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		<title>Ausgabe 17: SV Elversberg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 May 2025 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BB_2425]]></category>
		<category><![CDATA[Blauer Brief]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Glück auf Schalker,</p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Freitagmittag, Hauptbahnhof Gelsenkirchen. Die beiden Fragesteller kommen zeitversetzt an. Der eine ist etwas früher da, er streift ein wenig durch die nähere Umgebung. Er merkt sofort: Er ist in Gelsenkirchen, der Heimatstadt des FC Schalke 04. Auf den Schließfächern im Bahnhof sind Bilder aus dem Bergbau, die Kneipe hat das Schalke-Logo im Fenster, selbst die örtliche Trinkerszene zeigt durch Mützen oder Ähnliches ihre Verbundenheit zum S04. Kurz danach kommt der Zweite im Bunde an, steigt aus dem Zug, auf dem Nachbargleis fährt ein Zug durch, aus dem sich ein Mann aus dem Fenster lehnt und schreit: SCHAAAAALKE! SCHAAAAALKE! Willkommen in Gelsenkirchen […]“</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das waren die ersten Eindrücke, die zwei „Erlebnis Fussball“ Redakteure im Sommer 2019 von unserer Stadt sammeln durften, als sie für ein Interview mit uns nach Gelsenkirchen gereist sind. Und dies an einem belanglosen Freitag mitten in der Sommerpause, weit entfernt von einem Schalke Spiel. Folgerichtig wurden wir bei der Begrüßung auch gefragt, ob das Ganze von uns inszeniert worden sei. War es natürlich nicht. Gelsenkirchen ist Schalke. Die Einwohner aus der ärmsten Stadt Deutschlands haben nicht viel mehr als Königsblau. Viele Jahre konnten die Spiele des S04 den Menschen zumindest für 90 Minuten etwas Freude bereiten. Blendet man die Aufstiegssaison 21/22 und den emotionalen Abstiegskampf ein Jahr später aus, so sind die Zeiten lange vorbei. Die Ansprüche sind schon lange heruntergeschraubt. Kaum jemand hat vor dieser Saison erwartet, um den Aufstieg zu spielen. Man ist genügsam geworden und wäre mit einer ruhigen Saison, die am Ende einen mittleren Tabellenplatz ergeben hätte, zufrieden gewesen. Das ist nicht gut, aber die aktuelle Realität.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ob die Verantwortlichen und Mannschaft sich der Bedeutung dieses Clubs für die Fans bewusst ist, mag man derzeit getrost anzweifeln. Heute steht der letzte Spieltag an und rein rechnerisch haben wir den Klassenerhalt noch nicht sicher. Wir schreiben hier wohlgemerkt über den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga. Es liegt wieder mal eine Saison voller Verzweiflung, Wut, Ungläubigkeit hinter uns. Wieder eine Saison, in der zwei Trainer verbraten wurden. Wieder eine Saison, in der unnötige Nebenkriegsschauplätze eröffnet, unglückliche Interviews gegeben, interne Themen in der Öffentlichkeit ausgetragen wurden und eine mehr als schleppend anlaufende Gründung einer Genossenschaft. Am Ende waren es wieder wir Fans, die für positive Schlagzeilen sorgten: Höchster Zuschauerschnitt, sowohl Heim als auch Auswärts &#8211; 20.000 Schalker in Hannover, 25.000 in Berlin. Mit einer großen Choreo vor zwei Wochen konnten wir beweisen, dass wir Choreos trotz Verbot nicht verlernt haben. Rational ist das sicherlich alles nicht zu erklären.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zu gern würden wir an dieser Stelle jetzt hoffnungsvoll auf die nächste Saison blicken. Aber leider gibt es dafür wenig Anhaltspunkte. Es ist keine Entwicklung zu erkennen. Die Konstanz ist mit dem Trainerwechsel &#8211; sei er nun richtig oder nicht &#8211; auch wieder mal nicht gegeben. Sicherlich gab es in dieser Saison auch gute Momente. Die Siege im Dezember gegen die Spitzenreiter Paderborn und Elversberg, die Unentschieden gegen Fürth oder Hamburg sind Indikatoren dafür, dass die Mannschaft kann, wenn sie will. Die Frage ist: Wer kann den Jungs diesen Willen dauerhaft einverleiben? Machen wir uns nichts vor, auf Schalke ruhig arbeiten zu können ist eine Illusion. Was wir brauchen, sind Menschen, die in unruhigen Zeiten die Ruhe bewahren und kluge Entscheidungen treffen. Wir wünschen dem neuen Sportvorstand Frank Baumann viel Erfolg und ein glückliches Händchen bei der Trainerwahl.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Ende des Tages ist es dennoch die Hoffnung, die bleibt. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass im Fußball alles möglich ist. Vereine, die schon abgeschrieben waren, spielen auf einmal wieder in Europa oder Clubs, die niemand auf dem Schirm hatte, gelingt der Aufstieg in die erste Liga. Es ist alles möglich, aber wahrscheinlich würde wohl jeder Schalker derzeit eine Spielzeit 25/26 ohne Abstiegskampf direkt unterschreiben…</span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>FC Schalke 04 e. V. – SC Paderborn 07 GmbH &amp; Co. KGaA 0:2 (0:1)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Spiel</span></p>
<p>Wir machten uns frühzeitig und mit ordentlich Bock auf die langersehnten Choreo im eigenen Wohnzimmer auf zur Arena, um die letzten Vorbereitungen abzuschließen. Mehr als zweieinhalb Jahre nach der letzten Heimchoreo war die Vorfreude bei allen Schalkern in den Gesprächen vor dem Spiel deutlich spürbar. Es war einfach schön zu sehen, dass die Gedanken an die miserable Saison und die unnötig angespannte Situation wenigstens vorübergehend verdrängt werden konnten.</p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit dem Start des Vereinslieds zum Einlaufen der Mannschaften gingen im Unter- und Oberrang der Nordkurve die im blau-weißen Streifenmuster verteilten Pappen mit dem Spruchband „Der Mythos geprägt durch seine Fans“ hoch. Anschließend erstrahlte im Oberrang die hochgezogene Collage aus elf Motiven verschiedener Heimchoreographien der letzten Jahrzehnte – von Hans Pollak bis zur ersten 100-Jahre-Choreo samt Heliumballons im Jahr 2003. Anschließend ging das Bild im Unterrang in ein blaues Fahnenmeer über, ehe der emporsteigende Nordkurve-Schriftzug im Steher das Gesamtbild eindrucksvoll vollendete &#8211; insgesamt eine astreine Durchführung und ein mehr als gelungenes Choreo-Comeback.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Entsprechend euphorisiert startete die Nordkurve mit einer ansprechenden Mitmachquote in die Partie. Einem vollends abgerundeten, zweitletzten Heimspieltag standen leider wieder mal nur die eigenen Spieler im Wege. Völlig verdient ging es mit 0:1 in die Halbzeit, was sich auch in der schlechter werdenden Stimmung in der Nordkurve widerspiegelte. Kurz nach der Pause wurde uns der Stecker mit dem zweiten Gegentreffer viel zu früh gezogen. Unter dem unbeholfenen Geschehen auf dem Rasen litt die Stimmung leider weiter und ging gegen Ende der Partie ins Altbekannte über – „Tausend Trainer schon verschlissen…“. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach den letzten Aufräumarbeiten nahmen wir die Sek SV vor den Toren in Empfang und starteten ins restliche Abendprogramm.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gegner</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der mitgereiste Anhang aus Ostwestfalen versuchte sich zum Einlaufen an einer optischen Aktion im Stehbereich und griff dazu den Namen der Stadt im Mittelalter auf. Hier hatte man augenscheinlich bereits einige Minuten vor Beginn große Schwierigkeiten, die Spruchbänder im Oberrang auszurichten, sodass man das Zeug auch gleich hätte hängen lassen können. Wenigstens klappte es mit dem Abhängen des Plexiglases. Bis auf das Spielende waren die Gäste nicht zu vernehmen</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Freunde</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Erneut ein großes „Dank je wel“ an unsere Brüder aus Enschede für die Unterstützung! Dazu konnten wir Gäste aus Mönchengladbach begrüßen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895 e.V. &#8211; FC Schalke 04 e.V. 0:0 (2:0)<br /></strong><br /><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Spiel</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der bedauernswerte Zustand der Deutschen Bahn offenbarte sich einmal mehr mit der Zuverlässigkeit eines Uhrwerks – nur eben eines sehr alten, defekten. Der Entlaster gen Düsseldorf blieb ersatzlos auf der Strecke, was unsere anvisierte reguläre Verbindung in eine rollende Sardinenbüchse verwandelte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Zielort angekommen, brachten wir noch blaue Fischerhüte unter die Leute – eine dezente Ergänzung, die dem ausgerufenen Trikotoutfit einen gewissen Charme verlieh. Im von uns bezogenen Oberrang, als auch im Unterrang, bot sich dann das gewünschte Bild.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zum Anpfiff zeigten wir im Oberrang den aus dem Magdeburg Heimspiel bekannten und überdimensionierten FC-Schalke-04-Schal. Im Unterrang wurde der Gästeblock mit der bekannten Wir-Werden-Siegen-Zaunfahne für unsere Stadionverbotler optisch vollendet. Das Gesamtbild fügte sich dadurch ins zuvor ausgerufene Spieltagsoutfit ein. Die Nordkurve Gelsenkirchen startete ordentlich ins Spiel, verlor jedoch stetig an Lautstärke.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der vermeintliche Führungstreffer der Fortuna in der 13. Minute wurde vom VAR einkassiert. Es ist zwar müßig, es immer wieder zu erwähnen – aber diese minutenlangen Unterbrechungen rauben sämtlicher Emotion auf allen Rängen den Schwung, auch wenn wir diesmal die Nutznießer waren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Schalke übernahm im Anschluss zwar die Spielkontrolle, blieb jedoch weiterhin harmlos im Abschluss. Obligatorisch wurde in der ersten Halbzeit Königsblauer S04 in seiner ursprünglichen Fassung angestimmt, was aber auch nicht zur Verbesserung der Stimmung beitrug. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die zweite Halbzeit brachte wenig Veränderung – weder auf dem Platz noch im Gästeblock. Aufgrund eines medizinischen Notfalls in der Heimkurve stellten wir den Support vorübergehend ein, in dieser Phase fiel dann auch das 1:0 für Düsseldorf. Auch nach Wiederaufnahme unseres Supports blieb die Stimmung verhalten. Der Schalker Anhang wirkte insgesamt ermüdet – von der Saison, von der Mannschaft, vom Gesamtbild. Mit dem 2:0 war der Deckel drauf, akustisch wurde von unserer Seite fortan nichts mehr beigetragen. Lediglich Fahnen und Schwenker blieben in Bewegung. Nach Abpfiff verabschiedeten die mitgereisten Schalker die Mannschaft mit entsprechendem Unmut.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gegner</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die heimischen Ultras Düsseldorf zeigten zum Spielbeginn eine aus zwei Teilen bestehende Choreo. Im ersten Part wurde ein großes Bild von einem Kind auf dem Zaun mit Fortuna-Fahne in den Händen gezeigt, welches sich mittig über Ober- und Unterrang erstreckte. Über dem jungen Fan stand “Schon als Kind”. Unten schwenkte die Kurve an den Rändern weiße, oben rote Fahnen. Im zweiten Teil wurde in selbigen Farben ein Strudel mit Pappen oder Ähnlichem gezeigt. Abgerundet wurde der Spruch vom ersten Teil der Choreo mit dem Satz im Unterrang “Zogst du mich in deinen Bann”. Insgesamt war das Ganze gut durchgeführt. Lediglich zum Punkt des jungen Fans als Choreoinhalt kann man aktuell bei der zuletzt häufigen Wahl zu diesem Thema in deutschen Kurven über die Kreativität streiten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vom Support her war der Tifoeinsatz rund um die Hauptgruppen anschaulich. Gehört hat man die Heimkurve hauptsächlich nach den Toren und nachdem wir nicht mehr sangen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Freunde</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie so oft wurden wir von unseren Freunden aus Nürnberg und Enschede begleitet. Wieder einmal vielen Dank an euch!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p></div>
			</div><div id="unterfreunden" class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_2">
				
				
				
				
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			</div><div id="Spielrueckblicke" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Nordkurve Nürnberg</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie bereits in der letzten Ausgabe angekündigt und sicherlich auch aus anderen Quellen bekannt, feierte der 1. FCN am 04. Mai 2025 sein 125-jähriges Bestehen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bereits am Mittwoch vor dem Spiel wurde der Film zum Jubiläum “Aura einer Legende” im Kino vorgestellt, mit dabei ein großer Teil der aktiven Fanszene sowie Vertreter des Vereins.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So richtig los ging es am Samstagvormittag in der Sebalduskirche Nürnberg. Bereits im Vorfeld wurde jedem Glubbfans ans Herz gelegt, dem etwas anderen Gottesdienst im Spieltagsoutfit beizuwohnen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Neben der Predigt und Gebeten für den 1. FC Nürnberg erschallte auch “Die Legende” durch die komplett vollbesetzte Kirche &#8211; ein Anblick, den die meisten von uns bis dato noch nicht gesehen hatten. Ebenfalls ließ es sich die Nordkurve Nürnberg nicht nehmen, noch weitere bekannte Lieder aus dem Stadion, inklusive dem Einsatz von Fahnen und Megaphonen, durch das Gotteshaus zu schmettern. Endlich mal Stimmung in dem Laden!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zum 125. Geburtstag des ruhmreichen 1. FC Nürnbergs ließ sich die DFL nicht lumpen und bescherte dem Geburtstagskind ein Heimspiel gegen niemand Geringeren als die SV Elversberg.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bereits um 8 Uhr sammelte sich ein Großteil der Glubbfamilie vor der Lorenzkirche in Nürnberg. Von dort aus ging es zu Fuß in Richtung Max-Morlock-Stadion. Angeführt wurde der Marsch von einem Bus voller Legenden und gewonnener Titel des 1. FC Nürnberg. Nach etwa zwei Stunden Fußweg voller geschmückter Straßenzüge, kiloweise Pyrotechnik, melodischer Lieder und hunderten Schlachtrufen erreichten mehrere Tausend Glubbfans gemeinsam das Achteck. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Stadion ging es weiter, der letzte Teil der Choreoserie zum Vereinsjubiläum stand an. Diesmal mit dabei: das ganze Stadion! Neben neuen Choreoelementen fand man auch die Elemente der letzten drei Choreos wieder.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Oberrang der Nordkurve und Gegengerade las man “125 Jahre 1. FC Nürnberg”, in der Mitte das Wappen von heute und der Gründungszeit vereint. Ebenfalls gab es die Banner der letzten Aktionen zu bewundern.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Unterrang begann auf der linken Seite der Nordkurve eine Zeitreise. Bis vor den Gästeblock wurde der Unterrang mit Personen aus der Vereinsgeschichte oder Situationen aus der Fanszene geziert. Hinter jedem Bild eine eigene Geschichte, eine Choreo, die jedermann im Nachgang in Ruhe anschauen und aufarbeiten kann, um alles zu verstehen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Untermalt wurde die Aktion durch zehntausende rot-weiß gedruckte FCN-Fahnen im ganzen Stadion, welche auf Kommando gleichzeitig geschwenkt wurden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Neben den ganzen Glückwünschen in Richtung Franken, widmete man auch dem FC Schalke 04 ein Spruchband zu seiner 121-jährigen Vereinsgeschichte. Spielerisch konnte man die Euphorie leider nicht mitnehmen und der Glubb verlor das Spiel trotz Führung mit 1:3. Dennoch ließ man sich den Tag nicht versauen und verbrachte im Anschluss noch einige Stunden gemeinsam hinter der Nordkurve.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was ein unvergessliches Jubiläumswochenende &#8211; auf die nächsten 125 Jahre Liebe, Glaube, Leidenschaft!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Letzte Woche Freitag ging es weiter mit dem letzten Heimspiel der laufenden Saison gegen den 1. FC Köln. 440 Kilometer auf einem Freitag, geht für einen Karnevalsverein auch nur außerhalb der Kampagne. Über das Spiel gehen wir schnell drüber, das einzig erwähnenswerte ist der geschenkte Treffer zum 1:2 Sieg in der 90. Spielminute. Nach dem Spiel wurde dennoch gefeiert, Enrico Valentini wurde offiziell von der Kurve verabschiedet. Geboren und aufgewachsen in Nürnberg, angefangen im Alter von vier Jahren in der Jugendabteilung des 1. FC Nürnberg und seit 2017 im Kader der Profis. Nach über 150 Pflichtspielen und sogar mit einem Einsatz im Tor im DFB-Pokalspiel gegen Kaiserslautern geht ein Typ Spieler, den wir heutzutage leider nicht mehr oft erleben &#8211; einer, der sich immer rein wirft und sich mit dem Verein identifiziert! Nicht umsonst gab es während und nach dem Spiel zig Spruchbänder und einen kurzen Ausflug auf das Vorsängerpodest. Passend zu seiner bisherigen Karriere und Vereinstreue wird er zukünftig als Trainer in der Jugendabteilung des Glubbs tätig sein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Abschließen noch einen Gruß nach oben, denn eine Woche nach dem Vereinsjubiläum wäre die Vereinslegende Max Morlock letzten Sonntag 100 Jahre alt geworden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zeitgleich mit unserer Elf gastiert der Glubb heute zum Saisonabschluss in Braunschweig.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><strong>VAK-P Enschede</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der FCT hat seine letzten beiden Partien bei Sparta Rotterdam und zuhause gegen den FC Utrecht jeweils mit 2:0 gewonnen. Leider kommt der Aufwärtstrend zu spät, um in der Tabelle noch einen Platz hochzuklettern und sich somit direkt für Europa zu qualifizieren. Somit wird Twente nur über die Liga -internen Play Offs die Chance haben, sich den Platz für die Conference League zu sichern. Durch einen Sieg im letzten Heimspiel gegen AZ Alkmaar hätten sie Platz fünf sicher und somit die beste Ausgangslage für die Play Offs. Das letzte Ligaspiel bestreiten die Tukkers bei Ajax Amsterdam.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Alles voor Europa! Come on Twente Enschede!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><strong>Komiti Skopje</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In der vergangenen Ausgabe berichteten wir darüber, dass Voska Sport im Spiel gegen Vardar den Platz verlassen und dadurch neun Punkte Abzug bekommen hat. Die Kontroverse um Vereine und Schiedsrichter hat sich seitdem nochmal verschärft. Denn eine Woche später hat der seit einigen Jahren ambitionierte Verein FK Gostivar kurz vor Spielende in einer anderen Partie ebenfalls das Feld verlassen, sodass diese abgebrochen und 3:0 für den Gegner gewertet wurde. Wie auch Voska hat der Verein dafür einen Neun-Punkte-Abzug, sowie eine Geldstrafe und Zehn-Spiele-Sperre für den heimischen Platz bekommen. Der FK Gostivar zog sich daraufhin ebenfalls aus der Liga zurück und wirft einem Schiedsrichter sowie dem mazedonischen Fußballverband unsportliches und unfaires Verhalten vor. Somit haben sich in kürzester Zeit zwei von zwölf Vereinen aus der ersten Liga zurückgezogen, wodurch es in diesem Jahr keine Absteiger geben wird.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der FK Vardar hat währenddessen seine Erfolgsserie fortgesetzt und seit Mitte Februar nicht verloren. Damals mit 1:2 gegen Shkendija, die in diesem Jahr die Meisterschaft feiern können. Vardar schließt die Saison mit 42 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz ab. Am kommenden Mittwoch steht zum Abschluss der Saison noch das Pokalfinale an, bei dem Vardar auf den FC Struga, letztjähriger Meister, trifft. Neben dem Titel geht es dabei vor allem um die Teilnahme an der Qualifikation zur Conference League und somit einem europäischen Pflichtspiel. Wir drücken die Daumen und hoffen, dass unsere Brüder von Komiti nach Jahren endlich mal wieder einen Grund zum Feiern haben. Ajde Vardar!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><strong>Curva Sud Siberiano</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die letzten Wochen waren sportlich eine wahre Zerreißprobe. Beim Heimspiel gegen Mantova mit über 20.000 Zuschauern konnten sehr wichtige drei Punkte im Abstiegskampf geholt werden. Ihr findet zu dem Spiel einen eigenen Bericht in dieser Ausgabe. Beim darauffolgenden Auswärtsspiel gegen Sampdoria aus Genua, die man bei bestimmten Konstellationen direkt in Liga 3 hätte schießen können, verlor die Salernitana. Damit sorgten sie dafür, dass das Auswärtsspiel in Citadella, welches wegen dem Tod des Papstes am Ostermontag abgesagt und verschoben wurde, zum alles entscheidenden Endspiel wurde. Auch zum Spiel gegen Sampdoria waren Schalker vertreten, sodass ihr auch zu diesem Spiel einen Bericht in dieser Ausgabe lesen könnt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es lagen also alle Hoffnungen auf dem letzten Spiel der Saison. Der untere Teil der Tabelle konnte dabei nicht enger sein, so befanden sich noch Brescia, Sampdoria und Frosinone mit jeweils 40 Punkten und Salernitana sowie Citadella mit 39 Punkten auf den unteren Plätzen. Cosenza stand mit 30 Punkten bereits als Absteiger fest. In Italien steigen die drei Letztplatzierten direkt ab, während die Mannschaft auf Platz 16 eine Art Relegation gegen die Mannschaft auf Platz 17 spielen muss, wenn zwischen den beiden weniger als vier Punkte liegen. In diesen beiden Spielen wird die vierte Abstiegsmannschaft ermittelt. Anders aber als wir es aus Deutschland kennen, gibt es bei diesen Spielen (Hin- und Rückspiel) keine Verlängerung und Elfmeterschießen. Sollte es zum Gleichstand kommen, gewinnt der Höherplatzierte. Auch gilt keine Auswärtstorregel, sondern es zählt nur die Gesamtbewertung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Dienstag trat die Salernitana also erneut die Auswärtsreise ins 750 Kilometer entfernte Citadella an. Die letzte Tour musste wie erwähnt wegen dem Tod des Papstes abgebrochen werden. 1300 Salernitani machten sich auf den Weg, um die Mannschaft beim so wichtigen Spiel nach vorne zu schreien und die Klasse zu halten. Der Gästeblock war von Anfang an gut aufgelegt und in Minute 11 gelang Hrustic das Freistoßtor, was den Gästeblock komplett ausrasten ließ. Gespannt schaute man auch immer wieder auf die Ergebnisse bei Frosinone, Brescia und Sampdoria, was aufgrund der engen Tabellensituation nicht spannender hätte sein können. Am Ende konnte Salerno das Spiel 0:2 für sich entscheiden, aufgrund der gleichzeitigen Siege von Brescia und Frosinone muss die Granata aber in den Playouts am 19. im Arechi und am 26. auswärts in Frosinone antreten, da immerhin Sampdoria nicht gewinnen konnte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In den beiden Spielen entscheidet sich dann final, ob die Klasse gehalten werden kann. Alles geben, Fratelli!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Reisebericht US Salernitana &#8211; Montova 1911  2:0 (1:0)</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Knapp vier Monate nach meinem letzten Besuch in Salerno machte ich mich gemeinsam mit weiteren Leuten aus unserer Gruppe nochmal auf den Weg nach Italien, um unsere Freunde im Kampf um den Klassenerhalt zu unterstützen. Mit sehr wenig Schlaf, aber umso mehr Rückenwind von unserer Choreo im Gepäck ging es also in den frühen Morgenstunden zum Flughafen. Dort angekommen, stellten wir fest, dass das lange Wochenende nicht nur von uns genutzt wurde, sondern auch diverse Urlauber per Billigflieger unterwegs waren. Also kurz Fast-Lane-Tickets für die Sicherheitskontrolle nachgebucht. Ich kannte sowas tatsächlich nur aus dem Freizeitpark. Aber da einer aus der Reisegruppe schon 104 Flughafenpunkte gesammelt hat &#8211; noch so ein Ding was ich nicht kannte &#8211; war ihm natürlich kein Trick unbekannt. Also schnell an allen vorbei. Der Geduldsfaden eines Mitreisenden wurde aber nochmal so richtig auf die Probe gestellt, da ihm die Handgepäckrichtlinien scheinbar nicht bekannt waren und die Nachzahlung bekanntlich ein Schnapper ist. Im Flieger wurde versucht, zu schlafen, was die anderen Reisenden aber konsequent verhinderten. </span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Endlich angekommen, ging es per Mietwagen nach Salerno, wo wir uns direkt nach Ankunft an den Strand setzten und das ein oder andere Getränk genossen. Die Unterkunft war fußläufig keine fünf Minuten vom Strand entfernt &#8211; perfekte Voraussetzungen also für eine gute Zeit. Langsam trudelten auch weitere Königsblaue ein. Das Abendprogramm sah ein gemeinsames Abendessen mit der Gruppe „Igus“ vor. So trafen wir uns an deren Räumlichkeiten, die mir sehr gut gefallen haben, tranken ein paar Peroni und gingen gemeinsam zum Restaurant, welches einem Mitglied der Igus gehört. Gegessen wurde draußen an extra aufgebauten Tischen. Zudem wurde ein „Brüder für immer“-Spruchband aufgehängt, Rauch gezündet und in den Gassen gesungen. Die Gastfreundschaft der Italiener ist wirklich beeindruckend. Beim Essen haben wir viele, auch tiefgründige Gespräche geführt. Ein Thema: Was Repressionen angeht, ist Italien ein ganz anderes Level und Stadionverbote von acht bis zehn Jahren sind keine Seltenheit. Trotzdem unterstützen sich die Mitglieder innerhalb der Gruppe und halten zusammen, damit die Stadionverbotler durchhalten und nicht wegbrechen. Natürlich sprachen wir auch über das Spiel am Folgetag, da die Mannschaft zwingend gewinnen musste, um weiterhin eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. </span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der ganze Abend hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Treffen. Grazie Fratelli!</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach dem Essen ging es für uns zurück Richtung Unterkunft. Da die Stadt am Samstagabend brechend voll war, brauchten wir für wenige Kilometer eine Ewigkeit, bevor wir endlich ankamen.</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
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<p><span style="font-weight: 400;">Sonntag/Spieltag</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der nächste Morgen startete mit einem typisch italienischen Frühstück: Cornetto e Cappuccino. Zum Nachtisch genehmigte der ein oder andere sich das erste alkoholische Getränk des Tages. Die Vorfreude auf das anstehende Spiel stieg. Da unsere Besatzung nicht komplett ins Auto passte, durfte der ein oder andere das große Los einer Rollerfahrt genießen. Jeder, der diese Erfahrung schon gemacht hat, weiß, wie waghalsig die Fahrmanöver teilweise sind. Naja, pure Vernunft darf niemals siegen. </span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Anders als sonst, traf man schon lange vor Anpfiff am Stadion ein, da das Arechi zu einem großen Teil ausverkauft sein sollte. Das Stadion ist und bleibt für mich auch immer noch der Wahnsinn und mit über 20.000 Zuschauern sollte das Ganze wohl ein Fest werden. </span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Zeit bis zum Anpfiff verging wie im Flug. Gespräch hier, Bierchen da und ständig die Frage von Kindern nach Aufklebern, auf die wir natürlich vorbereitet waren. Viele Ultras nehmen ihre Kinder mit ins Stadion und in die Kurve. Vor dem Spiel rennen die Kinder zusammen durch die Gegend. „Da padre in figlio“, also vom Vater zum Sohn. </span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kurz vor Anpfiff ging es für uns in den Block und wir starteten mit Vollgas in die Partie. Die Bedeutung des Spiels wurde in der Kurve schnell erkennbar und die Lieder wurden lautstark durch’s Arechi geschmettert. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit war es soweit und Salernitana ging in Führung. Was ein Torjubel &#8211; geisteskrank, komplette Ekstase und Erleichterung. In der Halbzeit galt es, durchzuatmen und sich auf die zweite Hälfte vorzubereiten. Diese war noch einmal richtig spannend, doch in der Nachspielzeit erzielte die Granata das 2:0 und machte den Sack zu. Leider gewann auch die Konkurrenz unerwartet gegen einen Aufstiegskandidaten. Dennoch war dieser Sieg so wichtig. Ein Stadionbesuch, den ich nicht vergessen werde. </span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach dem Spiel ging es mit Nuova Guardia noch zum gemeinsamen Pizzaessen. Und auch hier war die Gastfreundschaft wieder überragend. Verhungert oder verdurstet ist definitiv keiner. Vollkommen satt gegessen, sah ich mich gefühlt schon früh im Bett liegen. Das sollte aber anders kommen. </span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Erstmal ging es noch zu den Prigionieri, einer weiteren Gruppe der Curva Sud, die uns eingeladen hatte, vorbeizukommen. Spontan entwickelte sich hier ein Fifa-Match auf der Spielkonsole, welches mit Trommeln und Gesang begleitet wurde. Irgendwie stumpf, aber hat Spaß gemacht. Ziemlich müde machten wir uns auf den Heimweg. Da der ein oder andere noch nicht genug hatte, einigten wir uns auf ein letztes Getränk an der Strandbar. Wie das mit „einem letzten Getränk“ so ist, versackten wir komplett und hatten einen der besten Abende überhaupt. Ein weiteres von vielen Highlights an diesem Wochenende. Komplett zerstört ging es ins Bett. Perfekter Tag würde ich sagen. </span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Den Rückflug am nächsten Tag nutze ich, um etwas Schlaf nachzuholen und mich (nicht) auf die Arbeit am nächsten Tag zu freuen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;">Reisebericht Sampdoria Genua – US Salernitana 1:0 (1:0)</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span><span style="font-weight: 400;">Im Gegensatz zur Reisegruppe in der Woche zuvor, entschied ich mich statt dem Heimspiel, dem altehrwürdigen Stadio Luigi Ferraris nochmal einen Besuch abzustatten. Ähnlich wie in Salerno gibt es auch bei diesem Schmuckstück von einem Stadion das Gerücht, dass es bald abgerissen wird. Auch wenn Italien immer noch Italien ist und niemand weiß wann es wirklich so weit ist, war es also höchste Zeit dort noch einmal hinzukommen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir erreichten Genua am frühen Nachmittag und wurden bei schönstem Sonnenschein empfangen. Also schnell die Klamotten eingeschlossen und die ligurische Hafenstadt im Schnelldurchlauf erkundet. Ich weiß, dass sich an Genua etwas die Geister scheiden, die einen finden es geht so, die anderen schön. Ich gehöre zur zweiten Kategorie und war durchaus begeistert. Einig sind sich aber wohl alle beim Stadion. In der Stadt gelegen und durch seine Bauweise einzigartig. Wir machten uns zu Fuß auf den Weg und bekamen so in den 45 Minuten Laufzeit nochmal ein paar andere Ecken abseits der Altstadt zu sehen. Ich finde, die Stadt hat eine ganz eigene spezielle Ausstrahlung und man merkt, dass hier zwei große Fußballvereine beheimatet sind. Das Highlight war, als uns ein alter Mann mit einem weltweit wohl ersten Ultra-Schal entgegenkam, schließlich gründete sich in Genau die erste Ultra-Gruppe überhaupt und das war ihr erster Schal. Alles nachzulesen im großen Interview mit Ultras Tito im Erlebnis Fussball Nr. 84. Absolute Leseempfehlung also.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch wenn uns bewusst war, dass es durchaus zwischen den Kurven von Salerno und Sampdoria, allein durch die gemeinsame Freundschaft zu Bari, Kontakte gibt, waren wir gespannt, wie man uns denn so empfangen würde. Im Ergebnis war alles mehr als entspannt. Vor dem Gästeblock stand bereits die Gruppe „Blacklist“ aus Genua parat, allerdings nicht um den Gürtel zu schwingen, sondern um die Jungs von Nuova Guardia mit Getränken zu versorgen. Auch wir wurden natürlich vorgestellt und ausreichend versorgt. Mille grazie. Eine offizielle Freundschaft ist das natürlich trotzdem nicht, aber man respektiert sich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Gruppen aus der Curva Sud trafen letztendlich sehr spät am Stadion ein. Also hieß es nach kurzem Hallo, ratzfatz den Oberrang entern und rein in den Gästeblock. Hier war dann erstmal großes Chaos, denn viele Salernitana-Fans aus dem Norden des Landes machten sich auch in den ersten Reihen des Gästeblocks breit. Wurden sie zunächst noch freundlich gebeten, Platz zu machen, mussten die Gruppen letztendlich doch etwas deutlich werden, bis alle weiter oben oder in den Unterrang verschwunden waren. Trotz des suboptimalen Start folgte dann das komplette frei drehen. Das war der mit Abstand beste Auftritt, den ich bisher bei einem Auswärtsspiel von Salerno erleben durfte. Der gesamte Oberrang zog bei jedem Lied mit und die Melodien wurden ins Stadion geschmettert und zwar so laut, dass wir von der Heimkurve teilweise nichts mitbekommen haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span><span style="font-weight: 400;">Das soll deren Auftritt aber in keinster Weise schmälern. Denn was diese Kurve, nein das ganze Stadion, für eine Ausstrahlung hat, ist wirklich kaum in Worte zu fassen. Erst das Intro mit hunderten großen Schwenkfahnen im bekannten Streifenmuster und jede Menge Pyro. Dann dieses komplett am Rad drehen in der Südkurve, was man auch in unserer Ecke wunderbar beobachten konnte. Dazu die komplett mit Zaunfahnen zugehängte Gegengerade, an der es wirklich keinen Zentimeter Platz mehr gab. So ungefähr stelle ich mir die Hochphase der Ultrabewegung in Italien vor. Unglaublich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span><span style="font-weight: 400;">Auch in der Gradinata Nord hat sich mit den Gruppen Boys Sampierdarena und der Gruppo Cajenna ein Stimmungskern gebildet. Diese Gruppen werden auch von Sud unterstützt und akzeptiert. Diese Gruppen verabschiedeten uns im Gästeblock schlussendlich mit Applaus. Eine durchaus ernst gemeinte und respektable Geste.</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">An diesem Tag trafen also zwei Schwergewichte der Ultraszenen Italiens aufeinander. Zwei Kurven die alles gaben und die schönsten Lieder in den Himmel schrien. Um so bitterer, dass die Mannschaften auf dem Feld dem so überhaupt nicht gerecht werden. Beide Teams stecken komplett im Tabellenkeller und somit war das Match eine Art Endspiel, welches die Salernitana schlussendlich mit 1:0 verlor. Am Dienstag folgte dann für unsere Freunde der letzte Strohhalm gegen die noch tiefer stehenden Citadella. Hier muss dann ein Sieg her um zumindest noch die Playoffs zu erreichen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir machten uns nach dem Spiel wieder zu Fuß in die Stadt. Zum Glück haben wir noch eine offene Pizzeria gefunden und uns danach satt auf zum Busbahnhof gemacht. Ist es nicht sowieso schon trostlos genug über Nacht mit einem Flixbus fahren zu müssen, hatte dieser auch noch Verspätung, so dass wir es uns auf Parkbänken zwischen jeder Menge Ratten und fleißigen Mitarbeitern der Müllabfuhr „gemütlich“ machten. Aber was tut man nicht alles, um am nächsten Tag pünktlich in Düsseldorf zum Spiel von Schalke zu landen. Jeweils ein Spiel von Schalke und Salerno innerhalb von nicht mal 15 Stunden muss man schließlich auch erstmal schaffen. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal Fratelli, hoffentlich in der Serie B!</span></p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="501" src="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2025/02/07_Stimme_Des_Gegners-scaled.jpg" alt="" title="07_Stimme_Des_Gegners" srcset="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2025/02/07_Stimme_Des_Gegners-scaled.jpg 2560w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2025/02/07_Stimme_Des_Gegners-1280x251.jpg 1280w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2025/02/07_Stimme_Des_Gegners-980x192.jpg 980w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2025/02/07_Stimme_Des_Gegners-480x94.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-15996" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">SSV Jahn Regensburg (A) &#8211; Hinrunde 2024/2025 (DonaustadtkURier)</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Fans aus Gelsenkirchen hatten nicht nur die gesamte Nord-, sondern auch gute Teile der Ost- und Westtribüne für sich eingenommen. Für die große Anzahl an Mitgereisten und den Vergleich mit anderen Traditionvereinen wie dem HSV oder dem 1.FC Köln war der Auftritt jedoch eher enttäuschend. Gerüchten zufolge warteten die Schalker bei der Hinfahrt sogar auf Dortmund , aber die hatten offenbar andere Pläne an diesem Tag. Was Schalke aktuell auf Deutschlands Straßen abreißt, ist absolut beachtlich. Optisch haben vor allem die vielen großen Schwenkfahnen Eindruck hinterlassen, akustisch blieb es eher verhalten. Sicherlich spielte auch das Spielgeschehen dabei eine Rolle.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">SSV Jahn Regensburg (A) &#8211; Hinrunde 2024/2025 (Vorspiel)</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Als sich die lange Rückfahrt fast dem Ende zuneigte, meldeten sich noch unsere Nachbarn aus Gelsenkirchen zu Wort, die sich ihrerseits schon auf dem Weg zum Auswärtsspiel nach Regensburg befanden und ihr Interesse an einer Auseinandersetzung bekundeten. Aus verschiedenen Gründen gelang es uns jedoch nicht, hierauf die eigentlich notwendige Reaktion zu zeigen, sodass es letztlich nur bei einem kurzen Sichtkontakt mit dem Feind blieb. Dementsprechend bedient erreichten wir unsere Räumlichkeiten am frühen Sonntagmorgen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Hannover 96 (H) &#8211; Rückrunde 2024/ 2025 (i-Block)</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Nordkurve Gelsenkirchen zeigte an diesem Abend einen durchschnittlichen Auftritt. Lautstärketechnisch kam bei uns nicht viel an, dafür überzeugte das ganze Spiel über der Materialeinsatz und es konnte auch immer wieder Bewegung im Block gesehen werden. Das Steigerlied vor dem Spiel ist natürlich ein absoluter Banger. Auch wenn das Zaunfahnenbild der Schalker schon öfter angesprochen wurde, muss ich darauf auch nochmal zu sprechen kommen, da sie für die absolut beschissen platzierten Werbebanden, wodurch die Zaunfahnen kaum zu sehnen sind, wahrscheinlich selber nichts können. Warum dann allerdings keine Stangenkonstruktion gebaut wird, um die Zaunfahnen hervorzuheben, erschließt sich mir aber genauso wenig wie warum UGE keine ausgeschriebene Zaunfahne hat, da dafür ja genügend Platz vorhanden wäre… Unterstützt wurden die Ultras Gelsenkirchen vom VAK P von Twente Enschede.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Hertha BSC (A) &#8211; Rückrunde 2024/ 2025 (</span><a href="http://hb98.de"><span style="font-weight: 400;">hb98.de</span></a><span style="font-weight: 400;">)</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Über 25.000 Gelsenkirchener und die, die es gerne sein wollen, verirrten sich an diesem sonnigen Samstag ins Olympiastadion. Im Gästeblock versammelte sich die Szene um die Ultras GE unter der “Nordkurve Gelsenkirchen”-Zaunfahne. Die Gruppen der Gäste vermieden es jedoch, sich auf den erweiterten Gästeblock auf der gegenüberliegenden Seite des Marathonthors zu verteilen. Dadurch konnte lediglich im eigentlichen Gästeblock ein kompaktes Bild mit Schwenkern, Zaunfahnen und Doppelhaltern erzeugt werden. Die restlichen von Gästen bevölkerten Blöcke waren lediglich vereinzelt mit Zaun- oder Schwenkfahnen bestückt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Über der Ultras GE Zaunfahne hing ein kleiner Überhänger der Freunde aus Enschede, zudem gab es Unterstützung aus Nürnberg.