32 Stadionverbote für unsere Gruppe!

Posted by UGE Repression

In der Woche vor dem Derby, am 07.03.2013, haben wir 14 Gäste aus Skopje am Flughafen in Dortmund in Empfang genommen und wurden dabei von Dortmunder Seite angegriffen. Dieser Angriff war in den darauffolgenden Tagen in den Medien ein großes Thema. An diesem Tag wurden von 32 Schalkern die Personalien festgestellt. Nachdem nunmehr einige Zeit verstrichen ist und niemand dieser 32 Schalker noch mit entsprechenden Konsequenzen gerechnet hätte, wurden wir wieder Erwartens eines Besseren belehrt.

Ohne jedwedes eingeleitetes Ermittlungsverfahren oder ähnliche rechtliche Schritte gegen diese 32 Schalker, erhielten diese in den letzten Tagen durch den DFB ein ab sofort gültiges, bundesweites Stadionverbot, von denen unter anderem auch unsere beiden Vorsänger betroffen sind. Die Stadionverbote sind zum Teil mit sehr unterschiedlichen Längen ausgesprochen worden. Das letzte Stadionverbot endet am 30.01.2015.

Durch diverse intensive Gespräche mit unserem Fanbeauftragten Patrick Arnold und auch dem Sicherheitsbeauftragten Volker Fürderer konnte kurzfristig noch ein persönliches Treffen mit Herrn Große Lefert vom DFB organisiert werden, wo wir nochmals unsere Sichtweise persönlich darlegen konnten.

Erfreulicherweise konnte auch durch die Unterstützung unseres Vereins die Vereinbarung getroffen werden, dass die Stadionverbote bis zur Klärung des Sachverhalts bei Heimspielen ausgesetzt werden und demnach nur für die Auswärtsspiele gelten.

Ein klares Zeichen, welches seitens unseres Vereins gesetzt worden ist. Dieses Zeichen bestärkt uns in unserem weiteren Vorgehen und zeigt nicht nur uns auf, dass auch die Verantwortlichen unseres Vereins erkannt haben, mit welcher Unverhältnismäßigkeit von Polizei und DFB hier vorgegangen worden ist.

Die Mannschaft erhält selbstverständlich zum Saisonauftakt die nötige Unterstützung und den nötigen Rückhalt aus der Kurve, die für die kommenden sportlichen Aufgaben benötigt werden.

Selbstverständlich werden wir uns auch weiterhin mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Stadionverbote zur Wehr setzen, um Gerechtigkeit für die 32 zu erlangen!

Ultras Gelsenkirchen im August 2013!


+++ UPDATE +++ Stadtverbote für Mönchengladbach

Posted by UGE Repression

Möchengladbach-Schalke

Bereits seit Tagen wirft das Auswärtsspiel in Mönchengladbach seine Schatten voraus. Wie bereits auf unserer Homepage zu lesen war, flatterten bei ca. 60 Schalkern eine Androhung für ein sogenanntes Aufenthalts- & Betretungsverbot für das Mönchengladbacher Stadtgebiet ein.

Aufgrund dieser Androhung wurde von der Ultraszene Mönchengladbach eine Einladung an die betroffenen Mitglieder unserer Gruppe ausgesprochen, um nochmal zu verdeutlichen, dass die Einschätzungen der Polizei völlig absurd sind.

Die Polizei ließ sich nicht lange bitten und verbreitete am 17.04.2013 über die S04 Fanabteilung und das Schalker Fanprojekt einen öffentlichen Fanbrief, indem noch mal Explizit auf die Maßnahmen eingegangen wird. Diesen Fanbrief möchten wir euch nicht weiter vorenthalten und ihr findet ihm im Anhang.

In dem Fanbrief äußert sich die Polizei z. B. wie folgt:

„Alle angeschriebenen Personen haben zumindest ein gültiges bundesweit wirksames Stadionverbot.““

Das ist schlichtweg falsch!

In den letzten Tagen wurden den betroffenen Personen nun die endgültigen Betretungsverbote zugestellt. Obwohl klar anders in dem Fanbrief beschrieben, sind auch weiterhin Personen darunter gegen die aktuell kein Stadionverbot besteht.

Die Tatsache zeigt wie willkürlich die Polizei hier vorgeht. Warum erhalten diese Personen ein Betretungsverbot, wenn gegen diese aktuell kein Stadionverbot besteht und sie somit aktuell auch keine Straftat im Zusammenhang mit Fußballspielen zu verantworten haben.

