für letztere Möglichkeit entschieden. Natürlich hätte man aus heutiger Sicht anders entschieden, zur damaligen Zeit aber wohl ein verständliches Vorgehen. Somit erstrahlte zum Anpfiff ein blau-weißes Papptafelmuster und nur ein Spruchband mit der Aufschrift „Im Pott ist nur für einen Platz“.</p>
<p>Den Gästeblock konnte Dortmund nicht ganz füllen (4.000 – 5.000), was auch damals extrem peinlich war. Immerhin gab es ein schönes Pyro-Intro, aber ansonsten nichts Erwähnenswertes. Das Spiel konnte Schalke trotz früher Führung Dortmunds noch in Halbzeit eins drehen und den Derbysieg nach Hause holen.</p>
<p>Nach dem Spiel sollte es noch an der Gesamtschule Berger Feld ein Aufeinandertreffen zwischen jüngeren Schalkern und Dortmundern geben, die Gerüchteküche besagt aber, dass die Dortmunder doch lieber in den Bus stiegen. Derbysieger!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1.FC Magdeburg e.V. &#8211; FC Schalke 04 e.V. 0:1 (0:1)</span></p>
<p>Als Wintermeister ging es mit breiter Brust in den wilden Osten zum Favoritenschreck, schließlich hatte Magdeburg zuvor sogar den FC Bayern rausgeschossen. Statt mit dem Bosch-Bus wurde diesmal ausnahmsweise mit einem der Busse des SFCV angereist. Dass die Uhren in Sachsen-Anhalt bereits anders tickten, machte nicht nur die Polizeieskorte ab dem Verlassen der Autobahn deutlich, sondern auch das Intro im altehrwürdigen Ernst-Grube-Stadion. Zunächst gab es eine Bänder-Choreografie samt Blockfahne und danach das ganze Spiel über Fackeln und Leuchtraketen, was für neidische Blicke im Gästeblock sorgte. Auf Schalker Seite wurde das Spiel mit dem passenden Spruchband „Auferstanden aus Ruinen“ eingeleitet.</p>
<p>RMG hatte diesmal sogar ein Megafon mit dabei, mit dem aus dem Block heraus versucht wurde, die Schalker Meute zum Mitsingen zu animieren. Dies klappte im Vergleich zu den letzten Spielen auch besser, allerdings auch hier wieder kein Vergleich zur Heimseite. Hier gab es schon einen richtigen Vorsänger, der vor dem Block stand und für damalige Verhältnisse für eine ungeahnte Stimmung sorgte.</p>
<p>Das Viertelfinale konnte per Elfmeter von Jörg Böhme mit 1:0 gewonnen werden, wozu nach dem Spiel 200 Magdeburger nochmal persönlich gratulieren wollten. Auf Schalker Seite war kaum Potential vorhanden und so war man ehrlicherweise froh, dass die Polizei die über dem Platz rennenden Maggis aufhielt. Alles in allem ein echtes Saison-Highlight.</p>
<p>Ebenfalls interessant: Im Gästeblock wurde mittels Doppelhalter pro Buchstabe der Schriftzug FC Schalke 04 gezeigt, diese Doppelhalter werden heute noch von uns genutzt und hingen in der Vergangenheit als Zaunfahne vor dem Block, wenn wir die Amateure unterstützten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">VfB Stuttgart e.V. &#8211; FC Schalke 04 e.V. 0:3 (0:3)</span></p>
<p>Mit dem Bosch-Bus, einem Sonderzug oder mit Autos zog die Schalker Ultra-Szene auf verschiedenen Wegen nach Stuttgart. Mit dabei auch noch 12.000 andere Schalker. Es ist einfach unglaublich, was wir bereits seit jeher für Massen auf die Reise schicken.</p>
<p>Zum Intro in der ersten Halbzeit präsentierte die RMG ein Spruchband mit der Aufschrift „GEboren um für Schalke zu sterben“ und dazu jede Menge Fahnen und Doppelhalter, was insbesondere für die damaligen Zeiten gut aussah. Das Commando Cannstatt war 2001 schon gegründet und zeigte, dass sie schon vier Jahre Erfahrung auf dem Buckel hatten. Das Rauch- und Fackelintro sorgte ähnlich wie in Magdeburg für offene Münder im Gästeblock. Da half auch nicht die kleine und gelungene Mülltüten-Choreografie im Sitzplatzbereich zum Wiederanpfiff, die von RMG und C1904 gemeinsam geplant und durchgeführt wurde.</p>
<p>Im restlichen Stadion herrschte ansonsten Tristesse und es war nicht ansatzweise ausverkauft. Schalke spielte wie beflügelt auf und ging rasch mit 3:0 in Führung, was auch den Endstand bedeutete. Die ganz große Euphorie blieb nach Abpfiff erstaunlicherweise aus, schließlich war es das erste große nationale Finale nach fast 30 Jahren, nichtsdestotrotz halte es natürlich trotzdem aus 12.000 Kehlen: BERLIN BERLIN WIR FAHREN NACH BERLIN!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1. FC Union Berlin e.V. – FC Schalke 04 e.V. 0:2 (0:0)</span></p>
<p>Und wieder strömten die Massen. Obwohl viele Schalker bei der Kartenvergabe leer ausgegangen waren und es sich um einen Gegner aus der Stadt des Final-Ortes handelte, schafften es letztendlich rund 40.000 Königsblaue ins Olympiastadion. Damals noch ohne Dach, aber dafür mit genauso viel Charme. Die Schalker Szene bereitete eine schlichte Choreo vor, im Oberrang wurden blaue und im Unterrang weiße Papptafeln verteilt, dazu die Spruchbänder „Machts unseren Ahnen nach und werdet zu Legenden“ und „Ihr denkt ihr seid Eisern – Wir sind aus Kohle und Stahl“. Sah halbwegs okay aus. An komplizierte Muster traute man sich nicht heran, da ein genauer Bestuhlungsplan fehlte. Das Ergebnis, wenn man es dennoch versuchte, konnte man auf der Gegenseite sehen, denn dort war der geplante Schriftzug mit Papptafeln nicht zu erkennen.</p>
<p>Der Schock der vier Minuten Meisterschaft saß natürlich noch tief und es fiel Mannschaft und Kurve schwer ins Spiel zu kommen. Natürlich war der DFB-Pokal ein Riesenerfolg, wenn einem aber der große Traum aus den Händen gerissen wurde, ist es gar nicht so einfach diesen Erfolg zu akzeptieren. Jörg Böhme war es dann mal wieder, der mit zwei Toren für den souveränen 2:0 Sieg im Finale sorgte.</p>
<p>Die Laola-Welle schwappte durchs Rund und auch in den Heimblöcken sah man immer wieder Leute in blau gekleidet aufspringen. Der zweite Titel innerhalb von vier Jahren war eingeheimst, aber es brauchte noch einige Zeit, damit dieser auch die Würdigung erfuhr, die er verdiente.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Auch in dieser Saison haben wir wieder die Eindrücke gesammelt, die gegnerische Fanszenen sowohl bei Auswärts- als auch bei Heimspielen von der Nordkurve Gelsenkirchen gewonnen haben. An Rechtschreibung oder sonstigen Dingen haben wir dabei nichts verändert.</em></p>
<p><strong>Hinrunde</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hertha BSC (H) &#8211; hb98.de</span></p>
<p>Für die Heimseite lief anschließend [Anm.: nach der Choreo] natürlich alles nach Plan, so erwies sich das Überemotionalisieren des Schalkerseins (Spruchbandchoreo mit dem Memepotential der letzten Jahre) vor Anpfiff als Stimmungsfördernd, denn später klinkten sich ein paar Mal die restlichen Bereiche der Arena mit ein, auch wenn es gefühlt nur zwei Lieder waren. Hertha erwies sich ebenfalls als toller Gast und wehrte sich nicht großartig, so dass alle Königsblauen einen von vorne bis hinten schönen Saisonauftakt hatten, der immer wieder mit einigen Stimmungsfackeln untermalt wurde.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Lautern (A) &#8211; Unter die Haut</span></p>