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ansonsten konnten die Schalker ihr Potenzial aus so einem großen Gästeanhang nicht voll ausschöpfen. Fairerweise kann man ihnen trotzdem einen guten Auftritt bescheinigen, lautere Momente verbuchten sie vor allem bei den Wechselgesängen über das Marathontor oder ebenfalls zu Beginn des Spiels. Gemessen an der Gästezahl hatten wir aber auch schon bessere Szenen am Marathontor.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">SC Preußen Münster (H) &#8211; Rückrunde 2024/ 2025 (Schallermann)</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Apropos Schalker: der ganze Steigerlied-Klamauck ist ja schön und auch nett laut. Im Anschluss war ich jedoch schon etwas enttäuscht, mit Ausnahme von 2-3 lauteren Momenten in Halbzeit Eins kam nicht wirklich was an. Gepaart mit dem schäbigsten Heim-Zaunfahnenbild der Liga und den Pfiffen der treuen Haupttribünenfans beim Stand von 0:0 zur Halbzeit war das auf jeden Fall zu wenig. Dass der Mythos vom Schalker Markt dann mit 58.000 Fans beim Stand von 1:0 gut gescheppert hat überrascht wenig.</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1.FC Köln (A) &#8211; Rückrunde 2024/ 2025 (Kallendresser)</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Gästeanhang aus Gelsenkirchen konnte in der ersten Halbzeit ein paar Mal vernommen werden. Nach der 1:0 Führung flachte die Stimmung gerade in der zweiten Halbzeit etwas ab bzw. so viel kam in der Südkurve auch nicht mehr an. Optisch machte die Verteilung der Gruppen in Ober- und Unterrang und die jeweiligen Aktionen zur ersten und zweiten Halbzeit schon was her. Unterstützt wurden die Schalker (sichtbar in Form von Tifo) von den Freunden aus Skopje. Ebenso waren an diesem Sonntag Personen aus Mönchengladbach im Gästeblock anwesend.</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1.FC Köln (A) &#8211; Rückrunde 2024/ 2025 (Schwaadlappe)</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Schalke bringt ne kleine Choreo mit, Betonung liegt hier aber definitiv auf klein.</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1.FC Magdeburg (H) &#8211; Rückrunde 2024/2025 (planet md)</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zu Spielbeginn war es nämlich durchaus nicht so leicht, sich Gehör zu verschaffen. Grade wenn Schalke es schaffte, die anderen Tribünen oder mehr als den Stimmungskern mitzunehmen, war ordentlich Lautstärke in der Schüssel.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">[…] Schalke präsentierte nach 20 Minuten noch zwei Spruchbänder (UGE und Hugos) gegen Stadt- und Stadionverbote. Nach ca. 30 Minuten stellte die Heimsiege den Support kurzzeitig ein, vermutlich aufgrund eines Notarzteinsatzes, nachdem der Gästeblock das realisiert hatte, wurde ebenfalls geschwiegen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">[…] Auf den Rängen herrschte jetzt zunehmend Ektase und wirklich zu vernehmen war die Schalker Nordkurve nicht mehr.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1.FC Magdeburg (H) &#8211; Rückrunde 2024/2025 (Nord-Mitte-Unten)</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zum Intro erleuchtete die Nordkurve dank unzähliger weißer Fackeln und etwas Rauch, was ein fulminantes Bild ergab. Für uns beide wahrscheinlich die größte Pyroshow, die wir live gesehen haben. Mit einer unfassbaren Lautstärke drehten die Jungs und Mädels um UGE und Hugos komplett am Rad und überzeugten mit einer krassen Mitmachquote. Das Tifo konnte mich leider nicht so überzeugen, wenn auch die Nordkurve unfassbar groß ist und es viele Schwenker benötigt, um ein gutes Bild abzugeben. Zur 13:12 Minute zeigten UGE und Hugos noch SBs gegen Stadionverbote, was nochmals mit Fackeln untermalt wurde. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">SC Paderborn (A) &#8211; Hinrunde 2024/ 2025 (Pfauenschrei)</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch der Gästeblock erwischte heute einen für ihre Verhältnisse durchwachsenen Tag. Nur selten, wie etwas nach den Führungstoren, erreichten die Schalker eine gute Lautstärke und Mitmachquote. Vergleichen mit den Auftritten aus der Vergangenheit sicherlich eher einer der schwächeren Auftritte der Nordkurve GE.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1.FC Kaiserlautern (H) &#8211; Hinrunde 2024/2025 (Infoblättsche) </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zur Stimmung beider Seiten kann ich nicht viel sagen. Bei uns gab es wie gewohnt sehr gute und schwächere Momente, den Schalkern merkt man die sportliche Talfahrt natürlich auch an. Hier bleibt zu hoffen, dass einer der letzten eingetragenen Vereine im deutschen Profifußball diese Talfahrt stoppen kann und nicht das nächste unattraktive Konstrukt diesen Platz einnimmt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1.FC Kaiserlautern (H) &#8211; Hinrunde 2024/2025 (Unter die Haut) </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie im Jahr zuvor entschied man sich, mit einer Abordnung in den Oberrang zu gehen, doch wurde diese am Zugang zum separaten Eingang gehindert, was zu ewig langen Diskussionen führte, bis man schließlich grünes Licht bekam. Ein elendes Prozedere, was man sich eigentlich nur mit gewollter Schikane erklären kann. Hier weiß man, woher die Probleme mit der Polizei GE wohl herkommen, die selbst den Heimfans immer wieder Steine in den Weg legen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">[…] Wie immer am Schluss ein paar Worte zum Gegner: Offensichtlich solidarisierte man sich zu Beginn des Spiels mit unserem Fernbleiben und imitierte die lückenhafte Zaunbeflaggung im Gästeblock, wobei sich in dieser Hinsicht auch nach unserem Ankommen nichts mehr änderte. Trotz des wieder einmal bescheidenen Auftritts ihrer Mannschaft, schaffte es die Nordkurve diesmal auch bis zum Ende des Spiels zu supporten, auch wenn bei uns eher weniger an</span><span style="font-weight: 400;">kam.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Hamburger SV (A) &#8211; Hinrunde 2024/2025 (Möwenschiss)</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Eintreffen der Gästeszene ließ dann gewohnt lange auf sich warten. Schalke ist mit Sicherheit nicht für das allerstärkste Zaunfahnenbild bekannt. Dieser Eindruck änderte sich auch dieses Mal nicht, doch der große Nordkurve Gelsenkirchen Banner, der an der Brüstung des B-Ranges befestigt war, überzeugte und unterstrich die Masse der mitgereisten Schalker. Über dem Nordkurve Gelsenkirchen Banner flaggten unter anderem die Hugos, die Marler Jungs und Junge Chaoten an. Im Unterrang hingegen positionierten sich die Ultras Gelsenkirchen, die ersichtlich durch einen am Zaun befestigten Schal und einer Freundschaftsfahne, Unterstützung aus Skopje erhielten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">[…] Folglich konnte man die Gelsenkirchener nur allzu gut auf der Nordtribüne vernehmen. Waren sie in der ersten Hälfte vornehmlich durch den einheitlichen Einsatz des Schals und einige wenige Hüpfeinlagen vernehmbar, konnte der Gästeblock spätestens nach dem Ausgleich sein Potenzial ausschöpfen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">SSV Jahn Regensburg (H) &#8211; Hinrunde 2024/2025 (DonaustadtkURier)</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So war das Ergebnis am Ende des Tages doch schon etwas schmeichelhaft. Hierdurch konnten sich die Schalker etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen und sich auf den 14. Platz vorarbeiten. Dementsprechend war die Stimmung in der Nordkurve zu Abpfiff ziemlich ausgelassen.</span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-weight: 400;"><strong>Blick auf den Gegner</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In regelmäßigen Abständen lassen wir in der Rubrik „Stimme des Gegners“ unsere Gegner zu Wort kommen und geben die Eindrücke wieder, die unsere Nordkurve auswärts wie zu Hause hinterlassen hat. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zum Abschluss der Saison möchten wir einen möglichst objektiven Rückblick auf die Auftritte der anderen Kurven geben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Beginnen wollen wir mit den Heimspielen in unserer Arena. Hier hinterließ die Nordtribüne des Hamburger SV einen insgesamt sehr soliden und starken Eindruck und konnte somit die gute Leistung aus dem Hinspiel in Hamburg bestätigen. Neben einer ansehnlichen und gut gemalten Choreo zum Intro, konnten die Hamburger mit einer starken Zaunbeflaggung im Ober- und Unterrang sowie einer dauerhaft starken Mitmachquote punkten. Einzige Minuspunkte gibt es bei der Lautstärke und der nicht gerade sinnvollen Auswahl der einzelnen Pyroelemente zur zweiten Halbzeit. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Positiv überraschen konnte die große Anzahl an Münsteranern, welche den kompletten Gästebereich füllten und mit zwei stimmigen Pyroeinlagen sowie dem kontinuierlichen Einsatz dieses Stilmittels überzeugten. Die Mitmachquote unter den anwesenden Gästen konnte sich ebenfalls sehen lassen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die roten Teufel aus Lautern punkteten trotz verspäteter Ankunft mit einem großen Gästehaufen, einer dauerhaft starken Mitmachquote und einem kleinen Intro zum zweiten Durchgang. Damit hinterließen sie in der Hinrunde den stärksten Eindruck in der Arena.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Block U machte sich aus Magdeburg erneut in großer Anzahl auf den Weg nach Gelsenkirchen. Optisch war wenig bis nichts geboten. Dafür überzeugten, wie nicht anders zu erwarten, die Schlachtrufe und eine starke Phase nach den Toren in den zweiten 45 Minuten. Solider Auftritt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Optisch am überzeugendsten zeigten sich die Karlsruher, welche mit ihrem Tifoeinsatz und der Zaunbeflaggung eines der besten Bilder der letzten Jahre hinterließen. Akustisch bestätigten sie diesen positiven Eindruck leider nicht, sodass es nicht für die vordersten Platzierungen reicht. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gleiches gilt für die Südkurve aus Köln. Diese konnte im Stehplatzbereich einen soliden Auftritt mit einigen Ausreißern nach oben verbuchen &#8211; viel Bewegung, ordentlicher Tifoeinsatz und mehrfach in der Nordkurve zu vernehmen. Der restliche Gästeanhang blieb über die gesamte Spielzeit schwach, sodass hier einige Abstriche in Kauf genommen werden mussten. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Deutlich hinter den Erwartungen blieben die Fortunen aus Düsseldorf, welche nach einer schönen Schalparade, untermalt von einem ordentlichen Pyrointro, im Verlauf nicht wirklich zu vernehmen waren. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bei unseren Auswärtsspielen bestätigte erneut die Nordtribüne aus Hamburg ihren Entwicklungstrend und zeigte schon vor Spielbeginn beim Einsingen, untermalt von diversen Fackeln, welches Potential dort mittlerweile vorhanden ist. Auch wenn der Auftritt nicht ganz an unseren letzten Besuch in der Hafenstadt herankam, waren Mitmachquote, Bewegung und Tifoeinsatz über weite Strecken stark. Nur das restliche norddeutsche Publikum ließ sich davon nicht wirklich mitreißen und konnte nur selten zum Mitmachen motiviert werden. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Neben den Hamburgern überzeugte im Saisonverlauf noch die Ostkurve der Hertha. In bekanntlich sportlich und vereinspolitisch schwierigen Zeiten, zeigten sich die Berliner gewohnt lautstark und phasenweise mit einer extrem hohen Mitmachquote. Besonders zu erwähnen der Oberrang, welcher auch bei der ein oder anderen Einlage mit in die Gesänge und Bewegung der Kurve einstieg. Ein solider Tifoeinsatz rundete den guten Eindruck ab. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Als kleine, aber positive Überraschung ist die Hans-Jakob Tribüne aus Regensburg zu erwähnen. Der mittlere Teil der Tribüne konnte phasenweise mit ordentlich Bewegung und zwei schönen Schalparaden punkten. Darüber hinaus wurde sich komplett auf den eigenen Support konzentriert und auf künstliche Pöbeleinlagen verzichtet. Für die Gegebenheiten und Größenverhältnisse ein solider Auftritt. </span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Stuttgart:</strong></span> <span style="font-weight: 400;">Das Commando Cannstatt organisiert beim Heimspiel des VfB Stuttgart gegen den FC Augsburg eine gemeinsame Aktion mit der DKMS und der VfB-Stiftung zur Stammzellen-Typisierung. Zur Stadionöffnung können sich Fans an den Ständen in der Cannstatter Kurve und vor der Haupttribüne mit Hilfe eines einfachen Abstrichs registrieren lassen. Die gesammelten Proben werden in die DKMS-Datenbank aufgenommen, um potenziell Blutkrebspatienten weltweit helfen zu können. Es wird dazu aufgerufen, sich zahlreich zu beteiligen und gemeinsam ein starkes Zeichen im Kampf gegen Blutkrebs zu setzen.</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Darmstadt:</strong></span> <span style="font-weight: 400;">Vor dem Auswärtsspiel des HSV in Darmstadt kam es laut der Fanhilfe Nordtribüne zu problematischen Vorfällen beim Einlass ins Stadion. Besonders weibliche Fans berichteten von grenzüberschreitenden und übergriffigen Kontrollen durch den Ordnungsdienst. Die Fanhilfe kritisiert das konfrontative Verhalten des Sicherheitspersonals und fordert eine Aufklärung durch den SV Darmstadt 98. </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Karlsruhe:</strong></span> <span style="font-weight: 400;">Beim Südwest-Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC kam es zu einem umstrittenen Polizeieinsatz am Eingang hinter der Heimkurve, der nun für erhebliche Kritik sorgt. Während die Polizei von mangelhaften Einlasskontrollen und aggressivem Verhalten der Fans berichtete, widerspricht der KSC dieser Darstellung in einer ausführlichen Gegendarstellung. Demnach seien die Vorwürfe unbegründet. Weder seien Mängel bei den Kontrollen festgestellt worden, noch seien verbotene Gegenstände ins Stadion gelangt. Auch das angebliche Bedrängen von Polizeibeamten durch Fans konnte von den anwesenden KSC-Verantwortlichen nicht bestätigt werden. Vielmehr seien unverhältnismäßige Maßnahmen der Polizei wie der Einsatz von Schlagstöcken ohne Vorwarnung erfolgt. Hierbei mussten sogar verletzte Karlsruher medizinisch versorgt werden. Der KSC fordert nun die Aufklärung und fordert das Gespräch mit der Polizei sowie Einsicht in das Videomaterial. Der Vorstand des KSC betonte, dass das Verhalten der Staatsmacht nicht gerechtfertigt gewesen sei.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="text-decoration: underline;"><b>Heidenheim:</b></span> Auch bei der Begegnung zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem 1. FC Heidenheim kam es zu Auseinandersetzungen zwischen der Berliner Polizei und Anhängern aus Heidenheim, wonach fünf Heidenheimer festgenommen wurden. Laut dem FCH war der Verdacht auf das unerlaubte Anbringen von Stickern Auslöser der Maßnahmen. Der Verein kritisiert das Vorgehen der Polizei als unverhältnismäßig und spricht von mehreren verletzten Anhängern, die medizinisch versorgt werden mussten. Auch nach dem Spiel soll es zu gewaltsamen Übergriffen auf Fans gekommen sein. Die aktive Fanszene verzichtete aus Protest auf organisierten Support während der Partie. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="text-decoration: underline;"><b>Österreich:</b></span> Die LASK-Fanszene kündigte in einer Stellungnahme einen Boykott der Heimspiele für den Rest der Saison an. Hintergrund sind lang anhaltende Spannungen mit dem Geschäftsführer des Linzer ASKs Siegmund Gruber, unter anderem wegen Stadionverboten gegen Fans, Protesten gegen Trikotfarben und Einschränkungen im neuen Stadion. Die Fanszene wirft dem Verein vor, zu stark auf eine Einzelperson zugeschnitten zu sein, was sie als langfristig gefährlich ansehen. Ziel des Boykotts ist es, Veränderungen im Verein anzustoßen und eine breitere und nachhaltigere Struktur zu etablieren. Parallel dazu wird der Austausch mit anderen Anhängern gesucht, um Forderungen zu formulieren. Hierzu soll an den kommenden Heimspieltagen ein Infostand über die Lage aufklären.</span></p></div>
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		<title>Ausgabe 16: SC Paderborn</title>
		<link>https://ultras-ge.de/ausgabe-16-sc-paderborn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Neumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2025 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BB_2425]]></category>
		<category><![CDATA[Blauer Brief]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Glück auf Schalker,</p>
<p>sportlich geht es für unseren Verein um nicht mehr viel in den letzten Saisonspielen. Dennoch sind es turbulente Wochen mit Höhen und Tiefen. Erlebten wir alle gegen den Hamburger SV ein emotionales Spiel mit hart erarbeiteten Remis, was sich fast wie ein Sieg anfühlte, folgte direkt im Anschluss daran ein Interview unseres Trainers Kees van Wonderen, das die nächste Unruhe brachte. Und auch das Statement des Vereins, fast 21 Stunden später, machte das Ganze nicht besser. Es ist nur noch ermüdend, wie Diskussionen und Probleme immer wieder öffentlich ausgetragen werden. Da haben alle Beteiligten einen Anteil daran, der kein gutes Licht auf sie wirft.</p>
<p>Doch nicht nur die Aussagen nach dem HSV-Spiel sorgten für Kopfschütteln und Verwunderung. In den Tagen vor dem Auswärtsspiel in Lautern flatterten bei einigen Leuten Stadionverbote des DFB in den heimischen Briefkasten. Auslöser dabei ist das Auswärtsspiel in Hamburg ein halbes Jahr zuvor, bei dem einige Leute individuell angereist und vorher in die Stadt gegangen sind. Die Polizei unterstellt, dass Ausschreitungen geplant waren. Fakt ist aber, dass es keinerlei Straftaten oder andere Vorfälle gab.</p>
<p>Nach Jahren, in denen zumindest einige Vereine einen individuellen Umgang mit beschuldigten Personen statt Kollektivstrafen aufgrund von Verdächtigungen umgesetzt haben, ist das ein harter Rückschritt in eigentlich überwundenen Zeiten und Problemen. Und sicherlich der nächste Schritt, zu noch weniger Akzeptanz für die Maßnahme an sich, vor allem aber auch für den DFB.<br />Für die Jungs die draußen stehn!</p>
<p>Zum Abschluss noch etwas Positives: Wie ihr unschwer erkennen könnt, werden wir zur heutigen Begegnung gegen den SC Paderborn endlich wieder eine Choreografie in der Nordkurve durchführen. Nach langer Durststrecke ist dies die erste genehmigte Aktion seit Oktober 2022. Eine lange Zeit, aber wir sind uns sicher, dass die Nordkurve nichts verlernt hat. Lest daher aufmerksam den Choreo-Flyer und achtet auf die Ansagen der Vorsänger und Choreo-Helfer.</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="501" src="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-scaled.jpg" alt="" title="01_Spielrückblicke" srcset="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-scaled.jpg 2560w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-1280x251.jpg 1280w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-980x192.jpg 980w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-480x94.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-9630" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>FC Schalke 04 e.V. &#8211; Hamburger SV Fußball AG 2:2 (1:2)<br /></strong><br /><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Spiel</span></p>
<p>Schalke gegen Hamburg am Samstagabend: Fußballherz, was willst du mehr? Dass die Vorfreude auf einen Kick gegen die Hanseaten deutlich mehr Motivation weckt, als ein Heimspiel gegen Ulm oder Elversberg, sollte die Wenigsten überraschen.</p>
<p>Wir trafen uns mit unserem Umfeld am Club75. Bei perfektem Fußballwetter machten sich die meisten eine schöne Zeit am Bierwagen oder Grill und pünktlich brachen wir zur Arena auf. Entgegen irgendwelcher Internetgerüchte war gegen den HSV übrigens keine Choreo geplant und somit mussten wir vorm Spiel nur das “Standardprogramm” absolvieren.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></p>
<p>Die Partie hätte nicht schlechter starten können. Schon nach drei Minuten flog Karaman vom Feld und viele hatten den Punktgewinn schon abgeschrieben. Weit gefehlt. Die Mannschaft hängte sich in den Folgeminuten voll rein und versuchte, die rote Karte zu kompensieren. Der Schalker Anhang zeigte ebenfalls Fingerspitzengefühl und legte eine super erste Halbzeit aufs Parkett. Die Nordkurve war lautstark aufgelegt und zeigte volle Unterstützung für den dezimierten Haufen auf dem Grün. Bei sämtlichen Arm- und Hüpfeinlagen war eine gute Mitmachquote zu sehen. Schalke erzielte die 1:0-Führung und nun war die gesamte Arena da. Einen unschönen Doppeldämpfer gab es kurz vor der Halbzeit, als der HSV das Spiel drehte und zur Pause unnötig mit 1:2 führte. Erst mal durchschnaufen.</p>
<p>Leider kam es, wie es kommen musste und der Rückstand musste nach dem Pausentee erstmal verdaut werden. Die Nordkurve kam nicht richtig in den Tritt und viele Schalker hakten das Spiel augenscheinlich ab. Im Laufe des zweiten Durchgangs zeigte sich aber, dass das Spiel keineswegs gelaufen war. Unsere Jungs hauten sich in jeden Zweikampf und der HSV konnte nichts aus seinem Ballbesitz machen. Wir legten in der Nordkurve nochmal ein paar Schippen drauf und konnten auch oftmals das Stadion animieren. Zusammen schrien wir so den Kopfball von Sylla zum 2:2 in die Maschen. Der HSV kam nicht mehr vor unser Tor und wir konnten einen völlig verdienten Punktgewinn in unserer Arena gegen den Tabellenführer feiern. Ein zufriedenstellender Heimspielauftritt von Mannschaft und der Nordkurve Gelsenkirchen!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gegner</span></p>
<p>Nach den letzten Spielen gegen die Hanseaten waren die Erwartungen an den Gästehaufen relativ hoch. Castaways und Konsorten betraten geschlossen den Gästeblock und teilten sich in Ober- und Unterrang auf. Diese hatten, anders als wir, eine Choreo im Gepäck. Mit dem Motto “Schon von klein auf, trag ich deine Farben” gab es ein Fahnenmuster in Blau, Weiß, Schwarz zu sehen inklusive Spruchbändern in Ober- und Unterrang sowie passender, schön gemalter Blockfahne. Solides Bild mit nur ganz wenigen Schönheitsfehlern. Auch folgend zeigte sich der Anhang der Hamburger optisch stark. Das Zaunfahnenbild im Oberrang mit ihrer großen Nordtribünenfahne sowie den Gruppenfahnen darüber machte einiges her. Gesanglich kam übers Spiel wenig in der Nordkurve an. Allerdings gab es im Bereich Mitmachquote und Tifo kaum etwas zu meckern. In Halbzeit zwei zeigten die Jungs eine Pyro- und Rauchshow, welche schön anzuschauen war. Zu Raketen und Leuchtspuren kann man sicher stehen wie man will, diese stellten sich unter dem Arenadach aber als eher schlechte Wahl heraus, da nicht wenige Geschosse den Weg in benachbarte Blöcke und das Spielfeld fanden. Das hatte eine mehrminütige Spielunterbrechung zur Folge. Alles in allem kann man von einem absolut guten Auftritt seitens der Hamburger sprechen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Freunde</span></p>
<p>Vielen Dank an die zahlreichen Brüder aus Enschede!</p>
<p><strong>1.FC Kaiserslautern GmbH &amp; Co. KGaA &#8211; FC Schalke 04 e.V. 2:1 (1:0)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Spiel</span></p>
<p>In den vergangenen Wochen rollten bei uns einige Briefe mit Stadionverboten ein. Vor Anpfiff drückten wir deshalb mit dem Spruchband “Für die Jungs, die draußen stehen” unseren Support an die Brüder aus, die der Kurve in den kommenden Monaten und Jahren im Stadion fehlen werden. Haltet durch, Männer. Wir sind immer für euch da!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></p>
<p>Gerade in der ersten Halbzeit war das mit Sicherheit keiner unserer besten Auftritte. Der Support beschränkte sich vorwiegend auf die Blöcke im Unterrang. Die schwache Leistung der Schalker Elf auf dem Rasen und das 0:1 durch Daisuke Yokots in Minute 35 trugen ihr Übriges dazu bei.</p>
<p>Sowohl die Mannschaft als auch der Gästeblock kamen motivierter aus der Halbzeit und auf den 1:1-Ausgleich durch Moussa Sylla in der 61. Minute folgte ein brutaler Torjubel. In der Viertelstunde nach dem Treffer zogen dann auch fast alle Schalker mit und man bekam zumindest eine Kostprobe, welches Potenzial im Block schlummerte. Bei den Klatscheinlagen zu “FC S04” wurde es ordentlich laut und der gesamte Gästeblock konnte mitgerissen werden. Nach dem zweiten Gegentreffer in der 77. Minute änderte sich das schlagartig, sodass man zusammenfassend von einem Support mit Aufs und Abs sprechen kann.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gegner</span></p>
<p>Vor dem Spiel zeigten die Ultras rund um Generation Luzifer und Frenetic Youth eine Choreo über die gesamte Westkurve und die Gegengerade. In der Heimkurve wurde aus roten und weißen Pappen der Schriftzug “Herz der Pfalz” dargestellt, während ebenfalls aus Pappen auf der anderen Tribüne das Lautern Wappen und der Pfälzer Löwe gezeigt wurden. Gerade der Fakt, dass wirklich alle Elemente innerhalb weniger Sekunden nach Ablauf des Countdowns hochgehalten wurden, war echt beeindruckend.</p>
<p>Danach enttäuschte die Heimszene auf ganzer Linie. Für eine der prestigeträchtigen Kurven der zweiten Liga und einen Verein, der seit Ewigkeiten wieder um die Rückkehr in die 1. Bundesliga spielt, waren die Erwartungen deutlich höher als das, was wir im Endeffekt wahrnehmen konnten. Erst zum Spielende und nach Abpfiff wurde es wirklich laut, vielleicht ist das Ganze ja der Nervosität rund um die Chancen des Aufstiegs geschuldet, vielleicht hatten sie aber auch einfach nur einen schlechten Tag.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Freunde</span></p>
<p>Wir bedanken uns bei einer Vielzahl an Brüdern aus Enschede, die uns unterstützt haben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Sonstiges</span></p>
<p>In ihrem Spieltagsflyer kritisierte GL (berechtigterweise) die lange und übermäßig laute Beschallung per Musik durch die Stadionanlage bei ihrem Auswärtsspiel in Braunschweig. Doch jenen Ball müssen wir leider an den FCK zurückspielen. Durch ein völlig unpassendes, lautes Stadionprogramm vor dem Spiel sowie den direkten Einsatz von Musik nach Abpfiff, erstickte der Verein alle Möglichkeiten, eine angemessene beziehungsweise<br />authentische Fußballatmosphäre auch abseits des Spiels zuzulassen.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Rechtsform 1. FC Kaiserslautern GmbH &amp; Co. KGaA<br /></strong></span><br />Mit Kaiserslautern waren wir erneut bei einem ausgegliederten Traditionsverein zu Gast. Ziel der Ausgliederung war es, die Insolvenz abzuwenden. Aber fangen wir von vorne an.</p>
<p>Mit Meisterschaften und Pokalsiegen hat Kaiserslautern eine ruhmreiche Vergangenheit. Jedoch war dort der Weg in die dritthöchste Spielklasse im Jahr 2018 nicht zu verhindern. Durch die eh schon angespannte finanzielle Lage und des sportlichen Niedergangs wurden schon die Pläne für eine Ausgliederung geschmiedet. Am 3. Juni 2018 stimmten 92 Prozent der Mitglieder für eine Ausgliederung, die am 28. September des Jahres vollzogen wurde.</p>
<p>Trotz einer Solidarspende von 600.000 Euro (jeder Zweitligaverein hat 66.666 Euro in einen Topf bezahlt) für Kaiserslautern und Mitabsteiger Eintracht Braunschweig und trotz der Ausgliederung war die Kasse weiterhin klamm. Die Veräußerung der Aktien der GmbH &amp; Co.KGaA an die regionalen Unternehmer Dieter Buchholz, Peter Theiss, Giuseppe Nardi, Axel Kemmler, Annemarie Becker und Steffen Wick im jeweils sechsstelligen Bereich sowie eine Bürgschaft für ein Darlehen waren nötig, um die Lizenz für die Drittligaspielzeit 2019/2020 zu erhalten. Trotz Ausgliederung musste am 1. September 2020 ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet werden. Dabei wurde clever die Corana-Zeit genutzt, in der die Regel “Punktabzug für Insolvenz” bei der DFL ausgesetzt war.</p>
<p>Für die Finanzierung der Saison 2020/2021 war erneut ein erheblicher Geldbetrag nötig. Dafür gab es zwei Investitionsangebote. Das Angebot eines deutschen Unternehmers aus Dubai wurde dabei ausgeschlagen, sodass eine regionale Investorengruppe den Zuschlag bekam. Zu dem eigentlichen Investorenkreis ist Klaus Dienes dazugestoßen. Sie haben sich zur Saar-Pfalz-Invest GmbH zusammengeschlossen und für rund Elf Millionen Euro 33 Prozent der Anteile der Kapitalgesellschaft erworben.</p>
<p>Erst im Jahr 2022 wurde seitens Verein auf der Jahreshauptversammlung die genaue Verteilung der Kommanditaktien bekanntgegeben. Neben dem Stammverein Kaiserslautern (mit 45,85 Prozent die Mehrheit der Aktien) hat die Saarpfalz-Invest-GmbH inzwischen 34,93 Prozent. Weitere 4,40 Prozent haben die Firmen Dr. Theiss Naturwaren und Dienes Packaging sowie 9,94 Prozent die Platin GmbH.</p>
<p>Das Beispiel der roten Teufel zeigt, dass eine Ausgliederung in schlechten Zeiten nicht förderlich ist. Eine Insolvenz ist damit nicht vom Tisch. Man hat Zeitdruck und verkauft sich unter Wert. Es hat einfach zu keinem Zeitpunkt einen Mehrwert &#8211; die Seele des Vereins wird verkauft! Für immer e.V.!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Nordkurve Nürnberg</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Der zweite Teil der Choreoreihe zum Vereinsjubiläum konnte zum Heimspiel gegen Paderborn gezeigt werden. Die verkauften Choreo Shirts sorgten in Verbindung mit den abgebildeten Szenen von großen Siegen und unfassbaren Dramen inklusive des passenden Spruchbands für eine gelungene Aktion.</p>
<p>Die Mannschaft ging bereits in der zweiten Minute früh in Führung. Emreli brachte den FCN auf die geglaubte Siegerstraße. Leider musste man den Ausgleichstreffer bereits in der 20. Minute verdauen. Das Spiel kippte in Halbzeit zwei zugunsten der Gäste und so musste man jeweils in der 49. und 77. Minute die Gegentreffer hinnehmen. Erst in der 90+2. Minute konnte wieder Emreli den Anschlusstreffer erzielen. Leider zu spät.</p>
<p>In Düsseldorf dominierte Nürnberg rund 65 Minuten die Partie. Danach machte der FCN wieder Glubb Sachen und sorgte getreu dem Motto „Der Glubb is a Depp“ innerhalb zehn Minuten für den 3:3 Endstand im Topspiel. Optisch hatte die Nordkurve Nürnberg den dritten Teil der 125-Jahre-Choreo im Gepäck. Unter dem Motto „Gelebte Tradition durch Fans und Verein“ wurden im selben Stil wie die letzten Male, bekannte Szenen aus der Fanszene dargestellt. Als optisches Stilmittel wurden dieses Mal Fischerhüte vor dem Block verkauft. Untermalt wurde die Aktion mit reichlich Pyro, was unter anderem auch während des Spiels immer wieder zum Einsatz kam.</p>
<p>Übermorgen wird der ruhmreiche 1. Fußballclub Nürnberg 125 Jahre alt. Die Terminplaner des Spielplans meinten es gut und sorgten dafür, dass bei diesem Jubiläum ein Heimspiel des FCN stattfinden kann. Von den Feierlichkeiten rund um diesen Meilenstein der Clubgeschichte berichten wir in der nächsten Ausgabe ausführlich.</p>
<p><strong>VAK-P Enschede</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Seit der letzten Ausgabe bestritten unsere Freunde lediglich das Heimspiel gegen PSV Eindhoven. Die Mannschaft der Tukkers konnte wieder mal nicht überzeugen und verlor mit 1:3.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unsere Brüder zeigten zu diesem Spiel eine Choreo anlässlich des 60. Jubiläums ihres Clubs. Über dem Spruchband „Aus Kampf wurde Einheit, Feuer und Kraft, FC Twente besteht seit dieser einen Nacht!“ (Original:„Uit strijd kwam eenheid, vuur en kracht, FC Twente bestaat sinds die ene Nacht!“ ) war eine große Blockfahne über dem gesamten Block zu sehen. Auf dieser Blockfahne waren Vater und Sohn dargestellt, mit einer Zeitung, die über die Gründung des Vereins berichtet. Im Hintergrund sah man zwei Herren im Cafe Vrieler diskutieren &#8211; der Grundstein für den Zusammenschluss des Sportclubs Enschede und der Enschedese Boys zum FC Twente Enschede! Twente startet in die letzten vier Spiele bei Sparta Rotterdam, danach ist FC Utrecht und dann Alkmaar zu Gast. Das Saisonfinale steigt für die Roten bei Ajax Amsterdam.</span></p>
<p><strong>Komiti Skopje</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Der FK Vardar Skopje marschiert in der Rückrunde weiter von Punktgewinn zu Punktgewinn. Wenn auch mit einigen Kontroversen. Das Auswärtsspiel am Ohridsee bei Voska Sport musste nämlich nach etwa 75 Minuten abgebrochen werden. Grund dafür war, dass die Heimmannschaft mit der Schiedsrichterleistung nicht einverstanden war und Betrug witterte. Aus der 1:0-Führung bei Spielabbruch wurde somit nachträglich ein 3:0. Zusätzlich hat Voska neun Punkte Abzug bekommen, wodurch sie quasi abgestiegen sind.</p>
<p>Vergangenes Wochenende trat Vardar im Heimspiel gegen Besa Doberdoll an. Die Partie wurde wie schon die vorherige auch im Stadion des mazedonischen Fußballverbandes ausgetragen. Und der Kick gegen den zweiten Abstiegskandidaten konnte mit 3:1 gewonnen werden. Dadurch steht Vardar mittlerweile auf Platz Sechs und sogar vor den beiden Rivalen Shkupi und Pelister.</p>
<p>Zwischen den Ligaspielen stand außerdem noch das Pokal-Halbfinal-Rückspiel in Strumica an. Nach einem 3:0 im Hinspiel reichte ein Remis zum Einzug ins Pokalfinale. Somit ist es nur noch ein Sieg bis zum Qualifikationsspiel in der Conference League.</p>
<p>Apropos internationales Spiel: Wie in der letzten Ausgabe angekündigt, bestritt Vardar Mitte April ein Testspiel gegen Roter Stern Belgrad. Insgesamt 20.000 Zuschauer fanden dabei den Weg ins Nationalstadion und zeigten nach langer Zeit mal wieder die Zugkraft, die Vardar immer noch hat. Die Kurve organisierte zu der Begegnung eine Papptafel-Choreo auf der „Kocani“, der Ort der Feuer-Katastrophe, stand. Die Einnahmen der Tickets wurden bekanntlich an die Opfer der Tragödie gespendet.</p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><strong>Curva Sud Siberiano</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Am vergangenen Ostermontag sollten unsere Freunde aus Italien im 760 Kilometer entfernten Citadella antreten. Die Formulierung “sollten” ist an dieser Stelle passend, denn 150 Kilometer vor dem Ziel sickerte die Nachricht durch, dass alle Spiele in Italien aufgrund des wenige Stunden zuvor verstorbenen Papstes abgesagt werden. So mussten unsere Freunde umdrehen und die Heimreise antreten, ungewiss wann das Spiel nachgeholt werden würde. Da der Zeitplan bis zum Saisonende eng ist und mangels anderer Alternativen, wurde das Spiel auf Dienstag, den 13. Mai verlegt. Für Granata ist das in mehrerlei Hinsicht zum Kotzen. Zum einen muss die Auswärtsfahrt neu angetreten und die gleichen Kosten ein zweites Mal aufgewendet werden. Außerdem gehen zwei Urlaubstage drauf.</p>
<p>Das, was aber wohl am schwersten wiegt, ist die Tatsache, dass Salerno im Abstiegskampf durch die Verschiebung nun die letzten beiden Spiele der Saison auswärts bestreiten muss. Wenn man sich in der Folge den Pressespiegel zu der Spielabsage anschaute, waren die Auswärtsfahrer nicht die Einzigen, die sich über die Absage echauffieren. Neben der Salernitana sind natürlich auch andere Vereine besonders von dieser Spielverlegung betroffen. Hervorgehoben sind hier Pisa, Spezia und Brescia, die neben Salerno ihren Protest öffentlich bekannt gemacht haben.</p>
<p>Das folgende Heimspiel gegen den letztplatzierten Cosenza konnte Granata mit einer sehr guten Leistung und Siegeswillen 3:1 für sich entscheiden und damit auf Platz 14 klettern. Mit diesem Sieg ist wieder alles drin, die Fanszene heiß wie Frittenfett, die Mannschaft zum Klassenerhalt zu brüllen und die letzten Spiele so entscheidend wie lange nicht mehr. Die Curva Sud war wenig überraschend sehr gut aufgelegt und konnte durchweg mit guter Mitmachquote und hoher Lautstärke überzeugen.</p>
<p>Das restliche Programm sieht noch das Spiel in Spezia vor, ein Heimspiel gegen Mantova, eine Auswärtsfahrt zum altehrwürdigen Stadion von Sampdoria und das besagte verschobene Spiel in Citadella.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Mit dieser Ausgabe endet vorerst die Serie über Sammlungen mit Schalke-Bezug. Witzigerweise haben wir dieses </em><em>Interview als erstes geführt, auch wenn es nun als letztes erscheint. Einerseits hat uns das Ausmaß der Sammlung </em><em>dermaßen aus den Socken gehauen, dass wir dieses Highlight zum Schluss bringen wollten. Andererseits </em><em>hat es uns auch überhaupt erst dazu motiviert, daraus eine ganze Serie zu machen.<br /></em><br /><em>Wir bedanken uns bei den verhältnismäßig vielen Rückmeldungen zu diesem Nerd-Thema. Und auch danke für </em><em>die Angebote anderer Sammler, unsere Interviewpartner mit fehlenden Objekten zu unterstützen. Sollten wir </em><em>irgendeine Sammlung übersehen haben, schreibt uns gerne unter blauerbrief@ultras-ge.de und wir schauen, ob </em><em>wir noch was draus machen können.<br /></em><br /><em>Und nun viel Spaß mit dem letzten Interview.</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Interview Trikot-Sammler</strong></span></p>
<p>Das wichtigste Erkennungsmerkmal eines Fußballvereins sind wohl seine Trikots. Natürlich bieten diese Sammlern unendliche Möglichkeiten, ihrer Leidenschaft nachzukommen. Unser Interviewpartner ist Marcel. Zu seiner beeindruckenden Trikotsammlung stand er uns Rede und Antwort.</p>
<p><strong>Wann und wie wurden Trikots für dich zur Sammelleidenschaft?</strong></p>
<p><strong>Marcel:</strong> Angefangen hat die Sammelei mit Schalke Autogrammkarten. Davon besitze ich knapp 2.000 verschiedene &#8211; von 1963 bis heute. Irgendwann hat mir das nicht mehr ausgereicht und ich habe angefangen, Trikots zu sammeln. Das mache ich jetzt seit circa zehn Jahren. Vorher hatte ich natürlich schon einige Trikots im Schrank hängen. Vom Vater erhalten, selber gekauft oder geschenkt bekommen. Irgendwann wollte ich dann alle Modelle aus einer Saison haben oder bestimmter Spieler. Ab dann war es nicht mehr aufzuhalten und es wurden immer mehr.</p>
<p><strong>Nach welchen Regeln und Kriterien sammelst du?</strong></p>
<p><strong>Marcel:</strong> Jetzt werde ich wahrscheinlich für verrückt erklärt. Mein Ziel ist es, von jedem Schalke-Spieler, seit Einführung der festen Trikotnummern im Jahr 1995/96, ein Trikot zu besitzen. Am liebsten originale Spielertrikots, die von den Spielern getragen oder für Spiele vorbereitet wurden. Natürlich versuche ich auch weiterhin, alle möglichen Modelle zu bekommen. Hierbei achte ich darauf, dass ich möglichst die verschiedenen Versionen der Trikots wie beispielsweise Langarm oder Kurzarm sowie aus den verschiedenen Wettbewerben (Liga, Pokal etc.) im Schrank hängen habe. Mein Hauptziel sind aber die verschiedenen Spieler. Eine wichtige Regel ist, dass getragene Trikots natürlich nicht gewaschen werden. Diese müssen dreckig bleiben.</p>
<p><strong>Wie ist die aktuelle Anzahl deiner Sammlung?</strong></p>
<p><strong>Marcel:</strong> Aktuell besitze ich 549 Schalke Trikots mit Rückenflocks von 330 verschiedenen Spielern. Rund 75 Prozent der Trikots sind originale Spielertrikots. Die Fan-Shop Versionen werden nach und nach durch Spielerversionen ersetzt, sofern sie mir angeboten werden. Alle meine Trikots hängen der Saison nach sortiert in meinen zweistöckigen Pax-Schränken. Davon stehen aktuell 04 Stück in meinem Schalke-Zimmer. Das älteste Trikot ist das Heimtrikot der Saison 1976/77. Aktuell fehlen mir noch knapp 190 Spieler, um die Sammlung zu vervollständigen. Richtig weh tat natürlich die Magath-Zeit, in der gefühlt 50 Spieler im Kader standen. Die Auf- und Abstiege in den letzten Jahren haben die Liste auch nochmal gut nach oben gedrückt.</p>
<p><strong>Besitzt du auch andere Trikots außer von Schalke?</strong></p>