Ein Zustand, der aus unserer Sicht völlig Skandalös ist!

Es ist falsch, dass die angeschriebenen Personen ein Betretungsverbot nur für gewisse Teilbereiche des Stadtgebietes Mönchengladbach erhalten haben.
Vielmehr erstreckt sich das Aufenthalts- und Betretungsverbot auf das gesamte Stadtgebiet Mönchengladbach.


Dieser Punkt ist ebenfalls falsch!

Hier gibt es keine klare Linie der Polizei. Gegen einige Personen wurde das Betretungsverbot für das gesamte Mönchengladbacher Stadtgebiet ausgesprochen, gegen andere wiederum nur für ein Teilbereich der sich auf das Stadionumfeld beschränkt.
Auch hier ist die Willkürlichkeit deutlich. Für jeden, der nicht bei der Polizei arbeitet, ist hier ein Sinn eindeutig nicht zu erkennen!

Abschließend sind sämtliche Betretungsverbote für uns mehrmals unverständlich.
Es kann nicht sein, dass aufgrund dieser Maßnahme zahlreiche Fußballfans in ihrer Reisefreiheit derart eingeschränkt werden und untersagt wird seine Mannschaft zu unterstützen, obwohl von beiden Fanszenen bestätigt wird das keine Probleme zu erwarten sind.

Für uns gibt es daher nur eine nachvollziehbare Lösung:

Wir fordern weiterhin alle Stadtverbote aufzuheben!

Der Fanbrief der Polizei ist in der folgenden Galerie nachzulesen!

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Einladung an die Stadtverbotler aus Gelsenkirchen

Posted by UGE Repression, Spieltage

Im Vorfeld unserer Partie gegen Borussia Mönchengladbach erreichte die Schalker Fanszene eine stattliche Anzahl an Stadtverbotsandrohungen, was auch in der aktiven Fanszene von Mönchengladbach auf Verwunderung stieß. Nachfolgend dokumentieren wir einen Bericht des „Blog 1900“.


Anlässlich der am 32. Bundesliga-Spieltag stattfindenden Partie unserer Borussia gegen den FC Schalke 04, trudelten bereits im Vorfeld zahlreiche Stadtverbote bei Fußballfans aus Gelsenkirchen ein. Von insgesamt über 60 solcher Betretungsverbote in Teilen Mönchengladbachs ist die Rede.

Ein Stadtverbot ist eine sogenannte “polizeiliche Präventivmaßnahme”. Es enthält meist ein ausgeschriebenes Betretungsverbot für gewisse Teilbereiche im jeweiligen Stadtgebiet. Bei Zuwiderhandlung drohen den Betroffenen unter anderem hohe Geldbußen sowie weitere strafrechtliche Folgen. Die Begründung seitens der aussprechenden Personen ist oftmals waghalsig und nicht selten völlig absurd. Wir betrachten Stadtverbote als reine Schikane!

Die betroffenen Personen gehören unter anderem der Gruppe “Ultras Gelsenkirchen” an. Noch im Hinspiel wurde auf Schalke mit eben dieser Gruppe eine gemeinsame Spruchbandaktion angefertigt und durchgeführt. Darüber hinaus haben bereits vor wenigen Jahren Stadionverbotler aus Gelsenkirchen und Mönchengladbach die Spiele gegeneinander gelegentlich zusammen verbracht. Nun bedarf es aus heiterem Himmel 60 Stadtverboten für einen sicheren Ablauf des Spieltages?

In der Vergangenheit wurden solche Verbote meist bei brisanten Begegnungen (im Polizei-Jargon auch “Hochsicherheitsspiel” genannt) ausgesprochen. Die Entwicklung zeigt einen deutlichen Anstieg dieser Maßnahme, einhergehend mit einer willkürlichen Vergabe. Zwischen den Fanszenen aus Mönchengladbach und Gelsenkirchen besteht eine normale sportliche Rivalität und das Skurrile ist zudem, dass ein Großteil der betroffenen Personen noch nicht einmal ein aktuelles Stadionverbot besitzt. Es kann nicht sein, dass aufgrund dieser Maßnahme zahlreiche Fußballfans in ihrer Reisefreiheit derart eingeschränkt werden!