<p>Bei den Gästen aus Gelsenkirchen sah es auch nicht übel aus. Gerade die gerne mal kritisierte Zaunbeflaggung war an diesem Abend ordentlich, die Nordkurve-Fahne passt halt auch perfekt längenmäßig vor den gesamten Gästebereich. Lautstärkentechnisch ist das wie immer schlecht einzuschätzen, aber immer mal wieder drang etwas rüber und optisch sah das mit gut verteilten Fahnen auch ordentlich aus. Viel zu meckern gibt es also nicht. Natürlich hatte man im Vorfeld etwas auf eine optische Aktion und/oder das ein oder andere verbotene Element spekuliert, aber da die UGE einerseits beim eigenen Heimspiel eine große Choreo inklusive “Frag mal den Ralle”-Referenz abgeliefert hatte und man andererseits wohl Hände und Köpfe für die Besichtigung von Heidelberg frei haben wollte, beschränkte sich die Szene aus dem Pott verständlicherweise auf das Standardprogramm.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Magdeburg (A) &#8211; Planet MD</span></p>
<p>Schaute man in Richtung des Gästeblocks sah man zahlreiche Schalker, welche sich wie gewohnt hinter ihren wichtigsten Zaunfahnen UGE, HUGOS und Marler Jungs aufreihten.<br />Zusätzlich hing oben im Block die große „Nordkuve Gelsenkirchen“ Fahne und einige verteilte Schwenker sollten das Blockbild unterstützen. Hier muss ich wirklich mal anmerken &#8211; für mich persönlich leider wohl eines der unansehnlichsten Zaunfahnenbilder, die Ultradeutschland zu bieten hat. Stimmungstechnisch dagegen ging es auf beiden Seiten gut ab. Schon eine Viertelstunde vor Spielbeginn knallte das erstmal „Kämpfen und Siegen” sowie „Einmal blauweiß immer blauweiß” durch das HKS und auch unsere Gäste konnten nach Anpfiff vereinzelt mal einen Akzent setzen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hannover (A) &#8211; I Block</span></p>
<p>Der FC Schalke 04 brachte etwas weniger als 10.000 Fans mit, die sich auf auf einem großen Teil der Südtribüne breitmachten. Enttäuschten UGE, Hugos und Co. die letzten Male mit der Zaunbeflaggung, sah das dieses Mal deutlich besser aus. Während die Gruppenfahnen an einer Rohrkonstruktion befestigt wurden, hing die große „Nordkurve Gelsenkirchen”-Fahne vorneweg. Ein weiterer Punkt, der im Bezug auf das Kurvenbild positiv hervorzuheben ist, ist, dass nun nicht mehr bloß im von der Szene genutzten Sitzplatzbereich, sondern ebenso im Steher nebenan organisiert supportet wurde. Im Grundsätzlichen konnte man die Gelsenkirchener des häufigeren vernehmen, was aber natürlich nicht zuletzt auch an deren schierer Masse, dem Spielverlauf und der angesprochenen miesen Stimmung unsererseits gelegen haben dürfte. Alles in allem war das jedoch ein absolut solider Auftritt.</p>
<p><strong>Rückrunde</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hertha BSC (A) &#8211; hb98.de</span></p>
<p>Aus Solidarität mit den verletzten und schwerverletzten Hertha-Fans verzichteten auch die Gästefans rund um die Ultras Gelsenkirchen auf die akustische und optische Unterstützung ihrer Mannschaft. Angesichts des Verhältnisses zwischen den Fanszenen von Hertha BSC und Schalke 04 haben wir höchsten Respekt vor der Reaktion der Nordkurve Gelsenkirchen!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Lautern (H) &#8211; Unter die Haut</span></p>
<p>Das Fazit zur Gegenseite fällt ähnlich aus: Die Choreo war sehenswert, der Support besser als noch bei den beiden Spielen zuvor. Die sportlich gute Ausgangslage und ein Trainer, der zumindest mir als Außenstehendem den Eindruck vermittelt, als würde er zum Verein passen, tun da sicher ihr übriges.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bochum (A) &#8211; Blick in die Kurve</span></p>
<p>Der Gästeanhang erlebte keinen Sahnetag und bleibt außerhalb einer ansehnlichen Schalparade eher durch das trostloses Zaunfahnenbild in Erinnerung. Nicht unerwähnt sollen aber die großen Transparente gegen die ausgesprochenen Betretungsverbote sein.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bochum (A) &#8211; Schallermann (Münster)</span></p>
<p>Als abschließendes Fazit zum Gästeanhang lässt sich meiner Meinung nach festhalten, dass sie mit Sicherheit zu den Schwergewichten in punkto Gewalt in Deutschland gehören und dies am Spieltagswochende (wie ihr eh alle von Finstergram und Co. wisst) auch unter Beweis gestellt haben bzw. unter Beweis stellen wollten. Supportmäßig war das in Bochum gar nix, dazu Al-Kaida Hans Bin-Laden Schwenker im Stehplatz Block, aber kein Vorsänger in eben diesem Block geschweige denn eine vernünftige Zaunfahne dort am Zaun.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Dresden (H) &#8211; Zentralorgan</span></p>
<p>Die Wessis hinterließen keinen wirklich bleibenden Eindruck. Zu selten konnte ein größerer Bereich in der Nordkurve mitgenommen werden. Viel Leerlauf, in dem wenig zu vernehmen war. Die Momente, in denen das Stadion mit einstieg wussten aber entsprechend zu überzeugen. Vor allem nach den Toren konnte dabei auch der arrogant, verwöhnte Sitzplatzmalocher mitgenommen werden. Minuten, die vom in Deutschland inzwischen vermehrt verbreiteten Bundesliga-Sitzplatzpublikum abwichen. Das wars dann aber auch. Mit Spruchbändern wurde Kritik an Tönnies verbreitet und die Stadion- und Betretungsverbotler gegrüßt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bielefeld (H) &#8211; Infozettel Südtribüne</span></p>
<p>In den letzten Minuten wurde es dann noch einmal hitzig, als der ungeliebte VAR eingriff und ein Tor unserer Arminia wegen Abseitsstellung aberkannte. Dabei sollte jedem Fußballfan klar sein, dass der Videobeweis den Emotionen in unserem schönen Sport nachhaltig schadet. Die folgende Freude bei den Fans des „Kumpel- und Malocherclubs” erschien demnach ziemlich deplatziert. Ansonsten zeigte sich die Nordkurve über weite Phasen in eindrucksvoller Natur, mit beeindruckender Lautstärke und viel Bewegung aufden Rängen, auch wenn das Pyro-Intro mit Blinkern und Rauch zu Beginn etwas unkoordiniert wirkte.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Münster (H) &#8211; Schallermann</span></p>