<p><strong>Marcel:</strong> Als treuer Schalke-Fan habe ich auch noch das eine oder andere Trikot von unseren Freunden aus Nürnberg, Enschede und Skopje im Schrank hängen. Da würde ich jetzt nicht von Sammeln sprechen. Ich schaue da immer mal, was man für einen guten Kurs ergattern kann. Nebenbei sammle ich noch Basketballtrikots der NBA, welche ich in der Freizeit beim Sport trage. Was ich natürlich mit meinen Schalke-Spielertrikots nicht machen würde. Dennoch sammle ich irgendwie alles, was mir so von Schalke in die Hände kommt. Ich besitze zum Beispiel einige Torwarthandschuhe, Schuhe von Spielern, eine Kapitänsbinde von Danny Latza oder auch eine originale Gesichtsmaske von Sascha Dum.</p>
<p><strong>Wie kommst du an die Matchworn-Shirts?</strong></p>
<p><strong>Marcel:</strong> Im Laufe der Zeit baut man sich natürlich ein gewisses Netzwerk auf. Man lernt diverse Leute kennen, die einem bei der Sammelei helfen können. Manchmal ist es ein stumpfes Nachfragen im Trainingslager, um an ein Trikot zu kommen. Aber auch auf diversen Verkaufsplattformen im Internet kann man fündig werden. Ich würde mich aber definitiv nicht mit einem Plakat und Nationalflagge auf die Haupttribüne stellen, um penetrant nach Trikots zu betteln. Sowas nervt mich und geht mit Sicherheit auch den Spielern auf die Nerven.</p>
<p><strong>Hast du ein Lieblingstrikot oder ein besonders wertvolles?</strong></p>
<p><strong>Marcel:</strong> Der Wert eines Trikots ist oft sehr persönlich und individuell. Auch die aktuelle Nachfrage spielt eine Rolle. Unterm Strich kostet jedes Trikot blöd gesagt um die 100 Euro. Mein persönliches Lieblingstrikot ist das weiße Kärcher Trikot von 1996/97, welches auch im UEFA-Cup Finale gegen Inter Mailand getragen wurde. Ich mag die eingearbeiteten Schalke-Logos und stehe generell auf weiße Trikots. Mein vielleicht wertvollstes Trikot ist das gelbe Ausweichtrikot aus der Saison 1995/96. Für Schalker ist natürlich ein gelbes Trikot ein No-Go, aber in dieser Ausführung war es käuflich nie offiziell zu erwerben und kam auch in Spielen sehr selten zum Einsatz. Es ist unter Sammlern ein heiß begehrtes Teil.</p>
<p>Vielleicht noch als kleine nette Anekdote: Ich bin über Kontakte und Umwege an das überdimensional große “Sponsoren Trikot” ran gekommen, welches früher in der NK hochgezogen wurde. Passt natürlich nicht wirklich in die Sammlung aber ist trotzdem eine Besonderheit, die wohl kein anderer sein Eigen nennen darf.</p>
<p><strong>Was schätzt du, welchen Wert hat deine Sammlung?</strong></p>
<p>Marcel: Wie zuvor erwähnt, ist es sehr schwer einen genauen Wert zu benennen. Gehen wir aber von den genannten 100 Euro pro Trikot aus, sprechen wir grob von einem Wert von 50.000 Euro. Selbstverständlich ist diese Sammlung versicherungstechnisch erfasst und gut abgesichert, da eine solche Menge an Kleidung nicht mehr als gewöhnlicher Hausrat zählt. Natürlich reden wir hier von einem dicken Batzen Geld, jedoch erweitere ich meine Sammlung nur, wenn das nötige Kleingeld dafür vorhanden ist. Irgendwann wird man sich dann freuen, wenn die Sammlung familienintern fortgeführt wird.</p>
<p><strong>Hast du ein Ziel? Jeden Monat ein Trikot beispielsweise.</strong></p>
<p><strong>Marcel:</strong> Mein Ziel ist ein klar formuliertes: Von jedem Spieler, der seit 1995 auf Schalke gespielt hat, ein möglichst originales Trikot besitzen. Jedoch eifere ich diesem Ziel nicht auf Teufel komm raus nach. Es gibt Monate, da bekommt man mehrere Trikots für die Sammlung. Genauso gibt es aber auch Durststrecken, in denen über einen längeren Zeitraum nichts Neues kommt.</p>
<p><strong> Welches Trikot fehlt dir noch in deiner Sammlung?</strong></p>
<p><strong>Marcel:</strong> Alle knapp 190 Spieler, die mir fehlen. Ich freue mich über jedes Trikot mit einem Spieler, der mir fehlt, um meine Sammlung zu vervollständigen. Die Sammlung an sich endet eigentlich nie. Alleine die Spieler, die beispielsweise nur mal bei einem Testspiel zum Einsatz kamen, sind für mich deutlich interessanter als ein Weltspieler, der gefühlt in jedem Kleiderschrank hängt. Oder auch so Spieler wie Johannes Geis, der auf Schalke mit drei unterschiedlichen Trikotnummern gespielt hat. Selbstverständlich besitze ich jeweils eins mit der entsprechenden Nummer. Realistisch gesehen ist das Ziel eigentlich auch unerreichbar, aber als Schalker setzt man sich ja immer hohe Ziele.</p>
<p><strong>Gibt es noch weitere Anekdoten, welche besonders erwähnenswert sind?</strong></p>
<p><strong>Marcel:</strong> Klar, das bleibt nicht aus. Ich wurde schon des Öfteren auf meinem Instagram-Kanal von ehemaligen Spielern angeschrieben, die mir Trikots von sich selbst abkaufen wollten, weil sie damals keins bekommen oder ihre damals alle verschenkt hatten. Leider muss ich das in den meisten Fällen ablehnen, da ich von den betroffenen Spielern selten mehr als ein Trikot in der Sammlung habe. Ein weiteres Highlight war, als ich während Corona eine Anfrage von unserem damaligen Hauptsponsor bekommen hatte. Sie wollten ein Mannschaftsfoto mit verschiedenen Trikots aus der Zeit des Sponsorings machen. Als kleine Belohnung durfte ich an diesem Media Day teilnehmen. Also machte ich mich mit mehreren voll gepackten Umzugskartons voller Trikots zu diesem Ereignis. Besonders gestaunt haben unter anderem Ralf Fährmann und Timo Becker, denn beide hatten ihr eigenes Trikot aus meiner Sammlung an. Abschließend ist noch zu erwähnen, dass diese Sammelei mir persönlich ziemlich viel Vereinswissen gebracht hat. Man schaut sich dann doch noch mal die Karrieren der Spieler an und beobachtet ihre Werdegänge etwas genauer. Dann weiß man zum Beispiel, wo am Ende der, von Felix Magath geholte, georgische Messi Levan Kenia gelandet ist, welche Trikotnummern er hatte und wie seine Statistik im Verein war.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview!</strong><em><br /></em></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Uerdingen:</strong></span> Der KFC Uerdingen 05 stellt mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb in der Regionalliga West ein. Grund dafür sind finanzielle Schwierigkeiten im laufenden Insolvenzverfahren. Spieler wurden freigestellt, um einen Vereinswechsel zu ermöglichen. Der Westdeutsche Fußballverband annulliert alle bisherigen Saisonspiele des Vereins. Ein Neustart in der Oberliga ist geplant. Der Fall steht exemplarisch für die zunehmenden finanziellen Probleme in der Regionalliga West.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Düren:</strong></span> Die Gruppe Aktive Gütersloher boykottierte das Auswärtsspiel des FC Gütersloh beim 1. FC Düren. Grund ist die massive Kritik an der Situation beim Gegner. Nach einer Insolvenz stellte der 1. FC Düren eine aus vereinslosen Spielern per YouTube-Casting zusammengestellte Mannschaft, was die Gütersloher als Wettbewerbsverzerrung empfinden. In der Stellungnahme bezeichneten sie den Fußball als ,,entwertet” und wollten ein Zeichen setzen, obwohl ihnen ein Spielverzicht sonst schwerfällt. Die Mannschaft wurde vorab informiert und unterstützte die Entscheidung. Auch die aktive Fanszene des MSV Duisburg boykottierte das Gastspiel in Düren wegen derselben Gründe. Dazu gab es bereits einen Bericht im Blauen Brief Nr. 15.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Karlsruhe:</strong></span> Vor dem Aufeinandertreffen zwischen dem Hamburger SV und dem Karlsruher SC kam es zu Ärger beim Verkauf der Gästetickets. Nach dem regulären Verkaufsstart stoppte der HSV den Ticketverkauf kurzfristig mit Verweis auf seine Ticket-AGB, wonach der Verkauf der Gästetickets sechs Wochen vor dem Spiel enden müsse. Zudem untersagte der HSV dem KSC, die verbliebenen Karten weiter intern zu verkaufen, und stellte den Verein vor die Wahl, entweder das gesamte Restkontingent auf eigenes Risiko abzunehmen oder vollständig zurückzugeben. Die Gruppe Ultra1894 und Supporters Karlsruhe 1986 kritisierten auf ihrer Homepage den HSV scharf. Dieses Vorgehen ist zwar rechtlich gedeckt, aber weder fanfreundlich noch moralisch vertretbar. Sie fordern eine klare, einheitliche und faire Umsetzung der Zehn-Prozent-Regel für Gästefans, ohne juristische Schlupflöcher.</p></div>
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		<title>Ausgabe 15: Hamburger SV</title>
		<link>https://ultras-ge.de/ausgabe-15-hamburger-sv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hartung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Apr 2025 18:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BB_2425]]></category>
		<category><![CDATA[Blauer Brief]]></category>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_13 et_pb_bg_layout_light" href="#datisschalke">3. Dat is Schalke</a>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_14 et_pb_bg_layout_light" href="#gemischtetuete">4. Gemischte Tüte</a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Glück auf Schalker,</p>
<p><span style="font-weight: 400;">wieder mal eine Saison, wo man das Ende nicht erwarten kann. Die letzten Partien waren harter Tobak. Konnte die Partie gegen Ulm noch kurz vor Schluss gedreht werden, reichte das Glück gegen den Tabellenletzten nicht mehr aus und man fuhr mit null Punkten gen Westen zurück. Am heutigen Abend steht das Topspiel des 30. Spieltags in unserer Arena an. Der HSV ist so nah dran am Aufstieg wie lange nicht mehr und will mit Sicherheit beweisen, dass die Heimniederlage gegen Braunschweig am vergangenen Wochenende nur ein Ausrutscher war. Wir hingegen brauchen uns keine Illusionen machen, dass der Auftritt unserer Elf in Regensburg die Ausnahme war. Da unser Punktepolster auf den Relegationsplatz allerdings noch nicht reicht, können wir nicht mit einer Scheißegal-Stimmung in die Partie gehen und müssen uns als Nordkurve weitere fünf Spieltage zusammenreißen und alles rausholen. Hoffentlich werden wir dafür auch noch das ein oder andere Mal belohnt. Die Hoffnung stirbt zuletzt – nein, die Hoffnung stirbt nie!</span><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">F.C. Schalke 04 e.V. – König der Welt!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">​​Der Aufsichtsrat unseres Vereins hat sich die Kritik der letzten Mitgliederversammlung zu Herzen genommen und ist auf die Suche nach einem neuen Vorstand Sport gegangen. Mit Frank Baumann wurde es eine Person, die so niemand auf dem Schirm hatte und dessen Name nicht bereits durch die Medienlandschaft dieses Landes ging. Schön zu sehen, dass es auf Schalke ab und an doch möglich ist, die Schnauze zu halten. Ebenso konnte der erste Neuzugang für 2025/26 verkündet werden. Timo Becker ist ein Kind des Ruhrgebiets, dessen Herz Königsblau schlägt. Besonders in Erinnerung geblieben ist der 29. Spieltag der vergangenen Saison. Nach eigenem Spiel mit Holstein Kiel setzte er sich zusammen mit Steven Skrzybski ins Auto und düste nach Gelsenkirchen, um in der Nordkurve unseren FC Schalke beim Spiel gegen die Freunde aus Nürnberg zu unterstützen. Wir heißen Frank und Timo auf Schalke willkommen und wünschen viel Erfolg und das nötige Quäntchen Glück bei ihren Aufgaben!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ende Januar wurde auf Schalke mit der Genossenschaft &#8222;Auf Schalke eG&#8220; ein Projekt gestartet, um den Verein wirtschaftlich handlungsfähiger zu machen und für die Zukunft besser aufzustellen. Die Genossenschaft ist eine Alternative zu einzelnen großen Geldgebern und Teilhabern, die dann oft Mitbestimmung im Tagesgeschäft des e.V. verlangen. Bei der Genossenschaft hat jedoch jede Person, unabhängig von der Höhe ihrer Anteile und des investierten Geldes, nur eine Stimme.</span><span style="font-weight: 400;"><br /></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Umso wichtiger ist es natürlich, dass möglichst viele sich beteiligen und das Ganze unterstützen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hier die wichtigsten Eckpunkte nochmal zusammengefasst:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">&#8211; Ein Anteil kostet 250 Euro</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">&#8211; Für den Beitritt zur Genossenschaft wird einmalig eine Eintrittsgebühr von 75 Euro erhoben</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">&#8211; Ab vier Anteilen kommt der Name der Person auf das Förderturm-Denkmal vor den Toren der Arena (ähnlich der Tausend-Freunde-Mauer damals)</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">&#8211; Das Geld, welches man in seine Anteile investiert, kann man sich wieder auszahlen lassen. Die Kündigungsfrist hierfür beträgt fünf Jahre.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Neben dem klassischen Zeichnen von einem oder mehreren Anteilen gibt es seit letzter Woche auch die Möglichkeit, in 25-Euro-Schritten auf einen Anteil hin zu sparen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> </span><span style="font-weight: 400;">Als Gruppe Ultras Gelsenkirchen haben wir im Februar bereits 40 Anteile gezeichnet. Gleiches hat der Supporters Club getan. Und auch der SFCV sammelt aktuell Geld in den Fanclubs, um mit einer größeren Summe Anteile zu zeichnen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> </span><span style="font-weight: 400;">Neben der Möglichkeit, als Fanclub beziehungsweise juristische Person der Genossenschaft beizutreten, möchten wir auch nochmal darauf hinweisen, dass es selbstverständlich Sinn macht und für den Verein hilfreich ist, wenn sich möglichst viele Einzelpersonen ebenfalls beteiligen. Wer die finanziellen Möglichkeiten hat &#8211; was durch das neue Ratenzahlungsmodell sicherlich einen größeren Personenkreis ansprechen dürfte &#8211; und wer ein unkompliziertes Projekt zur finanziellen Stärkung unseres Vereins durch seine Mitglieder unterstützen möchte, kann also weiterhin aktiv werden und jedenfalls einen Anteil zeichnen.</span></p></div>
			</div><div id="spielrueckblicke" class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_11">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="501" src="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-scaled.jpg" alt="" title="01_Spielrückblicke" srcset="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-scaled.jpg 2560w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-1280x251.jpg 1280w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-980x192.jpg 980w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-480x94.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-9630" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>FC Schalke 04 e.V. &#8211; SSV Ulm 1846 Fußball GmbH &amp; Co. KGaA 2:1 (0:1)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Spiel</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach dem späten Punktgewinn in Fürth stand das Duell mit den abstiegsgefährdeten Gästen aus Ulm auf dem Programm. Bevor es darum ging, die letzten Sorgen um den Ligaverbleib mit einem Erfolg gegen die Spatzen weiter zu beseitigen, testeten wir – wie schon auswärts – erneut den neuen Gesang zur Melodie von „König der Welt“ der Band Artefuckt. Den dazugehörigen Text findet ihr in der vorherigen Ausgabe des Blauen Briefs. Auch beim Heimspiel konnte man hier das Potenzial erkennen. Zudem hingen wir vor Beginn ein Spruchband im Oberrang auf. Wie viele bereits bemerkt haben, wurde still und heimlich eine Zeile im Stück „Königsblauer S04“ geändert. Unsere Position dazu machten wir mit dem Spruchband eindeutig klar: „Königsblauer S04: Deutscher Meister kann nur Schalke sein!“</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zur Verdeutlichung dieses Standpunkts starteten wir mit besagtem Lied und ansehnlicher Schalparade ins Match. Hoffentlich ist den Verantwortlichen nun klar, dass Rumpfuschen an Vereinsliedern ein absolutes No-Go ist! Insgesamt begann die Kurve solide, allerdings ließ das Geschehen auf dem Feld stark zu wünschen übrig, was sich auch auf die Stimmung auswirkte. Kurz vor dem Seitenwechsel gingen die Gäste in Führung, was auf den Tribünen für Unmut sorgte. Der Halbzeitpfiff wurde von vereinzelten Pfiffen begleitet.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die zweite Hälfte war ähnlich zäh. Weder auf dem Rasen noch in der Kurve kam wirklich Schwung auf. Alles wirkte an diesem Tag lethargisch. Höhepunkte blieben Mangelware. Immerhin konnte die Begegnung dank der Treffer von Seguin und Kaminski noch zu unseren Gunsten gedreht werden. Fußballerisch zwar absolute Magerkost, aber zumindest konnte der Abstand auf Rang 16 weiter ausgebaut werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gegner</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Szene aus Ulm reiste per Sonderzug zum ersten Auftritt in unserer Arena an. Besonders in Erinnerung blieb die Pyroshow zu Beginn des zweiten Durchgangs. Auch das Gesamtbild mit Zaunfahnen und optischer Unterstützung war stimmig. Akustisch kam allerdings wenig bei uns an.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Freunde</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unterstützung erhielten wir von unseren Freunden aus Nürnberg, Enschede und einer großen Abordnung aus Salerno. Danke, bedankt, mille grazie! </span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Rechtsform <b>SSV Ulm 1846 Fußball GmbH &amp; Co. KGaA</b><br /></strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der SSV Ulm 1896 Fußball e.V. entstand 2009 durch Abspaltung der Fußballabteilung vom SSV Ulm 1896 e.V.. Die Anfangszeit unter dem „neuen“ Namen war allerdings geprägt von einem Wettskandal und darauf folgend einer Insolvenz in 2011. 2018 beschlossen die Mitglieder die Ausgliederung, welche 2020 in Form einer GmbH &amp; Co. KGaA durchgeführt wurde. Erst 2023 schafften es die Spatzen zurück in den Profifußball und marschierten direkt durch die 3. Liga zum Aufstieg in die 2. Bundesliga.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In dieser Zeit scheint auch ein US-amerikanischer Investor seine Liebe, oder wie man es auch nennen will, für Ulm entdeckt zu haben. Calvin Ford, Ur-Ur-Enkel von Autobauer Henry Ford, erwarb im Mai 2024 15 Prozentanteile an der Kapitalgesellschaft. Ford sagte, für ihn habe sich eine Gelegenheit entwickelt, die er nicht ignorieren konnte und stellte dabei vor allem die Fans und die Historie der Stadt in den Fokus. Er freue sich darauf, mit seiner Familie viel Zeit in Ulm zu verbringen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Meldung las sich im letzten Jahr, als sei ein viel zu reicher Mensch beim Durchzappen im TV am frühen Morgen bei der deutschen 3. Liga hängen geblieben und hätte so nun ein neues Hobby gefunden. Quasi der deutsche NFL-Yuppie umgekehrt. Viel gehört hat man von ihm seitdem nicht mehr, was wohl grundsätzlich etwas Gutes sein dürfte. Er hat aber trotz seiner Anteile ohnehin kein Stimmrecht und damit nur indirekten Einfluss, das Ulmer Modell sei deshalb an dieser Stelle positiv erwähnt. Es bleibt aber offen, ob Ford auch in Zukunft, beispielsweise beim Thema anstehender Stadionumbau, im Hintergrund bleiben wird.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gegen Investoren &#8211; für immer e.V.!</span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>SSV Jahn Regensburg GmbH &amp; Co.KGAA – FC Schalke 04 e.V. 2:0 (1:0)<br /></strong><br /><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Spiel</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Terminierung sorgte dafür, dass sich die Fahrtwege der Schwarz-Gelben, welche vom Samstagabendspiel in München kamen, und unserer kreuzten. Um erst gar keine Zweifel aufkommen zu lassen, ging man direkt in die Offensive und bot dem Feind die Gelegenheit, Fakten zu schaffen. Während Team Blau beziehungsweise Weiß motiviert war und bereitstand, hatte Schwarz-Gelb mal wieder Probleme mit dem Blinker. Um es mit einem Dortmunder Lied auszudrücken: „Die Schalker, die wollten uns schlagen, doch wir wollten lieber nach Haus…“</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Danach ging es für uns erstmalig nach Regensburg. Statt der berühmten Altstadt bekam man aber „leider“ nur das Jahnstadion an der A3 zu sehen, welches von außen den Charme eines Baumarktzentrallagers versprüht. Naja, für die meisten immerhin ein neuer Ground. Trotz unserer recht späten Ankunft konnten wir uns, auch dank der entspannten Einlasskontrolle, vernünftig im Sitzplatzbereich positionieren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Minuten vor und nach Anpfiff wurden einmal mehr zum Etablieren unseres neuen Liedguts genutzt. Auch wenn die Textsicherheit hier und da noch etwas zu wünschen übrig lässt, hat das Ganze recht gut funktioniert. Danach konnte der Gästeblock immer wieder für lautere Momente sorgen. In positiver Erinnerung bleibt beispielsweise eine solide “S…0…4”-Klatscheinlage, bei der auch die angrenzenden Blöcke mitgenommen werden konnten. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unsere „Mannschaft“ gab derweil mal wieder alles, um einen weiteren sportlichen Tiefpunkt aufs Tableau zu bringen. Der Schalker Antifußball mündete im verdienten 1:0 für den abgeschlagenen Tabellenletzten nach zwanzig Minuten. Der Gegentreffer war natürlich ein absoluter Dämpfer. Gemessen an der Scheiße, die man sich hier mal wieder 90 Minuten lang angucken durfte, kann man trotzdem von einem soliden Auftritt unserer Kurve sprechen. Hervorheben darf man zudem den wirklich guten Tifo-Einsatz und das Gesamtbild des Gästeblocks inklusive der Nordkurve Zaunfahne. Darüber hinaus waren wieder einmal über 5.000 Schalker vor Ort, was in Anbetracht der sportlichen Lage definitiv bemerkenswert ist.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach Abpfiff wurde der Mannschaft zu verstehen gegeben, dass wir trotz des vermeintlich sicheren Tabellenplatzes einen vernünftigen Saisonendspurt sehen wollen. Man darf gespannt sein, was davon bei der teils leblosen Truppe angekommen ist.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gegner</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die erste Visitenkarte der Gastgeber bekam man in Form einer beachtlichen Zahl an Aufklebern zu sehen. Allgemein gibt es sicherlich wenige Fanszenen, die im internationalen Kleber-„Game“ so wild vertreten sind, wie die Regensburger.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Alles in allem konnte die Hans-Jakob-Tribüne auf jeden Fall positiv überraschen. Akustisch kam zwar recht wenig an, UR scheint den mittleren Teil der eigenen Tribüne aber gut im Griff zu haben. Im Gedächtnis bleiben zwei ordentliche Schalparaden und ordentlich Bewegung im Block. Dazu verzichtete die Heimseite komplett auf künstliches Gepöbel und konzentrierte sich auf den eigenen, durchgehenden Support. Erwähnenswert ist noch die, trotz ein, zwei veralteten Infos, gute und ausführliche Gegnervorstellung im „Donaustadtkurier“.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Freunde</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein Dankeschön geht an zahlreiche Brüder aus Nürnberg! </span></p></div>
			</div><div id="unterfreunden" class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_12">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="501" src="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/11_UnterFreunden-scaled.jpg" alt="" title="11_UnterFreunden" srcset="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/11_UnterFreunden-scaled.jpg 2560w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/11_UnterFreunden-1280x251.jpg 1280w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/11_UnterFreunden-980x192.jpg 980w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/11_UnterFreunden-480x94.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-9631" /></span>
			</div><div id="Spielrueckblicke" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Nordkurve Nürnberg</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Gastspiel des Tabellenführers aus Hamburg sorgte in Nürnberg für Vorfreude und so war die Nordkurve natürlich bei diesem Spiel besonders motiviert. Leider lief das Geschehen auf dem Rasen komplett in die falsche Richtung und so stand es bereits nach acht Minuten 0:1 für die Gäste. Die frühe rote Karte für Nürnbergs Antiste nach einer knappen Viertelstunde ließ es nicht sonderlich besser aussehen. Vor der Halbzeit musste man zudem das 0:2 verdauen. Auch nach der Halbzeit kam der FCN nie wirklich in die Partie und so setzte Glatzel in der 84. Minute den 0:3-Schlusspunkt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In der Nordkurve bedankten sich die beiden Gruppen UN und BDA mittels zweier Spruchbänder bei zwei Nürnberger Fananwälten für ihre jahrelange Arbeit. Des Weiteren wurde eine gemeinsame Spruchbandaktion gegen Ticketaufschläge mit Castaways durchgeführt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Topspiel in Kaiserslautern konnte der 1. FC Nürnberg für sich entscheiden. Es wurde in der Schlussphase zwar noch etwas eng, aber am Ende stand der Auswärtssieg am Betze. Die Nordkurve rief zur ersten 125 Jahre-Choreo auf. Vor der Partie wurden, gegen eine Spende von 10 Euro, extra angefertigte Mottoschals verteilt, welche zum Einlauf der Partie in besagter Choreo ihren Platz fanden. Die Schalparade bildete den Hintergrund mehrerer Szenen aus der Vereinshistorie. Am Zaun wurde das Gesamtbild mit dem Spruch „Geschichten von Helden und Dieben” abgerundet. Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte UN noch mehrere Spruchbänder, sowie ein gemaltes Banner zum Thema Verbandsstrafen von Pyrotechnik und untermalte dieses mit zwei Fackeln. Über die 90 Minuten hinweg waren Letztere immer wieder im Gästeblock zu sehen, welcher an diesem Abend besonders gut aufgelegt war.  </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Ergebnis des heutigen Heimspiels gegen Paderborn lag uns natürlich noch nicht vor. Kommenden Samstag steht das für viele Schalker interessante Auswärtsspiel des FCN in Düsseldorf an.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><strong>VAK-P Enschede</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Weiterhin tut sich die Mannschaft der Tukkers schwer. In den beiden letzten Spielen gegen Sittard und in Zwolle kam man nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Twente hat nun acht Zähler Rückstand auf die direkten Qualifikationsplätze für Europa. So wie es aktuell aussieht, wird die Saison also mit den ligainternen Playoffs für den Conference League-Platz verlängert werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Tag des Heimspiels gegen Fortuna Sittard jährte sich die Befreiung der Stadt Enschede durch englische Soldaten zum 80. Mal. Zu diesem Anlass präsentierten unsere Brüder über die Gegengerade ein großes Spruchband zum Anpfiff: „They fought for our tomorrow, we honour them today“.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Über Ostern steht im Nachbarland das Pokalfinale an, von daher hat Twente spielfrei. Als Nächstes ist die PSV Eindhoven zu Gast, danach reisen unsere Freunde zu Sparta Rotterdam.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><strong>Komiti Skopje</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Erfolgsserie vom FK Vardar hält an. Auch ohne Unterstützung von Komiti konnte das prestigeträchtige Duell bei Pelister Bitola gewonnen werden. Und sowohl in der Liga als auch wenige Tage später im Pokal Halbfinal-Hinspiel konnte Akademija Pandev aus Strumica besiegt und somit ein riesen Schritt Richtung Klassenerhalt und auch Pokalfinale gemacht werden. Der Fokus von Komiti lag die letzten Wochen vor allem auf dem Benefizspiel gegen Roter Stern, für das Karten verkauft, eine Choreo sowie Sachen für den Verkauf vorbereitet und natürlich ordentlich mobil gemacht wurden. Gerechnet wurde mit bis zu 20.000 Zuschauern und die Einnahmen sollen bekanntlich den Opfern der Brand-Katastrophe von Kocani vor einigen Wochen zu Gute kommen. Da das Spiel vor drei Tage stattfand und somit beim Schreiben dieser Zeilen noch in der Zukunft lag, können wir euch erst in der kommenden Ausgabe einen ausführlichen Bericht nachliefern.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><strong>Curva Sud Siberiano</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das “kleine Derby” gegen Juve Stabia aus Castellamare hat Salernitana mit 1:0 verloren. In der Nacht haben sich noch Halbstarke an einem Spruchband am Stadion zu schaffen gemacht und es brennend per Video zur Schau gestellt. Eine eher peinliche Aktion, sich um 3 Uhr in der Nacht auf den Weg in die feindliche Stadt zu machen, niemandem Bescheid zu geben, aber dann öffentlich wirksam im Internet rumzuposen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Beim Heimspiel gegen Ulm haben uns 18 Jungs aus Salerno tatkräftig unterstützt und den Abend mit Speisen und Bier ausklingen lassen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das darauffolgende Heimspiel gegen Südtirol konnte Granata mit 2:1 und einer soliden Leistung für sich entscheiden. Damit konnten erheblich wichtige Punkte im Abstiegskampf gesammelt werden. Man befindet sich jetzt in der Tabelle zwar noch auf einem Abstiegsplatz, nach oben beträgt der Abstand jedoch nur zwei Punkte und somit bestehen noch reelle Chancen auf den Klassenerhalt. Das nächste Spiel führt Salerno auswärts zum Tabellennachbarn, nach Cittadella, darauf folgt das Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Cosenza.</span></p></div>
			</div><div id="datisschalke" class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_13">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="501" src="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/06_DatIsSchalke-scaled.jpg" alt="" title="06_DatIsSchalke" srcset="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/06_DatIsSchalke-scaled.jpg 2560w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/06_DatIsSchalke-1280x251.jpg 1280w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/06_DatIsSchalke-980x192.jpg 980w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/06_DatIsSchalke-480x94.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-9830" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-weight: 400;">In der heutigen Ausgabe geht es um ein fast reines Ultras-Thema. Schon seit 2002 produzieren wir fleißig unzählige Aufkleber, die an den Laternen und Wänden unserer Welt landen. Martin hat dabei jeden dieser Aufkleber gesammelt und archiviert. Jeden, bis auf einen. Welcher fehlt, erfahrt ihr im folgenden Interview:</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;"><b>Interview Aufkleber-Sammler</b></span></span></p>
<p><strong>Stell dich bitte kurz vor, wer bist du und wie lange fährst du schon auf Schalke? </strong></p>
<p><strong>Martin:</strong> <span style="font-weight: 400;">Ich bin Martin, wohne in Gelsenkirchen und habe meine ersten Schalke Spiele 1994 im Parkstadion gesehen. Danach bin ich arbeitsbedingt unregelmäßig gefahren und seit 2012 nun schließlich Allesfahrer.</span></p>
<p><strong>Was sammelst du <b>genau und wann und wie wurde es zur Sammelleidenschaft?</b></strong></p>
<p><strong>Martin:</strong> <span style="font-weight: 400;">Ich sammle Aufkleber </span><span style="font-weight: 400;">ausvon</span><span style="font-weight: 400;"> den Gruppen der Schalker Fanszene. Die ersten Aufkleberpakete habe ich in meiner Premierensaison als Allesfahrer gekauft und war seitdem bei jedem Heimspiel am Stand im Stadion oder früher noch am Treffpunkt an der GAK. Das war der Startschuss und man entwickelte Interesse an der Thematik und hat immer auch im Stadion oder in der Stadt an den Laternen und Wänden Ausschau gehalten, was es noch so an Aufklebern gibt.</span></p>
<p><strong>Nach<b>welchen Regeln und Kriterien sammelst du?</b></strong></p>
<p><strong>Martin:</strong> <span style="font-weight: 400;">Anfänglich habe ich einfach alles an Aufklebern mit Schalkebezug gesammelt und archiviert, was zu bekommen war. Es dauert dann manchmal etwas länger, gewisse Motive auch zuordnen zu können. Also ob es Aufkleber der Gruppen sind oder Einzelpersonen Motive selbst produziert haben und Logos wie den Nordkurvenbub dafür verwendet haben. Inzwischen beschränkt sich die Sammlung auf Kleber der Schalker Fanszene. Die übrigen Schalkekleber sind an einen Freund vom FCN gegangen, der Aufkleber aller deutschen Vereine ohne Einschränkungen sammelt.</span></p>
<p><strong>B<b>esitzt du auch noch Sticker von anderen Vereinen in deiner Sammlung?</b> </strong></p>
<p><strong>Martin:</strong> Zu der Sammlung gehören auch Aufkleber der mit Schalke befreundeten Vereine aus dem In- und Ausland. <br />Den größten Teil machen dabei Ultras Nürnberg und FCN Aufkleber aus, von denen es auch einen eigenen Ordner gibt.</p>
<p><b>W</b><b style="font-weight: bold;">oher bekommst du deine Sticker, die nicht mehr verkauft werden?</b></p>
<p><strong>Martin:</strong> <span style="font-weight: 400;">Da ist man natürlich besonders auf Personen angewiesen, die schon länger zu Schalke fahren und auf Dachböden, Kellern oder ähnlichem noch Restbestände von alten Klebern finden und keine Verwendung mehr dafür haben. Sonst gibt es natürlich auch andere Leute, die ebenfalls sammeln und man tauscht sich da aus, was dem jeweils anderen noch fehlt. Käufe bei Kleinanzeigen und eBay kommen nicht in Frage</span></p>
<p><strong>H<b>ast du einen Lieblingssticker oder einen besonders wertvollen?</b></strong></p>
<p><strong>Martin:</strong> <span style="font-weight: 400;">Ein Lieblingsmotiv habe ich nicht. Wertvoll sind natürlich die Kleber aus den ersten Jahren, die auch entsprechend schwer zu bekommen waren und Aufkleber, die nur in sehr kleinen Auflagen erhältlich waren. Dazu können Testdrucke der Produzenten gehören oder auch interne Aufkleber. Besonders in der Coronazeit sind immer wieder kleine Auflagen gekommen, die nie im Stadion verkauft wurden und natürlich entsprechend selten sind.</span></p>
<p><b>V</b><b style="font-weight: bold;">on wie vielen Aufklebern aus dem Hause UGE sprechen wir hier?</b></p>
<p><strong>Martin:</strong> <span style="font-weight: 400;">Anfang April waren insgesamt 407 Aufkleber in meiner Sammlung. Davon sind 241 UGE Aufkleber, 134 NK und Sonstiges und 32 Freundschaftsaufkleber. Ob das nun alles vollständig ist oder welche fehlen, lässt sich nicht genau sagen, da natürlich nie seitens der Gruppe Statistiken geführt wurden.</span></p>
<p><strong>W<b>as fehlt dir noch in deiner Sammlung?</b></strong></p>
<p><strong>Martin:</strong> <span style="font-weight: 400;">Derzeit bin ich auf der Suche nach dem letzten, mir bekannten, fehlenden Aufkleber. Er stammt auch aus den Anfangsjahren und war in zwei verschiedenen Versionen erhältlich. Einmal als UGE-Version die ich besitze und einmal als Nordkurve-Version die mir leider noch fehlt.</span></p>
<p><strong>V<b>ielen Dank für das Interview!</b></strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Düren:</strong></span> <span style="font-weight: 400;">Die aktive Fanszene des MSV Duisburg boykottierte das Auswärtsspiel beim 1. FC Düren. Grund dafür sind massive Kritikpunkte am Umgang des 1. FC Düren mit seiner sportlichen und finanziellen Krise. Nach einem Insolvenzverfahren und dem Verlust der ersten Mannschaft sowie des Trainerteams trat Düren zuletzt mit einer U23-Notelf an. Für das Spiel gegen Duisburg wurde ein öffentliches Casting für vereinslose Spieler über einen Fußball-Influencer organisiert. In einer öffentlichen Stellungnahme von Kohorte und Jungspunde kritisieren diese insbesondere die Untätigkeit des Westdeutschen Fußballverbands und vermuten hier ein finanzielles Interesse hinter dem Fortsetzen des Spielbetriebs, wie etwa durch Einnahmen aus Spielen gegen &#8222;große&#8220; Vereine wie den MSV. Aus Protest gegen diese Umstände wurde zum Fernbleiben des Spiels aufgerufen und ebenfalls dazu, keine Tickets zu kaufen.</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Essen:</strong></span> <span style="font-weight: 400;">Vor der Partie zwischen Rot-Weiss Essen und Hansa Rostock führte die Polizei Essen eine großangelegte Kontrolle durch. Auslöser war ein Hinweis, dass Rostocker Fans beim Wasserschloss Wittringen bewaffnet und vermummt seien. Die Polizei kontrollierte hierauf gezielt mehrere Fahrzeuge. Es kam zu 13 Anzeigen und Platzverweisen und die betroffenen Personen durften das Spiel nicht besuchen. Laut Hansa Rostock wurde der Verein erst am Spieltag über die Maßnahme informiert. Die Blau-Weiß-Rote Hilfe kritisierte den Einsatz als gezielte Aktion gegen Hansafans und sprach von einem vorgeschobenen Vorwand. Trotz zweistündiger Kontrolle sei kaum etwas gefunden worden, und die aktive Szene von Rostock musste unverrichteter Dinge die Heimreise antreten und wurde teils von der Polizei bis nach Niedersachsen eskortiert. Die Blau-Weiß-Rote Hilfe kündigte hierzu ein rechtliches Vorgehen gegen den Einsatz an.</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Berlin:</strong></span> <span style="font-weight: 400;">Beim Heimspiel von Hertha BSC gegen den Karlsruher SC kam es trotz der langjährigen und bekannten Freundschaft zwischen den beiden Vereinen zu einem überzogenen Polizeieinsatz. Obwohl das Spiel als völlig friedlich galt und keine Anzeichen für Konflikte bestanden, war die Polizei mit starker Präsenz vor Ort. Bereits am Vorabend des Spiels standen Einsatzfahrzeuge vor dem Olympiastadion. Am Spieltag selbst überwachten zahlreiche Beamte den Bereich rund um das Osttor und ein Polizeihelikopter kreiste stundenlang über dem Stadiongelände. Die Fanhilfe Hertha BSC kritisierte diesen Einsatz in einem offenen Brief scharf und sprach von einem irrationalen Vorgehen der Berliner Polizei, das offenbar im Zusammenhang mit dem Einstand der neuen Einsatzleiterin stand. Der Einsatz war völlig unbegründet, da es keinerlei sicherheitsrelevante Vorkommnisse gab. Zudem wird kritisiert, dass durch solche Maßnahmen unnötig Steuergelder verschwendet würden, während an anderen Stellen in der Stadt angeblich das Geld fehlt. Im Kontext der Diskussion um die Weitergabe von Polizeikosten an die Vereine warnt die Fanhilfe eindringlich vor den Folgen solcher Einsätze, gerade in Bezug auf die aktuelle Entwicklung der Kostentragung solcher Einsätze. Die Fanhilfe fordert deshalb ein klares und öffentliches Nein der Vereine zu solchen Entwicklungen.</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="text-decoration: underline;"><b>Frankreich:</b></span> In Frankreich stehen mehrere Ultra-Gruppen, darunter die Magic Fans und Green Angels aus Saint-Étienne, vor einem möglichen Verbot durch das Innenministerium. Ziel der Regierung ist es, laut offizieller Begründung, Gewalt, Rassismus und Homophobie aus den Stadien zu verbannen. Aktuell besteht die Möglichkeit, statt einer sofortigen Auflösung der Gruppen nach einer Anhörung eine Fristverlängerung zu erhalten. Der Verein AS Saint-Étienne soll nun eng mit den Behörden kooperieren, um Gewalt zu verhindern. Im Gegensatz dazu wurde die Gruppe Légion X von Paris FC aufgelöst. Frankreich hat in den letzten Jahren einen politischen Rechtsruck erlebt. Die Regierung unter Innenminister Bruno Retailleau (Les Républicains) verfolgt eine zunehmend autoritäre Linie. Die Ultras gelten dabei als Störfaktor im System des kommerzialisierten Fußballs und geraten verstärkt ins Visier staatlicher Repressionen. Die betroffenen Gruppen organisierten einen breiten Protest unter anderem mit Stellungnahmen, gemeinsamen Aktionen, Spruchbändern und einer Großdemonstration in Saint-Étienne. Auch lokale Politiker und der Verein ASSE unterstützen dies. Am Tag nach der Anhörung wird das Kabinett über die endgültige Auflösung entscheiden. Dabei genügt die Unterschrift des Innenministers. Die betroffenen Gruppen kündigten an, im Falle eines Verbots rechtliche Schritte bis hin zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einzuleiten.</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="text-decoration: underline;"><b>Chile:</b></span> Vor der Copa-Libertadores-Partie zwischen Colo Colo aus Santiago de Chile und dem brasilianischen Fortaleza EC ereignete sich eine Tragödie, bei der zwei Jugendliche im Alter von 18 und gerade einmal 13 Jahren verstarben. Eine Gruppe von Anhängern des Heimteams versuchte sich den Weg über einen Schutzzaun hinweg in das Stadion zu bahnen. Dies bekam die mit einem enormen Aufgebot vor Ort anwesende Staatsmacht mit und hinderte die Chilenen mit vollem Einsatz an dem Versuch. Während dieser Maßnahme brach eine Art Tumult aus, in welchem besagter Schutzzaun umgestoßen wurde und unter anderem die beiden Opfer unter sich begrub. Ein Ereignis, das weitreichende Folgen haben sollte. Zum einen wurden in Chile Ermittlungen gegen die Einsatzkräfte eingeleitet, da diese im Verdacht stehen, besagten Zaun in Richtung der Anhänger umgestoßen zu haben. Darüber hinaus gab es am vergangenen Freitag enorme Proteste von Colo Colo Fans, bei denen unter anderem auch Busse in Brand gesteckt wurden. In der Folge wurde das chilenische Superclassico zwischen dem Verein und Universidad de Chile abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben.</span></p></div>
