„Nacktscanner für Gäste auf Schalke traurige Realität“

Posted by UGE Infostand

Für den regelmäßigen Leser unseres Kurvenflyers, Blauer Brief, wird die Überschrift keine unbekannte sein. Wir berichteten damals bereits über die völlig überzogenen Kontrollen bei der Partie, FC Schalke 04 gegen Paris Saint-Germain, als durch den im Auftrag Schalkes handelnden Sicherheitsdienst „Bremen“, unverhältnismäßige Kontrollen gegenüber der Gäste aus Paris, angwendet wurden.

Vor dem besagten Spiel mussten sich etliche Fans der PSG, vor dem Betreten des Gästebereiches, vor Ordnern des Wachdienstes Bremen in einem eigens errichteten Zelt komplett entkleiden. Die Anzahl der Betroffenen wäre wohl noch weitaus höher ausgefallen, hätten die Gäste sich nicht größtenteils geweigert und vor den Toren ausgeharrt.

Leider müssen wir uns auch heute in der Partie Schalke 04 gegen Monpellier HSC, mittels eines Spruchbands, zu Wort melden. Wie Schalke 04 bereits vor der Partie angekündigt hat, soll es auch für die Gäste aus Monpellier, eine intensivere Kontrolle in eigens dafür errichteten Zelten geben. Grund hierfür seien begründete Hinweise zum Einsatz von Pyrotechnik.
Nachzulesen unter: http://www.schalke04.de/aktuell/news/ein…-ums-spiel.html

Die Tatsache, dass Pyrotechnik nach wie vor nicht im Stadion geduldet wird, rechtfertigt unserer Ansicht nach jedoch keine Menschenunwürdige Behandlung der Gästefans auf Schalke, zumal Fairplay und Gastfreundschaft seitens des Vereins immer groß geschrieben wurden.

Damals sowie heute sind wir der Meinung, dass die Verantwortlichen des FC Schalke 04 sich vielmehr darüber Gedanken machen müssten, wie die Sicherheitsaspekte unter Einhaltung der Menschenwürde, erfüllt werden können. Über den Sinn bzw. Unsinn generell verschärfter Kontrollen lässt sich sicherlich streiten, da es den Einsatz von Pyrotechnik nicht unterbinden wird, wie bereits damals der Gästeanhang der Pariser Saint-Germaint, nach „Nacktkontrollen“, unter beweis stellte.

In diesem Sinne: Menschenwürde abgeben – Willkommen auf Schalke!


One Response to “„Nacktscanner für Gäste auf Schalke traurige Realität“”

  1. […] Wird man also von einem Ordner willkürlich als potentieller Schmuggler auserwählt, bedeutet dies: Ab ins Zelt, komplett ausziehen, sich begaffen lassen, wieder anziehen und mit einem herzlichen Gruß ab ins Stadion. Man könnte meinen, dass diese besondere Art der Sicherheitspolitik zu gewissen autoritären Tendenzen der CSU passt und daher zu dem FC Bayern, aber es ist leider nicht die Premiere solcher Methoden. Auch mein Verein hat sich leider in der Vergangenheit schon so benommen. […]

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