<p>Die Gegenseite rund um die „Ultras Gelsenkirchen“ und „Hugos“ beschränkte sich zum Großteil auf das Wesentliche. Das ganze Spiel über trumpfte bestehend aus Motivschwenkern auf. Vor Spielbeginn wurde außerdem noch eine Helene-Fischer-Umdichtung intoniert. Den Wahnsinn spürten allerdings nicht alle in der Nordkurve und auch mich ließ das Lied nicht zwingend atemlos zurück. Brachial kam allerdings alles andere was das Schalker Kuttenliedgut so zu bieten hatte, vor allem gegen Spielende konnte man zum Teil nur noch schwer seinen eigenen Gedanken folgen. Mein Fall ist diese Art von Liedgut allerdings weiterhin nicht. Am gesamten Rest der Stadionerfahrung Gelsenkirchen kann ich aber im Verlauf nichts positives mehr abgewinnen. Der Neubau stellt für mich einfach die absolute Fußballdystopie dar. Dank Sporthallenfeeling und Pre-Game-Unterhaltung á la „Song des Spielchtachs“ hat sich über die Jahre echt eine ganz eigene Fußball-Subkultur abseits der Ultragruppen gebildet. Fischerhut, Komasaufen und Pogo zu „Beila Beila“ inklusive. Gutes Gelingen in Liga 1.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Paderborn (A) &#8211; Pfauenschrei</span></p>
<p>Der Support der Schalker wurde seinem Ruf an diesem Tag nicht gerecht. Über weite Strecken des Spiels kam nur wenig bei uns an und Teile vom Gästeblock schienen sich auch eher auf das Sonnenbaden zu konzentrieren, als auf die Unterstützung der eigenen Mannschaft. Wirklich laut wurde es erst nach dem Führungstreffer und beim Pöbeln gegen Dortmund nach dem Spiel. Positiv hervorzuheben ist aber der passende Einsatz von vereinzelten Fackeln und Rauchtöpfen nach den Toren. Zusammenfassend gab es in dieser Saison auf jeden Fall schon Szenen, die mehr abgerissen haben.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="text-decoration: underline;">Bochum:</span></strong> Rund um das Heimspiel des VfL Bochum gegen Hannover 96 kam es in der Innenstadt zu Scharmützeln zwischen Anhängern beider Lager, woraufhin mehrere Bochumer festgenommen oder zeitweise in Gewahrsam genommen wurden. Im Stadion sorgte vor allem der Einsatz der BFE für Aufregung. Behelmte und vermummte Bullen positionierten sich im Bereich der Ostkurve und des Umlaufs bis in die Mundlöcher. Hintergrund soll eine geplante Festnahme im Bereich der Ostkurve gewesen sein. Die aktive Szene stellte daraufhin den Support ein und stellte sich der Polizei in den Weg, um eben jene Maßnahmen zu verhindern. Nach verbalen Auseinandersetzungen drang die Staatsmacht in Richtung der Blöcke vor, wodurch einige Bochumer Verletzungen erlitten. Auch nach dem Spiel kam es bei der Begleitung der Fans zu weiteren Festnahmen. Kritisch bewertet die Fanhilfe vor allem das unverhältnismäßige Vorgehen der Polizei. Die starke Präsenz der BFE im Bereich der Ostkurve wirkte provokativ.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Dresden:</strong></span> Die Schwarz-Gelbe Hilfe Dresden kritisiert die Praxis von Betretungsverboten gegen Fußballfans und schildert einen konkreten Fall aus dem Jahr 2023, wo ein Dynamo Anhänger bei dem Auswärtsspiel gegen den VfL Oldenburg Betretungsverbot für die Stadt Oldenburg erhielt und dagegen klagte. Nach mehr als drei Jahren erklärte das Verwaltungsgericht Oldenburg das Verbot für rechtswidrig. Das Gericht kritisierte vor allem, dass die Polizei ihre Maßnahmen auf Vermutungen statt auf konkrete Gefahren gestützt habe und das Verbot sowohl räumlich als auch zeitlich unverhältnismäßig gewesen sei. Das Urteil ist ein wichtiges Zeichen gegen pauschale Einschränkungen von Fußballfans und gegen die übermäßige Polizeipraxis im Namen der “Gewaltprävention”.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Kolumbien:</strong></span> Bei der Partie zwischen Independiente Medellín und Flamengo im Copa Libertadores kam es aufgrund von Protesten der heimischen Fans zu Ausschreitungen und einem Spielabbruch. Kurz nach Anpfiff zündeten die Anhänger aus Medellín Bengalos, warfen Gegenstände auf das Spielfeld und versuchten, dieses zu stürmen, woraufhin der Schiedsrichter die Partie unterbrach. Da sich die Situation nicht beruhigte, wurde das Spiel nach langer Unterbrechung endgültig abgebrochen. Dem Verein droht nun eine 0:3-Wertung sowie weitere Strafen durch die CONMEBOL. Hintergrund der Proteste ist der Konflikt gegen die Vereinsführung von Medellín, da wohl die Klubspitze für die sportliche Krise verantwortlich ist.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>ODE AN DIE FANZINES</strong></p>
<p><em>Die Interviewreihe mit verschiedenen Fanzines ist nun zwar abgeschlossen, dennoch möchten wir euch aber auch in Zukunft am Stand Fanzines in kleiner Stückzahl anbieten, die normalerweise nicht für jeden direkt zugänglich sind, wir aber mit gutem Gewissen weiterempfehlen können. Denn was nützt es, wenn wir immer wieder zum Lesen von Heften auffordern, aber nur ein kleiner Teil an diese rankommt.</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">C’est la vie Ausgabe 9</span></p>
<p>Das Heft aus Darmstädter Feder bietet neben eigener Spielberichte auch ein Interview mit drei Gründungsmitgliedern der Ultras Darmstadt, Freundschaftsberichte, eine Vielzahl an Hoppingtexten und jede Menge mehr.</p>
<p>Das alles bekommt ihr für 5€ am Stand.</p>
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		<title>1.FC Nürnberg &#8211; FC Schalke 04</title>
		<link>https://ultras-ge.de/1-fc-nuernberg-fc-schalke-04-3/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 14 May 2026 10:55:46 +0000</pubDate>
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 [<a href="https://ultras-ge.de/1-fc-nuernberg-fc-schalke-04-3/">See image gallery at ultras-ge.de</a>] </p>
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		<title>FC Schalke 04 &#8211; Fortuna Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2026 12:02:51 +0000</pubDate>
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		<title>Heimspiel Braunschweig</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2026 13:27:16 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Infostand]]></category>
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		<title>Heimspiel gegen Braunschweig</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2026 15:59:26 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Glückauf Schalker,</p>
<p>wir haben es geschafft: Unser Verein spielt in der kommenden Saison endlich wieder in der 1. Bundesliga.</p>
<p>Eine Saison geht zu Ende, die Balsam für die Schalker Seele ist. Eine Saison voller Emotionen, Leidenschaft und Momenten, die endlich wieder Freude zurückgebracht hat. Mit einer Mannschaft, die uns wieder mitgerissen hat und einem Verein, der wieder der Stolz dieser Stadt ist.</p>
<p>Zum Saisonabschluss gegen Braunschweig möchten wir erneut alle Schalker dazu aufrufen, unsere Arena in den Vereinsfarben erstrahlen zu lassen.<br />Lasst uns die gemeinsame Tradition der vergangenen Jahre fortsetzen:<br />Der Oberrang in Blau, der Unterrang in Weiß.</p>