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		<title>Ausgabe 14: SSV Ulm</title>
		<link>https://ultras-ge.de/ausgabe-14-ssv-ulm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Neumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Apr 2025 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BB_2425]]></category>
		<category><![CDATA[Blauer Brief]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_9 et_clickable et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_19 et_pb_bg_layout_light" href="#gemischtetuete">4. Gemischte Tüte</a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Glück auf Schalker,</p>
<p>gegen Hannover 96 sah es lange Zeit so aus, als ob der dritte Sieg in Folge eingefahren werden würde. Am Ende hat es nicht mal für einen Punkt gereicht und man verließ als Verlierer den heimischen Rasen. Am vergangenen Sonntag waren es dann wir, die am Ende jubeln durften. Steht schlussendlich nur ein Punkt mehr auf dem Konto, so fühlte sich das 3:3 in Fürth dennoch wie ein Sieg an. Auch wenn es spielerisch wieder an so manch einer Stelle gehakt hat, können wir immerhin der Mannschaft die Moral nicht absprechen. So langsam aber sicher befinden wir uns im Endspurt der Saison und auch wenn wir ein gesundes Polster von zehn Zählern auf den Relegationsplatz haben, ist noch nicht die Zeit gekommen, die Spiele der Königsblauen im Halbschlaf zu verfolgen. Die nächsten beiden Gegner befinden sich auf dem 17. und 18. Tabellenplatz und alles andere als sechs Punkte aus beiden Partien wäre zu wenig. Somit gilt wie eh und je nochmal sämtliche Reserven herauszuholen und Blau-Weiß zum Sieg zu schreien! </p>
<p>Die nächste Saison wirft schon ihre Schatten voraus. Ist es noch gar nicht allzu lange her, dass sich Journalisten beschwerten, dass keine internen Infos mehr auf Schalke durchsickern und es dadurch erstaunlich ruhig im Umfeld des S04 wurde, sieht es aktuell leider wieder anders aus. Seit geraumer Zeit machen immer wieder Gerüchte die Runde, wer der neue Sportvorstand wird. Dass manch ein Kandidat sich dann noch großspurig vor die TV-Kamera stellen muss und seine Absage ausschweifend begründet, macht die Sache nicht besser und ist alles andere als professionell. Dieser Klatsch und Tratsch ist der Grund dafür, dass sich das Personalkarussell seit Jahrzehnten in schwindelerregender Geschwindigkeit dreht und so manch ein Verantwortlicher wieder weg war, ehe er seinen Koffer ausgepackt hatte. Das ständige Hintergrundrauschen schreckt zu viele fähige Menschen ab und erschwert die sportliche Entwicklung immens. Daher an dieser Stelle nochmal die ganz klare Aufforderung an alle handelnden Personen und diejenigen, die Hintergrundwissen haben: Behaltet es für euch und gießt nicht noch Öl ins Feuer!</p>
<p>Als positives Beispiel sei hier das Vorgehen von Youri Mulder erwähnt. Aufgrund der sportlichen Leistung wurde drei Spielern mitgeteilt, dass nach aktuellem Stand ihre Verträge nicht verlängert werden. Um Spekulationen im Keim zu ersticken, wurde diese Information veröffentlicht.</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="501" src="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-scaled.jpg" alt="" title="01_Spielrückblicke" srcset="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-scaled.jpg 2560w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-1280x251.jpg 1280w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-980x192.jpg 980w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-480x94.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-9630" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>FC Schalke 04 e.V. &#8211; Hannover 96 GmbH &amp; Co. KGaA 1:2 (1:0) </strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Spiel</span></p>
<p>Die Vorzeichen standen gut: Der Auswärtssieg in Berlin mit einem starken Auftritt unsererseits war immer noch präsent und genau daran, sowohl sportlich als auch auf den Rängen anzuknüpfen, war die klare Devise.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></p>
<p>Dies ließen die Vorsänger in ihrer kurzen Ansprache vor dem Spiel auch noch einmal deutlich durchklingen und von Beginn an versuchten alle gemeinsam, genau dies umzusetzen.</p>
<p>Das Spiel war definitiv kein sportlicher Leckerbissen. Beide Mannschaften taten sich vor allem in der ersten Halbzeit nicht viel, auch wenn wir mit 1:0 in Führung gingen. Anders lief das Ganze auf unseren Rängen ab. Wir starteten stimmungstechnisch ziemlich wuchtig in die Partie. Die Lieder bretterten am frühen Freitagabend ganz gut durch die Arena, weshalb wir mit der Lautstärke und generellen Mitmachquote bis auf ein paar kleinere Durchhänger bis kurz vor Spielende zufrieden sein können. Denn in der 87. und 89. Minute ereignete sich durch eigenes Unvermögen ein derber Doppelschlag, der den 1:2 Endstand markierte. Ein verdienter Sieg für 96 war’s definitiv nicht. Wer sich aber innerhalb von zwei Minuten solche Dinger fängt, hat’s auch irgendwie nicht anders verdient.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gegner</span></p>
<p>Die Gäste aus Hannover trafen für einen Freitag mit ihren Bussen relativ zeitig an der Arena ein und beflaggten den Gästeblock ordentlich.</p>
<p>Über 90 Minuten war ein guter Fahneneinsatz zu sehen. Zu hören waren die Jungs aus Niedersachsen jedoch erstmals nach ihrem Siegtreffer in Minute 89. Da darf nach so einem brachialen Auftritt auch noch einmal gepöbelt werden.</p>
<p>Nachdem sich der Gästeblock etwas lichtete, wurde an der hinteren Wand ein zuvor angefertigtes Graffiti der Ultraszene vollständig sichtbar. Über Sinn und Unsinn davon, Graffitis im Stadion zu hinterlassen, lässt sich sicherlich diskutieren. Dass es für den betriebenen Aufwand aber einfach unfassbar hässlich war, darüber gibt es sicherlich keine zwei Meinungen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Freunde</span></p>
<p>Vielen Dank nach Enschede für eure Unterstützung!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Rechtsform Hannover 96 GmbH &amp; Co. KGaA<br /></strong></span><br />Der regelmäßige Leser des Blauen Briefs wird es wissen, im grauen Hannover ist es selten ruhig um den Verein und Martin Kind hat eigentlich immer einen Furz quer sitzen. Jüngst eskalierte der Konflikt mal wieder, als es darum ging, einen neuen Geschäftsführer einzusetzen. Aber der Reihe nach: Kind wurde bereits 2022 vom Vorstand des e.V. als Geschäftsführer der Profigesellschaft abgesetzt. Dagegen wehrte er sich natürlich juristisch bis im Sommer 2024 der BGH in Karlsruhe diese Absetzung als rechtmäßig bestätigte. Somit benötigte die GmbH eine neue Führung, eine Einigung zwischen Verein und Kapitalseite stand jedoch lange nicht in Aussicht. Stattdessen nutzte Kind einen dreckigen Trick, setzte Sportdirektor Markus Mann als Prokuristen ein und erhoffte sich somit, seinen Einfluss zu erhalten, ohne die Zustimmung des e.V. zu benötigen. </p>
<p>Die DFL machte diesem Plan jedoch einen Strich durch die Rechnung. Für die Einreichung der Lizenzunterlagen braucht es die Unterschrift eines echten Geschäftsführers. Und so musste Bewegung in die Sache kommen. Dazu muss man wissen, dass es im Aufsichtsrat in Hannover eine Patt-Situation zwischen Kapital- und Vereinsseite gibt. Lange konnte man sich nicht auf eine Lösung einigen, durch Hannover geisterte bereits das Horror-Szenario des Lizenzverlusts für die nächste Saison. Es ging hin und her, die Aufsichtsräte der Vereinsseite wurden über die Presse heftig attackiert, doch blieben standhaft. Kurz vor knapp gab es dann doch die Einigung, statt eines Geschäftsführer wurde sich auf eine Lösung mit zwei Personen geeinigt. Mann bekam einen Posten, dazu aber auch Finanzmann Henning Bindzus. Mit diesem hat auch der Verein seinen Einfluss gesichert, sodass sich in Zukunft niemand mehr über den e.V. hinwegsetzen kann &#8211; wir erinnern uns an die Abstimmung zum Investoreneinstieg bei der DFL, wo Kind entgegen der Weisung des Vereins mit “Ja” stimmte.</p>
<p>Auch wenn Kind weiterhin einige Posten in anderen Gesellschaften des Vereins hält, war dies ein wichtiger Schritt, sich vollständig von ihm zu lösen. Auf der nächsten Mitgliederversammlung des e.V. sind in Hannover nun die Mitglieder gefragt. Der Aufsichtsrat steht zur Wiederwahl und 96 somit vor der Entscheidung, ob man den Weg gegen Kind weiterführt. </p>
<p>Die Richtung stimmt aktuell und auch uns kann so ein Drama nur eines zeigen: Für immer e.V.!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>SpVgg Greuther Fürth GmbH &amp; Co. KGaA – FC Schalke 04 e.V. 3:3 (2:1)<br /></strong><br /><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Spiel</span></p>
<p>Nachdem unsere Freunde vom FCN den Fürthern jüngst eine deutliche Niederlage im Frankenderby bescherten, lag es nun an den Schalker Knappen es ihnen gleichzutun und die Kleeblätter in der Tabelle weiter auf Distanz zu halten.</p>
<p>Mit der Zeitumstellung im Nacken traf sich unser Haufen in den frühen Morgenstunden in Gelsenkirchen, um die Reise in den Süden Deutschlands per ICE anzutreten. Die Fahrt war rundum entspannt und man kann hier wirklich nicht über die Deutsche Bahn meckern. Soll ja auch mal erwähnt werden.</p>
<p>Angekommen am Hauptbahnhof in Fürth ging es auf Schusters Rappen zum „Sportpark Ronhof Thomas Sommer“. Diesen bescheuerten Stadionnamen erwähnte der Beamte im uns begleitenden Lautsprecherwagen so oft, dass man den Eindruck bekam, der Kollege hat dort selber Aktien drin. Nerviger Typ. Wir erreichten die Spielstätte mit genug Puffer, um uns vernünftig zu positionieren und vor dem Spiel ein neues Lied zu testen. Dies klappte unten im Block bei unserem Haufen schon ganz okay und machte Bock auf mehr. Melodie und Text sind etwas anspruchsvoller, aber auf jeden Fall hat das Teil ordentlich Potenzial. Lasst uns gemeinsam darauf aufbauen. Ihr findet den Text natürlich abgedruckt in dieser Ausgabe.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></p>
<p>Wir starteten mit einer Schalparade zu „Königsblauer S04“ in die Partie und verschafften uns auch folglich Gehör im weiten Rund. Auf dem Grün ging es ebenfalls hoch her und Schalke erzielte die Führung, welche aber leider postwendend von den Fürthern wieder ausgeglichen wurde. In der 26. Minute gab es dann einen eher unberechtigten Elfmeterpfiff gegen unseren S04. Dieser konnte zwar erst pariert, im dritten Nachschuss dann aber von den Fürthern verwertet werden. Es folgte minutenlanger VAR-Wahnsinn, ob das Tor nun zählt oder nicht. Diese Energie hätte man vielleicht auch mal in die Szene der Elfmeter-Entstehung stecken können. Sei’s drum. Generell hatte man den Eindruck, dass der Schiedsrichter ohne seinen Videoassistenten nicht viel im Griff hatte. Der Gästeblock wirkte nach dieser Phase genervt und lethargisch, sodass wir leider mit der ersten Hälfte auf dem Rasen wie auf den Rängen nicht so gut zufrieden sein konnten.</p>
<p>Nach der Pause gab es eine klare Ansage seitens eines unserer Vorsänger zum Auftritt und Verhalten einiger Schalker in Halbzeit eins und dass dieser der Nordkurve nicht würdig war. Der königsblaue Anhang nahm sich dies zu Herzen und so starteten wir mit der allseits bekannten Klatscheinlage „FC S04, eh oh“, was sich folglich auch die gesamte zweite Hälfte durchsetzen sollte. Die Nordkurve sang sich losgelöst von dem Geschehen auf dem Spielfeld in einen Rausch und hatte einfach Bock. Von unserer Verteidigung auf dem Rasen konnte man das leider nicht behaupten. Schalke kassierte das 1:3 und man hätte sich auch über noch mehr Gegentore nicht beschweren dürfen. Durch verschiedene Wechsel wurde unser Spiel zumindest offensiv besser und die letzte Viertelstunde war dann spielerisch die wohl beste Phase. So gelang es den königsblauen Jungs in den letzten Minuten tatsächlich noch, das 1:3 zu einem 3:3 zu machen. Somit konnte man schlussendlich mit dem Ergebnis zufrieden sein und der Gästeblock feierte den glücklichen Punktgewinn. Das ist unser Schalke &#8211; himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gegner</span></p>
<p>Die Gegenseite war noch gut angefressen aufgrund der Derbyniederlage zwei Wochen zuvor. Vor dem Spiel prangerte ein Spruchband vor dem Block der Fürther, auf dem dies klar zum Ausdruck gebracht wurde. Im Allgemeinen ist die aktive Szene der Kleeblätter ein sehr mickriger Haufen. Sicherlich ziehen die ihren Stiefel durch und Aktivität ist in dem kleinen Einflussbereich schon zu sehen. Bäume reißen die aber nicht wirklich aus. Abgesehen von großspurigem Gepöbel, kam gar nichts bei uns an. Optisch stach noch eine Aktion mit zwei Spruchbändern und Fahnen zum Intro der zweiten Hälfte ins Auge, die vermutlich dem Abschied vom Fanbeauftragten Patrick Benninger galten.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Nordkurve Nürnberg</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Nach knapp 50 Jahren gelang es dem 1. FC Nürnberg endlich wieder, beide Derbys innerhalb einer Saison für sich zu entscheiden. Mit einem glasklaren 3:0 im Rückspiel und einem noch deutlicherem Ergebnis von 7:0 auf die Saison bezogen, machte der Glubb endlich auch mal sportlich klar, wer die Nummer eins in Franken ist!</p>
<p>Bereits am Samstag vor dem Spiel machte die aktive Fanszene aus Nürnberg mobil und besuchte das Abschlusstraining, um der Mannschaft zu verdeutlichen, worum es in einem Derby geht.</p>
<p>Am Spieltag probierte die Kurve mal was ganz neues aus, eine imposante Choreographie mit beweglichen Elementen.</p>
<p>Vor dem Start der beweglichen Choreo erstrahlte die Kurve geordnet in rot-weißen Ponchos, im Oberrang laß man mittels schwarzen Ponchos „Die Legende”, an den Außenkanten einmal das FCN-Logo und auf der anderen Seite das Jubiläumslogo. Diesen Anblick konnte man zudem die komplette erste Halbzeit bewundern. Abgerundet wurde dieses erste Element durch ein Spruchband über die ganze Kurve mit der Aufschrift “Dein Name gereift durch ruhmreiche Zeit &#8211; deine Geschichte währt für die Ewigkeit”. Beim Trommelsignal wurden Choreopappen hochgehalten, sodass man über die ganze Kurve die Aufschrift “Für immer” sehen konnte. Ebenfalls veränderte sich das Kurvenbild von rot-weiß zu rot-schwarz.</p>
<p>Auf jeden Fall eine geile und sehenswerte Choreo und ein super Zusammenspiel zwischen Vorsänger, Trommler und Kurve. Hut ab für die Idee und die grandiose Umsetzung.</p>
<p>Wer die Choreo noch nicht gesehen hat, sollte definitiv mal auf faszination-nordkurve.de vorbeischauen und sich das Video gönnen.</p>
<p>Auf dem Rasen im Achteck war das Spiel bereits nach einer Halbzeit entschieden, 3:0 zur Pause. Die Glubberer feierten die komplette zweite Hälfte durch, während dem Kleeblatt aus Fürth nur der gewohnte Blick in den Abgrund der eigenen Mittelmäßigkeit blieb &#8211; endlich wurden sie mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.</p>
<p>Nach Abpfiff ließ sich die Mannschaft vor der Kurve feiern, ein Mannschaftsfoto vor dem “Die Nummer 1 in Franken”-Banner durfte natürlich nicht fehlen. Der “Anti-FÜ”-Schal in den Händen der Spieler hat das Foto dann noch schön abgerundet.</p>
<p>Letzte Woche konnte der Glubb leider nicht an die Euphorie der Vorwoche anknüpfen und verlor das Auswärtsspiel in Regensburg mit 1:2. Optisch trat die Nordkurve Nürnberg geschlossen unter dem Motto „Sektion Stadionverbot” auf. Bereits vor dem Spiel wurde dazu ein Zug verschönert und eine Choreographie vorbereitet. Zum Intro der ersten Halbzeit wurden eine große Sektion-Stadionverbot-Blockfahne und ein Spruchband mit der Aufschrift „Ultras gegen das System“ gezeigt. Nachdem die Blockfahne eingerollt wurde, folgte eine Doppelhalter-Choreographie. Dabei waren rote Doppelhalter und Doppelhalter mit der Aufschrift „Sektion Stadionverbot“ zu sehen. Abgerundet wurde der zweite Teil der Choreo durch eine große Fahne mit der Aufschrift „unbeugsam“. In Summe eine richtig gute Aktion, die nochmals jedem zeigt, was es heißt, Teil dieser Gemeinschaft zu sein und dass auch ein Stadionverbot daran nichts ändern kann!</p>
<p>In der zweiten Hälfte erstrahlte der Block erneut in einem rot-schwarzen Fahnenmeer und einer großen Zaunfahne mit der Aufschrift „FCN Fans“. Parallel zum Spiel wurde die Wand im Gästeblock mittels riesiger Aufkleber etwas verschönert.</p>
<p>Gestern gastierte der HSV im Max-Morlock-Stadion, nächste Woche geht es für die rot-schwarzen Schlachtenbummler zum Topspiel nach Kaiserslautern.</p>
<p><strong>VAK-P Enschede</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Die Spiele rund um die Länderspielpause waren ein Albtraum für unsere Freunde. Im Heimspiel gegen Feyenoord war für die Mannschaft der Tukkers gar nichts zu holen. Die Gäste gewannen deutlich mit 6:2. Nichtsdestotrotz sorgten unsere Brüder für ein schönes Intro. Über die gesamte Tribüne des VAK-P wurden unzählige überwiegend rote und weiße Schwenker und Doppelhalter verteilt. Zwischen Ober- und Unterrang wurde ein großes Spruchband „VOOR DE CLUB, STAD EN STREEK!“ aufgehangen. Ein starkes Gesamtbild.</p>
<p>Nach der Länderspielpause stand dann das Derby bei Heracles Almelo auf dem Programm. Auch hier konnte der FCT nicht an vorherige Leistungen anknüpfen und musste sich mit 2:1 geschlagen geben.</p>
<p>Nach den beiden Niederlagen hat Twente nun den Anschluss an die direkten Qualifikationsplätze für Europa verloren. Hoffen wir, dass die Formkurve wieder nach oben geht. Die nächsten Gegner sind Fortuna Sittard daheim und PEC Zwolle auswärts.</p>
<p><strong>Komiti Skopje</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Mit den beiden Unentschieden vor der Länderspielpause hat sich der FK Vardar knapp über den Abstiegsplätzen gehalten. Nur wenige Stunden nach Abpfiff der Begegnung Mitte März rückte der eh nicht allzu präsente Fußball in Mazedonien jedoch völlig in den Hintergrund. Und dies wird vermutlich auch noch ein paar Wochen so bleiben. Die meisten Leser dürften mitbekommen haben, dass vor drei Wochen ein Nachtclub in der Stadt Kocani Feuer gefangen hatte. Durch den Brand starben 57 Menschen und über 150 weitere Personen wurden teils schwer verletzt. Kocani liegt im Osten des Landes nahe der bulgarischen Grenze. Unter den Opfern waren auch zwei Fußballspieler. Einer davon von Vardars Stadtrivalen Shkupi, der beim Versuch, andere Menschen zu retten, selbst ums Leben kam. Da der Nachtclub keine legale Betriebsgenehmigung hatte und auch mindestens doppelt so viele Menschen wie erlaubt im Club gewesen sein sollen, entzürnte sich daraufhin ein großer Protest im Land, der die Korruption anprangert.</p>
<p>Vor einer Woche fand planmäßig das Auswärtsderby von Vardar beim Rivalen Pelister Bitola statt. Aus Respekt und Mitgefühl für die Angehörigen der aktuellen Situation, verzichtete Komiti auf einen Spielbesuch. Die Fanszene rund um Ckembari hat sogar angekündigt, die restliche Saison auf Pyrotechnik zu verzichten, da dies aktuell der falsche Zeitpunkt sei. Dies sind nur zwei Beispiele, die zeigen, wie hart die Tragödie das kleine Land getroffen hat und somit auch den Fußball und seine Fans beeinflusst und umtreibt. Es bleibt abzuwarten, wann sich die Situation und die emotional aufgeladene Stimmung etwas normalisiert und wir wieder vom gewohnten Treiben auf den Rängen und Tribünen der Stadien berichten können. Für die Osterwoche steht aktuell ein Freundschaftsspiel zwischen Vardar Skopje und Roter Stern Belgrad im Raum, um die Opfer der Katastrophe finanziell zu unterstützen.</p>
<p><strong>Curva Sud Siberiano</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Vor dem spielfreien Wochenende ging es für die Salernitana zu den Freunden ins nahegelegene Bari. Bekanntlich pflegen die beiden Vereine auch über die Ultraszene hinweg eine jahrzehntelange Freundschaft. Entstanden ist die Freundschaft in der Saison 1983/1984. In dieser Saison zündete Bari mehrfach violette Rauchbomben in der Kurve, was den Fans von Granata so sehr gefiel, dass sie Kontakt aufnahmen, um zu fragen, wo man diese kaufen kann. So luden die Anhänger von Bari die Salernitani mehrfach zu sich ein und beim Spiel Bari-Salernitana verbrachten etwa hundert Fans der Granata das Spiel in der Heimkurve, um die Rauchbomben aus nächster Nähe zu sehen. Die Kontakte wurden dann beim Rückspiel in Salerno gefestigt und legten den Grundstein für die Freundschaft.</p>
<p>Beim diesjährigen Auswärtsspiel der Granata in Bari machten sich mehrere Busse auf den Weg, die mit Bannern, Rauch und Gesängen begrüßt wurden. Man verbrachte den Nachmittag gemeinsam am Stadion mit Bier und Speisen, bevor es dann ins Stadion ging. Beim Spiel teilte man sich mit einem 0:0 die Punkte.</p>
<p>Das Heimspiel gegen Palermo nach dem spielfreien Wochenende wurde von der traurigen Nachricht getrübt, dass die “Mama der Ultras”, Celeste Bucciarelli, einen Tag zuvor im Alter von 85 Jahren gestorben war. Alle Gruppen der Granata fanden sich mittags vor dem Spiel mit 90 Fackeln im alten Vestuti Stadion ein, um ihr bei ihrer Beerdigung die letzte Ehre zu erweisen. Auch der Gegner aus Palermo zollte trotz aller Rivalität seinen Respekt und zeigte für Celeste ein Spruchband. Wir widmen dieser besonderen Persönlichkeit einen eigenen Artikel in dieser Ausgabe.</p>
<p>Das Spiel, bei dem es für unsere Freunde in Hinblick auf den vorletzten Tabellenplatz um sehr viel ging, hat Salernitana mit 1:2 verloren und so bleibt mit den restlichen sieben Partien bis Saisonende nicht mehr viel Spielraum, um den Klassenerhalt noch zu schaffen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Mama der Ultras</strong></span></p>
<p>Am 29. März verstarb mit Celeste Bucciarelli eine der prägendsten Figuren der Fanszene der Salernitana. Celeste besuchte ihr Leben lang die Spiele der Granata und hatte bis zuletzt im Alter von 85 Jahren ihren festen Platz im Arechi, wenn es ihr gesundheitlicher Zustand erlaubte. Mit dabei war ihre Zaunfahne mit der Aufschrift „Le Fedelissime“, dem Namen der von ihr 1985 gegründeten Ultra-Gruppe für Frauen. Überhaupt stand sie wie keine Zweite für den (ihren) Leitsatz “La Salernitana è femmena” (Salernitana ist weiblich). So versuchte sie seit Jahrzehnten, Frauen zu motivieren, sich für den Verein stark zu machen.</p>
<p>Wer Fan der Salernitana war, den schloss sie in ihr Herz. Sie organisierte Busse, in denen jeder mitfahren konnte und kümmerte sich um alles, was sie tun konnte. Als im Jahr 2019 beim alles entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt das Spiel auswärts in Venedig unentschieden ausging und es zum Elfmeterschießen kam, hielt sie es vor Spannung nicht mehr aus und verließ als Einzige das Stadion. Salerno bedeutete ihr alles und sie hatte Sorge, dass ihr Herz dieses Elfmeterschießen nicht mehr mitmachen würde. Der Rest ist Geschichte und Salerno hielt die Klasse. Nicht nur diese Leidenschaft sorgte für ihren Spitznamen „Die Mama der Ultras“. Kein Wunder also, dass ihr runder 80. Geburtstag nicht still und leise in den eigenen vier Wänden gefeiert wurde, sondern mit voller Kapelle im Stadion inklusive Rauch und Fahnen. Auf die Frage, ob sie denn nicht inzwischen lieber „Oma der Ultras“ genannt werden will oder weiterhin „die Mama“, entgegnete sie trocken „natürlich die Mama“.</p>
<p>Am vergangenen Sonntag mussten unsere Schwestern und Brüder ihre Mama leider zu Grabe tragen. Wie damals Siberiano, wurde auch Celeste zunächst gebührend und emotional im alten Vestuti, das sie von ihrer Wohnung aus sehen konnte, von über 200 Familienmitgliedern, Freunden und Ultras verabschiedet. Als ihr Sarg hereingetragen wurde, sorgten 90 Fackeln im Spalier bis zur Gegengerade, an der einst ihre Fahne hing, für einen emotionalen Moment. Anhaltende Gesänge “Celeste vive” (Celeste lebt) und “Non ti lasceremo mai” (wir werden dich niemals verlassen) sorgten für eine traurige, aber mehr als angemessene Atmosphäre, die Celeste sicherlich gefallen hätte. Es war kein Zufall, dass nach dem gemeinsamen Marsch zur nahegelegenen Kirche S. Demetrio, der Pfarrer die positiven Aspekte von Ultra und Celestes ungebrochene Mentalität in der Trauerrede hervorhob. Auch beim anschließenden Spiel im Arechi wurde dieser bemerkenswerten Frau durch verschiedene Spruchbänder über mehrere Tribünen gedacht:</p>
<p>Pures Gefühl, Leidenschaft und Mentalität&#8230; wir werden uns ewig in unseren Herzen an dich erinnern. Tschüss Celeste, Mutter der Ultras</p>
<p>Ruhe in Frieden Celeste</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>La mamma degli Ultrà</strong></span></p>
<p>Il 29 marzo è morta Celeste Bucciarelli, una delle figure più influenti della tifoseria Salernitana. Celeste partecipò alle partite dei Granata per tutta la vita e fino alla fine, all’età di 85 anni, ebbe un posto fisso all’Arechi quando la salute glielo permise. Inclusa c’era il suo striscione con la scritta “Le Fedelissime”, il nome del gruppo Ultrà femminile da lei fondato nel 1985. In generale, come nessun altro, rappresentava il (suo) motto “La Salernitana è femmena”, quindi ha cercato per decenni di motivare le donne a sostenere il club.</p>
<p>Ha portato nel cuore chiunque fosse tifoso della Salernitana. Organizzò pullman su cui tutti potevano salire e si prese cura di tutto ciò che poteva. Nel 2019, la partita decisiva per la permanenza in campionato finì in pareggio in trasferta a Venezia e andò su calcio di rigore, lei non ce la fece più per la tensione e fu l’unica ad abbandonare lo stadio. Salerno significava tutto per lei ed era preoccupata che il suo cuore non potesse più sopportare questo rigore. La Salernitana batte le Venezie e resta in Serie A. Non è stata solo questa passione a darle il soprannome di “La mamma degli Ultrà”. Non c’è quindi da stupirsi che il suo 80esimo compleanno non sia stato festeggiato tranquillamente tra le mura di casa, ma con una festa al Vestuti, compresi fumo e bandiere. Alla domanda se ora preferirebbe essere chiamata la “nonna degli ultras” o continuare a essere chiamata “la mamma”, ha risposto seccamente: “Certo che la mamma”.</p>
<p>Domenica scorsa i nostri amici purtroppo hanno dovuto seppellire la loro madre. Come Siberiano, Celeste ha ricevuto un commosso ed adeguato addio da oltre 200 familiari, amici e Ultras nel vecchio Vestuti, che poteva vedere dal suo appartamento. Mentre la sua bara veniva trasportata, 90 torce si sono allineate sul tratto posteriore dove un tempo era appesa la sua bandiera, creando un momento emozionante. I canti sostenuti di “Celeste vive” e “Non ti lasceremo mai” hanno creato un’atmosfera triste ma più che appropriata che Celeste avrebbe sicuramente apprezzato. Non è un caso che, dopo la marcia congiunta verso la vicina chiesa di S. Demetrio, il sacerdote abbia sottolineato nell’elogio gli aspetti positivi della mentalità ininterrotta di Ultra e Celeste. Nella successiva partita di Arechi, questa straordinaria donna fu commemorata anche con vari striscioni su diversi:</p>
<p>“Sentimento puro, passione e mentalità&#8230; il tuo ricordo nei nostri cuori per l’eternità. Ciao Celeste la mamma degli Ultrà”</p>
<p>Riposa in pace Celeste</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Unsere Reihe zum Thema Sammlungen geht in eine weitere Runde. Dieses Mal widmen wir uns den Autogrammkarten. Besonders zu Kindheitszeiten, wohl neben dem Trikot, das begehrteste Utensil in der damaligen Fankarriere. Für Daniel sind die kleinen A5 Karten aber noch heute das Maß aller Dinge. Viel Spaß beim Lesen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Autogrammkarten Sammler</p>
<p></strong></span><strong>Stell dich bitte kurz vor, wer bist du und wie lange fährst du schon auf Schalke? </strong></p>
<p><strong>Daniel:</strong> Ich bin Daniel, 44 Jahre alt, bin in Gelsenkirchen aufgewachsen und wohne seit sieben Jahren wieder in Gelsenkirchen. Mein allererstes Spiel unter Begleitung muss Ende der 80er im Dezember gewesen sein. Ich erinnere mich noch, dass wir auf der Tartanbahn von einem Nikolaus begrüßt worden sind. Mein erstes Spiel alleine in der Nordkurve war 93 oder 94 gegen den HSV. Sieg Schalke.</p>
<p><strong>Was sammelst du genau?</strong></p>
<p><strong>Daniel:</strong> Ich sammle seit meiner Jugend Autogrammkarten. Überwiegend aus dem Bereich Fußball, aber auch aus “Nebengebieten”, die ich interessant finde oder womit ich Jugenderinnerungen verknüpfe. Mein Fokus liegt dabei natürlich auf Schalke Spieler.</p>
<p>Insgesamt habe ich über 20.000 Autogrammkarten. Davon sind 18.000 vom Fußball und davon wiederum rund 1.200-1.250 Karten von Schalke Spielern. Selbstverständlich ist davon keine Karte doppelt, das würde meine Sammlung verfälschen.</p>
<p><strong>Hast du von jedem Schalker Spieler eine Karte?</strong></p>
<p><strong>Daniel:</strong> Nein, leider nicht. Es gab so viele Spieler, die nur für ein oder zwei Spiele im Profikader waren, von diesen Spielern ist es kaum möglich, welche zu erlangen.</p>
<p><strong>Wann und wie wurde es zur Sammelleidenschaft? </strong></p>
<p><strong>Daniel:</strong> Wir sind Mitte der 90er in den Schulferien immer mit dem Fahrrad zu den Trainingseinheiten gefahren. Am Parkplatz vor dem Marathontor konnte man direkt die Spieler begrüßen und mit ihnen reden. Die ersten Autogrammkarten waren eher “Beiwerk”, bis irgendwann Jiri Nemec (mein damaliger und heutiger Lieblingsspieler) Autogrammkarten von der tschechischen Nationalmannschaft verteilt hat. Das war dann die erste richtige “besondere” Autogrammkarte. Eine richtige Leidenschaft wurde es, als andere Sammler bei den Einheiten waren und getauscht haben.</p>
<p><strong>Nach welchen Regeln und Kriterien sammelst du?</strong></p>
<p><strong>Daniel:</strong> Früher habe ich ausschließlich original signierte Autogrammkarten gesammelt, das war im Grunde die einzige Regel. Über die Jahre gesehen ist es immer schwieriger geworden, an signierte Autogrammkarten zu kommen. Nicht nur auf Schalke, sondern generell im Fußball. Daher sammle ich auch Autogrammkarten mit gedruckter Unterschrift oder wenn es gar nicht mehr anders geht, auch ohne Unterschrift jedweder Art.</p>
<p>Man muss leider überhaupt sagen, dass früher die Karten deutlich individueller gestaltet waren und es wie gesagt einfacher war, an Unterschriften zu kommen. Auch waren die Unterschriften früher viel persönlicher. Während heute häufig nur ein undefinierbarer Kringel zu sehen ist, hat beispielsweise ein Eigenrauch ein ganzes Gemälde gemalt.</p>
<p><strong>Besitzt du auch noch Autogrammkarten von anderen</strong><br /><strong>Vereinen in deiner Sammlung?</strong></p>
<p><strong>Daniel:</strong> Ja, ich besitze auch Autogrammkarten von anderen Vereinen. Für mich sind Autogrammkarten Zeugnisse von Zeit-, Vereins- und Fußballgeschichte und Fußballleidenschaft, von kleinen und großen Erfolgen. Ich versuche von jedem Verein, der jemals eigene Autogrammkarten herausgebracht hat, mindestens eine in meiner Sammlung zu haben. Inklusive Zweitmannschaften, Schiedsrichtern und DFB habe ich Autogrammkarten<br />von 250 verschiedenen Mannschaften. Auch aus anderen Sportarten wandern immer wieder Karten in meine Sammlung, besonders sei hier der Biathlon genannt.</p>
<p><strong>Woher bekommst du deine Autogrammkarten?</strong></p>
<p><strong>Daniel:</strong> Früher konnte man noch direkt bis zu den Spielern vor. Da habe ich die Autogrammkarten direkt beim Spieler gesammelt oder habe die Spieler per Post um Autogrammkarten gebeten. Heute ist es eher distanzierter. Alleine weil nicht mehr jede Trainingseinheit öffentlich ist, weil nicht mehr jeder Verein Fanpost weiterleitet oder signierte Autogrammkarten nur noch an Club- oder Vereinsmitglieder ausgibt.</p>
<p>Aber: Schalke ist tatsächlich einer der wenigen Vereine, der Post an ehemalige Spieler weiterleitet und wo Ehemalige noch zuverlässig antworten. Aber generell ist es so, dass ich mir die mehr oder weniger kompletten Sätze in den jeweiligen Fanshops bestelle, wenn diese überhaupt angeboten werde. Ehemalige Spieler “im Ruhestand “ anderer Vereine schreibe ich<br />auf dem Postweg an. Hierfür gibt es diverse Autogrammadressen-Tauschgruppen in den sozialen Medien.</p>
<p><strong>Hast du eine Lieblings Karte oder ein besonders wertvolle?</strong></p>
<p><strong>Daniel:</strong> Meine Lieblingskarte &#8230; schwierig zu sagen. Ich denke, Jiri Nemec mit persönlicher Widmung und eine teilsignierte Mannschafts-Postkarte von Roda JC Kerkrade aus 1996, als wir am Maritim-Hotel Gelsenkirchen zum ersten Mal “ausländische” Autogramme gesammelt haben.</p>
<p>Meine älteste Karte von Schalke ist eine Bergmannssammelkarte aus den fünfziger Jahren. Ganze Kartensätze werden professionell seit den achtziger Jahren gemacht, wo es dann auch mehr in Richtung Merchandise ging. Aus diesen ersten Kartensätzen müsste ich insgesamt 300 Autogrammkarten in meiner Sammlung haben.</p>
<p>Besonders hoch werden inzwischen die Autogrammkarten von Rudi Assauer<br />und Charly Neumann gehandelt, besonders die aus der UEFA Cup 97 Saison.</p>
<p><strong>Was fehlt dir noch in deiner Sammlung?</strong></p>
<p><strong>Daniel:</strong> Was fehlt mir noch? Als unterm Magath die Spieler schneller gekommen und gegangen sind und die Druckereien mit dem Druck von Autogrammkarten kaum nachgekommen sind. Aus dieser Ära fehlen mir sicherlich noch einige. Ebenso einige Jugendspieler im Profikader, die ein Jahr lang Autogrammkarten hatten und sich danach nicht mehr im Profifußball durchsetzen konnten.</p>
<p>Der heilige Gral wäre natürlich eine Autogrammkarte von Ernst Kuzorra. Ganz selten taucht Mal eine zu erhöhten Preisen auf dem Markt auf und dann auch nicht immer mit Echtheitszertifikat, welches bei diesen Preisen nötig ist. Da muss man schon mit 150 Euro aufwärts schon rechnen.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview</strong></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_23">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Rostock:</strong></span> Nach dem Angriff auf Anhänger von Rot-Weiß Essen im Oktober 2024, die per Sonderzug nach Rostock unterwegs waren, führte die Bundespolizei Razzien in mehreren Bundesländern durch. Gegen 31 Personen wird wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt. Hansa Rostock und führende Vereinsmitglieder distanzierten sich von dem Vorfall, fünf Aufsichtsräte traten zurück. Kritik an den Ermittlungen kommt von der Fan- und Förderabteilung von Rot-Weiß Essen. Deren Vorsitzender sowie das Essener Fanprojekt waren ebenso von Hausdurchsuchungen betroffen, obwohl sie zuvor mit der Polizei kooperiert hatten. Die FFA forderte eine öffentliche Klarstellung der Ermittlungsbehörden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Bochum:</strong></span> Das Bundesligaspiel zwischen dem VfL Bochum und Eintracht Frankfurt wurde um 50 Minuten verzögert, weil die Zaunfahnen im Gästeblock vermeintlich wichtige Fluchttore versperrten. Trotz Aufforderungen weigerten sich die Anhänger aus Frankfurt zunächst, die Fahnen zu entfernen, bis der Sportvorstand Markus Krösche eingriff. Danach hing die Szene ihre Fahnen ab und verließ das Stadion. Die Ultras Bochum solidarisierten sich mit den Frankfurtern, indem sie ebenfalls ihre Fahnen entfernten und auf einen organisierten Support verzichteten. In ihrer Stellungnahme kritisierten sie die mangelnde Dialogbereitschaft der Sicherheitsbehörden und forderten eine einheitliche Regelung. Sie betonten jedoch die Bedeutung der Sicherheitskräfte und des Ruhrstadions, für das sich Heim- und Gästefans gleichermaßen arrangieren müssten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fürth:</strong></span> Auch in der Fanszene der SpVgg Greuther Fürth wurde eine Razzia durchgeführt. Diese richtete sich gegen 18 Personen, wovon vier von ihnen vorübergehend festgenommen wurden. Anlass war das Heimspiel gegen Hannover 96 im Dezember 2024, als einer Person eine Jacke entwendet wurde. Die Polizei gründete hierfür die Ermittlungskommission „Nord“ und wertete Videomaterial aus. Daraus ergaben sich Verdachtsmomente gegen einige Personen aus der Fürther Fanszene. Daraufhin wurde unter anderem auch der Fanbunker in Fürth durchsucht. Die Staatsmacht nahm vier Personen fest. Obwohl das Amtsgericht Nürnberg Haftbefehle gegen die vier Tatverdächtigen erließ, wurden diese unter Auflagen, wie unter anderem einem Stadionverbot, wieder freigelassen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
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		<title>Ausgabe 13: Hannover</title>
		<link>https://ultras-ge.de/ausgabe-13-hannover/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hartung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BB_2425]]></category>