Ihr wollt mit dieser Repressalie Anhängern ihres Vereins ihre Leidenschaft nehmen, dem eigenen Club zu folgen und diesen bedingungslos zu unterstützen? Wir drehen den Spieß um und sagen: Es reicht!

Die mit einem Stadtverbot betroffenen Personen der Gruppe “Ultras Gelsenkirchen” werden hiermit von unseren Stadionverbotlern offiziell zum gemeinsamen Fußballgucken am Freitag den 03. Mai 2013 in Mönchengladbach eingeladen.

www.blog1900.de


Keine Kriegserklärung an Polizei!

Posted by UGE Repression

Bedingt durch die nicht enden wollende, mit Falschaussagen gespickte Berichterstattung rund um das Revierderby am vergangenen Samstag, stellen wir wie folgt fest:

  • Es ist richtig, dass wir, Ultras Gelsenkirchen, zusammen mit anderen Schalkern gemeinsam zum Derby angereist sind. Wir sehen in der gemeinsamen Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln keinerlei konspiratives Verhalten, sondern ein ganz normales Bürgerrecht.
  • Unsere Anreise erfolgte bis zum S-Bahnhalt Universität mit der Bahn, den Rest der Strecke bewältigten die rund 600 – 700 Personen zu Fuß. Entgegen anderslautender Presseberichte erfolgte der Weg trotz nicht vorhandener Polizeibegleitung ohne nennenswerte Zwischenfälle. Zur Untermauerung verweisen wir auf das, zur Dokumentation der Anreise angefertigte Video sowie das in den nächsten Tagen hochgeladene Bildmaterial, welches den tatsächlichen Ablauf der Anreise bestätigt.
  • Ebenso wird der Fanbeauftragte des FC Schalke 04, der mit uns angereist ist, den reibungslosen Ablauf bestätigen können.
  • Auf dem Internetportal derwesten.de, der WAZ-Gruppe, heißt es: “Der Kreisvorsitzende der Dortmunder NPD und NPD-Ratsherr Matthias Wächter ist bei den schweren Ausschreitungen am Samstag zum Revierderby festgenommen worden. Das verlautete jetzt aus Polizeikreisen. Eine Gruppe von etwa 200 Randalierern hatte demnach in Höhe der Gaststätte “Flora” mit Bierbänken, Flaschen und Helmen auf eine vorbeiziehende Gruppe der Ultras Gelsenkirchen geworfen.”

    Hierzu stellen wir fest, dass unsere Anreiseroute nicht an der “Flora” vorbeiführte und wir dementsprechend nicht Teil des beschriebenen Szenarios gewesen sind. Sowohl von Seiten der Polizei als auch von derwesten.de erwarten wir hierzu eine Richtigstellung.

Zu den Gründen unserer Anreise:

Seit Jahren bietet sich bei der Anreise mit Sonderzügen zur Haltestelle “Signal-Iduna Park” das gleiche Szenario: der blau-weiße Gästetross wird durch ein enges Spalier aus Absperrgittern, Zäunen und Polizisten in Richtung Strobelallee geführt. Durch Wurfgeschosse kommt es hierbei jedes Mal zu zahlreichen Verletzten auf Seiten der Gästefans. Auch das ausgesprochene Glasflaschenverbot hat an dieser Tatsache nur wenig geändert. Zusätzlich schaukelt sich die Situation vor Ort schnell hoch, so dass die Einsätzkräfte regelmäßig große Mengen an Pfefferspray versprühen, welches mangels Fluchtmöglichkeit und Enge zu weiteren Verletzungen führt. Mehrfach haben wir den Verantwortlichen in den letzten Jahren erklärt, dass wir dies nicht länger hinnehmen werden. Andere Anreiserouten wurden uns jedoch, angeblich aus Sicherheitsgründen, stets verwehrt. Das sogenannte Gesprächsangebot der Polizei Dortmund in diesem Jahr sah die Erlaubnis von Megafonen und Trommel vor, wenn wir unsererseits u.a. zusichern würden, via Entlastungszug anzureisen. Diese Vorgehensweise war und ist für uns indiskutabel.

Mit der von uns gewählten Anreiseroute haben wir aufgezeigt, dass es Alternativen zur Anreise über die Haltestelle “Signal-Iduna-Park” gibt. Es liegt nun in den Händen der Verantwortlichen, diesen Fakt in die Anreisewege der Gästefans bei kommenden Derbys in das Sicherheitskonzept einfließen zu lassen.


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