<p>Das passende Mottoshirt erhaltet ihr in diesem Jahr für 10 € am Samstag vor dem Spiel an der Tausend-Freunde-Mauer.</p></div>
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		<title>Ausgabe 16: Fortuna Düsseldorf</title>
		<link>https://ultras-ge.de/ausgabe-16-fortuna-duesseldorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Neumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2026 18:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BB_2526]]></category>
		<category><![CDATA[Blauer Brief]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Glück auf Schalker,</p>
<p>wir hoffen, ihr hattet ein paar schöne Stunden in Buer und nun herzlich Willkommen zum Liga Endspurt!</p>
<p>Gegen Münster gab es nicht nur einen gut aufgelegten Gästeblock zu bestaunen, sondern eine noch bessere Schalker Mannschaft, die endlich unsere Nerven schonte, das Spiel von den ersten Minuten an souverän beherrschte und den Sieg ungefährdet nach Hause brachte. Auf den Rängen herrschte dementsprechend ausgelassene Atmosphäre. Nach den ganzen knappen Ergebnissen hat das Stadion förmlich danach gelechzt, mit ein paar Toren Vorsprung unbeschwert ihre Mannschaft zu feiern.</p>
<p>Und dann kam Paderborn. Altobelli. Wir schreiben es immer wieder, dass wir dies und das im Gedächtnis behalten sollen, aber was letzten Sonntag passiert ist, war einer dieser Momente für die Ewigkeit. Die Stimmung an sich war von uns sicherlich nicht ideal und es war nur Paderborn und es war nur die zweite Liga, aber sollten wir in den nächsten Jahren mal wieder gegen den Abstieg spielen und mal wieder alles scheiße sein, dann erinnert euch an diese Torjubel. Schalke!</p>
<p>Was haben die Medien sich zu Saisonbeginn das Maul zerrissen. Der nächste Abstiegskampf sollte quasi um jeden Preis herbeigeredet werden. Kurve und Mannschaft schafften es aber von Spieltag eins an, eine Einheit zu bilden, ließen sich von dem Gerede nicht beeindrucken und stehen nun drei Spieltage vor Schluss vor dem großen Wurf. Wir können stolz auf das Geschaffte sein! Nun lasst uns den letzten Schritt gehen und die letzten Spiele einfach genießen.</p>
<p>Wer noch etwas zu Lesen braucht, um die Zeit zwischen den Spielen irgendwie rum zu bekommen: Die neue Doppelausgabe des “Erlebnis Fußball” ist bei uns eingetroffen, wie immer prall gefüllt mit vielen Themen. Neben den üblichen Interview Highlights haben auch wir einen Text zum Thema „Hallenturniere“ beigesteuert und berichten von den Erlebnissen bei unseren Hallenbesuchen zwischen 2009 und 2014. Eine absolute Leseempfehlung geht also wie immer raus.</p>
<p>Eine sehr traurige Nachricht verbreitete sich am 22. April auf Schalke. Mit Manfred – Manni – Kreuz ist der letzte Spieler der Meistermannschaft 1958 verstorben. Manni blieb dem Verein sein Leben lang verbunden und war trotz seines stolzen Alters von 90 Jahren nicht vom Bergerfeld wegzudenken. Mit ihm geht ein großes Stück Schalke und nun liegt es an uns, sein Gedenken für ewig weiter hochzuhalten. Seine Karriere lassen wir nochmal in der “Dat is Schalke”-Rubrik Revue passieren. Ein letztes “Glück auf” Manni, wir holen den Aufstieg auch für dich!</p>
<p>Mit Düsseldorf haben wir heute eine Mannschaft zu Gast, die auch nach dem Sieg im letzten Spiel immer noch mit dem Rücken zur Wand steht. Auch wenn die ganz heißen Duelle aus den Achtzigern und Neunzigern gegen die Fortunen vorbei sind, hat diese Partie einiges zu bieten und die Gruppen rund um die Ultras Düsseldorf werden alles versuchen, ihr Team zum Klassenerhalt zu tragen. Bedeutet für uns: Keine Sekunde locker lassen und direkt zu Beginn zeigen, wer Herr im Haus ist – auf dem Rasen und auf den Tribünen. Dass wir das können, haben wir in dieser Saison zur Genüge unter Beweis gestellt.</p>
<p>Zu guter Letzt freuen wir uns, dass wir inzwischen endlich wieder zwei Jungs in unseren Reihen zurück wissen.<br />Schön, dass ihr wieder dabei seid. Wer euch brechen will, wird daran zerbrechen!</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="501" src="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-scaled.jpg" alt="" title="01_Spielrückblicke" srcset="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-scaled.jpg 2560w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-1280x251.jpg 1280w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-980x192.jpg 980w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-480x94.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-9630" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>FC Schalke 04 e.V. &#8211; Sportclub Preußen Münster 06 GmbH &amp; Co. KGaA 4:1 (2:0)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Spiel</span></p>
<p>Die Anzahl der ausstehenden Spiele wird so langsam immer kleiner und das Saisonende rückt immer und immer näher. Die Zeichen stehen auf Aufstieg. Beflügelt durch den gemeinsam erzwungenen Sieg in Elversberg eine Woche zuvor und dem uns entgegenkommenden 1:1 von Hannover und Paderborn am Samstagabend, lag über dem Stadtteil Erle ein Dunst aus drückender Vorfreude und steigender Hoffnung in der Luft. Und so viel sei vorweggenommen, auch am Montag nach der Partie hat sich daran nichts geändert. Bei einer Sache waren sich alle sicher: Der Moment stimmt. Alle Zeichen stehen auf Grün. Verein, Fans, Mannschaft, Staff, alles drum herum ist eine Einheit, der Ball liegt frei vorm Tor und muss nur reingedrückt werden. Wir haben die Chance aufzusteigen selbst in der Hand und das fühlt sich richtig geil an! Auf dem Weg zur Arena, im Stadionumlauf und auf den Stufen der Nordkurve Gelsenkirchen spürt man es.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></p>
<p>Um dem Ziel “Aufstieg in Liga 1” auch an diesem Tag einen großen Schritt näher zu kommen und seine eigenen Hausaufgaben auf den Rängen zu erfüllen, war die Marschroute, welche Dennis noch einmal über die Anlage kommunizierte, ziemlich klar: alles geben, 90 Minuten, nur gemeinsam, als Einheit. Worte, die zwar leider immer inflationärer genutzt werden, jedoch in fast keiner Situation so wie Arsch auf Eimer passen, wie derzeit. Dementsprechend versuchten wir ab Minute eins genau dies zu tun. Als Motor des Stadions kamen wir ganz gut aus der Hüfte und versuchten schon relativ früh in der Partie, auch den Rest des Stadions in die Gesänge mit einzubeziehen. Leider waren die übrigen Tribünen noch nicht ganz wach, was vorerst zu überschaubarer Rückmeldung führte. Wir machten mit einem Mix aus alten Klassikern und neuen funktionierenden Liedern weiter und durften gleichzeitig spielerisch dominierende Schalker auf dem Feld beobachten. Das Ergebnis dieser Leistung war ein 2:0-Halbzeitstand, der durch zwei extrem starke Torjubel in der gesamten Arena honoriert wurde.</p>