		<category><![CDATA[Blauer Brief]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Inhaltsverzeichnis</p></div>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_25 et_pb_bg_layout_light" href="#tuete">5. Gemischte Tüte</a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-weight: 400;">Glück auf Schalker,</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wahnsinn! Unsere Mannschaft hat es geschafft, zwei Spiele hintereinander zu gewinnen. Dass dies erst im letzten Drittel der Saison erreicht wurde, ist wohl mehr als traurig, aber sollte die aktuelle Freude darüber nicht trüben. Mit dem Hannoverschen Sportverein von 1896 steht uns heute ein Gegner gegenüber, der sich derzeit nicht in seiner besten Lage präsentiert. So konnte am vergangenen Sonntag erst in der 90. Minute der Ausgleich im Derby gegen den BTSV erzielt werden. Das Spiel stand aus Sicht der aktiven Fanszene ganz im Zeichen des Boykotts. Näheres dazu findet ihr in der gemischten Tüte. Ein Selbstläufer wird es dennoch nicht. Lasst uns daher an den großartigen Auftritt in Berlin anknüpfen und unserer Elf den nötigen Rückhalt geben, um den dritten Sieg in Folge einzufahren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In letzter Zeit kommt es wieder vermehrt vor, dass Artikel von unserem Infostand auf Online-Portalen zu horrenden Preisen zu finden sind. Dies stellt ein absolutes No-Go dar! Hierdurch werden andere Schalker schlichtweg beschissen. Die Artikel dienen der Finanzierung der Nordkurve Gelsenkirchen und niemand hat sich daran persönlich zu bereichern und wir verweisen an dieser Stelle gerne nochmal auf den ausführlichen Text im Blauen Brief Nr. 3 aus dieser Saison gegen Darmstadt! Lasst die Scheiße sein!</span></p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="501" src="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-scaled.jpg" alt="" title="01_Spielrückblicke" srcset="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-scaled.jpg 2560w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-1280x251.jpg 1280w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-980x192.jpg 980w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-480x94.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-9630" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>FC Schalke 04 e.V. &#8211; <b>Sportclub Preußen Münster 06 GmbH &amp; Co. KGaA 1:0 (0:0)</b></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Vor dem Spiel</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach unserer Auswärtsniederlage in Darmstadt stand am Freitagabend gegen Münster wieder ein Heimspiel an. Da der Nahverkehr in Gelsenkirchen ausgerechnet an dem Tag streikte, sollte sich die Anreise für den ein oder anderen Fan schwieriger als sonst gestalten. Nichtsdestotrotz kamen die meisten pünktlich und das richtungsweisende Nachbarschaftsduell fand vor ausverkauftem Haus statt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Um auf dem Platz einen Fehlstart wie in der vorherigen Woche zu vermeiden, hieß es für uns, ab der ersten Sekunde voll da zu sein. Unsere Mannschaft sah das wohl nicht so eng und ließ in der Anfangsphase direkt zwei Chancen zu, welche nur durch einen wachen Loris Karius pariert werden konnten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Nordkurve versuchte durch ein „Steht auf, wenn ihr Schalker seid“ und dem anschließenden „Eine Stadt erstrahlt in blau“ die umliegenden Blöcke mitzunehmen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Langsam aber sicher fand die Elf auf dem Rasen besser ins Spiel und es entwickelte sich eine weitestgehend ausgeglichene Partie.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Da die Stimmung mit der Zeit etwas abflachte, wurde durch eine „Gasse“ und das dazugehörige „Stadion gehn..“ nochmal Schwung in die Kurve gebracht. In der zweiten Halbzeit legte unsere Mannschaft vorerst etwas mutiger los, doch auch die Gäste konnten die ein oder andere Torchance verzeichnen. Schluss war dann aber spätestens bei unserem Neuzugang im Tor. Die Nordkurve gab sich Mühe, den berüchtigten Funken auf den Rasen zu übertragen, schöpfte ihr Potential aber nur phasenweise aus. Mit dem Klassiker „Asoziale Schalker“ konnte aber doch nochmal der Großteil animiert werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und siehe da: Nach 86 Minuten erzielte Ba das erlösende 1:0, welches mit einem lautstarken Jubel quittiert wurde.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach dem Schlusspfiff verabschiedeten wir die Mannschaft noch mit dem „Mythos vom Schalker Markt“ in die Kabine. Wichtige drei Punkte, um sich weiter von den Abstiegsplätzen zu entfernen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Gegner</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Münsteraner füllten den Gästeblock vollständig und beflaggten diesen ansehnlich. Zum Einlaufen der Mannschaften und auch während des Spiels wurden einzelne Fackeln angerissen. Die Pyroshow zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte sich besonders sehen lassen. Der Gästeanhang überzeugte durch eine fast durchgehend starke Mitmachquote, so dass man sie auch das ein oder andere Mal auf der Heimseite vernehmen konnte. Alles in allem einer der besseren Gästeauftritte in der Arena in dieser Saison.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Freunde</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Beim Spiel unterstützen uns zahlreiche Brüder aus Nürnberg und Enschede. Vielen Dank! </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vielen Dank an unsere Freunde aus Nürnberg und Enschede für die Unterstützung!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><b>Rechtsform Sportclub Preußen Münster 06 GmbH &amp; Co. KGaA</b></strong></p>
<p><strong><b></b></strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit Preußen Münster, oder wie der Stammverein komplett genannt wird &#8211; SC Preußen 06 e.V. Münster, hatten wir einen Gegner auf Schalke zu Gast, der seit Februar 2018 seine professionelle Fußballabteilung in die Sportclub Preußen Münster 06 GmbH &amp; Co. KGaA ausgegliedert hat. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der SCP ist in der Zeit vor der Ausgliederung in finanzielle Schieflage geraten. Die Lizenz stand in der Saison 2017/2018 auf der Kippe. Vorstandsmitglieder hatten damals dem Verein mit Darlehen geholfen und dann mit der Ausgliederung geworben. Die Mitgliederversammlung im Februar stimmte daraufhin für eine Ausgliederung. Was ist seitdem geschehen? Der große Geldsegen seitens Investoren blieb aus. Auch wenn der Verein nach der Ausgliederung schuldenfrei war, war die ausgegliederte Kapitalgesellschaft bei Verbindlichkeiten von 4,4 Millionen Euro. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Seit Beginn der Ausgliederung lief der Verkauf der Anteile ziemlich schleppend. Vor zwei Jahren kam aber Bewegung rein, was natürlich auch am sportlichen Erfolg der Preußen liegen könnte. Dies ist jedoch relativ zu sehen, das Eigenkapital liegt bei rund neun Millionen Euro und ist damit auch in der zweiten Liga eher ein kleiner Betrag. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Pläne, die nach der Ausgliederung stattfinden sollten, wurden teilweise in die Wege geleitet: Das Stadion wird aktuell noch umgebaut und soll bundesligatauglich werden. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die aktive Fanszene rund um die heutige Fiffi-Gerritzen-Kurve sieht allgemein das ganze Thema kritisch. Zur Mitgliederversammlung konnte nicht genug mobilisiert und die Ausgliederung nicht verhindert werden. Ebenfalls wird die Transparenz beim Verkauf der Anteile bemängelt. So zogen die Deviants, als eine der führenden Ultragruppen seinerzeit, mit der Auflösung der Gruppe auch Konsequenzen aus der Ausgliederung. In der Stellungnahme kann man unter anderem Folgendes lesen:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Die Gruppe Deviants Ultras wird die SC Preußen Münster GmbH &amp; Co. KGaA niemals aktiv im Stadion unterstützen. Wir wollen und werden kein Teil dieses Fußballs sein!”</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nicht außer Acht gelassen werden sollte jedoch auch die Situation vor der Ausgliederung: Thomas Bäumer war jahrelang Aufsichtsratsvorsitzender des SCP, jedoch auch Geschäftsführer des Hauptsponsors Tuja Zeitarbeit. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>H<b>ertha B.S.C. GmbH &amp; Co KGaA &#8211; FC Schalke 04 e.V. – 1:2 (0:1)</b></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Vor dem Spiel</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hertha gegen Schalke klingt in den Köpfen vieler eigentlich wie ein solider Erstliga-Klassiker. Stattdessen befinden sich beide Vereine derzeit im unteren Drittel der zweiten Liga und geben durch ihre Leistungen im Laufe der Saison ihr Bestes, um unten mitzuspielen. Doch auch die schlechte sportliche Situation beider Vereine in Liga zwei können den Schalker Tross nicht davon abhalten „auf die Reise in die Hauptstadt zu geh’n“ und zahlreich das Olympiastadion zu besiedeln. Auch wenn die Presse im Vorfeld in klassischer Click-Bait Manier übertriebene Szenarien von bis zu 40.000 Gästefans ausgemalt hat, fanden sich starke 20.000-25.000 Schalker auf beiden Seiten des Marathon-Tores ein, um die Königin siegen zu sehen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Anreise- und Einlasssituation in Berlin ist wie immer eine absolute Vollkatastrophe. Viele Schalker erreichten das Stadioninnere deshalb erst viele Minuten nach Anpfiff. Nicht nur die Einlässe sind trotz der extra eingerichteten mobilen Drehkreuze viel zu wenig und die Personenkontrollen zu langsam, auch die Berliner Bullen tun alles, um die Situation rund um Anreise und Einlass eskalieren zu lassen. Ab dem Moment der Ankunft am Bahnhof provozierten diese grundlos mit Schubsereien und Beleidigungen und begleiteten unseren Haufen im Halbkessel sogar die 50 Meter von der Bahnstation zum Gästeeingang. Immerhin an der Materialkontrolle hat der Ordnungsdienst gefeilt. Diese war deutlich entspannter als die letzten Male.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unser Auftritt in Berlin war definitiv einer der besseren Sorte und dürfte somit auch zu den besten Auftritten der Nordkurve Gelsenkirchen im Olympiastadion gezählt haben. Auch wenn wir sportlich derzeit irgendwo im unteren Niemandsland hängen und das Abstiegsgespenst immer mal wieder an unseren Beinen gezogen hat, schafften wir es im Laufe der Saison genauso oft, dieses abzutreten und uns ein wenig Richtung Tabellenmitte abzusetzen. Selbst wenn es zwei, drei Spiele später wieder anders aussah, waren wir in den richtigen Momenten da, genau wie dieses Mal.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unvoreingenommen starteten wir mit „1904, 1904, FC Schalke 1904“ in die Partie und konnten direkt den Oberrang und die andere Seite des Marathontors mitnehmen. Trotz der schwierigen Akustik, mit der natürlich jede Szene zu kämpfen hat, schafften wir es, unsere Lieder durch das wirklich weite Rund zu tragen. Vor allem nach den Chancen unserer Mannschaft wurde es immer wieder richtig laut auf der Westseite des Stadions. Alle Schalker hatten heute richtig Bock!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die immer wieder in das Liedgut eingebauten Wechselgesänge mit den Schalkern auf der anderen Seite des Marathontores erreichten von Mal zu Mal bessere Mitmachquoten und krachten ganz gut von links nach rechts. Auch die Klatscheinlage um „S-0-4“ war wirklich brutal und bescherte uns eine Stimmung nahe des Siedepunktes. In der Phase als Hertha mehr drückte, wurde es bei uns minimal schwächer, jedoch immer noch emotional und laut.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zum Ende der Partie war dann einfach nur noch Erleichterung bei allen Schalkern zu spüren, die sich stimmungstechnisch noch einmal bemerkbar machte. Auch weit nach Abpfiff schienen alle Schalker nicht genug zu haben und stimmten immer wieder Lieder im Wechsel an. Genau so soll es sein. Die abschließende Schalparade inklusive “Mythos vom Schalker Markt” komplettierte das Bild des Tages.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Gegner</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Berliner zeigten während des Aufwärmens ihrer Mannschaft ein großes Spruchband zur aktuellen sportlichen Situation: „Volle Verantwortung für die Fahne auf der Brust! Abstiegskampf annehmen.” Trotz der aktuellen Lage startete die Ostkurve hoch motiviert in die Partie und konnte definitiv einige Akzente setzen. Optisch und akustisch gab das Ganze ein wirklich starkes Bild ab, da sowohl im Unter- als auch Oberrang Fahnen geschwenkt und sich am aktiven Support beteiligt wurde. Vor allem die Hüpfeinlage bei “Schalalalala Hertha BSC”, bei der alle mitmachten, sah wirklich gut aus und hinterließ einen respektablen Eindruck.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach unserem 1:0 versuchte die Ostkurve weiterhin die Mannschaft anzutreiben, ließ aber immer mehr nach, sodass einige Minuten später deutlich weniger Fahnen und Bewegung zu erkennen waren. Mit dem Ausgleichstreffer bäumte sich die Heimkurve wieder etwas auf, so wirklich kamen die Gastgeber aber nicht mehr in den Tritt und auch nicht mehr zur starken Anfangsform zurück. Nach unserem Siegtreffer waren die Lichter auf der Gegenseite dann vollends aus. Nach dem Abpfiff wurde das Spruchband vom Anfang ein zweites Mal ausgepackt und der Mannschaft unter die Nase gehalten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie schwer es ist, sich bei einer solchen sportlichen Situation selbst zu motivieren und alles dafür zu geben, die Elf auf dem Platz zu beflügeln, davon können wir selber ein Lied singen. Trotz dieser Umstände war der Auftritt der Ostkurve einer der besten, die man bisher in Berlin sehen konnte. Da hat sich in Berlin offensichtlich etwas weiterentwickelt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Freunde</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vielen Dank nach Enschede und Nürnberg für eure Unterstützung!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Nach dem Spiel</span></span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Rückweg gestaltete sich trotz der offensichtlich immer noch nicht heruntergekühlten Bullen durchaus entspannt und ohne Vorkommnisse, sodass für viele das Bett zu einer humanen Zeit erreicht wurde.</span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="501" src="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/11_UnterFreunden-scaled.jpg" alt="" title="11_UnterFreunden" srcset="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/11_UnterFreunden-scaled.jpg 2560w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/11_UnterFreunden-1280x251.jpg 1280w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/11_UnterFreunden-980x192.jpg 980w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/11_UnterFreunden-480x94.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-9631" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Nordkurve Nürnberg<br /></strong><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Erstmals seit September letzten Jahres musste der FCN eine Niederlage im heimischen Max-Morlock-Stadion hinnehmen. Hannover konnte die Nürnberger Führung kurz vor der Halbzeit egalisieren und knapp zehn Minuten nach Wiederanpfiff den 2:1 Endstand erzielen. Nach dem Spiel rief die Nordkurve Nürnberg für ein paar gemeinsame Stunden in einer bekannten Nürnberger Location auf, um den Spieltag gemeinsam ausklingen zu lassen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Letzten Sonntag spielte der FCN bei Aufsteiger Preußen Münster auf. Hier konnte man in einem eher durchwachsenen Spiel in Minute 82 abermals den Siegtreffer kurz vor Schluss mit dem pickepackevollen Gästeblock bejubeln. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Sonntag kommt es zum Frankenderby, in dem der Glubb hoffentlich zeigen wird, wer die Nummer eins in Franken ist. Die aktive Fanszene macht für einen Trainingsbesuch am Samstag mobil, um der Mannschaft nochmals die Wichtigkeit der anstehenden Partie aufzuzeigen und die letzten Prozent Motivation mitzugeben. Für den Spieltag selbst ist eine große Choreo angekündigt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zeitgleich zu unserem Spiel beim Kleeblatt trifft der FCN nach der Länderspielpause auf Regensburg, ehe der Hamburger Sportverein eine Woche später zu Gast in Nürnberg ist. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VAK-P Enschede<br /></strong><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Auswärtsspiel beim FC Groningen kam der FCT leider nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus. Dafür wurden im darauffolgenden Heimspiel gegen Almere wieder drei Punkte geholt. Twente steht nach den vier Zählern auf dem Europa League Qualifikationsplatz.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Weiter geht es für unsere Brüder mit zwei Highlights: Zuerst empfängt man Feyenoord in der Veste und nach der Länderspielpause steht das Auswärts-Derby bei Heracles Almelo an.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Come on Twente Enschede!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><strong>Komiti Skopje<br /></strong><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zwei Wochen sind seit unserem letzten Update zur Lage am Balkan vergangen. Zwei Wochen, die für unsere Freunde von Komiti Skopje durchaus erfolgreich verlaufen sind. Das Pokal-Viertelfinale gegen Sileks Kratovo konnte gewonnen werden. Und trotz des Spieltermins auf einen Mittwochmittag war Komiti mit einigen Leuten im Stadion zugegen, um die Mannschaft akustisch zu unterstützen. Noch zwei Siege bis zur Teilnahme an der Qualifikationsrunde der Conference League &#8211; man wird ja wohl noch träumen dürfen…</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Neben dem Erfolgserlebnis im Pokal ist Vardar nun in der Liga sogar vier Partien ungeschlagen. Zwei Unentschieden und zwei Siege lassen den mazedonischen Rekordmeister auf Rang Acht und raus aus den Abstiegsrängen klettern. Zum Auswärtsspiel in Kratovo bevölkerte Komiti den üblichen kleinen Eckblock. Eine Woche zuvor, beim Heimspiel gegen Doberdoll, feierte die Gruppe Pivo ihr zehnjähriges Jubiläum. Durch die Spielvorverlegung auf Samstag musste der Ablauf und Rahmen des Wochenendes etwas umgeplant werden. Im Stadion wurden zu diesem Anlass einige Doppelhalter mehr als sonst verteilt und der Block zusätzlich mit einigen roten Fackeln erhellt. Am Tag darauf, dem Sonntag, wurde dann inklusive Familien und Freunden ein langer sehr balkantypischer Tag mit kalten Getränken und sehr viel Gegrilltem verbracht. Ein paar Leute unserer Gruppe waren natürlich vor Ort, um persönlich zu gratulieren und zwei gesellige Tage zu verbringen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Herzlichen Glückwunsch zum Zehnjährigen Ekipa Pivo. Auf hoffentlich viele weitere Jahre für den FK Vardar</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Gastbeitrag von Ekipa Pivo</span></span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von Ekipa Pivo, haben wir die Komiti-Untergruppe darum gebeten, ein paar Sätze zu ihrer Gruppe, insbesondere der Entstehung und dem Gruppenleben zu schreiben. Diesem Wunsch kamen sie gerne nach. Danke dafür! Nachfolgend könnt ihr daher nun einen kurzen Gastbeitrag lesen, den die Gruppe selbst verfasst hat:</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Ekipa Pivo” entstand spontan aus der ‚Asche‘ von „TVRDOKORNI”, einer Untergruppe der Hauptgruppe Komiti, die ab 2008 mehrere Jahre lang aktiv war. Als sich „TVRDOKORNI“ aus verschiedenen Gründen auflöste, blieben die meisten Mitglieder weiterhin in der Kurve aktiv. Die Jungs verfolgten nicht nur die Spiele von Vardar, sondern verbrachten auch außerhalb des Stadions Zeit miteinander, besuchten Punk- und Metal-Konzerte, trieben sich auf den Straßen von Skopje herum und vieles mehr. Die selben Jungs, die Vardar im Stadion unterstützten, waren oft bei diesen Veranstaltungen in der Stadt zu sehen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vor jedem Heimspiel traf sich die Gruppe und vereinbarte einen Ort für die Zeit vor und nach dem Spiel. Dies wurde schnell zum Haupttreffpunkt für jedes Heimspiel. Auch bei Auswärtsspielen organisierten wir uns selbst und koordinierten, wo wir auf der Tribüne Platz nehmen, wie wir Bier ins Stadion schmuggeln konnten und andere logistische Details. Ursprünglich hatten wir nie die Absicht, daraus eine größere organisierte Gruppe zu machen. Unser Hauptziel war es einfach, unsere Zeit im Stadion zu genießen und die Herausforderungen anzunehmen, die mit der Fußballfankultur einhergehen.</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Anfangs war unsere Crew nicht gerade eine organisierte Untergruppe, aber wir wurden dafür bekannt, dass wir immer Bier auf die Westtribüne brachten. Die anderen auf der Tribüne fingen an, uns zu rufen: „Oh, da ist ja die Bier-Crew, die haben bestimmt auch Schnaps dabei&#8230;“, denn wir waren immer diejenigen, die etwas zu trinken dabei hatten. Sogar das Sicherheitsteam, dem es nie gelang, unseren Alkohol zu konfiszieren, wurde mit uns vertraut. Daraus entstand die Idee, eine „Pivo“-Fahne zu kreieren, da wir der Meinung waren, dass Fußballunterstützung und Bier oft Hand in Hand gehen. Und wie ihr wisst, gab es in unserem Stadion nie eine Bar oder etwas Ähnliches, um auch nur Wasser zu kaufen, geschweige denn Bier oder etwas anderes. Wir haben zwar unsere Fahne auf der Westtribüne aufgehängt und standen gemeinsam dahinter, aber wir sahen uns trotzdem nicht als offiziellen Fanclub oder Untergruppe von Komiti. Unser einziger Fokus war die Freundschaft auf der Tribüne und die Unterstützung von Vardar auf unsere eigene Art und Weise. Wir hatten das Gefühl, dass Vardar an erster Stelle stand und alles andere &#8211; einschließlich der Komiti-Fangruppe &#8211; zweitrangig war, denn wir alle existieren für Vardar, nicht umgekehrt.</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bald darauf machten wir unsere eigenen T-Shirts, die zur Flagge passten. Die ganze Geschichte kam gut an, nicht nur bei den Komiti-Mitgliedern, zu denen wir gehörten und immer noch gehören, sondern auch bei anderen Vardar-Fans. Wir können sagen, dass wir einige Leute von der Südtribüne &#8211; die unsere Lebensweise teilten &#8211; angezogen und inspiriert haben, sich uns auf der Westtribüne anzuschließen. Viele davon sind heute noch aktiv.</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit der Zeit wollten wir mehr tun, und so begannen wir mit der Arbeit an unserem eigenen Fanzine, PIVSKA KONVERZACIJA (Übersetzt: Bier-Gespräch). Der Name wurde von dem gleichnamigen Lied der legendären Punkband VRISAK GENERACIJE aus Novi Sad, Serbien, inspiriert. Wir haben bisher fünf Ausgaben veröffentlicht, mit Material für mehrere weitere, obwohl finanzielle und persönliche Verpflichtungen die Dinge ein wenig verlangsamt haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Rest ist Geschichte. Da unsere Gruppe jedoch hauptsächlich aus älteren Mitgliedern besteht &#8211; die meisten von uns sind (oft deutlich) über 35 Jahre alt, der jüngste ist um die 27 und der älteste 52 &#8211; können wir nicht so viel Zeit aufwenden, wie wir gerne würden. Alter und Verantwortung fordern ihren Tribut, aber wir versuchen, so aktiv wie möglich in den Stadien zu bleiben. Die Westtribüne gehört der Jugend, und wir sehen es als unsere Aufgabe an, sie auf den richtigen Weg zu führen. Unsere jahrelange Erfahrung ist ein Vorteil, aber inwieweit sie auf uns hören und unserem Beispiel folgen, liegt letztendlich an ihnen. Wir glauben, dass wir in diesen 10 Jahren als Gruppe und als Einzelpersonen zumindest eine kleine Spur in der Westtribüne hinterlassen haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><strong>Curva Sud Siberiano<br /></strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Aktuelle Lage</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das letzte Auswärtsspiel führte unsere Freunde aus Süditalien nach Emilia-Romagna zum Gegner aus Cesena. Die dortige Fanszene pflegt Freundschaften zu Commando Cannstatt aus Stuttgart und Brescia.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zu der Stadt an der Adriaküste sind nur 600 Fans aus Salerno gereist, da für das Spiel die Tessera verpflichtend war.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Tessera del Tifoso ist eine personalisierte Karte für Auswärtsfans, die seit dem Jahr 2010 in den Fanszenen für viel Ärger und Kontroversen sorgt. Sie speichert sensible Informationen zu der Person wie Adresse und Alter und soll dazu dienen, Fans zu identifizieren, von Spielen auszuschließen und zu überwachen. Diese Karte wird dann benötigt, um Tickets für ein Spiel kaufen zu können.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Man braucht an der Stelle nicht zu erwähnen, dass dies ein drastischer Eingriff in die Privatsphäre von Fußballfans ist und die traditionelle Fankultur unterdrücken soll. Viele Ultras in Italien haben daher nach der Einführung der Karte entschieden, generell nicht mehr auswärts zu fahren oder dann nicht, wenn die Karte verpflichtend ist. Sie gilt nicht für alle Spiele, sondern für sogenannte Risikospiele, bei denen der Staat dieses Machtwerkzeug gerne anwendet, um Personen gezielt auszuschließen. Welche Spiele mit der Tessera belegt werden und welche nicht, wird anscheinend bei den Entscheidern gewürfelt, denn auch für das Spiel zwischen Cesena und Brescia ist sie Bedingung. Aufgrund der seit Jahrzehnten bestehenden Freundschaft führte dies zu viel Frust und Unmut. Daher zeigte Cesena beim Spiel gegen Salerno einige Spruchbänder zur Thematik: </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Selbst Oma weiß, dass Brescia und Cesena eine ewige Freundschaft haben”,</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Ihr verbietet viel, aber das ist lächerlich”,</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Befragen wir doch den VAR”,</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“Reisefreiheit ist Teilnahme”,</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">“- Verbote + Leidenschaft”.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zum Spiel selbst müssen nicht viele Worte verloren werden, eine schwache Leistung und ein verschossener Elfmeter fassen die 2:0 Niederlage gut zusammen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Beim darauffolgenden Heimspiel gegen Modena hatte die Mannschaft einen guten Tag erwischt und völlig verdient mit 1:0 gewonnen. Diese Leistung müssen sie auch beim kommenden Auswärtsspiel bei den Freunden in Bari an den Tag legen, um die wichtigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.</span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><i><span style="font-weight: 400;">Weiter geht es mit unserer kleinen Reihe zum Thema &#8222;Sammeln&#8220;. Diesmal haben wir uns mit Bummi unterhalten, der bereits seit fast 40 Jahren Fanzines sammelt. Bummi ist Allesfahrer und ein durchaus bekanntes Gesicht in der Schalker Fanszene. Wir hoffen, ihr habt genauso viel Spaß beim Lesen wie wir beim Führen des Interviews.</span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Interview Fanzine Sammler</span></span></p>
<p><b>Wer bist du, wie lange fährst du auf Schalke Bummi: </b></p>
<p><b>Bummi:</b><span style="font-weight: 400;"> Ich bin Bummi, 48 Jahre alt und fahre regelmäßig, also alles, seit 1989.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Was sammelst du genau?</b></p>
<p><b>Bummi:</b><span style="font-weight: 400;"> Ich sammle alles an Fanzines, egal von welchem Verein oder welcher Art, ob Hopping oder Fanthemen, und vor allem natürlich die von Schalke. Alles, was es auf dem Markt gibt, sammle ich.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Und speziell nur Schalke Fanzines, also muss das aus der Fanszene sein oder wirklich alles, Kreisel etc.? Hast du irgendwelche Kriterien oder alles was du in die Hände bekommst?</b></p>
<p><b>Bummi:</b><span style="font-weight: 400;"> Also den Kreisel jetzt nicht so, muss ich sagen. Klar bekomme ich den als Mitglied, aber schon alle Hefte aus der Fanszene und da gehört beispielsweise auch das „Schalke Unser“ dazu. Aber aus unserer Fanszene wirklich alles. Aus dieser habe ich nun circa 800 bis 1.000 Hefte, würde ich schätze.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Früher hatten wir eine ganze Fanzines-Landschaft auf Schalke. Da hat fast jeder Dritte ein Heft geschrieben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Von wie vielen Heften beziehungsweise Serien sprechen wir da?</b></p>
<p><b>Bummi:</b><span style="font-weight: 400;"> Auch da kann ich nur schätzen, um die 50 würde ich sagen. Aber ich kann es nicht sicher sagen. Es kann natürlich sein, dass es aus Mitte der Achtziger etwas gab, was ich nicht kenne, aber ich würde mich mal so weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass ich von jeder Serie mindestens eines habe.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Was und wie hast du angefangen zu sammeln?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Bummi:</strong> Angefangen habe ich mit einem Heft, das kein Schalke Heft war, nämlich mit dem “Fantreff”. Das konnte man schön am Bahnhof kaufen und damit ging es dann los. Ich habe nicht nur alles gekauft, sondern habe 1989 auch direkt mein erstes eigenes Fanzine geschrieben. Sobald man ein eigenes geschrieben hatte, ist man damals darüber auch mit allen anderen Schreibern aus Deutschland in Kontakt gekommen und konnte fleißig Hefte tauschen. Aber ich kann behaupten, die Sucht und Leidenschaft ist 1989 losgegangen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Wie hieß dein eigenes Heft und wie viele Ausgaben gibt es davon?</b></p>
<p><b>Bummi:</b><span style="font-weight: 400;"> Das hieß Block 5 und es gab acht Ausgaben. Das war natürlich jetzt nicht das Meisterwerk vom Himmel, muss ich sagen (lacht). Das erste hat meine Mutter drucken lassen für 1.000 DM. Also vor allem für damalige Verhältnisse ein unvorstellbarer Preis. Aber trotzdem haben sich die Hefte verkauft.</span></p>
<p><b><br /></b><b>Du hast erwähnt, dass du auch von anderen Vereinen die Hefte sammelst?</b><b><br /></b></p>
<p><b>Bummi:</b><span style="font-weight: 400;"> Ja. Ich würde schätzen, dass ich aus der ersten und zweiten Liga fast von jedem Verein ein Heft habe. Besonders natürlich von Nürnberg. Vom HSV auch sehr viele. Insgesamt würde ich sagen, dass ich kistenweise circa 3.500 Fanzines besitze.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber weißte, was das Schlimmste ist? Ich habe meine Fantreff-Sammlung verloren. Ich hatte seit 1989 wirklich jedes Heft. Und diese Sammlung ist mir leider abhandengekommen, das trifft mich heute noch sehr.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Wie? Warum das?</b></p>
<p><b>Bummi:</b><span style="font-weight: 400;"> Ich hatte die Sammlung einem guten Freund geliehen und bei einem Umzug ist ihm die gesamte Sammlung abhandengekommen. Kompletter Albtraum.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Hast du unter der riesigen Auswahl ein Lieblingsfanzine?</b></p>
<p><b>Bummi:</b><span style="font-weight: 400;"> Das ist für mich „Neues aus der ersten Reihe“. Diese Berichte sind so großartig. Wenn man die liest, fühlt man sich direkt mittendrin. Und das ist bis heute meine absolute Nummer 1 unter den Heften. Wie der Name schon sagt, sind es vor allem Berichte im Sinne von „hingefahren, weggehauen und nach Hause“, aber wie gesagt, unfassbar gut geschrieben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Genauso habe ich immer die Hefte von Kirsche gerne gelesen. Blaues Blut etc., aber ich lese heute noch gerne die alten Hefte immer wieder aufs Neue und freue mich jedes Mal. Man schwelgt einfach in alten Erinnerungen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Blue Print ist ein weiteres Heft, welches ich an dieser Stelle nennen möchte. Von einem Schreiber, der mittlerweile leider verstorben ist. Das fand ich auch immer sehr gut. Und damals natürlich die Hefte des Fanclubs Ruhrpower 88, die absolute Pioniere waren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br /></span><b>Kaufst du noch alte Hefte auf, die dir fehlen oder bist du rückblickend mit dem zufrieden, was du hast?</b></p>
<p><b></b><b>Bummi:</b><span style="font-weight: 400;"> Also ich sag mal so, wenn es jemanden gibt, der seine alte Sammlung loswerden will, dann sage ich nicht Nein. Auch wenn ich da schon einige doppelt haben werde. Ansonsten kaufe ich wie gesagt wirklich alles was es gibt. Früher konnte man unter den Schreibern noch tauschen, heute muss ich schon hinterher sein, alles zu bekommen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br /></span><b>Gibt es Hefte, die in deiner Sammlung noch fehlen?</b></p>
<p><b></b><b>Bummi</b><span style="font-weight: 400;">: Ja, meine Fantreffs (lacht).</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Vielen Dank für das Interview</b></p></div>
			</div><div id="original75" class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_24">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Veranstaltungstipps GE</span></span><b></b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Nordsternpark zwitschern die Vögel auf den Bäumen, die Temperaturen steigen erstmals ins Zweistellige, auf den Balkonen wird der Kunstrasen ausgerollt und in der Innenstadt schlendern die ersten Leute in kurzärmligen Schalke Trikot und Bermudashorts aus dem Jahre 2005 durch die Straßen &#8211; ein langer und kalter Winter scheint sich langsam dem Ende zu zuneigen, Gelsenkirchen erwacht wieder zum Leben. Innerhalb der nächsten Woche finden in der Stadt zwei großartige und sehr verschiedene Veranstaltungen statt, über die wir an dieser Stelle ein paar Worte verlieren wollen.</span></p>
<p><b> </b></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Kommse Ücken</span></span><b></b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Veranstaltungsreihe “Kommse Ücken”, die darauf abzielt, ausgehfreudigen Menschen einen weiteren Grund zu geben, abends auf der Bochumer Straße im großartigen Ückendorf vorbeizuschauen, feiert ihr Comeback. Einmal pro Quartal verwandeln sich dabei verschiedene Locations auf der Bochumer in kleine Eventbühnen, auf denen Kunstausstellungen, Vorträge, Filme oder Lesungen angeboten werden. In anderen Lokalen gibt es Livemusik und besondere Angebote, die dem Abend das perfekte Rahmenprogramm bieten. </span><b></b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Alle Events sind dabei kostenlos und kurzentschlossene können bereits am morgigen Samstagabend ab 18 Uhr bei der ersten Ausgabe des Jahres dabei sein. Der Startschuss fällt mit der Eröffnung der Kunstausstellung “Wo es zwickt” im Atelierhaus sowie der Premiere des Skatevideos “Wat is?” am ehemaligen Kauver Supermarkt. Ab 19 Uhr liest der deutsche Schriftsteller Jan Off aus seinem neuesten Kurzgeschichtenwerk “Liebe, Glaube, Hohngelächter” vor, in dem er kein Blatt vor den Mund nimmt. In der Rosamunde wird ab 20 Uhr Livemusik für alle Trinkfreudigen und Dieter Bohlen-Fans gespielt, während es im Readymadebooks ab derselben Uhrzeit elektronische Musik auf die Ohren gibt. Abgesehen davon treten noch viele weitere tolle Künstler unter anderem im HIER IST NICHT DA, in der Trinkhalle am Flöz und im GeOrgel auf. </span></p>
<p><b> </b></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Gelsenkirchen durch die Zeit</span></span><b></b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Viele haben es sicherlich noch gar nicht mitbekommen, aber unsere Stadt feiert in diesem Jahr ihren 150-jährigen Geburtstag, denn im Jahr 1875 hat Gelsenkirchen erstmals offiziell die Stadtrechte erhalten. Zu diesem Anlass ist das gesamte Kalenderjahr mit zahlreichen Veranstaltungen gespickt. Wer am Freitag, dem 21. März gerne eine kleine Zeitreise in die Stadtgeschichte aus den 1950er- und 60er-Jahren miterleben möchte, sollte sich Tickets für die Schauburg in Buer holen. An diesem Abend werden alte Stadtfilme aus dem Archiv “Gelsenkirchen durch die Zeit” herausgekramt und vor Publikum auf einer Leinwand präsentiert. Eine Karte kostet dabei nur sechs schmale Euro.</span><b></b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Allen Geschichtsinteressierten verspricht dies einen intensiven und unterhaltsamen Einblick in das Stadtleben nach dem Zweiten Weltkrieg sowie die Industrie- und Bergbaukultur, da die Stadt von 1950 bis 1966 jährlich einen Film produzierte.</span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><b>Hannover:</b></span><b> </b><b><span style="font-weight: 400;">Das Niedersachsenderby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig wurde in der ersten Hälfte mehrfach unterbrochen, da Fans Tennisbälle auf den Platz warfen, Pyrotechnik zündeten und ein Transparent zeigten, auf welchem das Gesicht der niedersächsischen Innenministerin Daniela Behrens in einem Fadenkreuz zu sehen war. Die Polizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen die 96-Fans ein. Der Protest richtete sich gegen die Reduzierung des Gästekontingents auf 60 Prozent, die aufgrund früherer Ausschreitungen verhängt wurde. Aus Protest reisten nur etwa 800 Braunschweig-Fans an, während die aktiven Gruppen von Hannover 96 auf die Gegentribüne wechselten, um von dort aus den Protest, unter anderem auch mit Spruchbändern, welche die Aufschriften &#8222;Zehn Prozent Gästekontingent unverhandelbar&#8220; und &#8222;Grenzüberschreitende Maßnahmen können wir auch&#8220; trugen, zu koordinieren.</span></b></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b>Hamburg:</b></span><b><span style="font-weight: 400;"> Mehrere Fans des Hamburger SV erhielten Betretungsverbote für das Auswärtsspiel in Paderborn sowie in Münster. Eine Praxis, die besonders in Nordrhein-Westfalen häufig vorkommt. Ein betroffener HSV-Fan klagte jedoch erfolgreich gegen das Verbot und durfte das Spiel besuchen. Andere Fans hatten aufgrund der späten Zustellung der Verbote keine Möglichkeit, rechtzeitig dagegen vorzugehen. Die Fanhilfe Nordtribüne kritisiert diese Maßnahmen als willkürliche Einschränkungen der Fankultur und ruft Betroffene dazu auf, sich juristisch zur Wehr zu setzen</span></b></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b>Italien:</b></span><b> </b><span style="font-weight: 400;"></span><span style="font-weight: 400;">In Mailand werden derzeit digitale Gesichtserkennungssysteme an Stadioneingängen eingeführt, um die ,,Sicherheit&#8220; zu erhöhen und Stadionverbote konsequenter durchzusetzen. In Italien reagiert man damit auf die jüngsten Enthüllungen über mafiöse Strukturen innerhalb der Ultra-Szenen von AC Mailand und Inter Mailand. Den Gruppen wird vorgeworfen, sich durch Schutzgelderpressung, Ticket-Manipulation und Bestechung auf Kosten der eigenen Vereine bereichert zu haben. Nach einer Razzia im Herbst letzten Jahres wurden 19 Personen festgenommen. Nun testet man die Gesichtserkennung an den Eingängen des San Siro-Stadions, die bis Saisonende flächendeckend installiert werden sollen. Auch der FC Kopenhagen in Dänemark setzt künftig auf digitale Gesichtserkennung. Nachdem die dänische Datenschutzbehörde Anfang Januar zugestimmt hat, beginnt nun die schrittweise Installation des Systems. Ziel ist es, Personen mit Stadionverboten zu identifizieren und Verstöße gegen die Stadionordnung schneller zu ahnden. Der große Rivale Bröndby IF nutzt eine ähnliche Technologie bereits seit 2019. Während die Verantwortlichen in Mailand und Kopenhagen die Maßnahmen als wichtigen Schritt für mehr Sicherheit sehen, wirft die zunehmende digitale Überwachung auch Fragen zum Datenschutz und zu den Rechten der Fans auf.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="text-decoration: underline;"><b>Griechenland:</b></span><b> </b>Ende Februar 2025 gingen in Griechenland hunderttausende Menschen auf die Straße, um gegen die Regierung zu protestieren. Besonders auffällig war die Beteiligung zahlreicher Ultragruppen, die sich den Demonstrationen anschlossen und  sich Auseinandersetzungen mit der Polizei lieferten. Der Anlass für den Protest war der Jahrestag eines tragischen Zugunglücks, bei dem 57 Menschen ums Leben kamen. Der Vorfall wurde durch menschliches Versagen verursacht, und die Bürger forderten Aufklärung und Verantwortungsübernahme von der Regierung. Die Gruppen wie Super 3, Gate 13, Gate 7 und PAOK Ultras 1926 beteiligten sich aktiv an den Protesten. In Thessaloniki zog die Super 3, unterstützt von PAOK-Fans, mit Transparenten, die die Opfer des Zugunglücks betrauerten und gegen die Regierung protestierten. Auch in Athen marschierten verschiedene Ultragruppen, wie die von Panathinaikos und Olympiakos, teils mit eigenen Spruchbändern auf die Straßen. In beiden Städten eskalierten die Proteste, als diese in Konfrontation mit der Polizei gerieten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="text-decoration: underline;"><b>Bosnien:</b></span><b> </b>Bei dem Pokalspiel zwischen FK Sarajevo und HŠK Zrinjski Mostar blieben die Gäste-Fans aus Mostar dem Spiel bewusst fern. Grund dafür waren neue staatliche Auflagen für Auswärtsfahrten, die von der Polizei vorgegeben wurden. Demnach müssen alle anreisenden Fans ihren Personalausweis bei der Abfahrt vorzeigen. Ihre Daten werden erfasst und Minderjährige dürfen nur in Begleitung eines Haftenden reisen. Diese Maßnahmen haben landesweit Protest ausgelöst: Die aktive Szene von Sarajevo sowie die von Mostar haben angekündigt, keine Auswärtsspiele mehr zu besuchen, solange diese Regelungen bestehen.<br /></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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		<title>Ausgabe 12: SC Preußen Münster</title>
