Spruchbanderklärung

Posted by UGE Allgemein, Infostand, Spieltage

In Ruhe auf Schalke arbeiten zu können, ist eine Seltenheit. Dies wurde in den letzten Wochen wieder einmal in Perfektion bewiesen. Zunächst tauchten in den Medien Gerüchte auf, nach denen der zukünftige Manager Christian Heidel mit Lucien Favre einen neuen Trainer verpflichten will.

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Kaum waren diese von mehreren Seiten dementiert worden und somit wieder verschwunden, ließ es sich unser Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies nicht nehmen, den nächsten Brand zu legen. Schenkt man den Berichten verschiedener Medienhäuser Glauben, wollte Clemens Tönnies eine Geldstrafe einführen, um Mitglieder des Aufsichtsrats abzustrafen, wenn diese Interna nach außen weitergeben. Erscheint diese Maßnahme auf den ersten Blick sehr sinnvoll und unterstützenswert, wird sie bei genauerem Hinsehen ad absurdum geführt. Zunächst ist die angedachte Geldstrafe in Höhe von 500.000 Euro jenseits von Gut und Böse. Die Summe würde wohl jedes Mitglied des Aufsichtsrates in den Ruin treiben – jedes bis auf den Vorsitzenden selbst. Dessen Plan sah aber so aus, dass er selbst von der „Verschwiegenheitspflicht“ befreit wäre und weiterhin in jedes Mikrofon seinen Senf abgeben dürfte. Clemens Tönnies hat es in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder in bester Manier geschafft, sich in den Mittelpunkt zu drängen und mit seinen Aussagen der Presselandschaft Futter für ihre reißerischen Artikel zu liefern. Dadurch hat er schon viel zu oft für Unruhe rund um das Berger Feld gesorgt. Clemens Tönnies sollte also bei seinen Überlegungen, wie er das Loch im Aufsichtsrat stopft, als Erstes bei sich selbst beginnen. Mitte dieser Woche wurde bekannt, dass bei der Tagung des Aufsichtsrats am vergangenen Dienstag die Sanktionen kein Thema mehr waren und man sich anderweitig geeinigt hätte. Schlussendlich war es bloß wieder eine von Clemens Tönnies populistischen Aktionen. Ähnlich seiner Idee aus dem vergangenen Jahr, von jedem Schalke Mitglied 1.000 Euro einzunehmen, um die Schulden zu tilgen.

Dieser Vorfall zeigt zum wiederholten Male auf, dass es vollkommen egal ist wer auf der Trainerbank des FC Schalke 04 sitzt, der Kopf des Aufsichtsrats ist falsch besetzt!

 


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