<p>Offensichtlich ließen die Freudenschreie und die darauffolgende Halbzeit die Kehlen frei werden, weshalb im Verlaufe von Halbzeit zwei auch das Stadion mit in die Gesänge einstieg. Der emotionale Gipfel des Ganzen war die sich entwickelnde Laola-Welle, die minutenlang durch die Arena schwappte und von „Oh wie ist das schön“- Gesängen begleitet wurde. Dieses Mal getrieben durch pure Freude über das Spiel und die gesamte Saisonleistung unserer Truppe, statt Hohn über das desolate Auftreten wie noch im Mai 2025. Das „Asoziale Schalker“ kurz vor Schluss schepperte ebenso schön durch das Rund und setzte der Königin dann ihre verdiente Krone auf. Es passt gerade einfach alles zusammen. Nach dem Abpfiff erwarteten wir die Mannschaft standesgemäß und feierten gemeinsam einen weiteren großen Schritt Richtung Aufstieg. Dass während der Feierlichkeiten auch noch das kurz zuvor gefallene 3:2-Siegtor von Fürth gegen Verfolger Darmstadt auf dem Würfel eingeblendet wurde, ließ vielleicht sogar den ein oder anderen Nürnberger schmunzeln. Insgesamt war unser Auftritt einer der besseren an einem Sonntagmittag, der uns supporttechnisch eigentlich eher weniger liegt. Keine Ausrede, sondern Motivation, es kommende Woche Sonntag in Paderborn noch einen Tacken besser und den Aufstieg vielleicht schon zu Hause gegen Düsseldorf möglich zu machen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gegner</span></p>
<p>Der Gast aus Münster kaufte so ziemlich das gesamte Gästekontingent leer und teilte sich, wie es einige andere Szenen zuvor ebenfalls getan haben, mit dem aktiven Haufen in den Ober- und Unterrang auf. Im unteren Steher befanden sich die Hauptzaunfahnen um Fede Nerblo, den Oberrang zierte die “Sportclub Preussen Münster”- Zaunfahne, inklusive einiger weniger, aber überwiegend alter Fanclub Zaunfahnen am Rand des Oberrangs. Auch diverse Schwenkfahnen waren über beide Ebenen verteilt. Der Anhang aus Münster lieferte über die gesamten 90 Minuten einen richtig guten Auftritt ab und fiel bereits vor Anpfiff mit einem Wechselgesang über beiden Ränge auf, der auf unserer Seite für das ein oder andere respektvolle Kopfnicken sorgte. Im Spiel konnte man sie mehrfach in guter Lautstärke wahrnehmen, auch optisch setzten sie immer wieder Ausrufezeichen, obgleich des sich gegen sie entwickelnden Spielverlaufs. Generell hatte man den Eindruck, dass Fans und Mannschaft derzeit ein enges Verhältnis haben. Trotz des Spielverlaufs und Ergebnisses, supporteten die Gäste unaufhaltsam weiter und stimmten sich nach Abpfiff lautstark mit der Mannschaft auf das Derby gegen Bielefeld ein. Wenn man die bekannten Einflussfaktoren wie aktuelle sportliche Situation, Größe, und so weiter ebenfalls berücksichtigt, so haben hier manche vermeintlich „bessere“ Fanszenen schon deutlich schlechtere Auftritte abgeliefert. Unterstützt wurden die Gäste von Freunden aus Bochum.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Freunde</span></p>
<p>Vielen Dank an die Unterstützung einer großen Reisegruppe aus Nürnberg sowie Freunden aus Skopje und Enschede!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nach dem Spiel</span></p>
<p>Während wir Freudetrunken das Stadion verließen, trafen wir vor den Toren wie immer auf die Jungs der SEK SV, die diese Momente derzeit leider nicht mit uns gemeinsam feiern können. Um diesen für ihre teilweise letzten Spiele noch einmal Kraft mitzugeben, liefen wir auf den wartenden Haufen mit der „Wir werden siegen“-Fahne zu und begrüßten die Jungs standesgemäß. Stadionverbote halten uns nicht auf!</p>
<p><strong> SC Paderborn 07 GmbH &amp; Co. KGaA &#8211; FC Schalke 04 e.V. 2:3 (2:2)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Spiel</span></p>
<p>Bei bestem Kaiserwetter machten wir uns per Autokolonne auf den Weg nach Paderborn. Am Treffpunkt in Ostwestfalen angekommen, drehten sich die meisten Gespräche um die sportliche Ausgangssituation, nachdem der Konkurrenz am Samstag wieder einmal die Nerven versagten. Dementsprechend zuversichtlich legten wir den Weg zum Stadion zu Fuß zurück, ehe wir die peniblen Einlasskontrollen über uns ergehen lassen mussten. Im Block konnten wir einen ausgesperrten Bruder mit einem Spruchband wieder in unseren Reihen begrüßen. So schön der Moment heute auch war, wissen wir, dass weiterhin zu viele Jungs<br />vor den Stadiontoren stehen. Haltet durch Männer und lasst euch nicht unterkriegen!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></p>
<p>Wir positionierten uns als aktive Fanszene wie gewohnt im Stehplatzbereich und starteten wie in den vergangenen Wochen mit „Wir woll‘n immer wieder diesen Wahnsinn spüren“ in den Support. Leider konnte man bereits hier erahnen, dass die Stimmung nicht so werden würde, wie man es sich erhofft hatte. Kaum Durchschlagskraft und viel zu wenig Bewegung im Block. Der Gästeblock machte über weite Strecken den Eindruck, dass Bier trinken und sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen bei manchen heute Priorität hatte. Die Grundanspannung und der zwischenzeitliche 0:2 Rückstand taten ihr Übriges dazu. Die Leistungssteigerung in Verbindung mit der Aufholjagd setzten glücklicherweise Emotionen beim Gästeanhang frei, sodass immerhin die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit nicht ganz so schwach waren, wie in der Zeit zuvor.</p>
<p>Nach dem Halbzeitpfiff konnten wir an die verbesserte Schlussphase anknüpfen, allerdings entsprach dieser Auftritt in keinster Weise unseren Ansprüchen. Viel mehr Worte gibt es dazu auch nicht mehr zu verlieren. Nach dem 3:2 brachen natürlich alle Dämme und die Hütte stand Kopf. Nächste Woche gegen D‘Dorf zeigen wir hoffentlich ein anderes Gesicht und gehen gemeinsam den letzten Schritt ans Ziel!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gegner</span></p>
<p>Die Heimseite präsentierte zu Spielbeginn eine simple Choreo, bestehend aus blau-schwarzen Fahnen, blauen Luftballons und Spruchband, im mittleren Bereich der Heimkurve. Ehrlicherweise nichts, was in Erinnerung bleiben wird, auch wenn sie tatsächlich immer wieder mal im Gästeblock zu hören waren. Paderborn bleibt wie die letzten Jahre eine graue Maus der Liga. Es würde sicherlich die Meisten freuen, wenn man sich diese Tour nächste Saison knicken kann.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Freunde</span></p>