		<link>https://ultras-ge.de/ausgabe-12-sc-preussen-muenster/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Neumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BB_2425]]></category>
		<category><![CDATA[Blauer Brief]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Glück auf Schalker,</p>
<p>unser Verein schlägt sich durch die Rückrunde. Wichtigen Siegen wie gegen den KSC, folgen unnötige Niederlagen wie am vergangenen Sonntag am Böllenfalltor. Somit ist der Abstiegskampf 24/25 noch nicht beendet. Am heutigen Freitagabend steht ein sogenanntes “Sechs-Punkte” Spiel an. Der Gegner aus dem nahegelegenen Münster gastiert zudem zum ersten Mal in der Arena und ist daher heiß wie Frittenfett. Ebenso dürfte eine Vielzahl an grün-weißen Schlachtenbummlern den Gästeblock sowie die angrenzenden Bereiche bevölkern. Sowohl auf den Rängen wie auch auf dem Felde wird es daher alles andere als ein entspannter Spaziergang. Lasst uns den Schulterschluss zur königsblauen Elf herstellen und die Preußen punktlos zurück ins Münsterland schicken!</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>FC Schalke 04 e.V. – Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH &amp; Co. </strong><strong>KGaA 2:1 (2:1)<br /></strong><br /><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Spiel</span></p>
<p>Nach einem durchwachsenen Start ins Kalenderjahr war vor dem Heimspiel gegen den Sportclub aus Karlsruhe schon wieder ein gewisser Druck zu spüren. Dass nach oben nicht mehr viel gehen wird, sollte mittlerweile jedem klar sein, auf Abstiegskampf hat aber auch niemand Bock. Also einmal mehr: Alles für drei Punkte!</p>
<p>Unsere Anlage präsentierte sich leider weniger motiviert und machte vor Anpfiff Probleme. Das Einsingen und Antesten der neuen Melodie fiel dementsprechend eher mau aus.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nordkurve Gelsenkirchen</span><br />Zum Anstoß sah es dann glücklicherweise etwas besser aus. „Geh‘n mit dir auf jede Reise…“ lieferte einen ordentlichen Einstieg und auch unsere Elf kam optimal ins Spiel. Bereits nach sechs Minuten stand der erste Schalker Treffer auf dem Würfel. Der gute Start sorgte natürlich für einen Motivationsschub, der sich in ansehnlichen Quoten bei sämtlichem Liedgut niederschlug. Nach dem Karlsruher Ausgleich in der 25. Minute zeigte sich die Nordkurve leider wie gewohnt von ihrer schwächeren Seite. Neuzugang Ba schaffte es keine zehn Minuten später auf 2:1 zu stellen. Mit der erneuten Führung im Rücken ging es gut<br />gelaunt in die Pause.</p>
<p>In Durchgang Zwei schafften wir es fast durchgehend, ein ordentliches Level zu halten. Unter anderem wurde das bekannte „1904“ erstmals als Wechselgesang angetestet, was wie alle anderen Wechselgesänge auch wirklich gut klappte. Klassiker wie „Schalke ist die Macht“ funktionierten ebenfalls hervorragend. Positiv hervorzuheben ist außerdem der gute Tifo-Einsatz unserer Kurve. Auf dem Platz passierte das, was man wohl am ehesten in die Kategorie „Arbeitssieg“ packen kann. Am Ende hatte das 2:1 Bestand. Auch unseren Auftritt kann man alles in allem positiv im Gedächtnis behalten. Gelungener Sonntag!</p>
<p>Erwähnenswert sind noch zwei Spruchbänder im Zuge des Aktions-Spieltages deutscher Fanszenen. Zum einen „Hört die Stimme der Fans: Zeugnisverweigerungsrecht für Sozialarbeiter!“. Zum anderen „Hört die Stimme der Fans: Sofortige Abschaffung der Datei Gewalttäter Sport!“.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gegner<br /></span><br />Der KSC wurde von rund 4.500 Anhängern nach Gelsenkirchen begleitet. Optisch lieferten die Karlsruher einen der besten Auftritte der letzten Jahre. In Sachen Zaunbeflaggung und Tifo hat der Arena Gästeblock selten etwas Besseres gesehen. Akustisch kam dafür, abgesehen von den Sekunden nach dem Ausgleich, absolut gar nichts an. Dass bei so einem großen Haufen nicht mal Pöbeleinlagen oder Schlachtrufe zu hören sind, ist schon bemerkenswert<br />schlecht. „Licht und Schatten“ trifft es wohl am besten.</p>
<p>Unterstützt wurden die Badenser von Ultras aus Berlin und Graz.</p>
<p><strong>Sportverein Darmstadt 1898 e.V. &#8211; FC Schalke 04 e.V. 2:0 (2:0)<br /></strong><br /><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Spiel<br /></span><br />Während die meisten Deutschen vor die Wahlurnen traten, machte sich der blau-weiße Tross auf den Weg nach Darmstadt. Das Thema der Bundestagswahl an diesem Tag war unterwegs natürlich präsent und Hauptbestandteil der meisten Gespräche. Auch, wenn es immer wieder Leute gibt, die laut herumbölken, dass Politik im Sport nichts zu suchen habe, so sehen wir doch immer wieder wie intensiv und gravierend der Einfluss von Politik auf unseren Fußball, aber vor allen Dingen auf uns Fans ist. Deshalb ist und bleibt es wichtig genau hinzuschauen, wer die Interessen von Fußballfans schützt und wer nicht. Diverse Spruchbänder in den vergangenen Wochen und Monaten in nahezu allen deutschen Stadien machen darauf immer und immer wieder aufmerksam, vor allem aufgrund der aktuellen politischen Lage hierzulande.</p>
<p>Dass die Polizei, fein geschützt durch die Politik, immer das macht, was sie will, hat sich am Spieltag wieder einmal bestätigt. Aufgrund der Karten-Knappheit für diese Partie versuchten einige Schalker noch bis zur letzten Sekunde vor Ort Karten zu ergattern. Leider hatte hier nicht jeder das Glück, weshalb die meisten vom Stadion aus die nächsten Örtlichkeiten ansteuern wollten, um das Spiel wenigstens vor dem TV verfolgen zu können. Die Bullen hatten offensichtlich kein Interesse daran, hinderten abermals Bürger an ihrem Recht der körperlichen Bewegungsfreiheit und ließen diese nicht mehr vom Stadionparkplatz herunter. Unnötige Schikanen, mit der schwammigen Begründung “Behördliche Maßnahme”, steigern den Bullenhass, nicht nur bei organisierten Fußballfans.</p>
<p>Im Stadion sah es nicht besser aus, so wurden Schalker teilweise bis auf die Toilette von Bullen und Ordnern verfolgt. Alles nur aufgrund des Verdachts, ohne Karte ins Stadion gelangt zu sein. Von einer Verhältnismäßigkeit lässt sich bei solchen Einsätzen schon längst nicht mehr sprechen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></p>
<p>Der Start der Begegnung hätte uns stimmungstechnisch eigentlich nicht beschissener erwischen können. Nach dem kleinen Intro, ergänzt durch die „SCHALKE”-Doppelhalter, starteten wir mit „Schalke seit 1904“ lautstark in die Partie. Bei milden Temperaturen und den ersten richtigen Sonnenstrahlen des Jahres hätte der Tag wirklich schön werden können. Stattdessen fingen wir uns innerhalb von drei Minuten zwei komplett unnötige Gegentore.</p>
<p>Dies war natürlich der absolute Killer für die kommenden 85 Minuten, die wir dennoch akzeptabel über die Bühne brachten. Sicherlich haben wir hier keine Bäume ausgerissen und beim ein oder anderen wären noch ein paar Prozent mehr drin gewesen, für die derzeitige Situation und den Doppelschlag direkt nach Anpfiff aber eine solide Leistung.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gegner<br /></span><br />Darmstadt auf der Gegenseite hatte wohl ähnliche Probleme, denn auch hier war lautstärkemäßig nicht wirklich viel los. Vor Beginn der Partie hing ein großes Spruchband im Block, um die Mannschaft, die sich in einer punktetechnisch ähnlichen Situation wie wir befinden, zum Sieg zu motivieren. Scheint geklappt zu haben. In der zweiten Halbzeit zeigte die Heimkurve einige Spruchbänder um den Forderungskatalog des Dachverbands der Fanhilfen an die (neue) Bundesregierung zu unterstreichen. Das einzige, was wirklich hängen geblieben ist, war das „S-V-D“ inklusive Klatscheinlage.</p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Nordkurve Nürnberg</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Vor zwei Wochen gelang es dem Glubb, im Spiel gegen die Elf aus Ulm zwei Tore mehr zu schießen als die Gäste und konnte somit den vierten Heimsieg in Folge einfahren.</p>
<p>Vergangenen Freitag ging es für die Glubberer in die Hauptstadt. Aufgrund einer Vollsperrung betrat die aktive Fanszene erst zum Ende der ersten Hälfte den Block und schrie den 1. FCN nach vorne. Zu Beginn der zweiten Hälfte wurden als Intro einige Fackeln angerissen. Trotz lautstarkem Support in Halbzeit zwei nahm das Spiel leider keine Fahrt auf und man trennte sich 0:0.</p>
<p>Morgen empfängt der Glubb die Elf aus Hannover. Im Anschluss des Spiels ruft die Nordkurve Nürnberg zum gemeinsamen Feiern des hoffentlich fünften Heimsiegs in Folge in einer Disko in Stadionnähe auf.</p>
<p>Nächsten Sonntag geht es für den FCN zu unserem heutigen Gegner nach Münster.</p>
<p><strong>VAK-P Enschede</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p>Leider ist der Traum von Europa für unsere Freunde für diese Saison ausgeträumt. Nachdem sie im Hinspiel in Enschede die Norweger noch mit 2:1 schlagen konnten, musste man sich von dem Weiterkommen in Bodo nach einem packenden Duell, welches erst in der Verlängerung entschieden wurde, verabschieden.</p>
<p>Zum Rückspiel findet ihr mehr Details im Reisebericht in dieser Ausgabe.</p>
<p>Immerhin darf Twente nach den jüngsten Ergebnissen in der Liga weiter von einer erneuten Europapokalteilnahme träumen. Die Heimspiele gegen Waalwijk und Nijmegen wurden beide mit 2:0 gewonnen. Somit stehen die Tukker mit 42 Zählern auf Platz sechs der Tabelle, nur einen Punkt hinter den drei Teams vor ihnen. Der FCT gastiert als nächstes beim FC Groningen, bevor es erneut zweimal zuhause um drei Punkte geht.</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="text-decoration: underline;">FK Bodø/Glimt – FC Twente Enschede 5:2 n.V. (0:1)<br /></span><br />Nach dem hinten raus doch etwas überraschenden Einzug in die Europa League Playoff Runde gab es für den FCT vor der Auslosung zwei mögliche Lose, die in mir einen gewissen Zwiespalt auslösten. Zum einen die aus Fansicht stressfreie Variante, der RSC Anderlecht. Kommste schnell hin, brauchste keinen Urlaub, kostet ‘n Appel und ‘n Ei. Ganz im Gegensatz zum anderen möglichen Playoff-Gegner, dem FK Bodø/Glimt aus Norwegen. 2.500 km Anreise, zwei Tage frei, die mal so gar nicht in den beruflichen Terminkalender passen und mit nur zwei Wochen Vorlauf zum Spiel auch nicht mehr mit Frühbucherrabatt zu haben. Rein rational betrachtet sollte die Präferenz also klar sein. Bei der Nachricht der Auslosung von Bodø/Glimt gabs trotzdem eine geballte Jubelfaust in der Hosentasche… musste alles nicht verstehen. Die Planung im Nachgang folgt dann immer gleichen Mustern. Berufliche Terminkonflikte lösen, die üblichen verdächtigen Mitfahrer abklappern, Skyscanner durchspielen und nach 10x hin und her steht dann die finale Reiseroute. Aufgrund der begrenzten Flugkapazitäten in ein 40.000 Seelen Nest mitten im Nirgendwo Norwegens stellte uns die Planung diesmal vor einige Herausforderungen. Letztendlich hat unsere vierköpfige Reisegruppe Flüge von Hamburg über Kopenhagen, über Oslo nach Bodø für einen gar nicht mal so schmalen Taler geschossen.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Kurz nach Mitternacht machten wir uns am Spieltag aus der Stadt der Tausend Feuer auf in Richtung Hamburg. Die geschätzte Ankunftszeit des Navis 30 Minuten vor Abflug war von uns etwas optimistisch kalkuliert, weshalb die A1 kurzerhand zur Formel 1-Strecke umfunktioniert werden musste und wir den Flughafen Hamburg in stabilen 2:15h erreichten. Dies hatte zur Folge, dass wir morgens um 4 sogar noch die ausgezeichnete Biervielfalt des Flughafens austesten konnten. Der Flieger nach Kopenhagen hob dann zu unserem Pech mit leichter Verspätung ab, was die nur 50 Minuten Umstiegszeit in Kopenhagen in einen 15-minütigen Sprint münden ließ. Leicht aus der Puste holte man sich auf dem Flug anschließend noch eine Stunde Schlaf ab, ehe die diesmal drei Stunden Umstiegszeit in der Flughafenlounge in Oslo bei Frühstücksbuffet und Selbstzapfanlage verbracht wurden. Bereits leicht angeschlagen ging es dann auf die letzte Etappe des Hinwegs nach Bodø. Von oben wirkte das winterliche Norwegen mit seinen zugeschneiten Fjorden wirklich idyllisch. Bodø selbst hat aber außer vereisten Gehwegen und Straßen, auf denen man permanent Gefahr lief, im nächsten Moment den Boden zu küssen, nicht viel zu bieten. Dass das gebuchte Hotel im Zentrum der Stadt vom Flughafen fußläufig nur 1,5km entfernt lag und man dabei sogar noch das Stadion passierte, beschreibt die Ausmaße der Stadt ganz gut. Außer ein paar Holzhäusern und architektonisch wertvollen Neubauten gab es nichts weiter zu sehen. Die dutzenden neu eingecheckten norwegischen Kennzeichen in der Kennzeichensammler-App sorgten zumindest bei einem Teil der Reisegruppe für Euphorie. Positiv zu erwähnen ist noch die Präsenz des FK Bodo im Stadtbild. Viele Häuser oder Schaufenster zierte eine Fahne des Clubs. Am Hotel angekommen kurz eingecheckt und direkt weiter ins Brauhaus, das Ultras VAK-P als Treffpunkt ausgerufen hatte.</p>
<p>In weiser Voraussicht habe ich im Vorfeld der Tour den Wetterbericht gecheckt und aufgrund von angesagten -5°C Thermounterwäsche und ein dickes zweites Paar Socken eingepackt. Aufgrund der vorher vernichteten Biere in Oslo drifteten gefühlte und reale Temperatur unverständlicherweise weit auseinander, weshalb das Zeug im Hotelzimmer zurückgelassen wurde. Am Brauhaus angekommen wurden die Jungs begrüßt und die kurze Zeit bis zum Abmarsch bei 15€ je halbem Liter verbracht, Schnapper! Nach und nach füllte sich der Laden und am Ende sollten sich nahezu alle 289 anwesenden Tukker, davon drei Hände voll Schalker, gemeinsam, mit dem einen oder anderen Lied auf den Lippen, den kurzen Weg auf rutschigen Straßen Richtung Stadion bahnen. Manch einer legte sich hierbei unter lautem Gelächter ordentlich aufs Maul. Der Mob wurde von der spärlich eingesetzten norwegischen Polizei begleitet. Diese war sehr zurückhaltend, man ist fast geneigt zu sagen freundlich. Dem Hinweis, dass Alkohol trinken in der Öffentlichkeit nicht gestattet ist, folgte der nächste, dass man heute eine Ausnahme mache, die leeren Dosen doch nur bitte im Mülleimer entsorgt werden sollen. Apropos freundlich: Gefühlt war jeder, dem wir in Norwegen begegnet sind, übertrieben freundlich und hilfsbereit. Gesellschaftlich sicherlich ein erstrebenswerter Zustand, im Fußballkontext nimmt es einem aber sowas von den Reiz. Das Heimpublikum war dementsprechend eine Mischung aus der Gegengerade des SC Freiburg oder von Mainz 05, gepaart mit Supportelementen der Rhein-Neckar-Löwen. So kam es auch, dass vor dem Spiel die „Hurenkind“ Sprechchöre als Antwort auf die Bodø/Glimt Rufe keinen großen Anklang fanden. Den Leuten im Rest des Stadions konnte man einfach nichts Böses wollen.</p>
<p>Das Stadion ist eine kleine Schüssel mit einem Fassungsvermögen von 6.000 Zuschauern. Die gegenüber des Gästeblocks gelegene Hintertortribüne erinnert als Besonderheit an die BayArena in Leverkusen, mit dem Unterschied, dass die über den vier Sitzreihen liegende Häuserwand Eigentumswohnungen an Stelle von Logen beinhaltete. Die Meinungen, ob das nun kultig oder scheiße ist, gingen bei uns auseinander. In den Wohnungen war jedenfalls reger Betrieb und allerhand Leute verfolgten das Spiel aus ihren Wohnzimmern heraus. Die Stufen des Gästeblocks waren mit 5cm Eis bedeckt, was für ordentlich Kälte von unten sorgte. Von oben blies eine steife Briese von der nur wenige Meter entfernten Nordsee. Parallel dazu passten sich gefühlte und reale Temperatur aufgrund des Alkoholverbots im Stadion nach und nach an, was zur Folge hatte, dass ich im Laufe des Spiels zum Eiswürfel mutierte. Das war echt nicht feierlich. Ob das der Grund war, dass der Gästehaufen zu viel zu großen Teilen nicht so wirklich Bock auf Support hatte, kann ich an dieser Stelle nicht beurteilen. Nur kurz nach dem überraschenden Führungstreffer durch ein Eigentor in der ersten Halbzeit konnte eine halbwegs passable Lautstärke erreicht werden. Normalerweise bin ich kein Freund von Spielverläufen in Fanszines, dafür gibt’s die Sportschau, allerdings kommt man bei diesem Spiel nicht drum herum. Der Führungstreffer bedeutete, dass Bodø zu diesem Zeitpunkt zwei Tore für die Verlängerung erzielen musste. Nachdem sie bereits in der ersten Hälfte deutlich überlegen waren, war es in der zweiten Halbzeit nur noch eine Frage der Zeit bis sie die Bude machen. In der 56. zeigte Twente ebenfalls, dass sie in der Lage sind, ins eigene Tor zu treffen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit dann der Eigentordoppelpack vom FCT, was das greifbare Weiterkommen verhinderte und zu diesem Zeitpunkt Verlängerung bedeutete. In der 4. Minute der Nachspielzeit drehte Bodø das Ding dann komplett, ehe Twente in der 6. Minute der Nachspielzeit die Verlängerung durch ein Tor von Steijn doch noch erreichte. Was war denn hier los? In der Verlängerung verließen Mannschaft und mitgereiste Fans merklich die Kräfte, was zur Folge hatte, dass Bodø das zwischenzeitliche 4:2 erzielte. Den krönenden Abschluss eines denkwürdigen Spiels setzte Twente in der 114. durch ein weiteres Eigentor und machte damit den Eigentorhattrick komplett. Musste gesehen haben…</p>
<p>Nach Abpfiff machte man sich im Pinguinschritt zurück auf in Richtung Hotel, wo man zusammen mit Ultras VAKP noch ein letztes Wucherbier trank, ehe man komplett im Arsch und durchgefroren ins Bett fiel.</p>
<p>Am nächsten Morgen ging es dann frühmorgens auf ähnlich beschwerlichem Weg zurück in die Heimat. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass für eine Reise nach Norwegen im Februar zum Fussballgucken und Biertrinken absolut keine Empfehlung ausgesprochen werden kann. Mit einigen Tagen Abstand beginnt dann aber wie gewohnt die Verklärung. Hans konnte sein erstes Spiel nördlich des Polarkreises gucken, Freundschaften gepflegt werden und Geld ist auch nur bedrucktes Papier!</p>
<p>Come on Twente!</p>
<p><strong>Komiti Skopje</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Die mazedonische Liga ist nach über zwei Monaten aus dem Winterschlaf erwacht. Zum Start ins neue Pflichtspieljahr empfing Vardar vor zwei Wochen Shkendija Tetovo. In einem überraschend guten Heimspiel gab es am Ende leider keine Punkte, aber jede Menge sportliche Hoffnung. Und auch die Kurve war ordentlich gefüllt und bot neben der akustischen Unterstützung einiges an Pyro sowie eine Choreo. Ein bis auf das Ergebnis gelungener Rückrundenstart.</p>
<p>Vergangene Woche ging es dann in den Südwesten des Landes an den Ohridsee. Beim aktuellen Meister FC Struga gelang ein überraschender 2:0-Auswärtssieg, durch den die Rot-Schwarzen die Abstiegsplätze verlassen konnten. Komiti konnte jedoch leider nicht an die Leistung der Vorwoche anknüpfen. Die Resonanz zum Auswärtsspiel und die Unterstützung der Mannschaft waren definitiv ausbaufähig. Vor drei Tagen stand das mazedonische Pokal-Viertelfinale an. Trotz Außenseiterrolle gab es natürlich etwas Hoffnung und durch einen<br />überraschenden Titelgewinn (auch wenn dieser recht unwahrscheinlich ist) könnte man sich nach Jahren mal wieder mit einem Quali-Spiel in den europäischen Wettbewerben belohnen. Das Ergebnis stand beim Schreiben dieser Zeilen jedoch noch nicht fest. Wir berichten also in der nächsten Ausgabe, ob dieser kleine hoffnungsvolle Strohhalm weiter gegriffen wird oder der Fokus nun vollends nur auf den Abstiegskampf gerichtet ist.<span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><strong>Curva Sud Siberiano</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage </span><strong></strong></p>
<p>Die sportliche Kurve zeigt leider immer noch in die falsche Richtung, nämlich nach unten. Das Auswärtsspiel in Carrara verlor die Granata 3:2. Das Heimspiel am vergangenen Wochenende bestritt der Tabellenachtzehnte gegen Frosinone, die in der Tabelle auf Platz 19 stehen und somit nur zwei Zähler von Salerno entfernt um wichtige Punkte gegen den Abstieg kämpfen. Ganz klar hat die Abwehr von Granata in der ersten Halbzeit einfach gepennt und die Blau-Gelben geradezu eingeladen, die Bude zu machen. Zur Halbzeit stand es somit nicht überraschend 0:1 für den Gegner. In der Halbzeit schien Trainer Roberto Breda den Jungs die richtige Ansage gemacht zu haben, denn die Mannschaft übte ordentlich Druck aus und kämpfte sich in Minute 63 zum erhofften Ausgleich. Auch in der darauffolgenden halben Stunde zeigte sich das Team von einer guten Seite und auch die Curva Sud legte eine Schippe drauf, um das ersehnte zweite Tor zu schießen. Leider konnte sich die Mannschaft nicht belohnen und man trennte sich 1:1.</p>
<p>Unsere Freunde aus Kampanien müssen nun alle Ressourcen bündeln, um nicht noch mehr in den Abstiegskampf zu rutschen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hannover 96 (A) &#8211; Hinrunde 2024/2025 (i-Block)<br /></strong></span><br />Bis auf das Wetter sorgte außerdem der Gedanke daran, dass heute wieder 15.000 Beknackte aus der wohl abgerocktesten Stadt Deutschlands den Weg nach Hannover antreten würden dafür, dass bei einigen die Vorfreude auf ein Spiel mit Sicherheit schon größer war.</p>
<p>[…] Schalke brachte wie bereits erwähnt etwa 15.000 Fans mit. Bei all deren Gejammere über unseren Bericht zum letzten Gastauftritt von denen hier, nahmen sie sich offensichtlich aber immerhin zu Herzen, dass es kompletter Quatsch ist sich mit so einer Personenzahl bloß in den Stehblock des hiesigen Gästebereiches zu quetschen. So fand man den Großteil der Schalker Szene nun im zentraler positionierten und größeren Sitzplatzbereich vor.</p>
<p>Für das Spiel bereitete die Nordkurve Gelsenkirchen eine zweiteilige Choreo über den Ober und Unterrang und die gesamte Breite des Gästebereiches vor. Hinter einem Spruchband auf welchem ein Zitat einer Rap-Version des Ruhrgebiet-Liedes aufgemalt war, erschienen zuerst zwei gekreuzte Hämmer worauf anschließend zwei Blockfahnen hochgezogen wurden, auf denen jeweils ein Kumpel abgebildet war. Anhand der Größe und Ausführung war das sehr solide, vielleicht greift man bei der Schriftart des Spruchbandes nächstes mal aber nicht<br />auf Arial zurück.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hertha BSC (H) &#8211; Hinrunde 2024/2025 (hb98.de)<br /></strong></span><br />Die Schalker Nordkurve gehört zu einer der größeren Kurven des Landes. Am Rande der Nordkurve Gelsenkirchen wird weiterhin das Fenster einer Sicherheitsleitstelle mit dem Spruchband “Problemfenster” markiert. Dieses Fenster darf im Rahmen von Choreografien nicht zugehängt werden, denn Bullen und Feuerwehr behaupten, dass die uneingeschränkte Sicht aus diesem Fenster zur Gewährleistung einer sicheren Veranstaltung vonnöten sei. Vollkommen absurd, wenn man bedenkt, dass dieses Fenster im Rahmen von Choreografien nur für wenige Minuten verhängt wäre, während die Drinsitzenden die gesamte Bandbreite an Überwachungskameras eines modernen Fußballstadions auf ihren Bildschirmen verfolgen können.</p>
<p>Weder der Spielverlauf noch der bisherige Saisonverlauf (S04 steht auf Platz 13) ließen die Schalker heute am Rad drehen. Es waren ein Paar laute Momente dabei, doch wirklich laut wurde es in der Nordkurve nur selten und im Stadion nur bei Wechselgesängen.</p>
<p>Dazwischen gab es auch viele leise Phasen. Wir haben schon bessere Auftritte der Schalker erlebt. Das klare Stimmungszentrum der Heimseite ist in der Nordkurve um die UGE auszumachen, wo heute auch die befreundeten Ultras aus Enschede zu Gast waren. Der I-Block rund um die Gruppe “Hugos” trat nicht wirklich als eigener Stimmungskern in Erscheinung und wirkte etwas isoliert.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Preußen Münster (A) &#8211; Hinrunde 2024/2025 (Schallermann)<br /></span></strong><br />Kommen wir mal zum Gästeblock. Die Erwartungen waren bei einigen mit Sicherheit sehr hoch angesetzt. Vor allem fragte man sich, wie die Nordkurve Gelsenkirchen nach dem Debakel gegen Darmstadt auftrat. Auch die Gäste griffen zum pyrotechnischen Stilmittel in Form von weißen Fackeln, was auch den Stempel “grundsolide” aufgedrückt bekommt. Alles iO soweit. Hier und da waren diese auch zu vernehmen und generell war zu großen Teilen Bewegung in der Bude. Nach dem 1:0 für die Preußen hing man wohl ordentlich durch, auch verständlich irgendwo, aber nach dem Dreh sah das nach Spaß aus. Gab also schonmal  schlechtere Auftritte vermeintlich großer Clubs im Preußenrund. Allem Anschein nach halten sie nichts von unserem Schwenker in Stadtfarben. Da lohnt es sich nicht zurückzupöbeln haben die Gelsenkirchener bekanntlich doch schwarz, weiß und grün. Nunja.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">1. FC Köln (H) &#8211; Hinrunde 2024/ 2025 (Kallendresser)<br /></span></strong><br />Zur Stimmung kann ich nur sagen: bei mir kam gar nichts an. Weder von uns noch von den Schalkern.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">1. FC Köln (H) &#8211; Hinrunde 2024/ 2025 (Schwaadlappe)<br /></span></strong><br />Die heimischen Pissbrüder wie immern wie so‘n paar Laichkröten am Glotzen und in der Bude sind es 40 Grad. […] Heimkurve hatte hingegen einen ziemlich beschissenen Tag was aber durchaus am Ergebnis lag. Optisch sieht das ganze auch objektiv betrachtet so richtig beschissen aus. […] Standort der Sektion Stadionverbot bzw. heute eher Stadtverbot offensichtlich dem Gastgeber bekannt aber keine Regung.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">1. FC Magdeburg (A) &#8211; Hinrunde 2024/2025 (planet md)<br /></span></strong><br />Auf Fan- und Ultraebene ist der FC Schalke 04 zweifelsohne einer der Schwergewichte der zweiten Liga. Kaum einer anderen Szene gelingt es so eine Masse an Menschen hinter der eigenen Fahne zu vereinen und so viele verschiedene Themenfelder zu bedienen. Solch einen Gegner auf den Rängen gegenüber zu haben kann uns tendenziell nur helfen selber besser zu werden. Leider gab es am heutigen Nachmittag noch einen dritten Player, welcher mit aller Macht verhindern wollte, dass es im Stadion zum Stimmungsduell kommt. So wurden unter völlig fadenscheinigen Gründen 560 Schalker über 5 (!) Stunden in der prallen Sonne festgehalten und an Stellen kontrolliert, an denen wirklich kein dreckiges Bullenschwein seine Pfoten haben sollte. Dementsprechend blieben große Bereiche des Gästeblockes leer. Ein würdeloses Bild für solch ein Duell. […] CHWDP!</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">VfR Aalen (A) &#8211; Pokal 2024/ 2025 (Hopfeblatt)<br /></span></strong><br />Auf der Gegenseite gab es ein Fahnenintro über alle Blöcke inkl. speziell angefertigtem blau-weißen „Nordkurve Gelsenkirchen“- Banner. Kurze Zeit später wurde eine überdimensionale Blockfahne hochgezogen, die von einzelnen Rauchtöpfen untermalt wurde. Die Blockfahne war gigantisch und hat die Messlatte für den anschließenden Support hochgelegt. Dieser Erwartungshaltung konnte Schalke aber lediglich in 1-2 Momenten gerecht werden. Im gesamten Spiel über konnte man kaum mehr als 30% der Schalker im Gästeblock motivieren. Positiv zu erwähnen ist hingegen der optische Auftritt über die ganzen 90 Minuten. So konnte man über große Teile der Kurve eine Vielzahl von Schwenkern erkennen, was ein kompaktes Bild abgab.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Eintracht Braunschweig (H) &#8211; Hinrunde 2024/ 2025 (Südkurvenecho)<br /></span></strong><br />Die Gegenseite startete mit einem Fanmarsch in die neue Saison und passierte ungefähr zeitgleich mit uns die Arena. Lediglich die Hugos ließen sich Zeit und kamen erst kurz vor Anpfiff in den Block. Die Sommerpause hat in Gelsenkirchen nicht zu einer Weiterentwicklung der Zaunbeflaggung geführt. Die Nordkurve Gelsenkirchen hat für mich nach wie vor die schlechteste Zaunbeflaggung in ganz Deutschland. Liebe Knappen, fragt doch mal bei euren Freunden aus Nürnberg nach, wie ein Zaun anständig beflaggt wird. Aber zu viel sollte man von dem Gesindel ohnehin nicht erwarten, leben sie doch in ihrer eigenen Blase und scheinen sich als das Nonplus-ultra zu betrachten. Anders kann die mangelhafte Selbstreflektion und das immer wieder wiederholende Geschwafel in ihrem Blauen Brief nicht erklärt werden. Vor Anpfiff konnte die Nordkurve sich ordentlich Gehör verschaffen, zog diese bei Einlaufen ihrer Mannschaft doch ordentlich mit. Allerdings wurden die Knappen sonst nicht wirklich wahrgenommen. Erst nach dem 3:1 und den darauffolgenden weiteren zwei Treffern schaffte es der Gästeblock nicht mehr gegen die Heimkurve anzusingen. Bei dem Ergebnis aber nicht verwunderlich. Scheinbar kamen beim letzten Spiel vor sechs Monaten auf Schalke einige Langfinger in den Genuss und konnten den ein oder anderen Artikel unserer Eintracht erbeuten. Immer wieder ein beschissenes Gefühl, Schals, Klamotten oder gar Mützen am Zaun des Gegners zu sehen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Greuther Fürth (A) &#8211; Rückrunde 2023/ 2024 (Preludio)</span></strong></p>
<p>Die Schalker hingegen beschränkten sich (wenig überraschend) nicht nur auf den Gästeblock, sondern machten es sich auch in weiteren Teilen des Stadions bequem. Neben den einheitlichen blauen Oberteilen stachen die große Blockfahne mit dem vollständigen Vereinsnamen und die zeitgleich geschwenkten zweifarbigen Fähnchen hervor &#8211; ein wirkungsvoller und gelungener Auftakt vor der folgenden akustischen Darbietung. Zwar waren aufgrund des parallel stattfindenden Spiels der Nürnberger in Hamburg keine Rot-Schwarzen vor Ort, dennoch waren die Animositäten deutlich mehr als noch beim Aufeinandertreffen im Dezember zu spüren. Insgesamt machten sich die Gäste mehrmals bemerkbar und gaben sich keine Blöße, das gilt es neidlos anzuerkennen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Hansa Rostock (H) &#8211; Rückrunde 2023/2024 (Plattenpost)</span></strong></p>
<p>Am frühesten waren dabei aber sicherlich rund 150 motivierte Aktivisten dran, die bereits am Freitagabend aufbrachen und sich koordiniert aber unauffällig dem Ruhrpott näherten. Der Kontakt zu den Gastgebern war auch bereits vorhanden und somit stand einer vermeintlichen Klärung der Verhältnisse eigentlich nichts mehr im Wege. Doch letztlich war es wohl nicht ausreichend, dass man früh genug und zahlreich genug unerkannt genau am geforderten Ort bereitstand, denn irgendetwas passte den Gastgebern immer noch nicht, sodass man regelrecht stehengelassen wurde. Irgendwann graute der Tag und es kam wie es kommen musste &#8211; ungebetene Gäste kreuzten auf und beide Seiten mussten sich aus dem Staub machen. Über diese unwirkliche Situation vor Ort kann es eigentlich keine zwei Meinungen geben, doch wahrscheinlich wird genau das doch der Fall sein. Aber nochmal: Als diejenigen, die sich in Gegners Stadt an einem vom Gastgeber angesagten Ort begaben, sollte es uns zustehen, diesem Gastgeber 100 Meter Modifizierung seiner Optimalvorstellung abzuverlangen. Ein um Bäume, Büsche und Bänke bereinigter, gut ausgeleuchteter Kampfplatz für eine dreistellige Anzahl Einzeller war der legitime Wunsch. Dieser Argumentation kann auch Schalke sich nicht entziehen. Spätere Spruchbänder dazu waren dann jedoch überflüssig und können als Schnellschuss gewertet werden.</p>
<p>[…] Die Heimseite, also die Nordkurve, konnte im Stadion recht zufrieden mit dem Tag sein. Zu was sie inzwischen in Sachen Choreos imstande sind, dürfte bekannt sein. Die heutige Shirtaktion im ganzen Stadion und die Rauchshow in der Kurve ergaben doch ein sehr gutes und geschlossenes Bild. Von den Zaunfahnen kann man genau das zwar nicht sagen, aber stimmungsmäßig hatten sie ihren Laden doch ganz gut im Griff. Der recht große Bereich zentral um die Ultras war stets in Bewegung und die Kurve war dauerhaft zu vernehmen. Das muss man ihnen lassen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Magdeburg (A) &#8211; Rückrunde 2023/ 2024 (planet md)<br /></span></strong><br />Irgendwann kam es dann im Magdeburger Norden zu einem ersten kurzen Treff mit einer Abordnung von den Königsblauen, die sich eine frühere Anreise nicht nehmen lassen wollten. Der Punkt ging nach Gelsenkirchen.</p>
<p>[…] Dem Ergebnis geschuldet war es für unsere Gäste aus Gelsenkirchen nicht möglich noch weitere Akzente zu setzen, war man doch mit einer Sonderzugfahrt in den Tag und einem ansehnlichen Zaunfahnenbild inkl. Pyroshow in das Spiel gestartet.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Kaiserslautern (A) &#8211; Rückrunde 2023/2024 (Infoblättsche)<br /></span></strong><br />Ins Spiel startete man auf Seiten der Gäste mit einer sehr starken Choreo. Meiner Meinung nach auch mit der besten überhaupt, die man auf dem Betze bisher im Gästeblock sehen durfte. Man schaffte es trotz recht später Ankunft der aktiven Fanszene, die blau &amp; weißen Ponchos fehlerfrei und schnell zu verteilen, und auch die große Blockfahne in Wimpelform machte eine sehr gute Figur. Das Zaunfahnenbild rund um das große „Nordkurven Gelsenkirchen“ Banner wusste auch zu gefallen. Optisch also ein insgesamt sehr guter Auftritt, der meinen Erwartungen auf jeden Fall gerecht wurde. Akustisch war das Ganze allerdings etwas anders. hier schaffte man es nicht, einen bleibenden Eindruck bei mir zu hinterlassen. Zwar war der Gästeblock immer wieder in den eigenen Pausen zu vernehmen, doch wirklich laut, mit Ausnahme der recht kurzen Phase nach dem 1:1, wurde es so gut wie nie. Hier sei allerdings dazu gesagt, dass mir der Einfluss der sportlichen Situation bewusst ist.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Hertha BSC (A) &#8211; Rückrunde 2023/2024 (hb98.de)<br /></span></strong><br />Die Gäste aus dem Ruhrpott reisten ebenfalls mit einer großen Mannstärke an und so waren es erneut an die 15.000 Gästefans rund um das Marathontor. Die Nordkurve Gelsenkirchen bevölkerte lediglich den eigentlichen Gästeblock und nutzte somit nicht das volle Potential des weiteren Gästeanhangs auf der anderen Seite des Marathontors. Dementsprechend sah auch die Beflaggung des Zauns nur auf der Seite von UGE und Co. akzeptabel aus. Zu Beginn wurde ganz gut losgelegt und so konnte man sich in unseren Pausen Gehör verschaffen und gerade nach den Ausgleichstreffern einige Akzente setzen. Aufgrund des weiteren Spielverlaufs wurden aber keine Bäume ausgerissen und schlussendlich nach dem 5:2 abermals die Unterstützung der Mannschaft eingestellt. Ein Auftritt, der einem letzten Endes nicht wirklich im Gedächtnis bleiben wird, da gab es schon deutlich bessere Gastspiele hier bei uns. Aufgrund des Spielverlaufs aber auch irgendwie nachvollziehbar. Unterstützt wurden die Gelsenkirchener von ihren Freunden aus Enschede und Nürnberg, welche jeweils auch durch eine Zaunfahne präsent waren.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">ERC Ingolstadt:<br /></span></strong><br />War es auch bis zu dem Zeitpunkt, als ca. sechs Doppeldeckerbusse der Ultras vom FC Schalke 04, welche auf dem Weg zum Auswärtsspiel nach Berlin waren, auf den gegenüberliegenden Autohof rollten. Unser Haufen inklusive der sieben Gefährte befand sich quasi auf dem Präsentierteller. Nach ein paar prüfenden Blicken kam dann recht schnell Bewegung in die Szenerie, sodass sich ein beachtlicher Mob von insgesamt ca. 100-150 Leute auf uns zubewegte, während wir im Eiltempo versuchten, unsere Leute irgendwie aus der Tanke und den WCs zu holen, um schnellstmöglich wegzukommen, was uns abgesehen von ein paar Dellen an den Fahrzeugen durch Fußtritte auch haarscharf gelingen sollte. Es ist keine Schande, sich einzugestehen, dass man bei diesem Kräfteverhältnis definitiv und deutlich den Kürzeren gezogen hätte und das Schützen des Materials &#8211; und besonders der Zaunfahnen &#8211; hier oberste Priorität hatte. Ganz knappe Kiste. Im Nachgang stellte sich heraus, dass die Königsblauen uns wohl für Herthaner hielten, was aber letztlich auch keinen Unterschied macht.</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="501" src="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/06_DatIsSchalke-scaled.jpg" alt="" title="06_DatIsSchalke" srcset="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/06_DatIsSchalke-scaled.jpg 2560w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/06_DatIsSchalke-1280x251.jpg 1280w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/06_DatIsSchalke-980x192.jpg 980w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/06_DatIsSchalke-480x94.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-9830" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Weiter geht es mit unserer kleinen Reihe zum Thema “Schalke-Sammlungen”. Theo sammelt seit fast 50 Jahren alle möglichen Erinnerungsstücke rund um die Finalspiele unseres Vereins. Dabei haben es einige geschichtsträchtige Gegenstände in die Vitrine in seinem Wohnzimmer geschafft. Viel Spaß beim Lesen.<br /></em><br /><strong>Schalker-Memorabilia Sammlung<br /></strong><br /><strong>Wer bist du, wie lange fährst du schon auf Schalke?</strong></p>
<p><strong>Theo:</strong> Mein Name ist Theo, ich fahre seit 1977 nach Gelsenkirchen, habe dementsprechend schon viel gesehen und arbeite nun seit einem Jahr ehrenamtlich als Volontär für den Verein. Ansonsten findet man mich auf meinem Dauerkartenplatz in der Nordkurve.</p>
<p><strong>Was sammelst du denn genau?<br /></strong><br /><strong>Theo:</strong> Angefangen habe ich 1977 mit Eintrittskarten und Schalker Kreiseln. Dann ging es weiter, dass ich alles rund um das Endspiel 1958 gesammelt habe. Für dieses Spiel bin ich mal auf eine originale Kicker-Ausgabe vom Endspiel für kleines Geld gestoßen und habe dann eben so’n bisschen Blut geleckt. Seitdem sammle ich alles, was etwas mit der Historie unseres<br />Vereins zu tun hat.</p>
<p><strong>Nach welchen Kriterien wählst du deine Gegenstände </strong><strong>aus?<br /></strong><br /><strong>Theo:</strong> Eigentlich alles rund um die Endspiele. Besonders ab den 30er-Jahren bis 1958. Ein paar neuere Dinge habe ich auch. Der älteste Gegenstand ist eine Zeitung von 1934 “Die Glocke”. Das war eine Wehrmacht-Zeitung und der kleine Artikel über die Meisterschaft ist dementsprechend politisch instrumentalisiert. Andererseits habe ich aber auch in einem Jubiläumskreisel ein Foto von Urban gefunden, welches während der olympischen Spiele 1936 entstanden ist. Dort ist er zusammen mit Jessie Owens (mehrfacher Olympiasieger, unter anderem 100 Meter Sprint) zu sehen. Die Proteste der schwarzen Sprinter haben sicherlich alle vor Augen. Und dass sich einer der Schalker Starspieler zusammen mit ihm ablichten ließ, war in der Zeit leider noch bemerkenswert. Ich weiß nicht, ob das zusammenhängt, aber Urban war letztendlich einer der wenigen Schalker Nationalspieler, der permanent in den Kampfeinsatz musste. </p>
<p>Von 1958 habe ich relativ viel, mittlerweile mehrere Kreisel-Ausgaben und andere Zeitungen, eine Eintrittskarte und eine Sonderpostkarte. Es war damals üblich, dass man zu den Endspielen Sonderpostkarten gedruckt hat. </p>
