Ein Gruß gen Himmel

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Am 11. November 2008 verstarb Charly Neumann. Einer der wenigen, die es auf Schalke zur Legende geschafft haben, ohne auch nur ein einziges Spiel für unseren Verein zu bestreiten. Normalerweise hängen wir beim Spiel unseres FC Schalke rund um Charlys Todestag die Fahne mit seinem Konterfei auf. Zusätzlich ziert er seit seinem Tod den Titel der jeweiligen Ausgabe des Spieltagsflyers „Blauer Brief“. So wollen wir aber nicht bloß Charly gedenken, vielmehr steht er stellvertretend für alle Schalker, die nicht mehr unter uns verweilen.

Da es uns in diesen Zeiten nicht möglich ist, das Andenken ins Stadion zu tragen, möchten wir auf diese Art einen königsblauen Gruß an alle Schalker im Himmel schicken.


NK-Kalender 2020: November – Günter Eichberg

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Es gibt kaum eine Person auf Schalke, die noch immer so kontrovers gesehen wird, wie der „Sonnenkönig“ Günter Eichberg. 

Seine Verdienste zu Beginn seiner Amtszeit ab 1989 sind sicherlich unbestritten. Schalke war damals mal wieder absolut pleite. Charly Neumann beschreibt die Zeit so, dass nichtmal Geld für Waschpulver vorhanden war. Hier half Eichberg mit seinem Geld aus und auch die Verpflichtungen einiger Spieler machten erst den Wiederaufstieg 1991 möglich. 

Daneben gibt es aber auch einige Geschichten, die einen mit einem Kopfschütteln zurück lassen. Da wird der Trainer Peter Neururer pünktlich zum Aufstieg entlassen. Da wird mit Günther Netzer ein Manager verpflichtet, der in Zürich lebt und seine Arbeit meistens nur per Telefon leisten sollte. Immerhin wurde nach neun Monaten erkannt, dass das nicht die richtige Lösung war. Da wird der Spieler Radmilo Mihajlović verpflichtet und darf sein Handgeld selbst in den bereits unterschriebenen Vertrag eintragen. Dass er das Handgeld in Dollar und nicht Mark angegeben hat, ist dabei noch eine kleine Randnotiz.

Diese Anekdoten könnte man noch mit einem Schmunzeln quittieren. Wirklich ernst wurde es 1993. Damals bekam Eichberg Liquiditätsprobleme. Eine der Folgen war, dass er als Präsident von Schalke zurücktreten musste. Dazu berichtete der Spiegel, dass Eichberg Schalke in den Ruin getrieben hätte und der Verein 16 Millionen Mark Schulden wegen ihm hätte. Schalke und Eichberg widersprachen dieser Darstellung. In der Folge kam es auch zu einem Gerichtsbeschluss, dass dem Spiegel verboten hat, die Aussagen, dass Schalke „16 Millionen Mark Schulden“ habe und kurzfristig „2,1 Millionen Mark Kreditzahlungen“ anstünden, zu wiederholen. Auch wenn die Aussagen des Spiegels in der Form nicht der Wahrheit entsprachen, steuerte Schalke durch die Liquiditätsprobleme mal wieder in eine ungewisse Zukunft.

Die Geschichte um den „Sonnenkönig“ Günter Eichberg zeigt aber deutlich, dass man bei jedem Geldgeber immer skeptisch seien sollte und sich niemals von nur einer Person abhängig machen sollte, egal wie gut er es im ersten Moment meint und wie hilfreich ein finanzielle Spritze wäre.


NK KALENDER 2021 – GEMEINSAM FÜR UNSERE STADT!

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Glückauf Schalker,

das Jahr neigt sich langsam aber sicher wieder dem Ende entgegen, jedoch sind wir bedingt durch die aktuelle Lage weiterhin weit von unserer gewohnten Normalität entfernt.

Trotz dieser schweren Umstände wollen wir auch in diesem Jahr nicht mit der  mittlerweile festen Tradition brechen und so ist ab dem kommenden Heimspiel gegen Union Berlin der neue Nordkurven Kalender 2020 zu erwerben.