<p>Vielen Dank für die Unterstützung an Gladbach und Enschede!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Nordkurve Nürnberg</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Vor zwei Wochen gastierte der FCN in der Bielefelder Alm. Nach einem frühen Gegentreffer, schaffte man zehn Minuten vor Ende noch den Ausgleich.</p>
<p>Die darauffolgende Woche gab der Verein bekannt, dass aufgrund der Vorkommnisse in der Nacht vor dem Dresden-Spiel neue Stadionverbote erteilt werden.</p>
<p>Zum Heimspiel gegen Magdeburg rief die Nordkurve Nürnberg zu einem Marsch vom Wöhrder See zum Max-Morlock-Stadion auf. Dem Aufruf sind zahlreiche Glubbfans gefolgt und so zog ein großer Mob in roten Trikots durch die Straßen. Das Spiel gewann der 1. FCN mit 1:0. Während der Anhang aus einem der neuen Bundesländer die Heimfahrt auf dem Relegationsplatz antreten durfte, heizte die Nordkurve Nürnberg noch das Team für das kommende Derby ein.</p>
<p>Morgen steht für den Glubb das Frankenderby an! Zu der Wichtigkeit eines Derbys muss man nicht viel sagen, dennoch könnte der FCN durch einen Sieg den Abstieg der Fürther bedrohlich nahe rücken lassen! Somit heißt es alles geben und am Ende den Ronhof mit einem lauten “Absteiger” und “Derbysieger FCN” verlassen. Nächste Woche gastiert der Spitzenreiter der zweiten Liga im Achteck.</p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><strong>VAK-P Enschede</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Aufgrund des niederländischen Pokalfinals, welches immer ein paar Wochen vor Saisonende stattfindet und für eine Pause im Ligabetrieb sorgt, bestritten die Tukkers seit der letzten Ausgabe nur das Heimspiel gegen NEC Nijmegen. Zu diesem Spiel gegen den Vize-Pokalsieger und Mitkonkurrent um die internationalen Plätze findet ihr in dieser Ausgabe einen ausführlichen Bericht.</p>
<p>Auch für unsere Freunde sind noch drei Partien zu gehen. Zwischen Liga internen Play-offs für die Conference League und direkter Champions-League Qualifikation liegen nur vier Punkte. Als nächstes gastiert der FCT beim frisch gebackenen Pokalsieger AZ Alkmaar. Im letzten Heimspiel der Saison trifft man auf Sparta Rotterdam.<span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Twente Enschede &#8211; NEC Nijmegen 1:1 (1:1)</span></p>
<p>Auch Twente hat spätestens nach dem 2:1-Sieg in Amsterdam noch alle Trümpfe in der eigenen Hand, das Beste aus der restlichen Saison &#8211; die direkte Qualifikation für die Champions League-Play-offs &#8211; rauszuholen. 04 Spieltage vor Schluss gastierte mit NEC Nijmegen der einen Punkt in Front liegende Tabellennachbar in der Hel van Enschede. Ein echtes Topspiel am Samstagabend also. Was da noch fehlt, ist das entsprechende Vorprogramm. Unsere Brüder wussten wieder einmal mit Gastfreundschaft zu überzeugen und luden uns bereits am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein in eine entspannte Örtlichkeit in der Gegend ein, wo wir begrillt wurden und kalte Getränke aller coleur serviert bekamen. Keine typisch niederländische Party, aber gesellig genug, um sich gemeinsam auf das Spiel einzustimmen.</p>
<p>Auf dem Weg zum Stadion fiel mir dann wieder ein beziehungsweise auf, dass es ja doch noch Frühling ist, denn es wurde bei frischer Brise merklich kühler. Die Jacke, die ich anziehen wollte, hing natürlich zu Hause. Dagegen hilft erfahrungsgemäß Warmtrinken. Ein Sechserträger nach dem nächsten wurde vernichtet und plötzlich war es kurz vor neun. Für das heutige Spiel bereitete VAK-P eine Choreo vor, bestehend aus Papptafeln, die rot-weiße beziehungsweise schwarz-grüne (die Farben der Vorgängervereine) Streifen bildeten, darüber wurde ein großes „FCT“, das mit dem Wappen des Clubs gefüllt war, mittig über den Block gezogen. Während der Choreo wurde hinter dem Tor ein professionelles Feuerwerk gezündet. Für unsereins in der Umsetzung vermutlich etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch mit einem ansehnlichen Ergebnis. Als die Jungs gerade mit dem Wegräumen der Choreo-Elemente fertig waren, fielen auch schon das 1:0 und diverse Biere durch die Luft. Die Stimmung ohnehin schon außerordentlich gut, jetzt kamen nochmal ein paar Dezibel oben drauf. Warm genug wurde mir dadurch übrigens auch. Noch in der Halbzeit konnten die Gäste aus der Provinz Limburg den Ausgleich erzielen, was den Heimfans aber offensichtlich egal war. Obwohl das Spiel in der Folge von vielen Fehlpässen und wenig klaren Torchancen geprägt war, hielt die Veste die gute Stimmung bis zum Abpfiff. Ein 1:1, das im Kampf um die Champions League-Plätze nicht wirklich weiterhilft.</p>
<p>An diesem Abend verabschiedeten wir uns zeitig von unseren Freunden, denn die Nacht vor unserem eigenen Auswärtsspiel in Paderborn sollte kurz sein, ließ also keine großartige Erholung zu. Dennoch war es wie so oft ein top Tag in Enschede!<span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><strong>Komiti Skopje</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Vom Balkan gibt es wenig Berichtenswertes von den Rängen, dafür das übliche Chaos drum herum. Das Stadtderby bei Shkupi konnte Vardar souverän und wenig überraschend mit 7:0 gewinnen. Der Rivale von der anderen Seite des Flusses liegt mit einem Punkt chancenlos auf dem letzten Tabellenplatz und hat bereits über 100 Gegentore bekommen. Gespielt wurde die Partie im Stadion des Mazedonischen Fußballverbandes und um der Begegnung wirklich jeden Reiz zu nehmen, auch noch ohne Zuschauer.</p>
<p>Auch am vergangenen Woche gab es einen, diesmal etwas überraschend hohen 7:0-Erfolg. Diesmal im Heimspiel gegen Tikves aus Kavadarci. Dadurch bleibt Vardar vier Spieltage vor Saisonende an der Tabellenspitze, dicht gefolgt von Shkendija, gegen die am letzten Spieltag das direkte Duell ansteht.</p>
<p>Am heutigen Samstag muss Vardar bei Bashkimi Kumanovo antreten. Beim Tippen dieser Zeilen steht das Stadion jedoch noch nicht fest. An sich am Balkan nicht besonders ungewöhnlich, in diesem Fall jedoch schon. Denn Bashkimi wurde am vergangenen Wochenende das Stadion auf unbestimmte Zeit vom Verband gesperrt, nachdem beim Heimspiel gegen Struga, welches 0:4 verloren ging, Spieler und Verantwortliche der Gastmannschaft auf dem Feld angegriffen und auch der Bus später bei Abfahrt mit Steinen beworfen wurde. Gut möglich also, dass Komiti auch die heutige Begegnung nicht im Stadion verfolgen kann und das nächste Geisterspiel ansteht.</p>