<p>Mein Lieblingsstück ist aber eine Postkarte vom Endspiel 1938. Da hat Schalke gegen Hannover in Berlin gespielt, als klarer Favorit. Dort habe ich eine beschriebene Postkarte von einem Schalke-Fan, der vor Ort war und nach Hause geschrieben hat. Man liest aus dem Text einerseits seine Enttäuschung über das 3:3 und andererseits die Hoffnung, dass man sie beim Wiederholungsspiel „schon weghauen wird“. Das finde ich deswegen so interessant, da das fast 90 Jahre her ist und der gute Mann quasi genauso tickt wie wir heute.</p>
<p><strong>Wo bekommst du diese Sachen her?<br /></strong><br /><strong>Theo:</strong> Die meisten tatsächlich über Ebay. Über Flohmärkte wird es immer seltener. Es gibt eine relativ große Community, in der alle auf der Suche sind, daher wird es immer schwieriger. Man muss Glück haben. Als ich beispielsweise die 58er Kicker Ausgabe erstanden habe, habe ich danach jede Menge Nachrichten von Sammlern bekommen, die mir die Ausgabe für viel Geld wieder abkaufen wollten. Ich habe 14 Euro gezahlt, geboten wurden mir am Ende bis zu 250 Euro. Aber das würde ich für kein Geld der Welt abgeben.</p>
<p>Ein weiteres Highlight ist eine Sondermedaille zum 50. Jubiläum. Zu diesem „Geburtstag“ hatte Schalke eine Medaille aus Kohle pressen lassen. Diese habe ich zusammen mit einem Sonderkreisel und einem Buch erstanden. Dort habe ich richtig Glück gehabt. Das Paket war für einen Preis angeboten worden, den ich nicht bereit war zu zahlen. Das sahen andere Sammler anscheinend ähnlich und der Anbieter hat die Gegenstände nicht verkauft bekommen. Das war ein Sammler, der Erinnerungsstücke von zwei verschiedenen Vereinen gesammelt hat. Der wurde von seiner Frau auf den Pott gesetzt, dass er sich von einer der beiden Sammlungen trennen sollte. Mit dem kam ich dann in Kontakt und er hatte in der Folge so einen Narren an mir gefressen, dass ich verschiedene Dinge für kleines Geld bekommen habe.</p>
<p><strong>Stellst du deine Sammlung irgendwie zu Hause aus?</strong></p>
<p><strong>Theo:</strong> Ich habe einen Wohnzimmerschrank, da sind die ganzen Sachen ausgestellt. Unter anderem auch eine alte Grubenlampe, die immer angezündet wird, wenn Schalke auswärts spielt und ich nicht zum Spiel kann.</p>
<p><strong>Hast du auch etwas aus der neueren Zeit, beispielsweise vom UEFA-Cup-Sieg?<br /></strong><br /><strong>Theo:</strong> Ich habe zu meinem Ruhestand von meinen damaligen Kollegen eine Siegermedaille bekommen. Das ist allerdings kein Original der Spieler. Der Verein bekommt von der UEFA 35 Stück für die Mannschaft, kann im Nachhinein aber noch Summe x bei der UEFA pressen lassen. Aus diesem Pott habe ich eine bekommen. Ein unglaubliches Geschenk natürlich.</p>
<p>Ansonsten habe ich hier und da noch Zeitungsartikel und Eintrittskarten von den ersten Aufstiegen aus den Achtziger- und Neunziger-Jahren. Aus der Saison mit dem UEFA-Cup-Sieg habe ich natürlich noch jede Menge Erinnerungsstücke von den ganzen Fahrten, von denen ich alle mitgemacht habe.</p>
<p>Aber es müssen auch gar nicht diese ganz krassen Dinge sein, die mir am Herzen liegen. Von meinem absoluten Lieblingsspieler (bis heute), Klaus Täuber, habe ich eine Autogrammkarte. Diese ist nicht viel wert, schwer zu bekommen war sie auch nicht, aber persönlich bedeutet sie mir viel. Da waren meine Autogrammkarten von Berni Klodt schon etwas schwieriger zu bekommen.</p>
<p><strong>Was fehlt dir denn noch in deiner Sammlung? <br /></strong><br /><strong>Theo:</strong> Also klar, einen Meisterring hätte ich natürlich gerne (lacht). Als ich den Torwart von 58, Orzessek, zufällig im Urlaub kennengelernt habe, hatte ich zumindest kurz ein kleines bisschen das Gefühl, nah dran zu sein. (lacht).</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="501" src="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/14_Gemischte_Tuete-scaled.jpg" alt="" title="14_Gemischte_Tuete" srcset="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/14_Gemischte_Tuete-scaled.jpg 2560w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/14_Gemischte_Tuete-1280x251.jpg 1280w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/14_Gemischte_Tuete-980x192.jpg 980w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/14_Gemischte_Tuete-480x94.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-9831" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Erfurt:</strong></span> Die Erfordia Ultras kritisieren auf ihrer Homepage in einer Stellungnahme den mutmaßlichen Einsatz verdeckter Ermittler durch die Polizei im Umfeld des Thüringenderbys zwischen FC Rot-Weiß Erfurt und FC Carl Zeiss Jena. Anlass ist der bekannt gewordene Kauf von Fanutensilien in den Fanshops beider Vereine durch Polizeibeamte. Die Gruppe vermutet, dass sich Ermittler mithilfe dieser Kleidung unerkannt Zugang zu den Kurven verschaffen wollen, um Fans zu überwachen und Informationen zu sammeln. Die ohnehin schon starke Überwachung an Spieltagen, wie zum Beispiel massive Polizeipräsenz, Kameraüberwachung und den Einsatz szenekundiger Beamter, wird stark kritisiert. Die Vermutung auf verdeckte Ermittlungen ist als weiterer Eingriff in die Fankultur zu werten. In ihrer Erklärung stellen sie kritische Fragen zum Vorgehen der Polizei, etwa ob Vereine über solche Maßnahmen informiert werden und welche Straftaten den Einsatz rechtfertigen sollen. Abschließend fordern die Erfordia Ultras erhöhte Wachsamkeit in den Kurven, appellieren an den Verzicht auf Handyaufnahmen und warnen vor Spitzeln und Beobachtern. Sie betonen ihre Ablehnung gegenüber polizeilicher Überwachung und rufen zur Solidarität unter den Fans auf. </p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Wien:</strong></span> In Wien fand das 344. Wiener Derby erstmals ohne Gästefans statt. Nach einigen Vorkommnissen beim vorherigen Derby hatten beide Vereine beschlossen, vier Derbys ohne Auswärtsfans auszutragen. Die Anhänger von Austria Wien protestierten mit umgedrehten Zaunfahnen und einem Spruchband worauf „Heut‘ ist kein echtes Derby:“ stand und mit „Rivalität“, „Pyrotechnik“, „kreativem Kampf“, „aufgeheizter Stimmung” und „Gegnern auf den Rängen“ auf weiteren Spruchbändern ergänzt wurde. </p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Köln:</strong></span> <br />Vor dem rheinischen Derby zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf kam es zu erheblichen Problemen zwischen Polizei und dem anreisenden Gästehaufen. Rund 500 Düsseldorfer wurden von der Polizei gestoppt, eingekesselt und im gleichen Zug auch ihre Personalien überprüft. Der geplante Corteo der Gäste zum Stadion wurde von der Staatsmacht im Anschluss untersagt. Die „Fanhilfe Fortuna“ kritisierte die Maßnahme als unverhältnismäßig und beklagte die mangelnde Versorgung der Fans. Letztlich mussten die Fortuna-Anhänger die Heimreise antreten und verpassten das Spiel.</p></div>
			</div>
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		<title>Ausgabe 11: Karlsruhe</title>
		<link>https://ultras-ge.de/ausgabe-11-karlsruhe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hartung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2025 12:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Blauer Brief]]></category>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_33 et_pb_bg_layout_light" href="#spielrueckblicke">1. Spielrückblicke</a>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_34 et_pb_bg_layout_light" href="#unterfreunden">2. Unter Freunden</a>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_35 et_pb_bg_layout_light" href="#datisschalke">3. Dat is Schalke</a>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_36 et_pb_bg_layout_light" href="#tuete">4. Gemischte Tüte</a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-weight: 400;">Glück auf Schalker,</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">nach fünf Spielen ohne Niederlage missglückten direkt zwei Partien in Folge. Das 2:5 daheim gegen den 1.FC Magdeburg war in Summe sicherlich zu hoch und die Niederlage in der Domstadt am vergangenen Sonntag vermeidbar gewesen. Der Wille war zumindest erkennbar, daher gilt es nun gemeinsam wieder zu punkten und den Abstand auf die unteren Tabellenplätze zumindest nicht kleiner werden zu lassen. Mit dem Karlsruher SC hat man einen Gegner zu Gast, der alles andere als gut in die Rückrunde gestartet ist. Dies heißt bei uns allerdings nichts. Zu oft schon wurden sicher geglaubte Punkte liegen gelassen. Mit den Gruppen rund um ULTRA 1894 wird der Gästeblock mit einer durchaus respektablen Fanszene bevölkert. Mehr Gründe sollte es für uns also nicht bedürfen, um heute alles aus uns rauszuholen!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Während unsereins am kommenden Sonntag den Gästeblock im Böllenfallstadion bevölkern wird, zieht es die Mehrheit der wahlberechtigten Bundesbürger in die Wahllokale. Aufgrund der Regierungsauflösung steht die Bundestagswahl an. Deshalb gibt es an diesem Wochenende einen bundesweiten Aktionsspieltag der Fanszenen Deutschland. Auch wir beteiligen uns daran, so dass in der Arena heute Flyer verteilt werden, auf denen Forderungen an die künftige Bundesregierung gestellt werden. Bei den Punkten handelt es sich um Themen, die uns als Fans direkt betreffen. Lest euch daher den Flyer gut durch und macht euch die Mühe, die Wahlprogramme der Parteien mit diesen zu vergleichen. Wie bei der Mitgliederversammlung vom S04 e.V. solltet ihr auch am nächsten Wochenende von eurem Recht auf Mitbestimmung Gebrauch machen und wählen gehen beziehungsweise die Briefwahl zeitnah beantragen. Selbst wenn ihr eure Stimme irgendeiner Kleinstpartei gebt, ist es eine Stimme gegen eine Law-and-Order Partei!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In dieser Ausgabe gibt es seit langem mal wieder ein kleines Gimmick. Die Einweihung der Gedenkfahne für alle verstorbenen Schalker ist in der königsblauen Fanszene mehr als gut angekommen, so dass ihr auf den kommenden Seiten einen Aufkleber der Aktion finden werdet.</span></p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="501" src="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-scaled.jpg" alt="" title="01_Spielrückblicke" srcset="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-scaled.jpg 2560w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-1280x251.jpg 1280w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-980x192.jpg 980w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-480x94.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-9630" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_49  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>FC Schalke 04 e.V. &#8211; <b>1. FC Magdeburg Spielbetriebs GmbH 2:5 (0:2)</b></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Vor dem Spiel</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auf der einen Seite konnte der S04 mit sechs ungeschlagenen Spielen in Folge aufwarten, auf der anderen kam mit dem 1. FC Magdeburg die mit Abstand beste Auswärtsmannschaft der Liga in die Arena. Sportlich wartete an diesem Samstagabend also ein Schwergewicht auf unsere Elf. Unabhängig davon hat ein Flutlicht Kick gegen den Ostclub potentiell aber sowieso mehr zu bieten, als lediglich das Geschehen auf dem grünen Rasen. An Motivation und Vorfreude mangelte es dementsprechend niemandem.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für das Intro wurde die Nordkurve mit ordentlich Rauch und Fackeln bestückt. Das Ganze sah am Ende wirklich gut und gleichmäßig aus und sorgte für einen ordentlichen Push zum Start ins Spiel. Abzüge in der B-Note gibt es für den blauen Rauch, der unter der weißen Nebelwand nicht wirklich zur Geltung kam. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Phase nach Anpfiff kann man auch direkt als unsere stärkste der Partie bezeichnen. „Schalke ist die Macht“ und „Eine Stadt erstrahlt in blau…“ schepperten richtig schön durchs Rund. Anschließend wurde es leider kontinuierlich schwächer. Nach dem ersten Gegentreffer, Mitte der ersten Halbzeit, konnten wir uns nochmal halbwegs aufraffen. Das zweite Magdeburger Tor sorgte dann aber für einen endgültigen Einbruch. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Erwähnenswert ist noch ein kleiner Gruß an einige Leute aus unseren Reihen, die das Spiel vor den Toren verbringen mussten. Damit die Jungs wissen, dass an sie gedacht wird, wurde in Minute 13:12 die bekannte „Wir werden Siegen“ Fahne mit zwei Fackeln ausgepackt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im zweiten Durchgang kam streckenweise eine Art „Jetzt erst Recht“ Stimmung auf, welche nochmal in ein zwei lauteren Momenten mündete. Fairerweise muss man der Mannschaft attestieren, nie wirklich aufgegeben zu haben. Gleichzeitig aber auch einsehen, dass der Tabellenzweite diesmal eine Nummer zu groß war. Das 0:3 in der 56. Minute besiegelte diesen Eindruck letztendlich. Da unsere Jungs weiterhin bemüht waren Schadensbegrenzung zu betreiben, brach auch die Unterstützung der Nordkurve nicht vollends ein. Ehrlicherweise waren die letzten Minuten des Spiels unsererseits aber eher als krampfhaftes „über die Zeit retten“ zu bezeichnen. Die Mannschaft wurde trotz des 2:5 Endstands ohne Vorwürfe verabschiedet und für das Spiel gegen das Pack aus Köln motiviert.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Ende bleibt ein eher schwacher Auftritt, in dem unsere Kurve deutlich zu oft unter ihren Möglichkeiten geblieben ist, im Gedächtnis. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Gegner</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Magdeburger machten den Gästeblock wieder komplett voll. Fürs Auge gabs dabei wie immer wenig. Abgesehen von den bekannten Zaunfahnen hatte der Block U nichts im Gepäck. Im Vergleich zum Vorjahr kam trotz Anzahl und Spielverlauf weniger bei uns an. Den „Fußballclub Magdeburg“ Schlachtruf kann man jedoch weiterhin positiv hervorheben. Das Ding gehört mit Sicherheit zu den absoluten Evergreens im deutschen Fußball. Ein paar anhaltend lautere Momente konnte der Ostclub Anhang aber erst nach den Toren in der zweiten Spielhälfte kreieren. Sicherlich einer der besten Auftritte im Gästeblock der Arena in dieser Saison. Dennoch muss man hier von einem Rückschritt im Vergleich zur Vorsaison sprechen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unterstützt wurden die Gäste von Ultras und Hools des polnischen Zweitligisten Hutnik Kraków. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Freunde</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Beim Spiel unterstützen uns zahlreiche Brüder aus Nürnberg und Enschede. Vielen Dank! </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><b>1.FC Köln GmbH &amp; Co. KGaA &#8211; FC Schalke 04 e.V.  1:0 (1:0)</b><br /></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Vor dem Spiel</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit der Bahn nach Köln ist scheiße. Wer schon mal ein Auswärtsspiel in Köln mit dem Zug besucht hat und die „nette“ halbstündige Bahnfahrt ab Messe-Deutz inklusive Ölsardinen-Feeling mit Blaulichtbegleitung erleben durfte, wird das bestätigen können. Wir entschieden uns bei diesem Auswärtsspiel in der Domstadt, den Scheiß einfach mal nicht mitzumachen. So reisten wir als aktive Fanszene geschlossen mit Autos ins nahe gelegene Kölner Einzugsgebiet und bestiegen eine fast leere S-Bahn, ohne einen einzigen Polizisten gesehen zu haben. So soll es sein. Vier Stationen hielt dieses schöne Gefühl an. In Köln-Weiden West wurden dann leider einige Bullenwannen erblickt, die vorerst unsere Endstation markierten. Immerhin wurde seitens der Ordnungshüter kein großer Staatsakt daraus gemacht. Dies kennen wir mittlerweile ja auch anders. Aus der Bahn ausgestiegen, durften wir relativ zügig aber entspannt über die Aachener Straße zum Stadion laufen. Es unbemerkt in die Stadt des Gegners geschafft zu haben, war sicherlich ein gern mitgenommener Beifang zur entspannten Anreise. Schließlich kamen wir pünktlich in Müngersdorf an und konnten uns vernünftig auf das Spiel und unser Intro vorbereiten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zum Einlauf der Mannschaften präsentierten wir eine Choreo mit blauen und weißen Fahnen und dem bekannten Nordkurve-Schriftzug an der Brüstung des Oberrangs sowie einem Schalke-Wappen und dem Nordkurven-Bub am Zaun des Unterrangs. Kleine Schönheitslücken sind nicht von der Hand zu weisen, dennoch eine schicke Aktion zum Start des Spiels in einem der beschissensten Gästeblöcke Deutschlands. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Stimmungstechnisch kamen wir gut rein und konnten uns ordentlich Gehör verschaffen. Die Anspannung des Gästeblocks war aber irgendwie greifbar, sodass das Level leider nicht gehalten werden konnte und man den königsblauen Schlachtenbummlern nur den Stempel „solide“ aufdrücken konnte. Der unnötige Gegentreffer kurz vor dem Pausentee tat sein Übriges dazu und so ging es frustriert in die Halbzeit. Während des ersten Durchgangs wurden noch zwei Spruchbänder im Oberrang gezeigt. Beide galten einigen Jungs der aktiven Fanszene, welche auch heute das Spiel aufgrund von Stadtverboten nicht im Stadion verfolgen durften. Haltet durch! </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach der Pause packten wir nochmal die Fahnen vom Intro aus und zündeten ein paar Fackeln sowie blauen Rauch, sodass der Gästeblock in den schönsten Farben der Welt erstrahlte. Wie so oft nach der Halbzeit war lautstärketechnisch wieder ordentlich der Schlendrian drin und die Nordkurve kam nicht richtig in den Tritt. Dies wurde im Laufe der zweiten Hälfte und in Schalkes Drangphase wieder besser und wir hatten einige gute Augenblicke. Vor allem die Klatscheinlage S-0-4 wurde laut und mit guter Mitmachquote des Oberrangs durchgezogen. “Asoziale Schalker” schepperte ebenfalls ordentlich durchs Rund. In Anbetracht der bevorstehenden Niederlage flachte es zum Ende hin dann etwas ab. Alles in allem war es ein runder Auftritt von unserer Seite, welcher aber bei sportlich besseren Voraussetzungen wohl noch deutlich stärker ausgesehen hätte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Gegner</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span><span style="font-weight: 400;">Die Südkurve mit ihren aktiven Gruppen hatte reichlich Besuch aus der Feindesstadt, was in Form von gelben Schals oder auch Sturmhauben ausreichend zur Schau gestellt wurde. Hatte was von einem Flickenteppich. Wenn hier mehr schwarz-gelbe als rot-weiße Hauben zu sehen sind, dann kann man dies sicherlich als absolut peinlich abstempeln. Ansonsten wirkte die Heimkurve erstaunlich passiv und hatte keine großen Augenblicke, welche jetzt wirklich hängen geblieben sind. Tifo-Einsatz und Bewegung waren in Ordnung, dennoch hat man hier ebenfalls schon deutlich bessere Auftritte gesehen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Nach dem Spiel</span></span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit einer Sonderstraßenbahn wurden wir nach Köln-Ehrenfeld kutschiert, um von dort mit der S-Bahn zurück zu den Autos zu fahren. An einem Haltepunkt kam kurze Unruhe auf, als der Haufen der Heimseite aus dem Zug erblickt wurde, der auf dem Weg zurück zu den eigenen Räumlichkeiten war. Hatte Team Green natürlich auf dem Schirm und war in ausreichender Anzahl vor Ort. Somit passierte im Endeffekt nichts und wir erreichten schnell die Karren und zeitnah die heimischen Gefilde.</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Freunde</span></span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zu Gast waren einige Brüder aus Skopje. Vielen Dank für eure Unterstützung!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
			</div><div id="unterfreunden" class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_34">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Nordkurve Nürnberg<br /></strong><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Lange Zeit sah es so aus, als ob die Medien von einem torlosen Remis im Heimspiel gegen Darmstadt berichten müssen. Doch wieder gelang es der Mannschaft, kurz vor Ende der Partie noch ein Tor zu erzwingen. Dieses Mal war es Neuzugang Tim Drexler, der sich in der 85. Minute als Siegtorschütze feiern lassen durfte. Wieder drei ganz wichtige Punkte, die es dem FCN ermöglichten, in der Tabelle an den Darmstädter vorbei zu ziehen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vergangenen Samstag zog es die rot-schwarzen Tifosi nach Magdeburg. Mit Bomberjacke, Wollschal und Fischerhüten sollte szeneintern eine kleine Italien-Tour als Highlight gesetzt werden. Optisch gab es neben vielen im italienischen Stil gehaltenen Doppelhaltern und Fahnen auch ein Karomuster aus rot-schwarzen Folienfahnen zum Intro. Das Spruchband am Zaun „i colori che significano il mondo (zu deutsch: Die Farben, die die Welt bedeuten)“ rundete die schlichte Aktion ab. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eine große Zaunfahne mit der Aufschrift „non mi pento di questo amore (zu deutsch: Ich bereue diese Liebe nicht)“ prangte während des gesamten Spiels an der Wand hinter dem Gästeblock. Sportlich packte es der Glubb wieder einmal, alle auf die Folter zu spannen. Nach 1:0- und 3:1-Führung sah es am Ende nach einem 3:3-Remis aus, ehe Justvan in der 90+04. Minute den FCN Anhang mit dem 4:3-Siegtreffer zum Explodieren brachte. Grande!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Heute gastieren die Ulmer um 13:30 Uhr im Max-Morlock-Stadion, ehe nächsten Freitag das Gastspiel in der Hauptstadt auf dem Plan steht.</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VAK-P Enschede<br /></strong><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der FCT hat es geschafft! Durch einen 1:0-Erfolg gegen Besiktas Istanbul konnten sich unsere Freunde doch noch für die Zwischenrunde der Europa League qualifizieren. Gegner hier wird FK Bodø/Glimt aus Norwegen sein. Wegen einer großen Pyroaktion gegen Besiktas erhielt Twente jedoch mal wieder eine Strafe der UEFA. Das Heimspiel gegen die Norweger dürfen unsere Brüder nicht aus dem VAK-P verfolgen. Ein erneuter Schlag für alle Tukker. Neben der Pyroaktion zeigten Ultras 91 zu Beginn der Partie eine große Blockfahnen-Choreo, auf der die Zauberkünstler Houdini und Hans Klok die nächste Runde für Twente aus dem Hut zauberten. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die beiden Auswärtsspiele seit der letzten Ausgabe gingen beide unentschieden aus. Gegen die Go Ahead Eagles trennte man sich 2:2. In Heerenveen war das Endergebnis 3:3. Auch in Heerenveen hatten die Tukker eine Aktion im Gepäck. Mittels roten Schwenkern hinter einem Obelix, der auch eine rote Fahne schwenkte, erzeugte man ein gelungenes Bild. Als nächstes steht für die Roten das eben erwähnte Heimspiel im Europapokal an. Vor dem erneuten Auswärtsspiel in Skandinavien ist RKC Waalwijk zu Gast und zum Ende der beiden englischen Wochen dann NEC Nijmegen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><strong>Komiti Skopje<br /></strong><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Winterpause ist endlich vorbei. Am heutigen Sonntag erwacht der mazedonische Fußball aus dem langen Winterschlaf. Vardar Skopje startet dabei mit einem Heimspiel gegen Shkendija Tetovo ins neue Pflichtspieljahr. Nächste Woche geht es zum Auswärtsspiel an den Ohridsee zum FC Struga. Direkt zu Beginn also zwei schwierige Aufgaben im Abstiegskampf, ehe es dann im Pokal-Viertelfinale ein Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenführer Sileks Kratovo gibt. Sportlich macht sich die Fanszene rund um Komiti Skopje viele Hoffnungen auf den Klassenerhalt, insbesondere durch den neuen Besitzer und damit vorhandene finanzielle Mittel. So positiv der Blick in die Zukunft ist, schwelt parallel jedoch ein Konflikt mit dem eingesetzten Präsidenten des neuen ungarischen Besitzers. Das ist dann die Schattenseite dieser Vereinsverhältnisse. Der Einfluss von Komiti darauf ist begrenzt und die aktuellen Themen, Diskussionen und Umstände dafür sehr kräftezehrend. Hoffentlich mit einem guten sportlichen Ausgang zum Sommer hin…</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><strong>Curva Sud Siberiano<br /></strong><span style="text-decoration: underline;">B<span style="font-weight: 400;">rescia Calcio &#8211; US Salernitana 0:0 (0:0)</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Freitag vor dem Spiel in der Domstadt ging es mit einer kleinen Gruppe aus Deutschland gen Brescia. Dort kämpfte die Salernitana im „Stadio Mario Rigamonti“ um wichtige Punkte im Abstiegskampf der Serie B. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gelandet in Bergamo, wurde sich fix mit Bier eingedeckt, bevor die letzten circa 50 Minuten mit dem Zug nach Brescia zurückgelegt werden sollten. Leider hat man hier die Aufteilung des Bahnhofes in Bergamo nicht bedacht und so wurde trotz eines olympiareifen 800 Meter Sprints der Zug nach Brescia verpasst. Die Zeit konnte aber dank des Vorrats und kleinen Spielchen gut überbrückt werden. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit einer Stunde Verspätung angekommen, kehrten wir bei mildem Wetter inmitten der schönen Altstadt von Brescia ein und trafen auf den Letzten der Reisegruppe. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Da nicht nur unsere Brüder und Schwestern aus Nürnberg, sondern auch die Granata eine Freundschaft mit Brescia pflegen, brauchten wir uns über die weitere Anreise keine großen Gedanken machen. Uns erwarteten schon in der Metro zum Stadion die ersten bekannten Gesichter und eine lockere Atmosphäre.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Als dann alle Gruppen der Curva Siberiano angekommen waren, ging es gesammelt vom Gästeparkplatz in Richtung Heimkurve. Kurz bevor wir diese erreichten, erblickten wir am Ende der Straße die Ultras von Brescia. Diese sammelten sich ebenfalls und beide Gruppen gingen klatschend aufeinander zu. Irgendwann blieben beide Mobs stehen und besangen untermalt von Fackeln ihr Gegenüber. Für uns eine völlig neue und eindrucksvolle Erfahrung. Die Zeit wurde dann mit Pizza und Bier gemeinsam verbracht, bevor es zum Anstoß wieder zurück zur Gästekurve und in den Block ging. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Leider haben in der vergangenen Woche einige unserer Brüder Post von der Polizei bekommen und ein Stadionverbot wurde darin angekündigt. Zu Länge und Startpunkt lässt sich noch nicht sagen, wird aber wahrscheinlich von Person zu Person unterschiedlich sein. Als Grund werden die Ausschreitungen rund um das Heimspiel gegen Florenz aus dem letzten April genannt. So oder so ein bitterer Moment mit unseren Brüdern diesen Weg zum Gästeblock zu gehen, ohne zu wissen, ob es für manche für lange Zeit das letzte Mal sein wird.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Beide Kurven bestehen dabei aus einer Stahlrohrkonstruktion vor der eigentlichen alten Tribüne. Sicherlich nicht nur für uns ein kurioser Hingucker. Mein erster Gedanke war, dass man in diesem weitläufigen Rund niemals besonders laut werden könnte. Jedoch wurden wir direkt zu Beginn des Spiels vom Gegenteil überzeugt, als die Kurve von Brescia die ersten Gesänge zum Besten gab. Allerdings muss ich auch erwähnen, dass es in der Folge des Spiels nur selten wieder so laut wurde.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nachdem die Salernitana am letzten Spieltag zu Hause gegen Cremonese überraschend wichtige drei Punkte eingefahren hatte, war erstmals wieder der Sprung auf die Nicht-Abstiegsplätze möglich. Spielerisch konnte man jedoch nicht am letzten Spiel anknüpfen und so dümpelte das Spielgeschehen vor sich hin. Beide Mannschaften setzten wenig Akzente und ich habe wirklich nur selten ein (spielerisch) derart schlechtes Match gesehen. Das einzige Tor des Spiels wurde nach Überprüfung vom VAR wieder zurückgenommen und so endete das Spiel mit 0:0. Die circa 700 Gäste aus Salerno konnten aber wie gewohnt mit einer guten Stimmung und dem melodisch bekannten Liedgut während des Spiels überzeugen. Für mich auffällig, dass bei diesem Auswärtsspiel auf andere Lieder gesetzt wurde, als noch drei Wochen zuvor beim Heimspiel. Verzichtet wird auch weiterhin auf den Einsatz von Tifomaterial und Zaunfahne, aus Protest gegen die aktuelle Vereinspolitik. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach dem Spiel ging es mit einer Abordnung von Centro Storico (die ebenfalls über Nacht vor Ort blieben) und mit ein paar Bresciani noch ins nahegelegene Bierhaus, wo die letzten Stunden des Abends gemeinsam bei Bier und gutem Essen genossen wurden. Hier wurde die letzte gemeinsame Zeit verbracht und für einen runden Abschluss des Ausflugs gesorgt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch wenn das Spiel nicht überzeugen konnte, ist es immer wieder schön, mit den Fratelli aus Salerno Zeit zu verbringen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Schalke e Salerno! </span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><i><span style="font-weight: 400;">Heute startet eine kleine neue Serie im Blauen Brief. Sammeln ist gerade unter Fußballfans eine beliebte Angelegenheit, als Kind noch Paninibilder, später Autogrammkarten und irgendwann Trikots und Eintrittskarten. Alles, was mit dem eigenen Verein zu tun hat, wird heilig gesprochen und sorgfältig aufbewahrt. Grund genug also, bei ein paar besonderen Experten dieser Zunft nachzufragen und ihre Sammlungen zu dokumentieren.</span></i></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;"></span></i></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;"></span></i></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Schalsammlung</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Starten möchten wir diese Reihe mit dem wohl wichtigsten Utensil eines jeden Fußballfans, dem Schal. Unser erster Interviewpartner ist J.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">J. geht seit Anfang der neunziger Jahre ins Stadion und besucht seit 2000 fast jedes Spiel der Königsblauen. Seine Sammelleidenschaft sollte aber erst sieben Jahre später vollends beginnen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Wann und wie wurde es zur Sammelleidenschaft?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Grundsätzlich habe ich, seitdem ich denken kann, ein riesiges Faible fürs Sammeln und bin selbst heute noch ziemlich anfällig für neue Dinge, die es zu sammeln gilt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zu Schals habe ich aber schon immer einen besonderen Bezug. Als Jugendlicher habe ich noch jeden Schal gesammelt, egal wie er aussah, hauptsache Schalke. Da wanderte selbst der „5 DM Fire-Schalke Schal“ gerne in die Sammlung. Ich glaube, er war einer der allerersten Schals, die die fliegenden Händler damals vor dem Stadion verkauft haben. Dadurch ist er heute irgendwie eine Rarität. Danach wurde ich etwas ruhiger und war froh mit dem, was ich hatte. Irgendwann kamen dann auch die ersten Gruppen- und Nordkurvenschals hinzu und diese hatten und haben &#8211; völlig zu Recht &#8211; einen sehr hohen Stellenwert.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In den Jahren rund um 2007 wurden dann auch bei uns in der Fanszene so allmählich originale „Oldschool Schals“ in, und ich habe begonnen, bei Ebay nach den Dingern Ausschau zu halten. So kam eins zum anderen und ich kann bis heute nicht aufhören, welche zu kaufen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Wie ist die aktuelle Anzahl deiner Sammlungen?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das ist schwer zu beantworten. Hier geht es ja in erster Linie um alte Schalke-Schals. Zu meiner Sammlung gehören noch sehr viele Fanszene-Schals von Schalke, aber auch von Nürnberg, Salerno und anderen mir nahestehenden Szenen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Insgesamt habe ich 120 Schals in meiner Sammlung. An alten Schalke-Schals rund um die Neunziger beläuft sich die Menge auf 27. Das mag jetzt an der Fülle von Schals gar nicht so viel klingen, aber ich sammle nicht jeden. Siehe nächste Frage.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dennoch gibt es sicherlich noch weitaus größere Sammlungen als meine hier auf Schalke.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Nach welchen Regeln und Kriterien sammelst du?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Grundsätzlich alles vor 1990 und nur selten älter als 1998. Innerhalb dieses Zeitraums gibt es ehrlich gesagt auch gar nicht mal so viel. Außen vor lasse ich in der Regel diese klassischen Wollschals und Balkenschals, sondern fokussiere mich auf Oldschool-, Seiden- und Stoffschals. Dazu noch Schals, die in der Geschichte von Schalke eine besondere Bedeutung hatten. So habe ich beispielsweise einen Balkenschal von Abseits-GE-Wear. Der wurde sicherlich hundert-, wenn nicht tausendfach produziert. Jedoch hatten diesen Schal damals die ersten Generationen Ultras auf Schalke immer dabei. Somit ist er auch etwas Besonderes.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Besitzt du auch andere Schals außer von Schalke?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich sammle auch Schals von befreundeten Szenen, hier ist vor allem Salerno zu nennen. In der Sammlung sind eigentlich mit die besondersten Stücke überhaupt zu finden. Legendäre Schals aus den Achtzigern der Granata South Force oder anderer Gruppen. Die Dinger sind teilweise über 40 Jahre alt und fallen fast auseinander. Aber auch Schals, die zu keiner Gruppe gehören, sind dabei, und wirklich unfassbar schöne Teile.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Wie kommst du an die Schals?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Naja, die klassischen Wege: Kontakte oder Ebay. Aber es wird immer schwieriger, da mittlerweile Preise jenseits der 50 Euro normal sind und andererseits auch immer mehr Fälschungen beziehungsweise Repliken auf dem Markt sind. Besonders die gedruckten Oldschool Schals lassen sich einfach nachbauen und es sind aktuell mindestens drei Serien auf dem Markt, die bei Ebay verkauft werden. Wenn man sich auskennt, lassen sich die Dinger gut erkennen, aber für normale (jüngere) Betrachter wahrscheinlich nicht. Die Alarmglocken sollten aber spätestens schrillen, wenn die Schals unter 40 Euro als Sofortkauf angeboten werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Händler wissen aber auch, womit sich Geld verdienen lässt. Somit werden inzwischen auch „Schalke Amateure“ oder „Schalke Wuppertal Freundschaftsschals“ angeboten. Die sind als Wollschals erstmal nicht auffällig und der geneigte Sammler ist im ersten Moment interessiert, mich eingeschlossen. Da muss man schon einmal mehr hinschauen, um zu erkennen, dass der Schal vermutlich nicht sehr alt ist.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Hast du einen Lieblingsschal oder einen besonders wertvollen Schal in deiner Sammlung?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie gesagt, die Preise, die da teilweise aufgerufen werden, sind wirklich krank und ich werde da ebenfalls einige dabei haben, die sehr sehr hoch gehandelt werden. Meine Liebsten sind mir aber die aus der Reihe der ersten Seidenschals überhaupt. Auch die dünnen Baumwollschals (so wie ein dünnes Bettlaken) sind einfach großartig, allein weil man ihnen das Alter direkt ansieht. Allerdings eignen sich diese nicht so sehr fürs Stadion.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Welcher Schal fehlt dir in deiner Sammlung?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es gibt noch einen Schalke-Nürnberg Oldschool Schal (Achtung, wird aktuell auch, soweit ich das beurteilen kann, nachgemacht angeboten), dieser taucht immer mal wieder irgendwo auf, wird aber für absurde Summen verkauft. Diesen hätte ich schon noch ganz gerne. Des Weiteren fehlt mir (mindestens) ein Seidenschal aus Anfang der 90er, mit einem gelben Lorbeerkranz (aber ohne der „Gott mit uns“ Scheiße drauf). Auch dieser ging für um die 100 Euro weg. Das bin ich nicht bereit zu zahlen und unterscheidet mich dann doch wohl von den ganz verrückten Sammlern.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Vielen Dank für das Interview.</b></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><b>Hannover: </b></span><span style="font-weight: 400;"></span><span style="font-weight: 400;">Die Fanhilfe Hannover kritisiert den erneuten Teilausschluss von Gästefans beim kommenden Niedersachsenderby im März und wirft der niedersächsischen Innenministerin Daniela Behrens vor, nichts aus den Fehlern des Hinspiels gelernt zu haben. Damals hatte die Maßnahme nicht zu weniger Gewalt geführt, sondern vielmehr die Kosten für den Polizeieinsatz von 800.000 auf 1,22 Millionen Euro steigen lassen. Die Fanhilfe sieht darin ein Versagen der Behörden, die trotz offensichtlicher Ineffizienz an ihrer Strategie festhalten.</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders kritisch ist die Ankündigung einer gesetzlichen Grundlage für die Umlagen der Polizeikosten auf die Vereine, was nach dem aktuellen Urteil des Bundesverfassungsgerichts möglich wäre. Man bezeichnet dies als eine gefährliche Entwicklung für den Fußball und fordert stattdessen eine gemeinsame Lösung mit Fanprojekten und Fanbeauftragten.</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Fanhilfe Hannover sieht in dem Ausschluss der Gästefans einen Angriff auf die Fankultur. Hannover 96 habe aus Sicht der Fanhilfe bereits viel (circa 500.000 Euro) in Sicherheitsmaßnahmen investiert, um einen Fanausschluss zu verhindern. Dennoch wird das von der Politik ignoriert. Die Fanhilfe Hannover fordert, dass die betroffenen Vereine und die DFL juristisch gegen die polizeilichen Maßnahmen vorgehen, und bietet dabei Unterstützung an.</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b>Aachen:</b></span><b><span style="font-weight: 400;"> Beim Drittligaspiel zwischen dem SC Verl und Alemannia Aachen kam es zu Ausschreitungen, die laut Alemannia Aachen einen politischen Hintergrund hatten. Im Kurvenblatt der Karlsbande Ultras „Karlumne&#8220; wurde dazu eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sie sich klar gegen extremistische politische Aktivitäten im Stadion positionieren. Sie betonen, dass sie keine rechtsextreme Kleidung oder Propaganda dulden und sich aktiv gegen Personen stellen, die versuchen, den Verein für ihre Ideologien zu instrumentalisieren. Ihr Ziel sei es, den Tivoli und andere Spiele der Alemannia als einen Ort zu bewahren, an dem sich alle Fans wohlfühlen können und wo menschenverachtende oder extremistische Einstellungen keinen Platz haben.</span></b></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b>Deutschland:</b></span><span style="font-weight: 400;"> Die organisierten Fanszenen und Vereine aus dem Bereich des Nordostdeutschen Fußballverbands fordern die Abschaffung der Verbandsstrafen für den Einsatz von nicht missbräuchlich verwendeter Pyrotechnik. Sie kritisieren, dass die Strafen wirtschaftliche Probleme für Vereine verursachen, die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen und Vereinsverantwortliche durch Lizenzvereinbarungen zur Akzeptanz der Sanktionen zwingen. Zudem werde die positive Wirkung von Pyrotechnik auf die Stadionatmosphäre ignoriert, obwohl sich das Sicherheitsempfinden verbessert habe und Verletzungen ausblieben. Auch die Umlage der Strafen auf Einzelpersonen sind nicht akzeptabel. Fans und Vereine wollen gemeinsam für eine faire Behandlung der Fankultur und eine grundlegende Veränderung der Strafenpolitik eintreten.</span></p></div>