Der Kalender kann vorerst nur online über www.help-gelsen.de gekauft werden. Kostenpunkt für den Kalender liegt wie gewohnt bei 2,50 Euro + 5,50 Euro Mindestspende.

Aufgrund der aktuell erschwerten Situation und unseren Erfahrungswerten der vergangenen Jahre, weisen wir schon im Vorfeld darauf hin, dass die Versand- bzw. Lieferzeit durch organisatorische Einschränkungen 2 – 3 Woche betragen kann. Wir bitten an dieser Stelle um euer Verständnis und Unterstützung.

Auch in diesem Jahr geht der Erlös zu 75 Prozent an eine gemeinnützige Einrichtung der Stadt und zu 25 Prozent in die Choreokasse. Auch wenn sich an dieser Stelle leider noch nicht absehen lässt, wann wir wieder gemeinsam im Stadion stehen können.

Trotz dieser für uns alle ungewohnten sowie herausfordernden Situation,  zählen wir wieder auf eure tatkräftige Unterstützung. Egal ob jung ob alt, egal ob groß ob klein, tragt euren Teil zur Realisierung weiterer sozialer Projekte in unserer Stadt bei.

Gemeinsam etwas bewegen- Gemeinsam für unsere Stadt!

Ultras für GE


NK-Kalender 2020: Oktober – Gründung SFCV

Posted by UGE Allgemein, eingetragenerVerein

Am 12. August 1978 fanden sich die Vertreter von zehn Schalker Fanclubs in einer Gaststätte in Gelsenkirchen-Schalke zusammen, um den Schalker Fan-Club Verband e.V. zu gründen. Zur damaligen Zeit waren die meisten Fußballfans, wenn überhaupt, lose in Fanclubs oder kleineren Gruppierungen organisiert. Eine kollektive Interessensvertretung war in Deutschland noch nicht wirklich vertreten und Strukturen heutiger Größe eigentlich undenkbar. Auch damals war aller Anfang schwer, da Vereine sich nicht wirklich für Faninteressen interessierten. Mit dem rasanten Wachstum der Fanclubzahlen gewann auch der SFCV an Bedeutung und wurde spätestens ab der ersten Ära Assauers zu einer einflussreichen Stimme rund um Schalke. Dieser hatte damals die Vision einer gebündelten und unabhängigen Fanvertretung auf Schalke, unter deren Dach alle Interessen einen Platz finden. Mittlerweile sind aus den ursprünglichen zehn auch deutlich mehr als 1.000 Fanclubs geworden, welche Mitglied des Schalker Fan Club Verbandes sind. Die Größe des SFCV, welcher in 23 Bezirke aufgeteilt ist, lässt sich daher allgemein als Folge einer unverkennbaren Schalker Fanclubkultur sehen, welche sich weit über Bundesland- und Landesgrenzen erstreckt.

Mit dem Mitgliederwachstum ging auch eine Professionalisierung der Strukturen des SFCV einher. Durch die Gründung eines Clubheimes, einer Kneipe auf der Schalker Meile, dem Herausgeben eines Fanzines oder dem Einsatz eines Fanmobils bei Auswärtsspielen wurde der Verband zu einer Anlaufstelle für zahlreiche Schalker, auch solche, die sonst unorganisiert waren. Vereinspolitische Relevanz erlangte der SFCV nicht zuletzt durch das feste Kartenkontingent, welches an Fanclubs verteilt wird, sowie den festen Platz im Aufsichtsrat des Vereins.

Inhaltlich bekennt sich der SFCV zum FC Schalke 04 als eingetragenem Verein und ist ferner Mitglied der vereinsübergreifenden Fanvertretung „Unsere Kurve“. In der Vergangenheit kam es innerhalb der Schalker Fanszene allerdings mehrmals zu Differenzen mit dem eingeschlagenen Weg des SFCV, weswegen 2013 neben unserer Gruppe auch der Supporters Club und die Fan Initiative den Austritt aus dem Fanclubverband verkündeten.


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