<p><strong>Curva Sud Siberiano</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Wie so oft konnten auch beim letzten Spiel der Saison in Foggia keine Gäste anreisen und auch die Heimfans wurden ausgeschlossen, sodass Granata das Spiel ohne Zuschauer und Support bestreiten musste. Das Spiel konnte solide 1:3 gewonnen werden, sodass Salernitana die Saison auf Platz 3 der Tabelle beendet und die ersten Spiele der Play-offs am 10. Mai auswärts und am 13. Mai heim bestreitet.</p>
<p>Zum Verkauf des Vereins kursieren wieder einmal sehr viele Gerüchte und Widersprüchlichkeiten, sodass wir hierzu nichts Handfestes berichten können und abwarten, wie sich die Situation in den kommenden Wochen entwickelt. Die Bauarbeiten an der Curva Nord im Arechi wurden, nachdem vor zwei Monaten Wasserleitungen verlegt werden mussten, wieder aufgenommen und der Umbau des Stadions fortgesetzt.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_15">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;">Aufgaben und Arbeitsweise des Ehrenrats</span></p>
<p>Nachdem wir uns in der letzten Ausgabe dieser Lektüre die Aufgaben und Wahlen des Aufsichtsrats angesehen haben, werden wir uns nun mit dem Ehrenrat beschäftigen. Auch hierbei konzentrieren wir uns wieder auf die wichtigsten Aspekte.</p>
<p>Für ein vollumfängliches Bild über die Aufgaben des Ehrenrates legen wir jedem die Satzung unseres Vereins ans Herz.</p>
<p><a href="https://schalke04.de/verein/schalke-04-e-v/satzung">https://schalke04.de/verein/schalke-04-e-v/satzung</a></p>
<p><strong>Aufgaben</strong></p>
<p>Ganz allgemein kann man sagen, dass der Ehrenrat ein typisches, vereinsinternes Schieds- und Beratungsorgan darstellt, das bei Streitigkeiten, Satzungsverstößen oder vereinsinternen Konflikten tätig wird.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1. Überprüfung von Vereinsmaßnahmen:</span></p>
<p>Prüft Vereinsausschlüsse und Sanktionen, wird dabei aber nur auf Antrag des betroffenen Mitglieds oder eines Vereinsorgans tätig und entscheidet am Ende endgültig, es gibt keinen weiteren vereinsinternen Rechtsbehelf.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2. Entscheidungen bei vereinsinternen Streitigkeiten</span></p>
<p>Behandelt Konflikte zwischen einzelnen Mitgliedern, zwischen Mitgliedern und Vereinsorganen und über die Anfechtung von Beschlüssen der Vereinsorgane. Auch hier wird der Ehrenrat nur auf Antrag tätig.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">3. Eigenständiges Verfahren bei Fehlverhalten</span></p>
<p>Hier kann der Ehrenrat von sich aus tätig werden und handelt bei grob unsportlichem oder vereinsschädigendem Verhalten, bzw. rechtswidrigem oder satzungswidrigem Verhalten von Organen oder Organmitgliedern (z.B. Aufsichtsrats- oder Wahlausschussmitgliedern).</p>
<p>Er entscheidet, ob ein Verfahren eingeleitet wird und kann selbst Sanktionen gemäß Vereinssatzung verhängen. Bei Verfahren ohne Antrag ist eine vorherige Anhörung des Betroffenen zwingend.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">4. Schlichtungsstelle</span></p>
<p>Vermittelt bei vereinsbezogenen Streitigkeiten und wird nur tätig, wenn eine Partei einen Antrag stellt und die andere Partei dem Schlichtungsversuch zustimmt.</p>
<p>Ein erfolgreicher Schlichterspruch ist endgültig und verbindlich – bei Scheitern erklärt der Ehrenrat die Schlichtung für beendet.<br />Der Ehrenrat kann innerhalb seiner Zuständigkeit vorläufige Maßnahmen beschließen, z.B. Ruhen eines Vereinsamtes bis zum Abschluss des Verfahrens.</p>
<p><strong>Arbeitsweise</strong></p>
<p>Zusammensetzung und Unabhängigkeit:</p>
<p>Er besteht aus fünf Mitgliedern, diese können aktive oder passive Mitglieder sein, müssen über 30 Jahre alt sein und mindestens fünf Jahre Vereinszugehörigkeit aufweisen.</p>
<p>Mindestens zwei Mitglieder müssen die Befähigung zum Richteramt besitzen und dürfen keinem anderen Vereinsorgan angehören. Sie arbeiten unabhängig und weisungsfrei.</p>
<p>Der Ehrenrat wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden und den Stellvertreter und gibt sich eine Geschäftsordnung. Beschlussfähig ist er ab einer Anzahl von drei anwesenden Mitgliedern.</p>
<p><strong>Verfahren</strong></p>
<p>In der Regel sollen mündliche Verhandlungen stattfinden. Die Entscheidungen sind schriftlich, mit Begründung, an den Betroffenen und Vorstand per Einschreiben zu kommunizieren.</p>
<p>Im Vergleich zu anderen Vereinen, die oft nur grobe Regeln haben, orientiert sich unsere Satzung klar an das Verbandsniveau von DFB/DFL.</p>
<p><strong>Aktuelle Zusammensetzung</strong></p>
<p>Laut unserer Vereinssatzung wählt ein gemeinsamer Ausschuss, bestehend aus sechs Mitgliedern (jeweils drei Aufsichtsrats- und drei Wahlausschussmitglieder) gemäß einer eigenen Geschäftsordnung geeignete Mitglieder für den Ehrenrat aus.</p>
<p>Zurzeit hat Lars Althoff, Fachanwalt für Arbeitsrecht, den Vorsitz und wird von Ilona Caroli, Dezernentin Arbeitsmarktpolitik, Gesundheit und Soziales a.D., vertreten. Es gehören außerdem noch Ernst-Martin Barth, ev. Pfarrer der Christus-Kirchengemeinde Buer, Matthäuskirche und der Kapelle der Arena, Jan Henke, Dipl.-Phys. Ing., geschäftsführender Gesellschafter, ehrenamtlicher Handelsrichter am Landgericht Bochum, sowie Prof. Dr. iur. Andreas Müglich, Professor für Internationales Wirtschaftsrecht und Rechtsvergleichung an der Westfälischen Hochschule, dem Ehrenrat an.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><i><span style="font-weight: 400;">Zum Tode von Manni Kreuz möchten wir selbstverständlich auf die Karriere des letzten lebenden Meister-Spielers von 1958 zurückblicken.</span></i></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;"></span></i><span style="font-weight: 400;"><span style="text-decoration: underline;">Manfred “Manni” Kreuz</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer an die Meistermannschaft von 1958 denkt, dem fällt sein Name bestimmt nicht als erstes ein, auch wenn er maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen hat. Für viele Schalker ist er auch dadurch ein Teil des Mythos Schalke. Er selbst sagte über sich, dass er ein ganz „normaler Junge aus Gelsenkirchen“ sei.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Manni wurde 1936 in Hassel geboren. In seiner Kindheit floh seine Familie durch die Wirren des Krieges nach Bayern, wo sie jedoch nicht lange verweilte und nach Westfalen zurückkehrte. Er begann eine Ausbildung zum Finanzbeamten in Borken und trat in seiner Freizeit für den SC Buer-Hassel gegen den Ball. Hier entstand auch aufgrund seines strammen Linksschusses der Name “Bomber”. Da er für das Training aus Borken pendelte, war eine regelmäßige Teilnahme schwierig, aber durch sein Talent und zahllose Extraeinheiten schaffte er bald den Sprung in die Ligamannschaft und in die Westfalen-Auswahl.