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		<title>Ausgabe 10: 1.FC Magdeburg</title>
		<link>https://ultras-ge.de/ausgabe-10-1-fc-magdeburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Neumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Feb 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BB_2425]]></category>
		<category><![CDATA[Blauer Brief]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Glück auf Schalker,</p>
<p>mit dem Sieg am vergangenen Spieltag konnten wir wichtige Punkte gegen den Abstieg in Gelsenkirchen behalten. Am heutigen 20. Spieltag steht erneut ein Heimspiel an. Mit dem 1. FC Magdeburg empfangen wir den aktuellen Tabellendritten. Mit Ambitionen auf den Aufstieg werden die Gäste alles dafür geben, als Sieger den Platz zu verlassen. Aber das unsere Mannschaft es mit Vereinen aus den oberen Tabellengefilden aufnehmen kann, hat sich schon des Öfteren bewiesen. Somit kann es für uns nur eine Marschrichtung geben: FC Schalke stürm’ nach vorne, schieß’ ein Tor!</p>
<p>Seit vergangener Woche dominiert auf Schalke vor allem ein Thema die Berichterstattung &#8211; der Start der Genossenschaft “Auf Schalke eG”. Die Diskussionen dazu scheinen genauso erwartbar wie die bekannten gespaltenen Lager rund um eine Ausgliederung. Während einige Schalker in der Genossenschaft endlich eine Alternative zur Rechtsformänderung und einen eigenen Schalker Weg für die Zukunft sehen, schielen andere weiterhin lieber auf Einzelpersonen, die in Zukunft das große Geld bringen sollen.</p>
<p>Rund um den Start der Auf Schalke eG hat Matthias Tillmann die Gründung als „wichtigstes Projekt seit dem Bau der Arena“ bezeichnet. Ob man das so hoch hängen möchte, muss jeder für sich selbst beurteilen. Fakt ist jedoch, dass der Verein nach Jahren der Kritik mit der Gründung der Genossenschaft eine Antwort darauf liefert, wie Schalke trotz der Rechtsform des e.V. an Geld gelangen soll. Und dieser Weg soll als Gemeinschaft und vor allem selbstbestimmt gegangen werden.</p>
<p>Der Verein hat im Vorfeld bereits grob skizziert, was mit dem eingesammelten Geld passieren soll. In einem ersten Schritt geht es um den weiteren und vor allem schnelleren Abbau der immensen Schulden, insbesondere wohl den Corona-Darlehen, um die enorme Zinslast pro Jahr zu reduzieren. In späteren weiteren Schritten soll dann Geld für infrastrukturelle Projekte wie beispielsweise den Bau eines Nachwuchsleistungszentrums genutzt werden, damit der Verein auch in Zukunft wettbewerbsfähig aufgestellt ist.</p>
<p>Egal wie nostalgisch man auf frühere Zeiten schaut: Fakt ist, ohne Geld funktioniert es im Profifußball nicht. Fakt ist, wir wollen auf Schalke Herr im eigenen Haus und selbstbestimmt bleiben. Fakt ist aber auch, dass die 250 Euro pro Anteil mit Sicherheit keine Investition sind, um daraus großen Profit zu generieren, sondern vielmehr eine ideelle Sache darstellen. Wer es sich leisten kann, sollte das Projekt in unseren Augen daher im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützen und einen oder auch mehrere Anteile zeichnen.</p>
<p>Wir haben bereits in einer vorherigen Ausgabe des Blauen Briefs unser Unverständnis darüber geäußert, dass die Gründung der Genossenschaft bei St. Pauli medial recht positiv bewertet und auf Schalke eher kritisiert wurde. Weder bringt uns auf Schalke eine weitere ideologische Debatte zu einer Rechtsform weiter, noch hilft uns schlechte Stimmung oder Gejammer über die aktuellen Probleme und Schwierigkeiten. Wir müssen es schaffen, den Blick positiv nach vorn zu richten, an uns selbst zu glauben und das Ruder rum zu reißen. Die große Stärke unseres Vereins war immer die unglaubliche Wucht und große Masse an positiv Bekloppten, wie man unter anderem an den Zuschauerzahlen in der vergangenen Saison erkennen konnte. Es ist natürlich durchaus legitim, wenn man dem Modell der Genossenschaft kritisch gegenübersteht und (noch) keine Anteile zeichnen möchte. Jedoch bringt es niemanden etwas (außer Futter für die Presse), wenn man das Modell durchweg zerredet und Stimmung macht. Der Verein hat diesen Weg jetzt eingeschlagen und es kann eigentlich nur im Interesse aller sein, wenn dieser Weg erfolgreich ist.</p>
<p>Neben den Zeichnungen von Einzelpersonen, haben wir uns als Ultras Gelsenkirchen dazu entschlossen, die Möglichkeit als Fanclub beziehungsweise juristische Person zu zeichnen, ebenfalls zu nutzen. Damit wollen wir unseren Teil dazu beitragen, eine Antwort auf die aktuellen finanziellen Probleme des Vereins zu liefern. Mit der Hoffnung, die Rahmenbedingungen zu schaffen, um in Zukunft ein nachhaltiges, stabiles und gesundes Fundament aufzubauen, damit auf Schalke wieder langfristig erfolgreicher Fußball gespielt werden kann.</p></div>
			</div><div id="spielrueckblicke" class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_38">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="501" src="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-scaled.jpg" alt="" title="01_Spielrückblicke" srcset="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-scaled.jpg 2560w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-1280x251.jpg 1280w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-980x192.jpg 980w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/01_Spielrueckblicke-480x94.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-9630" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>FC Schalke 04 e.V. &#8211; 1.Fussballclub Nürnberg, Verein für Leibesübungen e.V. 3:1 (3:1)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Vor dem Spiel</span></span></p>
<p>Die Vorfreude auf das Spiel gegen unsere Freunde aus Nürnberg war den meisten trotz des relativ frühen Treffpunkts ins Gesicht geschrieben. Mit Bier vom Fass und belegten Brötchen wurde sich auf die Partie vorbereitet. Auch spielerisch waren die Erwartungen hoch. Immerhin war eine Besserung der Leistungskurve zu sehen und Nürnberg konnte seit sage und schreibe 30 Jahren nicht mehr bei uns gewinnen. Wie bereits in der letzten Ausgabe beschrieben, wird zukünftig eine neue Zaunfahne den Oberrang zieren, welche an alle verstorbenen Schalker erinnern soll. Gebührend weihten wir diese vor dem Spiel in einer Schweigeminute mit Fackeln und einem Spruchband ein: „Ein letztes Glückauf – In Gedenken an alle verstorbenen Schalker &amp; Glubbfans“.</p>
<p>Auch unsere Brüder aus Nürnberg hatten erst vor kurzem mit Hetzel einen tragischen Verlust erleiden müssen. Wir überreichten vor dem Spiel auf dem Rasen eine in rot gehaltene Ausfertigung der Zaunfahne an die Nürnberger, um auch Anteil am Verlust aller Glubbfans zu nehmen.</p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Nordkurve Gelsenkirchen</span></span></p>
<p>Die prall gefüllte Nordkurve startete mit einem lauten „Du bist das was uns am Leben hält, Schalke ist das geilste auf der ganzen Welt..“ in die Partie. Mit einer Gasse und dem dazugehörigen „Stadion gehn‘“ sollte die Kurve etwas aufgelockert werden. Und siehe da, direkt stand es nach einem Standard 1:0 für Königsblau. Schalke spielte von nun an überlegen und konnte kurz darauf in der 15. Minute auf 2:0 erhöhen. </p>
<p>Doch während die meisten noch den Treffer feierten, verkürzte Nürnberg auch schon auf 2:1. Trotz der nach wie vor bestehenden Führung wirkte die Nordkurve sichtlich mitgenommen und konnte nicht an die vorher gute Lautstärke anknüpfen. Auch auf dem Platz wurden plötzlich zu viele Räume gelassen und die Nürnberger waren nun besser in der Partie.</p>
<p>Doch kurz vor der Halbzeit sorgte Sylla mit seinem zweiten Tor für Erleichterung. Die ausgebaute Führung wollte man sich in der zweiten Hälfte auf keinen Fall nehmen lassen, so dass mit „auf geht’s Schalke Kämpfen und Siegen“ der Rücken gestärkt wurde. Sowohl das Spiel als auch das Treiben auf den Rängen plätscherte von nun an etwas vor sich hin. Mit Wechselgesängen und „Steht auf, wenn ihr Schalker seid“ wurde nochmal versucht das ganze Stadion mitzunehmen. Alles in allem ein verdienter und wichtiger Sieg für Königsblau.</p>
<p>In der Anfangsphase war der Support der Nordkurve durchaus gut. Wenn man das ganze Spiel betrachtet, fehlte jedoch die Durchschlagskraft und man blieb weitestgehend hinter den eigenen Erwartungen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Gegner</span></span></p>
<p>Unsere Freunde zeigten vor dem Spiel ein Spruchband für unsere verstorbenen Mitglieder Fabian und Drüse. Den Gästeblock beflaggten die Nürnberger ansehnlich und auch der Tifo-Einsatz war gut zu betrachten. In ruhigen Phasen von uns waren die Gäste ab und an zu vernehmen, alles in allem konnten sie aber nicht an den letzten Auftritt bei uns anknüpfen.</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="text-decoration: underline;">Nach dem Spiel</span><br />Bevor die Gäste die Heimreise nach Nürnberg antraten, ließen wir noch gemeinsam bei Speis und Trank den Tag gemütlich ausklingen.</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-weight: 400;">Freunde</span></span></p>
<p>Neben unseren Freunden im Gästeblock war eine Abordnung aus Enschede zu Gast – vielen Dank für euren Besuch!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Nordkurve Nürnberg</strong></p>
<p><strong></strong><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Letzten Samstag gastierten unsere Freunde aus Nürnberg bei uns in der Arena. Der Ausgang dieses Spieles sollte jedem bekannt sein, der FC Schalke 04 gewann deutlich mit 3:1.</p>
<p>Gestern ging es im heimischen Max-Morlock-Stadion gegen die Elf aus Darmstadt weiter, ehe es nächsten Samstag zu unserem heutigen Gegner aus der ehemaligen DDR geht. In zwei Wochen empfängt der FCN zu Hause den jüngsten Aufsteiger SSV Ulm.</p>
<p><strong>VAK-P Enschede</strong></p>
<p><strong></strong><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p>Seit der letzten Ausgabe fand für unsere Freunde lediglich das letzte Auswärtsspiel im Ligamodus der Europa League in Malmö statt. Hierzu findet ihr in dieser Ausgabe einen ausführlichen Reisebericht.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Malmö FF &#8211; FC Twente Enschede 2:3 (1:1)<br /></strong></span><br />Nach dem Spiel bei Olympiakos Piräus stand mit dem Auswärtsspiel bei Malmö FF meine zweite internationale Auswärtstour in dieser Saison mit den Jungs vom FCT an.</p>
<p>Während VAKP schon längere Zeit in Malmö verweilte, war für uns Urlaub sparen angesagt und so machten wir uns erst Donnerstag früh im Auto auf den Weg. Die Fahrt verlief inklusive der Fähre ziemlich entspannt, sodass wir noch vor dem Fanmarsch das Stadion erreichten. Dieser kam mit einheitlichen roten Jacken und einigem an Pyro ordentlich daher und gemeinsam ging es dann rein in den relativ tristen Neubau.</p>
<p>Die Heimseite hatte eine kleine Choreo vorbereitet, die mit Rauch ansehnlich untermalt wurde. Der Gästeblock startete in das Spiel mit einer ordentlichen Pyroshow. Auf beiden Seiten gab es guten Support, wobei ich von der Heimseite nach vorherigen Spielbesuchen in Schweden etwas mehr erwartet hätte.</p>
<p>Dank zweier Elfmetertore und einem 3:2 Auswärtssieg kann Twente noch von der nächsten Runde träumen. Dafür braucht es einen Sieg gegen Besiktas und eine Niederlage eines vor Twente platzierten Teams. Wenn ihr diesen Text lest, ist die Entscheidung schon gefallen.</p>
<p>Wir verabschiedeten uns nach Abpfiff von unseren Freunden und machten uns ohne Blocksperre direkt auf den Heimweg, da am nächsten Tag noch ein paar Stunden Arbeit an standen, bevor es ins Freundschaftswochenende mit dem FCN gehen sollte. Etwas übermüdet waren wir vor dem Berufsverkehr schon wieder im Ruhrpott und konnten nach wenigen Stunden Schlaf alle nochmal auf der Arbeit vorstellig werden. Home-Office sei Dank.</p>
<p>Alles in allem war es zwar eine anstrengende, aber auch sehr coole Tour. Gerne in der nächsten Runde nochmal! Schalke und der FCT!</p>
<p><strong>Komiti Skopje</strong></p>
<p><strong></strong><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Die mazedonische Liga befindet sich weiter in der Winterpause. Aktuell bereitet sich der FK Vardar in der Türkei im Trainingslager auf den Rückrundenstart in zwei Wochen vor. Aktuelle Neuigkeiten gibt es daher noch nicht zu vermelden. Dies ändert sich dann voraussichtlich in der kommenden Ausgabe, wenn für unsere Brüder vom Balkan die erneute Mission Klassenerhalt startet.</p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><strong>Curva Sud Siberiano</strong></p>
<p><strong></strong><span style="text-decoration: underline;">Aktuelle Lage</span></p>
<p>Wie in der letzten Ausgabe berichtet, durften Dank eines erfolgreichen Einspruchs gegen das Gießkannen-Gästeverbot nun doch Fans am vergangenen Sonntag aus Salerno zum Auswärtsspiel nach Pisa reisen. Die Entscheidung wurde erst wenige Tage vor dem Spiel öffentlich, dennoch war der Gästesektor in der Arena Garibaldi mit 900 angereisten Gästen ausverkauft. Über das Spiel gibt es wiederum leider nicht viel Gutes zu berichten. Zwar stand Salernitana schon nach 13 Minuten nach einer Roten für Pisa mit einem Mann mehr auf dem Platz, jedoch reichte die Leistung nicht für die wichtigen drei Punkte. So musste man mit einer 1-0 Niederlage die Heimreise antreten. Aktuell belegt die Granata Platz 18 und ist damit in einer gefährlichen Zone der Tabelle. Für die nächsten Spiele heißt es daher, nochmal alles Verfügbare abzurufen und das Ruder rumzureißen. Das morgige Heimspiel bestreiten die Salernitani gegen den Tabellenvierten Cremonese aus der Lombardei.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_47">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Entwicklung der Stimmung der Nordkurve Gelsenkirchen<br /></strong></span><br />Nach längerer Zeit melden wir uns mal wieder mit „Blick in die Kurve“ zurück. Im letzten Bericht dieser Rubrik haben wir uns mit der Entwicklung unseres Tifos beschäftigt, nun blicken wir auf die Entwicklung der Stimmung der Nordkurve Gelsenkirchen.</p>
<p>Wenn man ab und zu mal in Foren oder Social Media hängen bleibt und dort diverse Beiträge der hiesigen Fanlandschaft liest, kommen einem zwangsläufig irgendwann die folgenden Sätze vors Auge: „Die scheiß Ultras mit ihrem Singsang“, „Spielunabhängiger Support“ oder „Früher im Parkstadion, da war noch richtig echte Stimmung“. Aber ist das tatsächlich so?</p>
<p>Darauf kann man wohl keine richtige Antwort geben. Stimmung ist immer auch subjektiv und das Parkstadion war einfach eine andere Zeit. Der legendäre Catweazle bestimmte den Support und die Ultrabewegung hatte noch nicht auf Schalke Einzug gehalten. Natürlich gab es die glorreichen Nächte in der Uefa-Cup Saison. Die Geburtsstunde von „Steht auf, wenn ihr Schalker seid“. Man wird sicherlich einige Beispiele finden und die Generation von damals hat sicher auch viel Nostalgie in sich, welche einen scheinbar besseren Eindruck verstärkt. Diese Zeit aber als stimmungsvoller zu bezeichnen – das ist wohl weit hergeholt. Nicht ohne Grund setzten sich die Vorgängergruppen der UGE zusammen und entschieden, dass sich etwas ändern muss. Bereits im Parkstadion wurde also am Support gearbeitet und verschiedene Dinge ausprobiert, um die Stimmung zu verbessern.</p>
<p>Mit der Gründung von Ultras Gelsenkirchen im Jahre 2002 sollte die triste Zeit endgültig ein Ende finden und eine organisierte Fankultur auf Schalke geschaffen werden. Dies war in unserer von Kutten geprägten Heimkurve gar nicht so einfach. Zu Beginn des Arenazeitalters entsprach der typische Nordkurvengänger noch dem Stereotyp „Hans Pollak“: 35 bis 50 Jahre alt, Schnäuzer, Wampe und immer nen Pappbecher Bier in der Hand. Organisierten Support in Form von großen Fahnen und Megaphon kannte man nicht, und was man nicht kennt, das mag man nicht. Die logische Konsequenz war, dass es zu regelmäßigen Konflikten zwischen unserer Gruppe und anderen Schalkern kam. Nicht selten endeten diese auch nonverbal. Da die Leute aber irgendwann merkten, dass es sich bei UGE nicht um einen Haufen pubertierender Blagen handelt, sondern wirklich etwas bewegt werden soll und sich auch gewehrt wird, nahmen die Auseinandersetzungen ab. Nur noch vereinzelt gab es etwas Stress mit fliegenden Gegenständen in unsere Richtung.</p>
<p>Als Standort wählten wir zu Beginn der Gruppengeschichte den I-Block. Hier sollte der Schulterschluss mit dem im Oberrang ansässigen Supporters-Club erfolgen. 2003 kam der Umzug in den Block N4. Wir versprachen uns mit dem Wechsel ins Herz der Kurve, mehr Impulse setzen zu können und die breitere Masse anzusprechen. Da wir dort auch heute noch stehen, erwies sich dieser Schritt als richtig.</p>
<p>Als Vorsängerpodest fungierte eine Bierkiste und unser erster Vorsänger Simon stand dort mit einem einfachen Handmegaphon. Dieser prägte dann auch jahrelang die Nordkurve als Taktgeber – die Älteren werden sich erinnern. Dies war eine Zeit, in der der koordinierte Support auf Schalke immer mehr Fuß fasste und akzeptierter wurde. Die Liedauswahl kann damals noch als recht schlicht beschrieben werden. Man beschränkte sich größtenteils auf Schlachtrufe und alteingesessene Kurvenlieder. Die hohe Anzahl an Auswärtsfahrern bescherte uns auch damals schon öfter laute Auftritte, auch wenn die Kreativität noch zu wünschen übrig ließ. Erst im Laufe der Zeit, auch bedingt durch Besuche in Europa oder bei unseren Freunden, setzten sich melodische Lieder durch, welche die kreativen Köpfe in unserer Gruppe zu unser Eigen machten und sich als wahre Dichter erwiesen. Bis heute ist es unser Anspruch, nichts aus deutschen Fankurven zu kopieren, sondern der Nordkurve einen eigenen Stil aufzudrücken.</p>
<p>Zur Saison 2005/2006 wurde die Bierkiste im Block durch ein Vorsängerpodest vor der Nordkurve ersetzt. Hier beteiligten wir uns auch finanziell an den Kosten. 2008 wurde das Megaphon in Block N4 durch zwei Lautsprecher am Podest abgelöst. Ziel der Neuinstallation war eine bessere Koordination unseres Haufens. Jeder sollte die Einsätze und das Tempo mitbekommen. Selbstverständlich sprach man damals noch nicht von einer großen Lautsprecheranlage, unser Einflussbereich war noch viel zu klein. Der Schritt war aber sehr wichtig und immer mehr junge Leute orientierten sich zur Mitte der Kurve. Dennoch waren die Heimspiele ein grundlegendes Problem und wir mussten uns auch damals schon oft eingestehen, dass die Stimmung der Kurve unwürdig war und keine akzeptable Lautstärke zustande kam. Letztlich zog die Masse bei den Gesängen und Schlachtrufen nicht mit. Ein Umstand, mit dem wir uns als Gruppe nicht zufrieden geben wollten und den es unbedingt zu ändern galt.</p>
<p>Nach dem Auswärtsderby im Februar 2008 bekam unser damaliger Vorsänger Simon ein Stadionverbot ausgesprochen. Diese Baustelle traf uns ehrlich gesagt unerwartet und die feste Stelle musste auf einmal neu besetzt werden. Unser Mitglied Haengi sprang in die Bresche und etablierte sich auf dem Zaun. Man nutzte diese Umstellung für ein kleines Experiment. Die ersten fünf bis sechs Heimspiele dienten als Testphase: Wir verzichteten auf das Megaphon. Damit wollten wir den ewigen Nörglern und Meckerern die Chance geben zu beweisen, dass die Stimmung ohne Vorsänger besser ist. Wir beteiligten uns in dieser Testphase natürlich an den angestimmten Gesängen im Block oder stimmten auch selber welche an, nur halt ohne Vorsänger. Man erhielt erfreulicherweise viel Feedback und Vorschläge, wie man es zukünftig noch besser machen könnte. Die Stimmung war in dieser Zeit wirklich ein Desaster und es waren sich alle einig, dass der Vorsänger unverzichtbar ist. Allerdings sollte er mehr als Koordinator statt als Vorsänger dienen. Das heißt, er sollte angestimmte Gesänge aus der Kurve aufgreifen und über das Megaphon weitertragen sowie selbst Lieder anstimmen und nicht mehr durchgehend durchs Megaphon singen.</p>
<p>Fortan leitete also Haengi die Koordination der Nordkurve. Aber auch hier musste sich schnell ein Ersatzmann bereit machen. Bei einem krankheitsbedingten Ausfall Haengis in Gladbach kam Kanne an das Megaphon und ging auf den Zaun. Dieser machte seine Aufgabe sehr ordentlich und so kam es, dass die beiden diesen Job von da an als Team übernahmen. Als Haengi dann zeitnah auch von einem SV betroffen war, kam es dazu, dass Dennis zu Kanne als zweiter Vorsänger stieß. Dennis hatte bereits Erfahrungen als Vorsänger beim Testspiel in Wien oder gelegentlich auf der Treppe in der Nordkurve gemacht und war die logische Wahl als Ergänzung zu Kanne. Das Team, welches jahrelang die Nordkurve als Taktgeber prägen sollte, war geboren. Eine weitere Änderung dieser Zeit war die Installation eines Trommlers auf dem Podest. Ziel war es, dass die Kurve sich noch besser am Trommler und der Geschwindigkeit der Lieder orientieren kann. Wie bekannt sein sollte, hat diese Veränderung bis heute Bestand.</p>
<p>Ein wichtiger Meilenstein, nicht nur in unserer Gruppengeschichte, sondern auch für die Entwicklung der Nordkurve Gelsenkirchen, war die Einführung des „Vorwärts Nordkurve!“-Projektes Anfang des Jahres 2011. Das Zeitalter des Nebeneinanderherlebens sollte vorbei sein. Wir wollten die Kräfte der Nordkurve bündeln und eine einheitliche Kurve schaffen. Erste Erfolge konnten mit den Besuchen unserer Amateure wie beispielsweise in Münster gemacht werden. Wir nutzten diese Besuche fernab des Bundesliga-Alltags, um neue Lieder zu testen oder mit der Kurve zu experimentieren. So hatte man gute Auftritte in Uerdingen oder beim Spiel in der GAK gegen Chemie Leipzig, welches das Potenzial unseres Haufens zeigte. Wir entwickelten uns stetig weiter. Auch in der Arena hatten wir im Laufe der Jahre klare Verbesserungen und der Stimmungskern wurde immer weiter nach oben und in die äußeren Blöcke unseres Standorts erweitert. So konnte man schnell einen großen Halbkreis von Block N3 bis N5 unser Einzugsgebiet nennen. Eine Entwicklung, von der man in den 2000er-Jahren noch geträumt hatte. Dies brachte die Einführung einer Lautsprecheranlage mit der Installation zweier weiterer Hörner in Block N3 und N5 mit sich, sodass wir auch hier die Leute besser erreichen konnten. Auch außerhalb der Stadien halfen die Jungs und Mädels von VNK gut mit und verteilten mit uns bei einem Heimspiel auf Wunsch vieler Stadiongänger Liederfibeln rund um die Arena. So konnten wir das Liedgut der Nordkurve weiter nach außen tragen.</p>
<p>Apropos Liedgut. Wie weiter oben schon erwähnt, kopieren wir keine Melodien aus deutschen Kurven. Alteingesessenes und lang etabliertes Liedgut ist da natürlich ausgenommen. Als Beispiel sei da „Von der Elbe bis zur Isar“ genannt, welches schon damals von vielen Vereinen gesungen wurde. Jedes einzelne unserer eigens geschaffenen Kurvenlieder zu erwähnen oder gar auszuwerten, würde hier den Rahmen sprengen, aber sicherlich gibt es einige Beispiele. Den „Mythos vom Schalker Markt“ kann man aufzählen, welcher auch heutzutage noch in besonderen Momenten gesungen wird. Damals bei der Entstehung im Jahre 2011 verursachte er wohl bei allen Stadiongängern Gänsehaut und wurde sehr schnell in der Kurve etabliert, was uns einen einmaligen Moment in der Hauptstadt bescherte. Die gesamte Schalker Kurve schmetterte im Pokalfinale 2011 gegen den MSV das Lied in den Berliner Nachthimmel. Aber hier gibt es auch eine negative Seite der Medaille, da der “Mythos“ in der Folgesaison vom Publikum einfach zu oft und in falschen Momenten angestimmt wurde. So drohte dieser fast, ziemlich ausgelutscht zu werden. Also mussten wir von unserer Seite gegensteuern. Natürlich gibt es auch genug Situationen, wo die Etablierung neuer Gesänge nicht geklappt hat. Man merkt oft schon beim Einsingen und Testen vor dem Spiel, ob Potenzial für die breite Masse da ist oder eben nicht. Auch gab es Lieder, welche länger gesungen, aber irgendwann wieder verworfen wurden. Als Beispiel sei „Wir sind die Jungs ganz in blau und weiß“ auf die Melodie von Mrs. Robinson genannt. Die Durchschlagskraft aus unserer Kurve war hier einfach nicht so richtig gegeben und in der Canstatter Kurve Stuttgart wurde diese Melodie ein ziemlicher Kracher. Also “überließen” wir diese damals den Stuttgartern und bewarben sogar im Blauen Brief, diesen Gesang nicht mehr anzustimmen. Als positives Beispiel der jüngeren Vergangenheit kann man sicher „Eine Stadt erstrahlt in Blau“ erwähnen. Zur Melodie von „Linkin Park &#8211; In the End“ etablierte sich dieses Lied schnell in der Nordkurve, gehört zum festen Repertoire und kommt oftmals lautstark rüber. Wenn wir von einem selbst kreierten Lied überzeugt sind und es einführen oder in der breiten Masse testen wollen, wird dies meist im Blauen Brief auf der letzten Seite abgedruckt. Also schaut dort gerne regelmäßig rein, wenn euch ein neuer Gesang in der Kurve begegnet. Nach der Erweiterung der Lautsprecheranlage im heimischen Stadion war die Installation von zwei weiteren Vorsängern und Trommlern in den Außenblöcken ein weiterer Schritt, um den Support zu verbessern. Hierzu entschied man sich, da Schalker aus diesen Bereichen in Gesprächen betonten, dass die persönliche Ansprache per Handmegaphon nochmals mehr motiviert. Rückblickend ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung für die Nordkurve Gelsenkirchen. Auch unsere Gruppe passte sich an und verteilte sich mehr zu den Außenpodesten, sodass wir mit unserer Aufstellung im Block mehr in die Breite als in die Höhe gingen. Nach Etablierung der Außenvorsänger wurde auch die Lautsprecheranlage um den Block N2 erweitert, da auch dort schon eine höhere Bereitschaft der Leute zu erkennen war, sich aktiv zu beteiligen. So konnte parallel zur Erweiterung des optischen Supports in Form von Fahnen auch die Stimmung der Nordkurve gesteigert werden und wir hatten einen ganz anderen Status geschaffen, als noch in den ersten zehn bis 15 Jahren Ultras Gelsenkirchen.</p>
<p>Bekanntermaßen hing Kanne nach der Coronapause das Megaphon nach mehr als zehn Jahren an den Nagel. Wir nutzten die Umstellung für Anpassungen auf dem Podest. Dennis blieb als Hauptvorsänger auf dem großen Podest in N4 und unsere anderen Jungs am Megaphon rotieren von Spiel zu Spiel zwischen Mittel-und Außenpodest. Auch auswärts verteilen sich unsere Vorsänger und Trommler oft weiter in die Blöcke oder in verschiedene Ränge, sodass die breitere Masse von den Ansagen der Jungs profitieren kann. Dies zeigt einen klaren Aufwärtstrend in vielen Gastauftritten. Die Lautsprecheranlage in der heimischen Nordkurve wurde auf die komplette Gerade und den I-Block erweitert und mittlerweile können wir einen wirklich guten Trend bei der Mitmachquote verzeichnen. In vielen Heimspielen hat nahezu die gesamte Gerade bei Armeinlagen die Hände oben. Wenn man betrachtet, dass Heimspiele jahrelang unser Sorgenkind waren, ist das schon eine starke Entwicklung.</p>
<p>Die letzte Umstellung, die just in der Hinrunde dieser Saison in der Nordkurve stattgefunden hat, ist die Vergrößerung der Außenpodeste. So befindet sich jetzt auch jeweils ein Trommler auf diesen und die Kurve kann sich hier noch besser am Takt und dem Tempo orientieren.</p>
<p>Was bleibt also hängen? Die Nordkurve Gelsenkirchen hat eine gute Entwicklung im Bereich Stimmung gemacht und wird sich hoffentlich noch weiter steigern. Leider sind auch die letzten Jahre des sportlichen Verfalls nicht spurlos an unserer Fanszene vorbei gegangen und zu oft zieht einen die Leistung auf dem Rasen runter. Somit konnten wir nicht immer unser volles Potenzial abrufen und die Nordkurve hinkte so manches mal ihrem Ruf hinterher. Trotzdem ist die Geschichte unseres erreichten Standards durchaus sehr positiv zu bewerten und wir werden weiter daran arbeiten, dass die Nordkurve Gelsenkirchen lautstark und kreativ bleibt. Für Schalke.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Polizeieinsatzkosten bei Hochrisikospielen<br /></strong></span><br />Am 14. Januar hat das Bundesverfassungsgericht nach beinahe zehnjährigem Rechtsstreit geurteilt, dass die Erhebung von Gebühren für den polizeilichen Mehraufwand bei “Hochrisikospielen” der Fußball-Bundesliga mit dem Grundgesetz vereinbar ist.</p>
<p>Zugrunde lag dem Urteil eine Verfassungsbeschwerde der DFL, nachdem die Freie Hansestadt Bremen 2014 ihr Gebührengesetz dergestalt angepasst hatte, dass der Veranstalter (im Fall von Bundesliga-Spielen also die DFL) von erfahrungsgemäß gewaltgeneigten Großveranstaltungen zur Zahlung einer Gebühr verpflichtet ist und der DFL einen Gebührenbescheid in Höhe von 425.000 Euro zukommen ließ. Und eins ist klar: Das Bremer Gebührengesetz wurde auf Fußballspiele maßgeschneidert.</p>
<p>Pro Saison werden in den ersten beiden Ligen regelmäßig circa 50 Partien als Hochrisikospiele eingestuft; bei Einsatzkosten des Staatsapparates von insgesamt etwa 20 bis 30 Millionen Euro pro Saison.</p>
<p>In Zukunft bleibt abzuwarten, was den gemeinen Fußballfan erwartet, der bereits jetzt Woche für Woche einem Überaufgebot von paramilitärischen Hundertschaften und übermotivierten BFE- und USK-Lemmingen gegenübersteht. Wie viele Einsatzkräfte, Wasserwerfer, Pferde, Hunde und sonst was für einen Spieltag “benötigt” werden, entscheidet dabei einzig und allein die Polizei und zwar nicht etwa in Absprache mit der DFL oder dem Heimverein. Eine unabhängige Kontrolle findet nicht statt. Am Ende eines ereignislosen Spieltages haben Polizei und Innenminister dann gut Reden. So liest man des Öfteren Sätze wie “Die Einsatzstrategie hat sich bewährt” oder “die Polizei hat Schlimmeres verhindert”; und ohne die vierstellige Anzahl maskierter Staatsdiener werden Kriegsszenarien heraufbeschworen.</p>
<p>Einzelne Bundesländer haben bereits angekündigt, mit ähnlichen Gesetzen nachziehen zu wollen oder sich gar dafür einzusetzen, eine “bundeseinheitliche Lösung” zu finden, wie auch immer diese letzten Endes aussehen mag. Und wer zahlt am Ende die Zeche? Die DFL wohl kaum. Diese hat vielmehr bereits angekündigt, die Polizeigebühren von den spielausrichtenden Heimvereinen zurückfordern zu wollen. Und den Vereinen bleibt wohl kaum eine andere Möglichkeit, als die Kosten auf welche Art auch immer auf die Stadionbesucher abzuwälzen &#8211; etwa durch steigende Ticketpreise.</p>
<p>Das Problem daran drängt sich geradezu auf. Wer nämlich bestimmt darüber, wie viele Einsatzkosten an einem Spieltag anfallen und dem Bundesland in Rechnung gestellt werden? Die Polizeibehörden selbst. Dabei ist es vollkommen egal, ob der Heimverein das Spiel offiziell als Hochrisikospiel deklariert hat oder nicht. Im öffentlichen Raum &#8211; sprich außerhalb des Stadions &#8211; kann die Polizei eigene Maßstäbe definieren. Kommt diese also zu einer “besonderen Gefahrengeneigtheit” der Veranstaltung, darf sich der Polizeichef über ein paar Nullen mehr auf seiner Rechnung freuen. Und wer gerne viel Geld verdienen möchte, der schreibt möglichst viele fette Rechnungen. Eines Tages kommen auch neutrale Begegnungen wie Schalke gegen Karlsruhe nicht mehr ohne 1.000 zusätzliche Ordnungshüter aus.</p>
<p>Außerdem darf man sich fragen, wie es in Zukunft um sonstige Großveranstaltungen, wie zum Beispiel Volksfeste, bestellt ist. Machen diese ebenfalls wegen “erfahrungsgemäß zu erwartender Gewalthandlungen” den Einsatz von zusätzlichen Polizeikräften erforderlich? Immerhin wurden alleine im Jahr 2024 während des Oktoberfestes in München mehr als 700 Straftaten verzeichnet; mehr als ein Drittel der Gesamtzahl, der in einer Saison zur Anzeige gebrachten Straftaten im Zusammenhang mit Fußballspielen der ersten, zweiten und dritten Bundesliga zusammen!</p>
<p>Alles in allem ein mehr als bedenkliches Zeichen der Rechtsprechung vor dem Hintergrund eines durch die Polizeibehörden erschaffenen Erzfeindes auf den Tribünen dieses Landes. Es bedarf wohl einmal mehr des Zusammenhalts in der Fan-Landschaft, um zu zeigen, dass der Aggressor nicht Trikot trägt, sondern Uniform!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fingerabdruck-Zwang rechtmäßig<br /></strong></span><br />Zunächst legen wir euch in aller Kürze den Sachverhalt dar, bevor wir zu unserer Einordnung kommen:</p>
<p>Das Oberlandesgericht Bremen bestätigt die Urteile der vorherigen Instanzen in Bezug auf die unter Zwang erwirkte Entsperrung eines Smartphones bei einer Hausdurchsuchung. Ein Mann wollte den Beamten sein Telefon nicht freigeben. Daher fixierten sie ihn. Gegen die Zwangsmaßnahme setzte er sich zur Wehr, woraufhin er im Nachgang eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte nach § 113 Abs. 1 StGB erhielt. Der nun Angeklagte sah sich jedoch gerechtfertigt durch Abs. 3 desselben Paragraphen, da er die Diensthandlung für nicht rechtmäßig erachtete. Als Begründung sah er sein Recht verletzt, bei einer Maßnahme gegen sich selbst nicht mitwirken zu müssen. Das OLG Bremen erachtete die Sachlage allerdings anders. Er sei zwar nicht zum Mitwirken verpflichtet, müsse die erkennungsdienstliche Maßnahme nach § 81b Abs. 1 StPO allerdings auch unter Zwang über sich ergehen lassen.</p>
<p>So weit, so schlecht. In diesem Fall ging es um den Widerstand des Mannes gegen die Zwangsmaßnahme und nicht um die Auswertung der Daten auf seinem Handy. Sie scheint also vom Wortlaut des oben genannten Paragraphen der Strafprozessordnung “[&#8230;] dürfen Lichtbilder und Fingerabdrücke des Beschuldigten auch gegen seinen Willen aufgenommen [&#8230;] werden” gedeckt zu sein. Ob die Auswertung der Inhalte des Smartphones nun durch die Cops erfolgt ist oder nicht, wissen wir nicht. Aufgrund der Erfahrung, die wir im Kontext Fußball als aktive Fans gesammelt haben, ist jedoch damit zu rechnen. Das Entsperren des Handys via Face-ID könnte mit dem Paragraphen ähnlich gedeutet werden. Und was dann mit unseren Daten passiert, weiß keiner, außer den Cops. Generell sind private Chats und Fotos nichts, was die Bullen zu interessieren hat. Hier gefährdet ihr nicht nur eure Privatsphäre sondern auch die eurer Freunde und Familie. Im Zweifel werden die Daten gegen einen selbst verwendet. Was uns bleibt, ist also nur, sich zu schützen. Insbesondere an Spieltagen sollte man das eigene Telefon mindestens mit einem Passwort schützen. Noch besser ist es natürlich, permanent sein Telefon sicher zu machen. Das gelingt noch besser, indem man sensible Apps wie Messenger zusätzlich mit Passwörtern schützt. Falls man durch die Staatsmacht ohne Durchsuchungsbeschluss dazu gedrängt wird, sein Passwort herauszugeben, kann man sich darauf berufen, sich nicht zu erinnern. Also denkt immer daran: Cops sind weder Freund’, noch Helfer. Und: Kein Wort zur Polizei, es wird immer gegen dich verwendet.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Beerdigung von Ernst Kuzorra<br /></strong></span><br />„Ein letztes Glückauf – In Gedenken an alle verstorbenen Schalker und Glubbfans“ stand auf großen Buchstaben in der vergangenen Woche vor der Nordkurve. Vor 35 Jahren ist wohl einer der größten Schalker aller Zeiten verstorben. Natürlich in erster Linie als Spieler und nicht als Fan bekannt, aber kaum einer lebte diesen Verein bis zuletzt so wie Ernst Kuzorra. Vielleicht auch nur logisch, dass selbst die Beerdigung von ihm alles andere als „normal“ ablief.</p>
<p>Wie so oft, ist an vielen kuriosen Geschichten aus unserer Geschichte der damalige Präsident (1989 – 1993) Günter Eichberg beteiligt. Eichberg pflegte nach eigener Aussage ein inniges Verhältnis zu Ernst Kuzorra und war somit nicht nur in seiner Funktion als Präsident betroffen, als er im Bahamas Urlaub aus der Zeitung erfuhr, dass Kuzorra am Neujahrsmorgen des 01.01.1990 verstorben ist.</p>
<p>Eichberg musste sich nun beeilen, um rechtzeitig zur Trauerfeier wieder in Gelsenkirchen zu sein. Da er einen seiner geplanten Flüge aber verpasste, half all die Hetze nichts und er erschien erst drei Stunden nach der Beisetzung im Gelsenkirchener Rathaus. Rund 1.000 Menschen verabschiedeten zuvor die Schalker Vereinslegende und für die Presse war es natürlich ein gefundenes Fressen, dass ausgerechnet zu diesem Ereignis der ansonsten gerne in der Öffentlichkeit stehende Eichberg fehlte.</p>
<p>Wie so oft war es dann Charly Neumann, der einen Ausweg aus dieser misslichen Lage fand. Charly organisierte kurzerhand eine Wiederholung des Trauerzuges samt Kranzniederlegung in einem kleinen Kreis, ehe Kuzorra endgültig seine letzte Ruhe fand. Dass die Spinner von der Bild-Zeitung daraus ein “Ernst Kuzorra wurde zweimal beerdigt” machten, ist zwar nicht verwunderlich, aber trotzdem schäbig. Immer wieder musste Günter Eichberg in der Folge beschwören, dass sie sich lediglich für ein Foto um das Grab herum gestellt haben und der Sarg natürlich nicht für diese Zwecke noch einmal ausgegraben wurde. Ob diese gesamte Aktion dennoch als pietätlos bezeichnet werden kann, ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, so oder so ist unser ruhmreicher Club aber um eine Geschichte reicher.</p>
<p>Ein letztes Glückauf, in Gedenken an Ernst Kuzorra.</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="501" src="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/14_Gemischte_Tuete-scaled.jpg" alt="" title="14_Gemischte_Tuete" srcset="https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/14_Gemischte_Tuete-scaled.jpg 2560w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/14_Gemischte_Tuete-1280x251.jpg 1280w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/14_Gemischte_Tuete-980x192.jpg 980w, https://ultras-ge.de/wp-content/uploads/2023/09/14_Gemischte_Tuete-480x94.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-9831" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>München:</strong></span> Die Anhänger des TSV 1860 München erhoben schwere Vorwürfe gegen die Polizei nach dem Auswärtsspiel in Saarbrücken. In einem Video ist zu sehen, wie ein Polizist einen Löwen-Fan am Saarbrücker Hauptbahnhof die Treppe hinunter getreten hat. Der Vorfall wird nun von der Bundespolizei und der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Körperverletzung im Amt untersucht. Laut Fanberichten war die Anreise friedlich, doch am Bahnsteig sei die Staatsmacht von Anfang an aggressiv aufgetreten, insbesondere die Hundeführer. Während die Polizei die Fans zur Treppe drängte, hat ein Beamter einen Fan unvermittelt in den Rücken getreten, woraufhin dieser stürzte und verletzt liegen blieb. Der Hund des Polizisten setzte dem Fan nach. Der Polizist selbst hat sich aber mehr um seine verlorene Taschenlampe als um den Verletzten gekümmert. Ein Fanbeauftragter wurde hinzugezogen, doch die Polizei soll behauptet haben, der Fan habe nach dem Hund getreten. Fans die Vorort waren, widersprechen dieser Darstellung und kritisieren das Verhalten der Polizei als übertrieben aggressiv und nicht deeskalierend. Dies ist wiedermal ein weiteres Beispiel für Polizeigewalt gegen Fußballfans.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Frankfurt:</strong></span> An diesem Spieltag startet bis zum Saisonende in insgesamt neun deutschen Stadien der 1. und 2. Bundesliga ein Pilotprojekt, in dem die Schiedsrichter ihre Entscheidung aus der „Review Area“ via Stadiondurchsagen erklären und für alle Zuschauer verständlich machen sollen. So wird beispielsweise bei der Partie Düsseldorf gegen Ulm, in Frankfurt oder München die Spielfortsetzung weiter verlangsamt und Emotionen hinausgezögert. Ob sich die teils zweifelhaften Entscheidungen wirklich verbessern, ist nur schwer vorzustellen. Sicherlich ein Schritt in die falsche Richtung, der zeigt, dass der einzig richtige Schritt wäre, das Theater zu beenden und VAR endlich wieder abzuschaffen.</p></div>
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