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> Sein Talent fiel auch den Knappen auf, sodass Ernst Kuzorra sich fortan bemühte, ihn unter Vertrag zu nehmen. Das tägliche Pendeln hätte jedoch einer aktiven Karriere auf Schalke im Weg gestanden. Manni wollte seinen Job auf keinen Fall aufgeben, deswegen besorgte ihm Kuzorra, wie bei so manch anderem, einen Arbeitsplatz. Von da an arbeitete er beim Finanzamt Buer und wechselte für eine Ablöse von 80 Mark zum FC Schalke. Seinen Job nahm Kreuz immer sehr ernst, da er für die Zeit nach der Karriere als Fußballer ein zweites Standbein haben wollte. Zur damaligen Zeit war es auch durchaus üblich, dass die Spieler keine Vollprofis waren und so fand das Training im Nachmittagsbereich statt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> Schalke spielte 1958 groß auf und erreichte das Finale um die Deutsche Meisterschaft. Für die Schalker Fans war sein wichtigstes Spiel gegen den Hamburger SV.<br />Er schoss ein Tor selbst und bereitete die anderen beiden zum 3:0 Endstand vor. Es war der bis jetzt letzte Meistertitel für unsere Königsblauen, jedoch nicht für Manni, denn 1988 gelang ihm mit dem TC Buer der Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Hallentennis.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> Nach der Meisterschaft ging es für Schalke sportlich bergab. Mit der Einführung der Bundesliga wandelte sich auch die Mentalität in der Mannschaft, laut Kreuz ging es nur noch darum „Geld zu verdienen und weniger darum, erfolgreich Fußball zu spielen“.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> Seit dem Jahr 1962 war er Kapitän der Königsblauen. Fragt man Kreuz nach dem wichtigsten Spiel seiner Karriere, nennt er nicht etwa den Gewinn der deutschen Meisterschaft, sondern das Spiel gegen Neunkirchen 1966. Schalke war zu diesem Zeitpunkt schwer angeschlagen und kämpfte gegen den Abstieg. Manni erzielte fünf Minuten vor Ende das entscheidende zweite Tor. Gerne erzählt er die Anekdote vom kleinen Jungen, der direkt nach dem Tor mit Blumen aufs Feld gelaufen kam, um sich zu bedanken und Kreuz ihn mit Freudentränen in den Augen noch für die letzten Minuten vom Platz bitten musste. 1967 war für ihn ein schwarzes Jahr, nicht nur weil Schalke gegen Gladbach mit 11:0 unterging, sondern weil in diesem Jahr seine Frau im Alter von 21 Jahren überraschend an einer Viruserkrankung verstarb.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> So beendete er seine aktive Karriere 1968, aufgrund eines Meniskusschadens spielte er zuletzt in der Verteidigung. Anschließend blieb er den Königsblauen erhalten und arbeitete als Trainer im Nachwuchsbereich bis 1982. Bis 2013 war er Mitglied im Schalker Ehrenrat und im Ehrenpräsidium. Bis zuletzt verfolgte er jedes Heimspiel unserer Königsblauen und war nach Niederlagen „manchmal drei Tage nicht ansprechbar“. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> Manni Kreuz, ein Name, den viele nicht auf dem Zettel haben, der aber zu den ganz Großen zählt. Ein echtes Kind aus dem Ruhrgebiet, bodenständiger Malocher. Kein Mann der großen Worte, aber einer, der unseren Verein wirklich lebte. Für einen Einsatz in der Nationalmannschaft hat es übrigens aufgrund seiner Vorliebe für Bier und Zigaretten nach dem Spiel nie gereicht.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ruhe in Frieden Manni! Wir werden dich und dein Andenken in Ehren halten.</span><span style="font-weight: 400;"></span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Berlin:</strong></span> Die Gruppe Harlekins Berlin ‘98 ruft zur Spendenaktion „Spendet Becher &#8211; Rettet Leben“ auf. Die Initiative erinnert an ein verstorbenes Gruppenmitglied und unterstützt Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Beim Heimspiel gegen Holstein Kiel wurden Pfandbecher und Geldspenden gesammelt. In diesem Jahr gehen die Einnahmen an das Projekt „Herzenszeit Berlin“, das Familien mit schwerkranken Kindern sowie Trauernde begleitet. Auch die Anhänger von Holstein Kiel beteiligten sich an der Aktion.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Chemnitz:</strong></span> Beim Heimspiel des Chemnitzer FC gegen den ZFC Meuselwitz kam es auf der Heimseite zum Stimmungsboykott. Weder Support noch optische Unterstützung begleiteten die Partie. Anlass war das verlorene Derby gegen Erzgebirge Aue. Die aktive Szene wirft der Mannschaft fehlenden Einsatz und mangelnden Willen vor. Das Spiel sollte bewusst still verfolgt werden. In einem offenen Brief forderte die Gruppe rund um Ultras Chemnitz 99 von der Mannschaft vor allem Kampf, Einsatz und Identifikation mit Verein und Stadt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Ahlen:</strong></span> Die aktive Fanszene von Rot Weiss Ahlen stellt bis zum Saisonende den organisierten Support ein. Hintergrund sind die Folgen der Ausschreitungen im Spiel gegen SG Wattenscheid 09, darunter die Schließung der Willi-Pott-Tribüne, Hausverbote und der Umgang mit den Maßnahmen. Damit wurde die Grundlage für einen gemeinsamen Support zerstört. In der Vergangenheit hatte es schon wegen sportlicher Unzufriedenheit und interner Spannungen einen Boykott gegeben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Paraguay:</strong></span> Das Derby zwischen Club Olimpia und Cerro Porteño im Estadio Defensores del Chaco musste nach massiven Ausschreitungen abgebrochen werden. Bereits vor dem Spiel kam es zu Unruhen, da zahlreiche Gästefans offenbar nicht rechtzeitig ins Stadion gelangten. Vorausgehend war hier der erschwerte Einlass. Vor und im Stadion kam es dann unter anderem zum Aufeinandertreffen beider Anhänger. Nach dem Einsatz von Pyrotechnik griff die Polizei ein und leitete umstrittene Maßnahmen zur Räumung ein. In der Folge kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und Bullen. Während die Polizei von einem vermeintlich defensiven Vorgehen spricht, berichten die örtlichen Medien und Anhänger vom Einsatz von Tränengas und Gummigeschossen. Auf beiden Seiten gab es Verletzte und es kam zu mehreren Festnahmen. Viele Fans flüchteten auf das Spielfeld. Das Spiel selbst wurde nach knapp 30 Minuten abgebrochen.</p></div>
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		<title>Heimspiel Fortuna Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2026 09:38:11 +0000</pubDate>
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		<title>SC Paderborn 07 &#8211; FC Schalke 04</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 20:12:55 +0000</pubDate>
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